Ordentliche Leistung des HSG-Teams im letzten Heimspiel

HSG St. Leon/Reilingen unterliegt der HG Oftersheim/Schwetzingen 2

Eine recht ordentliche Vorstellung bot das HSG-Team am Samstag in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. Im letzten Heimspiel in der Badenliga unterlag man mit 23:28 (10:11) deutlich zu hoch der HG Oftersheim/Schwetzingen 2. Über weite Strecken der Begegnung boten die Gastgeber der HG Paroli und waren auch nicht weit von einem Punktgewinn weg. Mit dem Handicap einer großen Verletztenliste seitens der HSG (fünf Spieler waren nicht einsatzfähig) zeigten die eingesetzten Spieler eine engagierte und kampfstarke Leistung. Vor allem in der ersten Halbzeit gefiel das HSG-Team durch eine sehr aufmerksame und kompakte Defensive, unterband das Angriffsspiel der HG konsequent und hatte auch in Torwart Köhler einen starken Rückhalt. Beide Mannschaften machten es dem Gegner dabei in der ersten Hälfte recht schwer in der jeweils dicht gestaffelten 6:0-Defensive Lücken zu finden.

Die Gäste begannen in der Offensive sehr strukturiert, bauten ihre Angriffe sehr druckvoll auf und suchten den direkten Weg zum Tor. Dem stellten die Gastgeber eine sehr kompakt agierende Defensive, verschoben konsequent zur Ballseite und ließen dem Gegner wenig Raum, zu klaren Chancen zu kommen. In der Offensive tat sich das HSG-Team zunächst schwer gegen die ebenfalls sehr aktiv agierende HG-Defensive und fand zunächst wenig Mittel zu Torerfolgen zu kommen. Nach dem 0:3 dauerte es bis zur 9. Minute, ehe die HSG das erste Tor erzielte. Es war in der ersten Spielhälfte eh ein sehr torarmes Spiel, weil beide Abwehrreihen mit viel Einsatz das Angriffsbemühen des Gegners sehr aktiv unterbanden, wobei der HG auch einige technische Fehler unterliefen. Allmählich kamen dann die Gastgeber besser ins Spiel, fanden durch einige gelungene Spielzüge Lücken in der kompakten HG-Defensive und hatten über 2:5 beim 6:6 den Ausgleich erzielt. Die Begegnung blieb nun auf Augenhöhe, wobei die HSG beim 8:7 die erstmalige Führung erzielte. Gegen die weiterhin dominierenden Abwehrreihen blieb die Partie weiterhin recht torarm, weil beide Mannschaften auch oftmals wegen Zeitspiels nicht zu effektiven Torabschlüssenkamen. Nach dem 10:10 kam die HG kurz vor dem Pausensignal noch zu einem Treffer zur 10:11 Führung.

Nach dem Seitenwechsel stellte die HG auf eine offensivere 5:1 Abwehrformation um. Das änderte zunächst nichts am Spielverlauf, weil die Gastgeber die sich nun bildenden Lücken konsequent ausnutzten. Allerdings agierte die HG nun mit etwas mehr Tempo und die Angriffsaktionen wurden druckvoller. Aber das HSG-Team spielte nun sehr konzentriert, war auch im Abschluss sehr effektiv und hielt den Anschluss. Zwar gelang der HG eine 12:15 Führung, doch war das HSG-Team durch ihr engagiertes Spiel wieder auf 15:16 herangekommen. Dann kam jedoch ein kleiner Bruch ins Spiel der HSG, die in den nächsten acht Minuten keinen Treffer mehr erzielte. Die Gäste nutzten diese Phase konsequent aus und lagen beim 16:21 in der 44. Minute mit fünf Treffern in Front. Doch das aufopferungsvoll kämpfende HSG-Team wirkte nun wieder konzentrierter, war in der Defensive wieder aufmerksamer und kam in der Offensive durch ein nun sehr konstruktives Spiel wieder auf 20:21 heran und war drauf und dran, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Doch zwei vergebene klare Chancen und ein technischer Fehler nutzten die Gäste zu einer vorentscheidenden 20:24 Führung. In den Schlussminuten fehlte dem mit großemEinsatz spielenden HSG-Team etwas die Konzentration und man musste am Ende eine dann doch zu hoch ausgefallene 23:28 Niederlage hinnehmen.

Nach Spielschluss wurden noch einige Spieler verabschiedet, die entweder den Verein wechseln oder sich aus der 1. Mannschaft verabschiedeten und in anderer Funktion der HSG erhalten bleiben: Torwart Christof Köhler (zur TSG Wiesloch), Tim Anschütz (zum TV Großsachsen), Robin Geiss (TSG Plankstadt), Christian Decker (TV Neuthard), Joshua Antl        (HSG 2) und Daniel Unser (Co-Trainer bei der HSG).

Die Mannschaft und die Tore: Köhler, Bertram; Anschütz (6), Schmitt, Antl (2), Netscher, Koffemann, Benetti, Glogowski (2), Decker (3/1), Menger (9), Schwechheimer, Keller (1/1), Bahr.

krau

Niederlage im Derby

HSG unterliegt knapp dem TSV Rot/Malsch

Mit einer ordentlichen Leistung wartete das Team der HSG St. Leon/Reilingen gegen den Lokalrivalen TSV Rot/Malsch auf. Im gut gefüllten Harres in St. Leon musste man eine knappe 23:25 (12:15) Niederlage hinnehmen. Somit hat man auch den letzten Strohhalm nicht mehr greifen können und der Abstieg in die Verbandsliga steht damit definitiv fest. Die Voraussetzung für dieses Derby war klar: Nur mit einem Sieg konnte sich die HSG noch die Chance auf den Klassenverbleib erhalten. Der TSV erwies sich aber über weite Strecken der Begegnung als das spielerisch dominante Team und gefiel vor allem durch sein technisch sauberes und druckvolles Spiel. Doch in der spannenden Schlussphase hätte das HSG-Team durchaus noch das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden können. Die Gastgeber waren aber schon von vornherein stark gehandicapt, hatte man doch gerade noch neun Spieler zur Verfügung und war durch Verletzung und Krankheit somit stark dezimiert. Man war dadurch mehr oder weniger gezwungen, eine andere taktische Marschrichtung zu verfolgen und wollte das Tempospiel der Gäste möglichst unterbinden. Trainer Schnetz meinte auch nach dem Spiel: „Wir sind mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden. Unsere Taktik, lange Angriffe zu spielen, ist im Großen und Ganzen aufgegangen. Wir haben die Rennerei nicht mitgemacht. Leider hatten wir aber eine zu schwache Wurfquote, um doch noch eine Überraschung zu schaffen. Drei vergebene 7-m-Strafwürfe und vor allem unsere acht Latten- und Pfostentreffer standen einem besseren Ergebnis im Wege.“ 

Der TSV begann diese Partie recht forsch und legte gleich ein hohes Tempo vor. Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und effektives Ausnutzen der Torchancen brachten den Gästen eine schnelle 2:5 Führung. Schon in der Anfangsphase hatte die HSG eine schwache Wurfquote, was sich im weiteren Spielverlauf als entscheidend negativ auswirken sollte. Die HSG-Defensive zeigte ein schlechtes Rückzugsverhalten und stellte sich nur allmählich auf das Tempospiel des TSV ein. Die Gäste zeigten in der Offensive ein überlegt aufgezogenes Spiel, gefielen durch ihre dynamischen Angriffsaktionen und wirkten sehr konzentriert. Dem setzte die HSG eine viel zu passive Defensive entgegen, man ließ dem Gegner viel zu viel Spielraum und ließ auch die Würfe aus dem Rückraum zu. Zudem variierten die Gäste auch das Spiel mit ihrem starken Kreisläufer, der der HSG-Defensive auch etliche Probleme bereitete. 4:8 und 5:11 waren die Zwischenstände und man musste schon Schlimmes befürchten. Dann jedoch fand die HSG besser ins Spiel. Die Defensive wirkte nun aufmerksamer und kompakter, man agierte nun wesentlich aktiver und unterband deutlich effektiver die Angriffsaktionen der Gäste. Im Angriff spielte man nun druckvoller und nutzte auch seine Torchancen. Mit ihrem nun effektiveren Spiel kam die HSG auf 9:11 heran. Doch der Konter der Gäste blieb nicht aus und mit drei schnellen Toren hatten sie wieder auf 9:14 erhöht und lagen zur Pause mit 12:15 in Front.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste weiterhin recht druckvoll, zeigten ein flüssiges und variables Angriffsspiel. Die HSG im Gegensatz tat sich sehr schwer gegen die kompakte Defensive des TSV. Zu breit angelegt waren die Offensivaktionen und man ging auch nicht die Nahtstellen des Gegners effektiv an. Die Gäste hielten auch weiter an ihrem schnellen Umschaltspiel fest und legten bis zur 40. Minute ein 14:20 vor. Dann jedoch erwachte beim HSG-Team die Spielfreude und der Kampfgeist. Im Angriff wirkte man nun wesentlich dynamischer, setzte die TSV-Defensive unter Druck und zeigte auch den nötigen Biss zum Tor. In dieser Phase agierte die TSV-Defensive mehr und mehr sehr ruppig, stoppte die HSG-Angriffe oftmals mit rüden Fouls und handelte sich somit zurecht einige Zeitstrafen ein. Dies nutzte das HSG-Team dann leider nicht konsequent genug aus. Zwar kam man auf 17:20 heran, hatte aber in dieser Phase das Wurfpech auf seiner Seite. Sage und schreibe vier Pfosten- und Lattentreffer verhinderten den möglichen Ausgleich. Und wie es dann kommen musste, erzielten die Gäste das 17:21 und erhöhten auch auf 19:24. Doch in der Schlussphase sollte nochmals etwas Spannung aufkommen, als die HSG auf 23:25 herankam Aber die clever spielenden Gäste brachten ihren Erfolg letzten Endes verdient nach Hause. 

Die Mannschaft und die Tore: Köhler, Bertram; Antl (2), Netscher (7), Decker (1), Benetti (1), Geiss, Fink (6), Frank, Menger (2/2), Schwechheimer (3), Koffemann.

krau

HSG Badenliga-Team Vorschau

Das immer wieder brisante Derby gegen den TSV Rot/Malschsteht dem HSG-Team am kommenden Sonntag bevor. Die HSG hat nur noch rein theoretische Chancen auf den Verbleib in der Badenliga, sollte aber mit einem Sieg diese allerletzte Chance nutzen. Im Hinspiel musste man eine empfindliche Niederlage hinnehmen, weil der TSV sowohl in der Offensive als auch in der Defensive überzeugen konnte. Mit ihrer konstanten Leistung hat sich der TSV im oberen Tabellendrittel etabliert. Das HSG-Team sollte in diesem Derby vor allem Einsatz, Engagement und Kampfgeist in die Waagschale werfen. Vielleicht gelingt ja im Rückspiel durch eine konzentrierte Leistung eine Revanche für die im Hinspiel erlittene Niederlage. 

Spielbeginn ist am Sonntag um 18.00 Uhr im Harres.

Weitere Niederlage der HSG

Auch in Pforzheim gab es nichts zu erben

Nichts wurde es mit einem Auswärtssieg bei der SG Pforzheim/Eutingen 2. Mit einer 24:28 (9:14) Niederlage verharrt das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen weiterhin mit nur fünf Punkten am Tabellenende. Somit beträgt der Abstand zum rettenden Ufer wie vor dem Spiel acht Punkte. Bei noch ausstehenden vier Spielen besteht wohl nur noch eine rein theoretische Chance, dem drohenden Abstieg zu entgehen. In Pforzheim gab es mal wieder nichts zu erben für das HSG-Team. Wie schon so oft in den letzten Jahren war die Bertha-Benz-Halle kein gutes Pflaster. Gegen einen munter aufspielenden Gastgeber sah die HSG schon früh ihre Felle davonschwimmen. 

Nach der 0:1 Führung der HSG und dem 2:2 übernahmen die Gastgeber eindeutig das Spielgeschehen. Mit flüssigen Kombinationen und dem Ausnutzen ihrer Torchancen hebelten sie immer wieder die etwas unsortierte Defensive der HSG aus. Zu passiv wirkte das HSG-Team und ließ dem Gegner viel zu viele Freiräume für ihr klug aufgebautes Angriffsspiel. In der Offensive agierte das HSG-Team zu drucklos, legte das Spiel viel zu breit an und ließ den nötigen Zug zum Tor vermissen. Auch verzettelte man sich in Einzelaktionen und es schlich sich der eine oder andere technische Fehler ein. Die Gastgeber nutzten diese Schwächen konsequent aus und gingen bis zur 15. Minute durch einen 6:0-Lauf mit 8:2 in Führung. Erst allmählich kam die HSG besser ins Spiel, verzeichnete einige gelungene Aktionen und war auch aus dem Rückraum erfolgreich. Während man in der Offensive nun effektiver agierte (man kam auf 6:10 heran), wirkte die Defensive weiter zu unorganisiert und zur Pause lag man mit 9:14 in Rückstand. 

Nach dem Seitenwechsel sollte sich am Spielgeschehen nicht viel ändern. Die Gastgeber hielten an ihrer klug aufgebauten Spielweise fest, nutzten weiterhin ihre Chancen und hielten den Vorsprung konstant bei vier bis fünf Toren. Die HSG verstand es nicht, den Angriffsfluss des Gegners entscheidend zu unterbinden, sonst wäre durchaus mehr in diesem Spiel drin gewesen. In der Offensive war man mehr und mehr erfolgreich, musste aber immer wieder postwendend die Gegentreffer hinnehmen. Beim 25:17 in der 48. Minute war dann das Spiel gelaufen. In der Schlussphase, als die Gastgeber etwas nachließen, gelang dem HSG-Team noch eine Resultatsverbesserung, am Ende stand aber eine 24:28 Niederlage.

Die Mannschaft und die Tore: Köhler; Menger, Netscher (8), Koffemann, Benetti, Decker (1), Geiss, Fink (6/1), Anschütz (3), Frank (6), Schwechheimer, Bahr, Antl.

krau

Das wars wohl HSG

HSG St. Leon/Reilingen ging in Dossenheim unter

Eine ernüchternde 21:38 (11:19) Niederlage musste die HSG St. Leon/Reilingen am vergangenen Donnerstag bei der TSG Dossenheim hinnehmen und wird wohl den Gang in die Verbandsliga antreten müssen. Gegen den Tabellennachbarn zeigte das HSG-Team eine äußerst schwache Leistung und die Vorgaben für dieses Spiel sollten überhaupt nicht fruchten. Trainer Schnetz vor dem Spiel: „Wir haben uns im taktischen Bereich etwas einfallen lassen. Wenn sich die Mannschaft daran hält, haben wir durchaus Chancen. Wir dürfen die TSG nicht ins Spiel kommen lassen. Unsere Spieler haben den Willen zum Sieg.“ Und genau von alledem war in dieser Begegnung leider nicht viel zu sehen. Gerade in solch einer wichtigen Partie hätte man mehr Gegenwehr seitens der HSG erwartet. Doch zu pomadig und fahrig wirkte das HSG-Team über weite Strecken und es gab auch kein echtes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage. Hier hatten die Gastgeber eindeutig Vorteile. Sie wirkten über die gesamte Partie sehr konzentriert und agierten mit großem Einsatz und mit großer Spielfreude. Und dem unbedingten Willen zum Sieg.

Die TSG begann mit keiner sehr stabilen 6:0 Abwehrformation, während die HSG mit der taktischen Variante einer Manndeckung gegen den Spielmacher der TSG agierte. Dies sollte sich aber leider als nicht fruchtbar erweisen. Die TSG Offensive nutzte die dadurch entstandenen Freiräume zu einem flüssigen, dynamischen Spiel und nutzte die Lücken in der löchrigen HSG-Defensive konsequent aus. Auch waren die Gastgeber im Abschluss sehr effektiv, verwerteten sie doch jede Chance zu einem Torerfolg. Schnell hatten sie eine 7:3 Führung erzielt. Bereits hier sah man die Defizite des HSG-Angriffs. Zu breit waren die Offensivaktionen angelegt und es fehlte der nötige Druck zum Tor. Die kompakte Defensive der TSG machte immer wieder die Räume eng und für das HSG-Team gab es kaum ein Durchkommen. Die Gastgeber hingegen zeigten ein engagiertes und sehr bewegliches Angriffsspiel, hebelten die viel zu passive Defensive der HSG mehrmals aus und lagen zur Pause deutlich mit 19:11 in Front.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeber nahtlos an ihr erfolgreiches Spiel der ersten Hälfte an. Gekonnte Kreuzbewegungen und das Ausnutzen der Torchancen ließen den Vorsprung anwachsen. Beim HSG-Team zog sich wie schon in der ersten Hälft die schwache Chancenverwertung wie ein roter Faden durchs ganze Spiel. Hatte man sich eine klare Torchance erspielt, dann wurde diese des Öfteren unkonzentriert vergeben. Auch häuften sich die technischen Fehler und diese nutzten ebenfalls die Gastgeber konsequent zu Tempogegenstößen. Über weite Strecken des zweiten Spielabschnitts agierte das HSG-Team unkonzentriert, wirkte manchmal auch hilflos gegen einen Gegner, der mit viel Spielfreude und überlegtem Spiel agierte. Variabel in der Offensive spielte die TSG auch oft über ihren starken Kreisläufer, den die HSG-Defensive überhaupt nicht in Griff bekam. Über 23:13 und 30:17 bahnte sich ein Debakel für die HSG an. Zu keiner Zeit konnte die phasenweise desolat wirkende HSG-Defensive dem variablen Offensivspiel der Gastgeber etwas entgegensetzen. Etwas enttäuschend war das Auftreten des gesamten Teams, weil man gerade in einer solch wichtigen Partie mehr Einsatz, Wille, Konzentration undGegenwehr erwartet hätte. Die Gastgeber spielten bis zum Schluss wie aus einem Guss, erzielten Tore am Fließband und die HSG musste am Ende eine verheerende 21:38 Niederlage hinnehmen.

Die Mannschaft und die Tore: Köhler, Bertram; Anschütz (1), Grünholz, Netscher (4), Benetti (2), Koffemann, Glogowski (2), Decker (1), Geiss (1), Fink (1), Menger (8/1), Frank (1).

krau

Vorschau HSG Badenliga-Team

Nach der bitteren Heimniederlage am vergangenen Samstag hat das HSG-Team die wahrscheinlich letzte Chance, den Kampf gegen den Abstieg aus der Badenliga noch erfolgreich zu gestalten. Am Donnerstag findet das Nachholspiel bei der TSG Dossenheim statt, die noch als einzige Mannschaft einigermaßen in Reichweite liegt. Das Hinspiel konnte man deutlich für sich entscheiden. Inzwischen sammelte die TSG aber vor allem bei ihren Heimspielen eifrig Punkte und gewann auch am vergangenen Wochenende gegen Plankstadt. Mit ihrem beweglichen Angriffsspiel und ihrem schnellen Umschalten haben sie ihre Stärken. Bei einem Sieg der TSG wäre sicher der Klassenerhalt geschafft. Will die HSG nochmal Hoffnung schöpfen, muss ein Auswärtserfolg in Dossenheim her. Dass es das HSG-Team draufhat, zeigte es im Hinspiel, wo man mit klugem Spiel die Punkte behalten hatte. Unbedingter Wille und Einsatz, Engagement und Kampfgeist, aber auch konzentriertes Spiel sollte man in die Waagschale werfen, um mit einem Sieg sich noch ein kleines Türchen zum Klassenerhalt offen zu halten.  

Spielbeginn ist am Donnerstag um 20.00 Uhr in Dossenheim.

krau

Wieder kein Heimerfolg

HSG St. Leon/Reilingen unterliegt deutlich

Immer prekärer wird die Tabellensituation in der Badenliga für die HSG St. Leon/Reilingen. Nach der erneuten Heimniederlage gegen den TV Hardheim und dem gleichzeitigen Heimsieg der TSG Dossenheim beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer schon sechs Punkte. Beim 24:30 für die Gäste hielt das HSG-Team über weite Strecken der ersten Hälfte mit, vergab aber eine bessere Ausgangslage durch individuelle und teilweise fahrige Aktionen. HSG-Trainer Schnetz meinte vor dem Spiel: „Wir sind zwar Außenseiter, aber wir müssen auch solch ein Spiel mal gewinnen. Wir müssen eine aktive Abwehr stellen und Tempo machen. Wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen.“ Bekannt war von vornherein, dass es auf eine stabile, bewegliche, aggressive Defensive ankommen wird, denn der TV H stellt einen bekanntlich starken Rückraum mit wurfgewaltigen Rückraumschützen. Dies sollte ein entscheidender Faktor sein für die gesamte Begegnung, denn in Sachen Rückraum hatte der TV H deutliche Vorteile und dies nutzten die Gäste auch sehr effektiv aus.  

Beide Teams begannen recht flott, wobei das HSG-Team schon in der Anfangsphase gleich einige Fehlwürfe produzierte. Dies sollte sich leider über die gesamte Spielzeit hinziehen. Der TV H zeigte schon von Spielbeginn an, wo seine Stärken liegen. Mit druckvollen Angriffsaktionen brachten sie überwiegend den starken Rückraum ins Spiel. Die HSG verstand es zunächst, durch eine aufmerksame Abwehrarbeit den TVH-Rückraum einigermaßen in Schach zu halten. Gegen die zunächst offensive 4:2 Defensive der Gäste fand das HSG-Team die sich bietenden Lücken und so konnte man das Spiel bis zum 3:3 offen gestalten. Weiterhin spielten die Gastgeber geduldig und kamen auch durch gelungene Kombinationen zu ihren Toren. Bis zum 7:8 hielt man den Anschluss. Nach dem Umstellen der Gäste auf eine 6:0 Abwehrformation tat sich das HSG-Team zusehends schwer, sich entscheidend durchzusetzen. Zu breit war das Spiel langelegt und man spielte mit viel zu wenig Zug zum Tor. Auch verzettelte man sich zu sehr in Einzelaktionen, was die kompromisslose TVH-Defensive konsequent unterband. So kam beim HSG-Team selten ein effektiver Spielfluss zustande, was es den Gästen leicht machte, diese Bemühungen zu unterbinden. Der TVH hingegen spielte sehr dynamisch, brachte immer wieder den wurfgewaltigen Rückraum ins Spiel, gegen den die oft zu passive HSG-Defensive nicht die richtigen Mittel fand. Bis zum Halbzeitpfiff legten die Gäste ein 9:15 vor.

Nach dem Seitenwechsel stellte die HSG auf eine 5:1 Abwehrformation um, um den Spielfluss des Gegners effektiver zu unterbinden. Dies brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg, denn der TVH war weiterhin aus dem Rückraum erfolgreich. Nach und nach sollte sich aber die Maßnahme für das HSG-Team auszahlen. Mehr und mehr schaffte man es, das Spiel der Gäste entscheidend zu stören. Endlich wirkte die Defensive kompakter und aggressiver, man kam zum einen oder anderen Ballgewinn und spielte auch in der Offensive recht überlegt. Beim 16:18 war man auf zwei Tore herangekommen und war drauf und dran, dem Spiel eine Wende zu geben. Leider ließ man gerade in dieser entscheidenden Phase einige klare Torgelegenheiten aus und konnte auch eine 6:4 Überzahl nicht konsequent nutzen. Auch führten einige Nachlässigkeiten und technische Fehler dazu, dass der TVH durch Gegenstöße wieder auf 18:23 erhöhen konnte. In der Schlussphase waren es dann die Gäste, die mit ihrem reiferen Spiel ihre Chancen nutzten und der HSG eine bittere 24:30 Niederlage beibrachten.

Die Mannschaft und die Tore: Köhler, Bertram; Anschütz (6), Grünholz, Netscher, Koffemann (2), Decker (1/1), Geiss, Fink (4/1), Menger (4), Frank (6/2), Antl, Schwechheimer (1).

krau

HSG mit herber Auswärtsniederlage

Gegen Friedrichsfeld gab es nichts zu erben

Nichts wurde es mit dem weiteren Punktesammeln für die HSG St. Leon/Reilingen. Eine recht ernüchternde Niederlage musste das HSG-Team beim TV Friedrichsfeld hinnehmen. Bei der 26:43 (12:20) Schlappe waren die Gäste ab der 20. Minute ohne jegliche Chance. Unverständlich und nicht recht nachvollziehbar war das Auftreten der HSG-Truppe, hätte man doch erwarten können, dass nach dem Sieg gegen Leutershausen ein gewisses Selbstvertrauen vorhanden und sichtbar sein sollte. Obendrein verringern sich immer mehr dieChancen, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, da man nur noch sieben Partien ausstehen hat. Eigentlich zeigte sich HSG-Trainer Schnetz vor der Partie recht zuversichtlich: „Wir haben gut trainiert und uns auch auf den harzfreien Ball vorbereitet. Alle sind gut drauf und wir sollten unbedingt gewinnen. Und wir brauchen Gegenstoßtore gegen die kompakte 6:0 Abwehrformation der Gastgeber.“ Doch von alledem sah man recht wenig in der Begegnung. Vor allem die Defensive, die der Grundstein für Ballgewinne und Tempogegenstöße sein sollte, erwies sich als über weite Strecken nicht existent. Überhaupt bekam man während der gesamten Partie die mit sieben Feldspielern agierende schnelle Mitte des TV F nicht in Griff, was für die Gastgeber immer wieder zu leichten Toren führte. Wohingegen die Gäste wiederum eine eher suboptimale Chancenverwertung hatten und unter anderem vier 7-m-Strafwürfe vergaben. Insgesamt eine recht desolate Vorstellung der HSG, die schnell diese herbe Niederlage abhaken sollte und den Blick auf das kommende Heimspiel richten sollte.

Der TV F agierte von Spielbeginn an mit einer sehr kompakten 6:0 Abwehrformation, gegen die das HSG-Team zunächst Lösungsmöglichkeiten fand. In der Offensive gefielen die Gäste durch ihre überlegt aufgebauten Aktionen und kamen mit durchdachten Spielstrukturen zu ihren Chancen. Die Gastgeber zeigten von Spielbeginn ihre taktische Variante, als sie bei Tempogegenstößen stets mit dem 7. Feldspieler agierten. Dies sollte der HSG im weiteren Spielverlauf erhebliche Probleme bereiten. In den ersten 20 Minuten konnte das HSG-Team jedoch das Spiel offen gestalten. Obwohl der TV F eine recht robuste 6:0 Defensivestellte, konnte das HSG-Team durch das überlegte und geduldige Offensivspiel immer wieder zu Chancen kommen. Der TV F hatte beim 6:3 zwar einen 3-Tore-Vorsprung, doch hielt das HSG-Team beim 7:6 und 9:8 den Anschluss. In der Folgezeit wurde das Angriffsspiel der Gastgeber zusehends dynamischer und druckvoller, während man sich in der Offensive bei der HSG nun wesentlich schwerer tat. Zu breit und statisch waren die Aktionen angelegt und man fand nun kein Durchkommen mehr. Nach dem 15:12 hatte das HSG-Team die Chance, noch näher heranzukommen, doch technische Fehler verhinderten dies. Eine Auszeit 4 Minuten vor der Pause seitens der HSG fruchtete jedoch überhaupt nichts. Im Gegenteil, eine nun völlig unsortierte Defensive und eine schwache Wurfausbeute nutzten die Gastgeber zu einer deutlichen 20:12 Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel beginnt der TV F sehr konzentriert und spielt weiterhin sehr dynamisch und druckvoll. Mit schnellen Kombinationen und gelungenen Kreuzbewegungen hebelte man die Defensive der HSG des Öfteren aus. Auch die Taktik mit dem 7. Feldspieler hatte zunehmend Erfolg. Die Defensive der HSG wirkte viel zu passiv und unbeweglich und man hatte in der zweiten Spielhälfte dem Angriffsschwung der Gastgeber nichts Adäquates entgegenzusetzen. Man hatte phasenweise den Eindruck, als operierten die Gastgeber immer mit einem Spieler mehr. Die Angriffsbemühungen der HSG zeigten wenig Wirkung, weil man viel zu breit und drucklos agierte. Auch verstand man es nicht, weder über den Rückraum noch über den Kreis oder die Außen sich effektiv in Szene zu setzen. Die Gastgeber hingegen spielten sich in einen wahren Spielrausch, bei dem fast jede Aktion zu Treffern führte, weil auch die unsortierte und ohne Einstellung agierende HSG-Defensive den Offensivfluss der Gastgeber nicht entscheidend unterbinden konnte. Beim 24:14 war der Vorsprung des TV F auf 10 Tore gewachsen. Zwar versuchte das HSG-Team im Angriff die eine oder andere Variante, doch zu durchsichtig waren diese Aktionen angelegt. Weiterhin spielten die Gastgeber mit viel Dynamik und lagen beim Ausnutzen der Torchancen fast bei 100 %. Gegen eine völlig überforderte und erschreckend schwache HSG-Defensive gab es für die Gastgeber ein wahres Tore-Festival. Über 17:30 musste die HSG am Ende eine überdeutliche 26:43 Niederlage hinnehmen. 

Die Mannschaft und die Tore: Köhler, Bertram; Anschütz (4), Grünholz, Netscher (7/3), Koffemann, Benetti, Decker (1), Geiss (2), Fink (3), Menger, Frank (5), Antl, Schwechheimer (4).

krau

Vorschau HSG Badenliga-Team

Mit dem klaren Auswärtssieg am vergangenen Sonntag in Leutershausen hatte das Badenliga-Team der HSG seine Pflicht erfüllt. Es war ein erster Baustein für eine hoffentlich  beginnende Aufholjagd in der Tabelle. An der Situation hat sich leider nichts geändert, da Konkurrent Dossenheim überraschend sein Heimspiel gegen Pforzheim gewann. Der Abstand für das HSG-Team beträgt somit weiterhin 4 Punkte. Am kommenden Samstag steht das nächste Auswärtsspiel beim TV Friedrichsfeld an. Im Hinspiel zeigte das HSG-Team eine recht ansprechende Leistung und kam zu einem verdienten Unentschieden gegen den TV F. Co-Trainer Hühn meinte: „Wir müssen mal eine Serie hinlegen. Dazu brauchen wir 100%igen Einsatz und 100%ige Leistung. Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir den TV F schlagen können. Zwei Auswärtspunkte am Samstag wären enorm wichtig.“ Der Sieg am vergangenen Sonntag sollte der Mannschaft den nötigen Auftrieb geben, um auch in Friedrichsfeld weiter zu punkten. 

Spielbeginn ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Großsporthalle in Edingen.

krau

HSG erfüllt Pflichtaufgabe

Zwei wichtige Auswärtspunkte in Leutershausen

Beim Tabellenletzten SG Leutershausen 2 erledigte die HSG St. Leon/Reilingen ihre quasi Pflichtaufgabe recht souverän. Beim 27:34 (10:16) Auswärtserfolg was das HSG-Team über weite Strecken spielbestimmend, verwies die Gastgeber eindeutig in ihre Schranken und zeigte seine spielerische Dominanz. Die Voraussetzungen waren klar: Ein Sieg musstefür die HSG her, um nicht ganz den Anschluss an das rettende Ufer zu verlieren. In der dreiwöchigen Spielpause hatten Trainer und Team die Gelegenheit, sich optimal auf diese Aufgabe einzustellen. HSG-Trainer Schnetz meinte auch vor dem Spiel: „Es muss jedem Spieler klar sein, dass zwei Punkte ein eindeutiges Muss sind. Ganz deutlich habe ich aber meine Mannschaft darauf hingewiesen, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir haben noch genügend Spiele, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Dazu müssen wir aber am Sonntag den Grundstein legen.“ Und vor allem auf Konzentration, Einstellung und Engagement sollte es ankommen, um zu diesen zwei wichtigen Punkten zu kommen.  

Dementsprechend konzentriert und engagiert begann das HSG-Team diese Begegnung. Mit viel Struktur in der Offensive trug man sehr überlegt die Angriffe vor, spielte ruhig, aber sehr druckvoll. In der Defensive agierte man aufmerksam und unterband die Angriffsbemühungen des Gegners rechtzeitig. Da auch anfangs die Wurfausbeute optimal war, lag man schnell mit 1:4 in Führung. Mit ihren klug gespielten Auslösehandlungen schuf sich das HSG-Team seine Torgelegenheiten und zeigte sich in der 6:0-Defensive weiterhin sehr kompakt und beweglich. Dadurch brachte man die Gastgeber des Öfteren ins Zeitspiel und es ergaben sich einige Kontermöglichkeiten. Leider war man beim Abschluss nicht immer konzentriert und ließ die eine und andere Torgelegenheit aus. Unter anderem verwarf man zwei 7-m-Strafwürfe und fünf klare Einwurfmöglichkeiten. Trotzdem blieb die HSG das dominierende Team, weil man immer wieder mit den klug aufgebauten Angriffsstrukturen die  Abwehr der Gastgeber vor große Probleme stellte. Der 4:10 Zwischenstand drückt die Überlegenheit der HSG aus. Dass die HSG das Spiel fest im Griff hatte, zeigte sich auch, als man selbst in Unterzahl mit überlegten Handlungen zu Treffern kam. Gegen die recht harm- und ideenlos spielenden Gastgeber war das HSG-Team deutlich überlegen und hätte zur Pause wesentlich höher als mit 10:16 führen müssen. 

Nach dem Seitenwechsel begannen die Gäste etwas verhalten, fanden aber schnell wieder zu ihrem klugen und überlegten Spiel. Mit gelungenen Kombinationen, auch über den Kreis war man erfolgreich und legte schnell ein 12:19 vor. Weiter dominierte das HSG-Team, nutzte zunächst die sich bietenden Chancen und gefiel durch das durchdachte Angriffsspiel. Auch in der Defensive hielt man den Gegner in Schach und steuerte auf einen sicheren deutlichen Erfolg zu. Man hielt den Gegner über 13:21 und 16:23 stets auf respektabler Distanz. Es war dann in der Folgezeit unverständlich und nicht nachvollziehbar, wie man die Gastgeber, die man klar dominiert hatte, nochmal ins Spiel kommen ließ. Plötzlich ließ man den Spielfluss vermissen, man verzettelte sich in Einzelaktionen, man verwarf zahlreiche Bälle und auch die technischen Fehler häuften sich. Die Defensive wirkte unsortiert, die Gastgeber nutzten diese Schwächen, kamen auf 20:23 heran, weil sie auch mit dem 7. Feldspieler agierten,und witterten Morgenluft. Eine Auszeit von HSG-Trainer Schnetz, in der er deutliche Worte gebrauchte, brachte dann wieder Ruhe ins Spiel. Endlich spielte man wieder konzentrierter, baute die Angriffe überlegt auf und verwertete die sich bietenden Chancen. Auch die Defensive fand wieder zu ihrem kompakten Verbund und wirkte wieder stabiler. Durch das nun wieder konstruktive Spiel baute das HSG-Team seine Führung kontinuierlich auf 21:28 aus und war endgültig auf der Siegerstraße.  In der Schlussphase dominierte das HSG-Team vor allem durch die effektive Offensive, erzielte beinahe mit jedem Angriff einen Treffer, während man in der Defensive etwas nachlässig agierte, was auf das Ergebnis aber keinen Einfluss hatte. Am Ende verbuchte man einen 27:34 Auswärtssieg, mit dem das HSG-Team seine Pflichtaufgabe erfüllt hatte.

HSG-Trainer Schnetz nach dem Spiel: „Die erste Viertelstunde war ok. Aber insgesamt war die Chancenverwertung suboptimal. Geärgert habe ich mich, weil meine Mannschaft nach einer deutlichen Führung  nachlässig wurde und den Gegner wieder ins Spiel brachte. Nach der Auszeit mit deutlichen Worten kam dann wieder Struktur ins Spiel.“

Die Mannschaft und die Tore: Köhler; Anschütz (6), Grünholz (1), Netscher (1), Benetti, Glogowski (1), Decker (4/1), Geiss, Fink (5/2), Menger (11), Frank (2), Schwechheimer (3), Antl.

krau