HSG mit Pflichtsieg beim Tabellenschlusslicht HSG DiMa

Nach dem intensiven Auftritt in der Vorwoche stand für die HSG diesmal ein Pflichtsieg auf dem Programm: Das Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht HSG Dielheim/Malschenberg. Die Voraussetzungen waren allerdings erneut alles andere als ideal. Die HSG kämpft weiterhin mit erheblichen Verletzungssorgen und musste erneut mit einem stark dezimierten und ersatzgeschwächtem Kader antreten.

Trotz der personellen Lage kontrollierte die HSG die Partie von Beginn an und legte einen konzentrierten Start hin. Bereits in der 8. Minute führte man verdient mit 5:1. Doch anstatt früh ein klares Ausrufezeichen zu setzen und sich entscheidend abzusetzen, passte sich die HSG zunehmend dem Niveau des Gegners an. Technische Fehler und eine erschreckend schwache Chancenverwertung hielten die Gäste immer wieder im Spiel. Besonders bitter: Allein in der ersten Hälfte ließ die HSG sieben freie Konter sowie zahlreiche klare Abschlüsse liegen.

Dass man trotzdem durchgängig in Führung blieb, lag vor allem an einem gut aufgelegten Keeper, der mehrfach parieren konnte. So ging es „nur“ mit einer 14:11-Führung in die Halbzeit.

In der Kabine fand Trainer Bujdos deutliche Worte und forderte von seiner Mannschaft spürbar mehr Einsatzbereitschaft, Tempo und Konsequenz. Mit Erfolg: Innerhalb der ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte die HSG den Druck deutlich, setzte sich auf 21:14 ab und verschaffte sich so einen komfortablen Vorsprung. Durch druckvolles Angriffsspiel und schöne Anspiele erspielte man sich immer wieder klare Torchancen – auch wenn die Chancenverwertung weiterhin deutlich unter den eigenen Ansprüchen blieb.

Trotz dieser altbekannten Schwäche ließ die HSG im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen und fuhr letztlich einen ungefährdeten 37:30-Pflichtsieg vor heimischer Kulisse ein.

Auch wenn es spielerisch sicher nicht die beste Leistung der Saison war, zeigte die HSG Moral, blieb stabil in den entscheidenden Momenten und holte zwei wichtige Punkte in einem Duell, das tabellarisch fast schon Vier-Punkte-Charakter hatte.

Nun heißt es für die HSG Kräfte sammeln und mit Fokus in die letzten beiden Spiele im Jahr 2025 starten. Für die HSG geht es kommendes Wochenende zu einem alten bekannten aus dem Vergangenen Jahr.

Gespielt wird gegen die HSG Weinheim/Oberflockenbach. Spielbeginn ist Samstag 19 Uhr in Weinheim.

Für die HSG aufgelaufen:

C.Antl (Tor), Ruckendorf (Tor)Vogelbacher (2), J.Antl (1),  Netscher (7), Y.Benetti (2), Schwechheimer (8), Hirschmann (2), M. Benetti (2), Born (5), Frank (10)

HSG Rumpftruppe bietet dem Tabellenführer lange Paroli

Nach einer Spielverlegung stand für die HSG an diesem Wochenende bereits das Rückrundenduell gegen die SG Schwarzbachtal auf dem Programm. (Gegner aus dem Auftaktspiel) Doch die Ausgangslage hätte kaum schlechter sein können: Krankheits- und Verletzungssorgen ließen den Kader auf ein Minimum schrumpfen, sodass die HSG nur mit einer Rumpftruppe und einem einzigen gesunden Auswechselspieler die Reise zum Tabellenführer antreten musste.

Trotz dieser widrigen Bedingungen zeigte die HSG jedoch von Beginn an eine ihrer stärksten Saisonleistungen. Man nahm den Kampf früh an, spielte mutig nach vorne und hielt konsequent an den eigenen Abläufen fest, was immer wieder zu einfachen Torchancen führte. Dennoch tat man sich in der Defensive schwer, die nötige Konsequenz und der nötige Zugriff fehlten etwas. Bis zur 20. Minute beim Stand von 11:11 blieb die Partie völlig offen, ehe die SG Schwarzbachtal einige Fehler der HSG konsequent bestrafte und sich zur Halbzeit auf 19:16 absetzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel erwischte dieses Mal die HSG den besseren Start. Ein schneller Treffer brachte das Team  der HSG wieder auf zwei Tore heran, und in der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Schwarzbachtal legte vor, die HSG zog nach – und belohnte sich schließlich mit dem verdienten Ausgleich. In der 47. Minute gelang es der HSG sogar, das Spiel zu drehen und erstmals selbst in Führung zu gehen. (27:28)

Doch je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurden die schwindenden Kräfte des dezimierten Kaders. Einige unvorbereitete Abschlüsse, technische Fehler und fehlende Präzision im letzten Drittel ermöglichten es den Gastgebern, wieder die Kontrolle zu übernehmen. Schwarzbachtal nutzte diese Phase eiskalt aus und drehte das Spiel erneut, während der HSG am Ende schlicht die Körner fehlten, um noch einmal heranzukommen.

So blieb es beim letztlich verdienten Sieg für die SG Schwarzbachtal (36:32) – auch wenn die HSG dem Tabellenführer über weite Strecken erstaunlich lange Paroli bieten konnte. Trotz der Niederlage lässt sich auf dieser Leistung definitiv aufbauen.

Nun gilt es, die positiven Aspekte aus dieser Begegnung mitzunehmen und am kommenden Wochenende im wichtigen Duell gegen die HSG Dielheim/Malschenberg wieder zu punkten.

Spielbeginn ist kommenden Sonntag um 18:00 Uhr im heimischen Harres.

Für die HSG aufgelaufen:

C.Antl (Tor), Ruckendorf (Tor)Vogelbacher, J.Antl (6),  Netscher (8), Y.Benetti (8), Schwechheimer (7), Bahr, Hirschmann (2), Hufnagel, M. Benetti

HSG unterliegt den Handball Wölfen Plankstadt II – zu viele Fehler kosten mögliche Punkte

Nach einer Serie von Auswärtsspielen hieß es für die Herren 1 der HSG am Marktwochende wieder Heimspiel! Wollte man doch den Aufschwung aus dem letzten Spiel mitnehmen und an die gezeigte Leistung anknüpfen musste sich die HSG im Heimspiel gegen die Reserve der Handball Wölfe Plankstadt mit einer bitteren und vollkommen unnötigen 24:28-Niederlage geschlagen geben. Trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd fehlte über weite Strecken die nötige Konsequenz im Abschluss und die Ruhe im Spielaufbau, um die Partie für sich zu entscheiden.

Die Gäste aus Plankstadt erwischten den deutlich besseren Start und gingen nach fünf Minuten bereits mit 0:4 in Führung. Erst danach fand die HSG allmählich ihren Rhythmus, stabilisierte die Abwehr und kam durch konzentriertere Aktionen wieder heran. Bis zur 15. Minute war der Rückstand aufgeholt, und die Begegnung gestaltete sich offen.

Doch anstatt das Momentum zu nutzen, verlor die HSG erneut den Faden. Im Angriff häuften sich unvorbereitete Abschlüsse und Fehlwürfe aus freien Positionen. Auch die Abstimmung in der Defensive ließ in dieser Phase zu wünschen übrig wodurch man es den Plankstädtern unnötig einfach machte zur Torchancen zu kommen. Plankstadt nutzte die Schwächen konsequent und setzte sich bis zur Pause wieder auf 9:14 ab.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG Moral und kämpfte sich Tor um Tor zurück in die Partie. In der 52. Minute war der Anschluss beim Stand von 22:24 wieder hergestellt, doch in der entscheidenden Phase fehlte die Cleverness. Überhastete Abschlüsse, technische Fehler und überhastete Einzelaktionen verhinderten eine mögliche Wende.

So endete die Begegnung mit 24:28 aus Sicht der HSG – eine Niederlage, die angesichts des Spielverlaufs vermeidbar gewesen wäre. Über weite Strecken zeigte das Team Einsatz und Moral, ließ jedoch die nötige Effizienz und Ruhe in den entscheidenden Momenten vermissen wodurch die Punkte verdient mit nach Plankstadt gehen.

Die HSG hat sich den Start in die Saison sicherlich anders vorgestellt – dennoch heißt es nun Mund abputzen und weiter machen. Kommenden Samstag geht es bereits in das Rückspiel gegen Schwarzbachtal. Hier hat die HSG sicherlich noch das ein oder andere aus dem ersten Saisonspiel gut zu machen.

Spielbeginn ist kommenden Samstag um 19:00 Uhr in Schwarzbachtal.

Für die HSG aufgelaufen:

C.Antl (Tor), Ruckendorf (Tor)Vogelbacher, J.Antl (1),  Netscher (6), Y.Benetti (5), Schwechheimer (5), Bahr, Hirschmann (1), Hufnagel, Born (6), M. Benetti

HSG behält die Oberhand in Friedrichsfeld – Chancenwucher verhindert deutlicheren Sieg

Im dritten Auswärtsspiel in Folge war man bei der Reserve des TV Friedrichsfeld zu Gast. Hier zeigte die HSG eine über weite Strecken kontrollierte und konzentrierte Leistung und sicherte sich am Ende einen verdienten Sieg und wichtige zwei Punkte. Dennoch wäre angesichts des Spielverlaufs ein deutlich höheres Ergebnis möglich gewesen – zu viele klare Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Von Beginn an übernahm die HSG die Initiative und bestimmte das Tempo der Partie. Die Abwehr stand kompakt, und hinter ihr konnte sich Torhüter C.Antl mehrfach mit starken Paraden auszeichnen. Immer wieder entschärfte er freie Würfe und hielt sein Team auch in Phasen im Spiel, in denen im Angriff die nötige Präzision fehlte, was sicher auch dem Harzlosen Spielgerät geschuldet war.

Trotz klarer Überlegenheit gelang es der HSG nicht, sich entscheidend abzusetzen. Zu häufig scheiterte man frei am gegnerischen Keeper oder vergab aussichtsreiche Chancen. Der TV Friedrichsfeld nutzte diese Nachlässigkeiten und kam vor allem über seine beiden Außenpositionen immer wieder zum Torerfolg. Über schnelle Ballverlagerungen und konsequent ausgespielte Angriffe hielt die Heimmannschaft so den Rückstand in Grenzen.

Mit einer 12:15-Führung für die HSG ging es in die Halbzeitpause. Auch im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild: Die HSG blieb die spielbestimmende Mannschaft, kontrollierte weite Teile des Spiels, verpasste es aber erneut, den Deckel frühzeitig draufzumachen.

In der Schlussphase stellte Friedrichsfeld auf eine teils offensive Deckung um, was den Spielfluss der HSG kurzzeitig störte. Zwar kam es dadurch zu einigen Ballverlusten und ungenutzten Chancen, doch die Defensive blieb weitgehend stabil. Erneut war es C.Antl, der mit wichtigen Paraden im Zusammenspiel mit einer kompakten Abwehr den Vorsprung festhielt und so den Sieg absicherte.

Am Ende stand ein verdienter Erfolg, der jedoch angesichts der Spielanteile und der Vielzahl an Torchancen deutlich höher hätte ausfallen müssen. Die HSG zeigte über weite Strecken eine geschlossene Mannschaftsleistung, überzeugte kämpferisch und defensiv – einzig die Chancenverwertung trübte das Gesamtbild.

Am Kommenden Wochenende heißt es für die HSG wieder Heimspiel. Die HSG empfängt die Reserve aus Plankstadt. Spielbeginn ist Sonntag um 18:00 Uhr im heimischen Harres in St. Leon.

Für die HSG aufgelaufen:

C.Antl (Tor), Vogelbacher, Schmitt, J.Antl (2),  Netscher (4), Y.Benetti (5), Frank (9), Schwechheimer (9), Bahr (1), Hirschmann (1), Hufnagel (2)

Starke Leistung wird nicht belohnt – HSG unterliegt knapp in Laudenbach

Im vierten Saisonspiel traf die HSG auf einen alten Bekannten aus der vergangenen Runde – die TG Laudenbach. Trotz der bisher besten Saisonleistung musste sich das Team von Trainer Bujdoš am Ende knapp mit 29:27 geschlagen geben.

Von Beginn an war die Partie von hoher Intensität geprägt. Beide Mannschaften kannten sich und schenkten sich folglich nichts. Die HSG startete konzentriert, zeigte eine stabile Abwehr und kam immer wieder zu guten Torchancen. Gerade in der Anfangsphase entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber immer 1-2 Tore vorlegten und die HSG entsprechend nachlegte.

Doch wie so oft bereits in dieser noch jungen Saison fehlte im Abschluss die nötige Konsequenz und Abgezocktheit. Mehrfach scheiterte man freistehend am gegnerischen Torhüter oder setzte die Würfe übers Tor wodurch man sich nicht frühzeitig absetzten konnte.

Laudenbach nutzte diese schwachen Abschlüsse eiskalt aus und hielt die HSG auf Schlagdistanz. Mit einem Spielstand von 13:13 verabschiedeten sich beiden Mannschaften zum Pausen Tee.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG weiter eine engagierte Vorstellung. Das Zusammenspiel im Angriff funktionierte deutlich besser, und auch das Tempospiel brachte einige sehenswerte Treffer. Doch in den entscheidenden Momenten fehlte das Quäntchen Glück – zu viele freie Chancen blieben ungenutzt, während Laudenbach seine Möglichkeiten konsequent verwertete.

So stand am Ende ein knappes 29:27 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das den starken Auftritt der HSG nur bedingt widerspiegelt.

Trotz der Niederlage überwiegt der positive Eindruck: Die Mannschaft zeigte sich deutlich verbessert, agierte kämpferisch und taktisch diszipliniert. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre in Laudenbach mehr möglich gewesen. Auf dieser Leistung lässt sich jedoch aufbauen.

Kommenden Sonntag (02.11) gastiert die HSG bei der Reserve des TV Friedrichsfeld. Spielbeginn ist 15:30 Uhr.

Für die HSG liefen auf:

C.Antl (Tor), Ruckendorf (Tor), Vogelbacher, Schmitt, J.Antl (2),  Netscher (7), Y.Benetti (11), M. Benetti, Frank, Schwechheimer (1), Bahr (4), Hirschmann

Erster Saisonsieg! HSG gewinnt auswärts beim TV Edingen durch Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Im dritten Saisonspiel konnte die HSG endlich die ersten beiden Punkte der neuen Runde einfahren. Gegner war der TV Edingen – Ein bis Dato unbekannter Gegner für die HSG, der in den ersten Spielen durch gute Auftritte auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nach den Niederlagen zum Saisonauftakt stand die Mannschaft von Trainer Bujdoš  schon fast mit dem Rücken zur Wand, entsprechend motiviert und konzentriert wollte man die Fehler aus den ersten Spielen wettmachen und die ersten beiden Punkte auf die haben Seite buchen.

Die HSG startete konzentriert in die Partie und zeigte in der Anfangsphase ein strukturiertes Angriffsspiel. Mit viel Bewegung und guten Abschlüssen aus dem Rückraum konnte man den Gegner unter Druck setzen und sich früh einen 3:7 Vorsprung erspielen (9. Minute). Auch in der Abwehr stand die Mannschaft zunächst stabiler und zwang Edingen immer wieder zu Fehlern.

Doch Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich erneut Unkonzentriertheiten ein. Fehlpässe, technische Fehler und überhastete Würfe verhinderten, dass die HSG ihren Vorsprung ausbauen konnte. Stattdessen haderte man wieder mit sich selbst sodass der TV Edingen besser ins Spiel kam. So nahm der TV Edingen der HSG Tor um Tor ab, sodass man mit einem 19:19 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG jedoch ein völlig anderes Gesicht. Die Worte von Trainer Bujdoš zum Pausentee schienen entsprechend Wirkung gezeigt zu haben. Mit deutlich mehr Tempo, Entschlossenheit und mannschaftlicher Geschlossenheit drehte das Team vor allem die ersten 10 Minuten auf und konnte sich einen 3 Tore Vorsprung erspielen. Vor allem durch eine verbesserte Abwehrarbeit und schnelles Umschaltspiel konnte man bis zur 47. Minute auf 24:29 davonziehen. Im Angriff wurden die Chancen nun konsequenter genutzt, und auch die Torhüter zeigten wichtige Paraden in entscheidenden Momenten.

In der Schlussphase ließ die HSG nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg danke einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und damit die ersten beiden Punkte der Saison auf dem Konto.

Mit dem Erfolg in Edingen hat die HSG gezeigt, dass sie in der Liga angekommen ist. Nun gilt es, auf dieser Leistung aufzubauen und den Schwung in die kommenden Spiele mitzunehmen.

Die HSG gastiert kommende Woche bei einem „alten bekannten“ und ist bei der TG Laudenbach zu Gast. Spielbeginn ist Sonntag 18:30 Uhr.

Für die HSG aufgelaufen:

Antl (Tor), Ruckendorf (Tor), Vogelbacher, Schmitt, Antl (4),  Netscher (12), Benetti (7), Benetti, Hufnagel (2), Frank (3), Schwechheimer (6), Bahr (1)

Derby gegen den TSV Rot-Malsch 2: HSG verliert nach gutem Start den Faden

Nach dem verpatzten Saisonauftakt hieß es am zweiten Spieltag Derby Zeit – Zu Gast war die benachbarte Mannschaft des TSV Rot- Malsch. Nach der Auftaktniederlage gegen Schwarzbachtal wollte die Mannschaft von HSG Trainer Bujdoš Wiedergutmachung leisten und die ersten Punkte der Saison einfahren.

Die Anfangsphase verlief vielversprechend: Die HSG startete konzentriert und zeigte vor allem in der Offensive deutlich mehr Struktur als noch im Auftaktspiel. Durch gutes Zusammenspiel und einige gute Einzelaktionen konnte man den Gegner zunächst unter Druck setzen und das Spiel offen gestalten. Phasenweise konnte die HSG schöne Akzente durch Gegenstöße und eine aggressive Abwehr setzen.

Doch gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich erneut Unkonzentriertheiten ein – technische Fehler und überhastete Abschlüsse verhinderten, dass man sich eine Führung erarbeiten konnte. So ging es mit einem knappen Rückstand von 13:16 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verlor die HSG jedoch komplett den Faden. Im Angriff fehlte die Bewegung und die Durchschlagskraft, während die Abwehr zunehmend den Zugriff auf die quirligen Rückraumschützen des TSV Rot-Malsch verlor. Die Gastgeber nutzten diese Schwäche konsequent aus und setzten sich Tor um Tor ab. Trotz vereinzelter guter Aktionen konnte die HSG den Lauf des TSV nicht mehr stoppen. Mit unüberlegten und unpräzisen Abschlüssen sowie wenig Einfallsreichtum aus dem Positionsangriff heraus machte sich die HSG selbst das Leben schwer.

Am Ende stand eine deutliche 28:42 Niederlage zu buche, die angesichts des guten Beginns und den vorgenommenen Zielen besonders bitter, aber durchaus verdient war.

Die HSG muss sich vorwerfen lassen, die starke Anfangsphase nicht genutzt zu haben und nach der Pause den Zugriff auf das Spiel verloren zu haben. Dennoch zeigte die Mannschaft in Teilen, dass Potenzial vorhanden ist – insbesondere in den ersten 20 Minuten.

Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, die einfachen Fehler abzustellen und in der kommenden Partie wieder über 60 Minuten konzentriert aufzutreten. Nur so können die ersten Punkte in der neuen Liga eingefahren werden.

Kommenden Samstag (18.10) steht die erste Auswärtsaufgabe an – man trifft auf den TV Edingen. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr in der Großsporthalle in Edingen.

Für die HSG aufgelaufen:

Antl (Tor), Ruckendorf (Tor), Hirschmann, Vogelbacher, Schmitt, Antl,  Netscher (10), Benetti (9), Hufnagel (1), Frank, Schwechheimer (1), Bahr, Born (7)

Spielbericht – Saisonauftakt der HSG St. Leon/Reilingen gegen die SG Schwarzbachtal nicht geglückt

Zum Auftakt der neuen Saison 25/26 empfing die HSG St. Leon/Reilingen die SG Schwarzbachtal in heimischer Frirtz Mannherz Halle.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga heißt es für die HSG erneut – neuer Trainer, neue Liga, neue Gegner, neues Glück.

Trotz großer Motivation und klarer Ziele musste sich die HSG am Ende mit 24:29 geschlagen geben.

Schon in der Anfangsphase zeigte sich, dass die HSG Schwierigkeiten hatte, ins Spiel zu finden. In der Abwehr fehlte über weite Strecken die nötige Abstimmung und Konsequenz, sodass die Gäste aus Schwarzbachtal immer wieder zu einfachen Toren kamen.

Auch im Angriff lief nicht viel zusammen: Viele unüberlegte Abschlüsse und eine schwache Wurfquote verhinderten, dass die HSG den Rückstand verkürzen konnte. Die HSG fand in dieser Phase leider zu keiner Zeit in ihr
vorgenommenes Tempo Spiel und fand entsprechend wenig Möglichkeiten aus dem Positionsspiel heraus zu einfachen Torerfolgen zu kommen. So ging es mit einem 8:13-Rückstand in die Halbzeitpause.

Für die zweite Hälfte hatte sich die Mannschaft von St. Leon/Reilingen vorgenommen, mit mehr Tempo und Entschlossenheit aufzutreten. Zwar konnte man phasenweise bessere Aktionen zeigen und das Spiel etwas offener gestalten, doch letztlich fehlte die nötige Konsequenz, um den Rückstand entscheidend zu verringern.
Schwarzbachtal nutzte die Fehler und schlechte Chacenauswertung der HSG zu Konsequent. Trotz ausgeglichener zweiter Halbzeit lief die HSG ständig der 5 Tore Vorsprung hinterher.

Ein enttäuschender Start für die HSG St. Leon/Reilingen, die sich deutlich mehr vorgenommen hatte. Vor allem in der Abwehr und beim Torabschluss besteht noch einiges an Potenzial.

Nun gilt es den verpatzten Saisonauftakt schnellstmöglich abzuhaken und den Fokus auf die anstehenden Traingswoche zu legen. Es gilt nun die Fehler aufzuarbeiten und anschließend mit vollem Fokus in das Derby gegen den TSV Rot/Malsch 2 zu gehen um die ersten beiden Punkte auf die Haben Seite zu buchen.

Spielbeginn: Sonntag 12.10 – 17:00 Uhr im Harres St. Leon

Für die HSG aufgelaufen: Antl (Tor), Ruckendorf (Tor), Hirschmann, Vogelbacher, Schmitt, Antl, Netscher (2), Benetti (4), Hufnagel, Frank (6), Schwechheimer (5), Born (6), Busch, Bahr (1)

Bitterer Relegations-Ausgang – Abstieg in die Bezirksoberliga

Unsere 1. Herrenmannschaft hat das Rückspiel der Relegation gegen den VfH 87 Schwenningen mit 34:28 verloren. Nach zwei intensiven und hart umkämpften Partien steht es am Ende 63:63 im Gesamtergebnis.

Besonders bitter: Die Entscheidung fiel buchstäblich in den letzten Sekunden. Vier Sekunden vor dem Abpfiff nahm Schwenningen eine Auszeit – und erzielte im direkten Anschluss noch den entscheidenden Treffer. Genau dieses eine Tor besiegelte unser Schicksal: Aufgrund der Auswärtstorregel reicht Schwenningen das Unentschieden in der Gesamtwertung zum Aufstieg. Für uns bedeutet das leider den Abstieg in die Bezirksoberliga.

So schmerzhaft dieses Ende auch ist, richten wir den Blick nach vorne: Leidenschaft, Kampfgeist und Zusammenhalt haben unser Team und unseren Verein in dieser Relegation ausgezeichnet. Die Unterstützung von den Rängen – ob in heimischer Halle oder auswärts – war beeindruckend.

Ein herzliches Dankeschön an alle Fans, Funktionäre, Helfer und Unterstützer, die uns in dieser schwierigen Phase zur Seite gestanden haben. Jetzt heißt es: Mund abputzen, neu sortieren – und mit frischem Mut in die kommende Saison starten.

Wir kommen wieder – Zusammenhalt | Leidenschaft | Herzblut

DANKE für eure überragende Unterstützung beim Relegationsspiel!


Was für ein Handballfest! Die Halle war voll, die Stimmung elektrisierend – und das Ergebnis spricht für sich: Unsere 1. Herrenmannschaft konnte das Hinspiel der Relegation gegen den VfH 87 Schwenningen mit +6 Toren (35:29) für sich entscheiden und sich damit eine solide Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeiten.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den Zuschauern, Freunden, Unterstützern, fleißigen Trommlern und einfach allen die unserer Einladung gefolgt sind bedanken. Es war überwältigend zu sehen, wie viele Menschen den Weg in die Halle gefunden haben, um gemeinsam mit uns für den Klassenerhalt zu kämpfen. Eure lautstarke Unterstützung von den Rängen hat unser Team getragen und spürbar motiviert. Ein besonderer Dank gilt auch allen Funktionärinnen und Funktionären, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben – ob bei der Organisation, am Einlass, oder in der Bewirtung. Hervorheben möchten wir dabei ausdrücklich unsere Hallensprecherin, die mit viel Herzblut und Begeisterung maßgeblich zur tollen Atmosphäre in der Halle beigetragen hat.

Das Rückspiel findet am Sonntag, den 01. Juni 2025 um 16:00 Uhr in Schwenningen statt. Um auch dort nicht auf eure Unterstützung verzichten zu müssen, stellen wir 30 Plätze im Mannschaftsbus für Fans zur Verfügung. Die Abfahrt ist um 12:00 Uhr am Parkplatz der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. Die Mitfahrt ist kostenfrei, wir freuen uns jedoch über freiwillige Spenden zur Deckung der Fahrtkosten.
Anmeldungen nehmen wir gerne per E-Mail an marc.schmidt@hsg-s-r.de entgegen. Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben.
Trotz des erfreulichen Ergebnisses gilt: Noch ist nichts entschieden. Uns erwartet ein schweres Auswärtsspiel, bei dem wir noch einmal alles in die Waagschale werfen müssen. Umso wertvoller wird eure Unterstützung auch in Schwenningen sein.
Danke für euren großartigen Support – wir hoffen, ihr seid auch beim Rückspiel an unserer Seite!