Wegweisende Auswärtspartie

 

Nach dem verdienten Heimerfolg in der Vorwoche fährt die HSG St. Leon/Reilingen mit breiter Brust zum wichtigen Abstiegsduell bei der TSG Dossenheim. Die Hausherren haben zuletzt insbesondere Zuhause regelmäßig gepunktet und werden sich für die knappe Hinspielniederlage revanchieren wollen, als sie auch nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Dennoch muss den Gästen nicht bange sein, wenn sie die zuletzt gezeigten Leistungen aus den Heimspielen auch auswärts abrufen können. Mitentscheidend dürfte auch werden, dass die HSG auch mit Blick auf das geltende Harzverbot eine erneut stabile Abwehr stellt und die Anzahl der technischen Fehler minimiert. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung in diesem wegweisenden Spiel am kommenden Sonntag, 05.02.2023, um 16:30 Uhr in Dossenheim.

Starke Defensivleistung sichert zwei wichtige Punkte

 

Trotz der hohen Auswärtsniederlage sowohl in der letzten Woche als auch im Hinspiel ging die HSG St. Leon/Reilingenaufgrund der guten Leistungen der vorherigen Heimspiele durchaus optimistisch in die Partie gegen die SG Heddesheimam vergangenen Samstag. „Wir müssen gerade zu Hause auch einmal solche Spiele gewinnen, wenn wir die Klasse halten möchten“, sagte HSG-Trainer Martin Schnetz vor dem Anpfiff. „Heddesheim ist eine starke Mannschaft, das zeigt schon der Blick auf die Tabelle. Allerdings haben wir durchaus eine Chance, wenn wir unsere Leistung abrufen.“ 

Damit sollte er Recht behalten, auch wenn es in der Anfangsphase zunächst nicht danach aussah. Die Gäste starteten schwungvoll in die Partie und kamen zu Beginn immer wieder besonders über die Mitte zu einfachen Torerfolgen gegen eine noch unsortierte HSG-Defensive, die vor allem Probleme mit den Bewegungen des Kreisläufers hatte, der immer wieder Räume für seine Rückraumakteure schuf. Im Angriff begannen die Hausherren gegen eine teils offensiv heraustretende Abwehr ein wenig zu statisch, erarbeiteten sich aber dennoch immer wieder Gelegenheiten, so dass sich bis zum 6:7 nach zehn Minuten eine torreiche Startphase entwickelte, in der Heddesheim stets ein bis zwei Tore vorlegte. Dieser Zwischenstand schien dann aber für mehr als sechs Minuten wie festzementiert, in denen sich den Zuschauern eine sehr zerfahrene Partie mit technischen Fehlern auf beiden Seiten bot. Der HSG gelang es auch nicht eine doppelte Überzahl zu ihren Gunsten zu nutzen, da drei glasklare Einwurfmöglichkeiten vergeben wurden. Die Gäste sammelten sich als erste wieder und nutzten nun ihrerseits eine Überzahl, um den Vorsprung auf drei Tore auszubauen. In der Folge stabilisierte sich die Abwehr der HSG jedoch zusehends. Man unterband das Eins-gegen-Eins der Gäste nun durch deutlich mehr Bewegung und konsequentes Aushelfen immer besser und drängte diese häufig ins Zeitspiel. Im Angriff brachten die Hausherren nun mehr Tiefe in ihr Spiel. Durch besser vorbereitete Eins-gegen-Eins Aktionen sowie präzise Kreisanspiele kamen die Gastgeber beim 9:9 zum Ausgleich und konnten quasi mit dem Pausenpfiff ihre erste Zwei-Tore-Führung zum 13:11 Halbzeitstand herauswerfen.

„Heddesheim wird bei einem Rückstand wahrscheinlich mit einem siebten Feldspieler agieren“, bereitete HSG-Trainer Schnetz seine Mannschaft in der Kabine vorausschauend auf diese Maßnahme vor. Zunächst konnte die HSG jedoch im normalen sechs gegen sechs den Vorsprung durch flüssiges Spiel auf vier Tore vergrößern, um diesen Vorteil jedoch postwendend wieder auf zwei Tor schrumpfen zu lassen. Nun brachten die Gäste zunächst um eine Unterzahl aufzufüllen, dann jedoch auch bei voller Mannstärke einen zusätzlichen Feldspieler zugunsten des Torhüters. Diese Maßnahme machte sich direkt bezahlt, allerdings nur für die glänzend darauf vorbereiteten Hausherren, die durch eine aktive, konsequente Abwehrarbeit immer wieder zu Ballgewinnen kamen und mit drei Treffern ins verwaiste Tor auf 18:13 stellten. Im Positionsangriff taten sich die Gastgeber in der Folge immer mal wieder schwer zu Torerfolgen zu kommen, da erneute zu statisch agiert wurde und häufig technische Fehler den Angriffsfluss hemmten. Doch konnte sich die HSG auf eine nun sehr agile Abwehrarbeit mit einem gut aufgelegten Christoph Köhler dahinter verlassen, der zur Stelle war, wenn seine Vorderleute doch einmal zu spät kamen. So kam Heddesheim nicht näher als zwei Tore heran (21:19). Dann fing sich die HSG und belohnte sich auch im Angriff für die aufopferungsvolle Defensivleistung dank einer guten Mischung aus Einzelleistungen und fein herausgespielten Toren mit einem 3:0 Lauf. Die Gäste versuchten in der Folge sowohl im Angriff mit dem siebten Feldspieler als auch mit einer immer offensiver werdenden Abwehr alles, doch brachten die Gastgeber trotz des ein oder anderen Ballverlusts den verdienten 27:24 Heimerfolg souverän nach Hause.

Dementsprechend zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich auch der Trainer nach dem Spiel: „Entscheidend war heute unser guter Start in die zweite Halbzeit sowie die starke Abwehr- und Torhüterleistung. Im Angriff hatten wir aufgrund der technischen Fehler und verworfenen Bälle noch Luft nach oben, aber am Ende zählt nur der Sieg, den wir jetzt allerdings unbedingt nächste Woche im Abstiegsduell in Dossenheimbestätigen müssen.“

HSG: Unser, Köhler; Anschütz (3), Netscher, Koffemann, Glogowski (2), Decker (5), Geiss, Fink (4), Menger (5), Frank (3/1), Antl (1), Schwechheimer (4), Grünholz.

Keine Chance gegen den Tabellenführer

HSG musste deutliche Niederlage hinnehmen

Den schweren Gang zum Tabellenführer SG Heidelsheim/Helmsheim musste das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen mit einer herben Niederlage quittieren. Beim 40:25 (18:10) Sieg der Gastgeber war das HSG-Team erwartungsgemäß recht chancenlos. Man trat zwar bei der SG H/H mit dem Rückenwind einer guten Leistung im letzten Heimspiel an, doch reichte es dem HSG-Team trotz guten Einsatzes nicht, dem Tabellenführer ernsthaft Paroli bieten zu können. Zu dominant waren die Gastgeber, überzeugten sowohl in Defensive als auch in Offensive durch ihr effektives Spiel und bewiesen eindeutig, dass sie zurecht als heißer Meisterschaftskandidat gehandelt werden. 

Von Spielbeginn an legten die Gastgeber ein sehr flottes Tempo vor. Schon hier zeigte es sich, dass es der HSG-Defensive sehr schwerfallen wird, das druckvolle und gekonnte Kombinationsspiel der Gastgeber entscheidend zu stören. Oft war man in der Abwehr einen Schritt zu spät, um aktiv die Offensive der SG H/H zu unterbinden. Immer wieder gab es Durchbrüche nach dynamischen Kreuzbewegungen und auch das Spiel über den Kreis forcierte die SG H/H. In der Offensive tat sich das HSG-Team schwer gegen die robuste Defensive der Gastgeber. Trotzdem gelangen einige gute Aktionen, doch wurden die schwer herausgespielten Chancen zum Teil leichtfertig vergeben. Und jede nicht genutzte Torchance bestraften die Gastgeber konsequent durch effektives Konterspiel. Über 10:6 (15. Minute) hatten die Gastgeber eine komfortable 18:10 Führung herausgespielt.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber nochmals das Tempo. Torchancen im Minutentakt wurden herausgespielt und über alle Positionen kam die SG H/H zum Torerfolg. Das HSG-Team versuchte zwar, dem ständigen druckvollen Offensivspiel der SG H/H standzuhalten, doch zu dominant war der Tabellenführer. Immer wieder verstand er es, mit dynamischen Kreuzbewegungen die HSG-Defensive auseinanderzuziehen und die geschaffenen Räume konsequent zu nutzen. Beim 22:12 hatte die SG H/H erstmals einen 10-Tore-Vorsprung inne. Im weiteren Spielverlauf drückten die Gastgeber enorm aufs Tempo, gefielen durch ihr gekonntes Spiel sowohl über den Rückraum als auch über Kreis und Außen. Dem hatte das HSG-Team nichts Adäquates entgegenzusetzen. Die Mannschaft versuchte zwar bis zum Spielende mit viel Einsatz alles zu geben, musste schließlich über 14:27 am Ende eine herbe 25:40 Niederlage hinnehmen. HSG-Trainer Schnetz wird seine Truppe nun auf die entscheidenden Spiele im Abstiegskampf vorbereiten.

Die Mannschaft und die Tore: Anschütz (5), Grünholz (1), Netscher (2), Koffemann (1), Benetti, Decker (5/2), Geiss, Fink (1), Menger, Frank (8/4), Unser, Schwechheimer (1), Köhler und Antl (1).

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Vorschau HSG Badenliga-Team

Nach der unglücklichen Niederlage am letzten Sonntag gegen Viernheim steht dem HSG Badenliga-Team ein weiteres schweres Spiel bevor. Man ist zu Gast bei der SG Heidelsheim/Helmsheim. Beim Tabellenführer der Badenliga werden die Trauben besonders hoch hängen. Die SG ist der absolute Top-Favorit der Badenliga und steht zurecht an der Tabellenspitze. Das ernannte Ziel der SG ist eindeutig der Aufstieg. Sowohl eine stabile Defensive als auch eine sehr variable Offensive zeichnen die SG aus. Für die HSG wird es auf der einen Seite ein Spiel geben, in dem man nicht viel erwarten kann. Auf der anderen Seite ist es für die HSG ein Spiel, das man recht locker angehen kann. Die Leistung vom vergangenen Sonntag sollte ein wenig Auftrieb geben und man sollte den Favoriten so lange ärgern wie möglich. Kampfgeist und Engagement sollten auf jeden Fall stimmen.

Spielbeginn ist am Samstag um 20.00 Uhr.

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HSG mit unglücklicher Niederlage

Sieg war durchaus möglich

Mit einer ansehnlichen Leistung wartete das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen nach der Winterpause auf. Gegen den Tabellendritten TSV Viernheim war man bei der 24:26 (11:10) Niederlage lange Zeit auf Augenhöhe und ein Sieg lag durchaus im Bereich des Möglichen. Man merkte es der Mannschaft an, dass man unbedingt mit einem Sieg ins neue Jahr starten wollte. HSG Trainer Schnetz meinte auch vor dem Spiel: „Man muss auch mal so ein Spiel gewinnen. Wir haben uns taktisch perfekt eingestellt und ich bin sehr zuversichtlich.“ Und über weite Strecken hielt sich sein Team auch an diese Vorgaben und war dem TSV ebenbürtig. Kleinigkeiten gaben letztlich den Ausschlag und es fehlte auch das berühmte Quäntchen Glück. Mehrere Pfosten- und Lattentreffer verhinderten oftmals den Ausgleich oder eine deutlichere Führung, weil die HSG zeitweise mit zwei Treffern in Front lag. Auch einige recht zweifelhafte Entscheidungen der unsicher leitenden Schiedsrichter stets zu Ungunsten der HSG trugen mit einen Teil zur unglücklichen Niederlage bei. Am Ende waren es auch ein paar Unkonzentriertheiten seitens der HSG, unter anderem vergab man drei 7-m-Strafwürfe, die einem möglichen Sieg im Wege standen.

Mit einer gut sortierten 6:0 Defensive begann das HSG-Team recht konzentriert. Man verstand es, den TSV-Rückraum auf Distanz zu halten und störte frühzeitig das Angriffsspiel der Gäste. In der Offensive wirkten die Gastgeber gut strukturiert, ließen den Ball laufen und warteten auf ihre Chance. Mit zwei sauber herausgespielten Treffern legte man ein 2:0 vor. Erst in der 5. Minute kam der TSV zum ersten Treffer. In der Folgezeit entwickelte sich eine ziemlich zähe Partie. Beide Teams taten sich schwer gegen die jeweils gegnerisch gut eingestellte Defensive, wobei der HSG-Keeper mit mehreren prima Paraden aufwartete. Beide Mannschaften versuchten jedoch, durch schnelle Ballpassagen und druckvolles Spiel zu Chancen zu kommen. Doch immer wieder wurden in den entscheidenden Momenten die Angriffsbemühungen durch entschiedenes Eingreifen der Defensivabteilungen unterbrochen. Oder es wurden seitens der HSG einige klare Torchancen nach gutem Zusammenspiel vergeben. So entwickelte sich eine recht torarme, aber ausgeglichene Partie, wobei die HSG stets ein, zwei Tore in Front lag. Beim 9:7 und 10:8 hatte man die Möglichkeit, auf drei oder vier Tore davonzuziehen, doch vergab man in dieser Phase drei klare Einwurfmöglichkeiten. So konnte der TSV bis zur Pause auf 11:10 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, über die schnelle Mitte die Gastgeber zu überraschen. Doch das HSG-Team war gut auf diese Variante eingestellt und konterte mit gutem Rückzugsverhalten. Weiter spielte man in der Offensive sehr überlegt und technisch sauber. Gelungene Spielzüge brachten gut herausgespielte Torchancen, die leider nicht effektiv genug genutzt wurden, was sich später noch rächen sollte. Während das HSG-Team durch sein kluges Spiel gefiel, versuchte der TSV mit viel Druck aus dem Rückraum die HSG-Defensive zu überwinden. Beide Teams agierten nun auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber nach und nach die Partie in den Griff zu bekommen schienen. Zwar blieb die Begegnung über 15:15 bis zum 18:18 ausgeglichen, doch dann legte die HSG durch zwei blitzsauber herausgespielte Treffer auf 20:18 vor und hatte sogar die Möglichkeit, auf vier Tore davonzuziehen, doch wieder wurden zwei klare Torchancen vergeben. Der TSV konnte ausgleichen und nach dem 22:22 nutzten die Gäste zwei Unaufmerksamkeiten der HSG zum vorentscheidenden 22:24. Eine weitere nicht genutzte klare HSG-Torchance konterten die Gäste zum 22:25 und nach dem 22:26 kam das HSG-Team, das niemals aufsteckte, nur noch zum 24:26 Endergebnis. Eine bittere Niederlage für die Gastgeber, die mit ihrer engagierten Leistung durchaus einen Punktgewinn, sogar einen Sieg verdient gehabt hätten.

HSG-Trainer Schnetz meinte nach dem Spiel: „Mit solch einer schlechten Chancenverwertung können wir nicht gewinnen. Ansonsten zeigten wir eine starke kämpferische, teilweise auch spielerisch gute Leistung. Leider wurden auch alle 50:50 Entscheidungen gegen uns gepfiffen. Ärgerlich, dass es nicht zu Punkten gereicht hat.“

Die Mannschaft und die Tore: Unser, Köhler (1); Decker (3/1), Menger (5), Frank (5/2), Schwechheimer, Anschütz (2), Fink (5), Koffemann (3/1), Antl, Netscher, Geiss, Grünholz, Schmitt.  

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Vorschau HSG Badenliga

Nach der Weihnachtspause bestreitet das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen das erste Spiel im neuen Jahr. Sicherlich hat man sich eine bessere Punkteausbeute aus der Vorrunde gewünscht und vorgestellt. Doch mit 6:20 Punkten steht man momentan auf einem Abstiegsplatz, wobei der Abstand zu den vorderen Plätzen nicht allzu groß ist, so dass man mit einer ansprechenden Rückrunde noch einiges gutmachen kann. Einen ersten Schritt könnte man am kommenden Sonntag machen. Allerdings steht man vor einer schweren Aufgabe, kommt mit dem TSV Viernheim doch der Tabellendritte nach Reilingen. Der TSV ging mit berechtigten Aufstiegschancen in die Saison und hat sich auch im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Eine kompakte Defensive und ein schnelles Umschaltspiel zeichnen den TSV aus. Im Hinspiel konnte die HSG lange Zeit mithalten, bot dem Gegner gut Paroli und verspielte erst gegen Ede der Begegnung einenmöglichen Punktgewinn. In den Trainingseinheiten seit Beginn des Jahres wird HSG-Trainer Schnetz sein Team auf die bevorstehenden schweren Aufgaben gut vorbereitet haben. Einen ersten Schritt zu einer besseren Rückrunde kann sein Team am Sonntag machen, wenn man mit einer geschlossenen, auch kampfstarken Leistung die ersten Punkte im neuen Jahr einfahren sollte.

Spielbeginn ist am Sonntag um 18.00 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen.

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Wichtiger Punktgewinn für die HSG

Verdienter Ausgleich kurz vor Spielende 

Im letzten Spiel dieses Jahres und gleichzeitig letzten Vorrundenspiel der Saison traf die HSG St. Leon/Reilingen in einem weiteren Derby auf die favorisierte TSG Wiesloch. Durch eine starke kämpferische Leistung, verbunden mit gelungenen spielerischen Akzenten, kam man nach spannendem Spielverlauf zu einem 25:25 (10:13) Unentschieden und damit zu einem enorm wichtigen Punktgewinn. Irgendwie scheint Wiesloch zu einem Lieblingsgegner der HSG zu mutieren, konnte man bereits in der letzten Saison zu 3 Punkten gegen die Weinstädter kommen. Nach der Niederlage in Schwetzingen wollte das HSG-Team sich mit einer engagierten Leistung im alten Jahr von seiner besten Seite zeigen. An ihre Leistungssteigerung bei den letzten Spielen wollten die Gastgeber unbedingt anknüpfen und vor allem über volle 60 Minuten dem Gegner Paroli bieten. Dem Tabellenstand nach gingen die Gäste als hoher Favorit in diese Begegnung, doch das HSG-Team wartete mit einer engagierten Leistung auf und brachte die TSG in arge Bedrängnis, was letztlich zu einem verdienten Unentschieden führte.

Die Partie wurde von beiden Seiten recht flott begonnen. Sowohl die HSG als auch die TSG zeigten ein ansehnliches Offensivspiel und nutzten ihre Torchancen, was in der 5. Minute zu einem 3:3 Zwischenstand führte. Doch dann riss der Faden bei den Gastgebern. Die TSG agierte nun sehr druckvoll und überwand die nun recht unsortierte Defensive der HSG ein ums andere Mal. Mit einem 5:1 Lauf, wobei das HSG-Team in 10 Minuten einen einzigen Treffer erzielte, gingen die Gäste mit 8:4 in Führung. Auch eine Auszeit von HSG-Trainer Schnetz brachte nicht die erhoffte Wirkung und die TSG erhöhte auf 10:5. Erst ab der 22. Minute kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel, wobei auch die Defensive nun wesentlich aufmerksamer agierte. Mit konstruktivem Spiel konnte man auf 9:11 verkürzen. Doch die Gäste wirkten gegen Ende des ersten Durchgangs konzentrierter und zur Pause stand es 10:13.

Ähnlich flott wie die erste Spielhälfte begann auch der zweite Spielabschnitt, wobei das HSG-Team den wesentlich besseren Start erwischte. Mit schnellen und gelungenen Kombinationen schafften sie innerhalb drei Minuten den 13:13 Ausgleich. In der Folgezeit wankte das Spiel hin und her. Sowohl die TSG als auch die HSG erzielten mal einen Vorsprung, den der Gegner postwendend ausglich. Erst nach dem 16:16 vertändelten die Gastgeber einige Bälle, was die Gäste konsequent ausnutzten und wieder mit 16:19 in Führung gingen. Bedingt durch eine 2-Minuten-Strafe seitens der HSG erhöhten die Gäste noch auf 18:22. Die nun eingelegte Auszeit der HSG zeigte Wirkung. Die Defensive agierte nun wesentlich aktiver und kompakter. In der Offensive nutzte man die sich bietenden Lücken in der TSG-Defensive und war auch in Überzahl erfolgreich. Beim 23:23 war der Ausgleich geschafft und beim 24:23 hatte man schon den Sieg vor Augen. In der überaus spannenden Schlussphase kam die TSG sowohl zum Ausgleich als auch zur 24:25 Führung. Doch an diesem Tag wurden Kampfgeist und Einsatz über volle 60 Minuten seitens der HSG belohnt, als man 10 Sekunden vor Schluss den viel umjubelten und hochverdienten 25:25 Ausgleich erzielte.

Die Mannschaft und die Tore: Anschütz (4), Netscher (2), Koffemann, Benetti (3), Decker (3/1), Geiss, Fink (1), Menger (5), Frank (7/1), Antl, Unser und Köhler.

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Vorschau HSG Badenliga-Team

Nach der erneuten Niederlage am vergangenen Sonntag in Schwetzingen verbleibt das Badenliga-Team der HSG weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz. Und die nächste schwere Aufgabe steht dem HSG-Team am kommenden Sonntag mit der TSG Wiesloch bevor. Mit dieser Begegnung ist für die HSG die Vorrunde abgeschlossen und es ist das letzte Spiel in diesem Jahr. Bei der prekären Tabellensituation wäre es von enormer Wichtigkeit, zu zwei Punkten zu kommen und einen halbwegs versöhnlichen Jahresabschluss zu haben. Die Leistungskurve der HSG hat zuletzt nach oben gezeigt und man tut gut daran, auch im kommenden Spiel noch eine Schippe draufzulegen. Mit der TSG Wiesloch stellt sich jedoch eine sehr spielstarke Truppe dem HSG-Team gegenüber. In der oberen Tabellenhälfte platziert, geht der Blick eher nach oben.  Das HSG-Team sollte nochmal sowohl in der Defensive als auch in der Offensive volle Konzentration an den Tag legen, um mit einem Erfolg den Abstand zum Mittelfeld nicht zu groß werden zu lassen und das Jahr mit einem Erfolg abzuschließen.

Spielbeginn ist am Sonntag um 18.00 Uhr im Harres.

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HSG mit weiterer Niederlage

Auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen 2 gab es nichts zu holen

Eine weitere Niederlage musste die HSG St. Leon/Reilingen am vergangenen Sonntag bei der HG Oftersheim/Schwetzingen 2 hinnehmen. Beim 33:28 (16:12) der HG 2 offenbarte das Team der HSG vor allem in der Defensive eklatante Schwächen, die es den quirligen Gastgebern immer wieder erlaubten, diese Schwachstellen konsequent auszunutzen. Über die gesamte Spielzeit verstand es das HSG-Team nicht, einen kompakten Abwehrverbund zu organisieren und die variabel spielende Offensive der HG entscheidend du stören. Lichtblicke seitens der HSG gab es wenigstens phasenweise in der Offensive, die teilweise mit guten Aktionen aufwartete. Leider war die Wurfausbeute suboptimal, weil man zu viele klare Chancen vergab. Auch schlichen sich einige technische Fehler ein, die die aufmerksame HG-Truppe konsequent ausnutzte. HSG-Trainer Schnetz meinte vor dem Spiel: „Wir versuchen, an die 1. Halbzeit des letzten Spiels, als wir eine gute Leistung zeigten, anzuknüpfen. Wir haben gut auf heute hingearbeitet und sehen das positiv.“ Leider agierte das HSG-Team nur in Teilen der Begegnung mit den vorgegebenen Zielsetzungen, gefiel aber zwischenzeitlich mit gelungenen Aktionen, musste aber immer einem Vorsprung der HG hinterherlaufen.

Schon zu Spielbeginn zeigten die Gastgeber, worauf sie in dieser Partie großen Wert legten. Schnelles Umschaltspiel mit viel Tempo vorgetragen brachten die ersten Treffer. Während die HG das Tempo forcierte, agierte das HSG-Team mit einem gut strukturierten Angriffsspiel und blieb dadurch bis zum 3:3 auf Augenhöhe. Die HG setzte dann durch eine klug aufgezogene Offensive gegen eine unsortiert wirkende HSG-Defensive zu einem Zwischenspurt an und ging mit 6:3 in Führung. Schon hier zeigte sich die Variabilität der Gastgeber, die sowohl über den wurfstarken Rückraum als auch über die Außen zu ihren Torerfolgen kamen. Die HSG-Offensive tat sich in der Folgezeit schwer, gegen eine sehr aktive,bewegliche Defensiv der HG, die es oftmals verstand, die zu breit angelegten Offensivaktionen der HSG zu unterbinden. Da die Gastgeber weiter aufs Tempo drückten, erhöhten sie kontinuierlich auf 10:4. Während sich das HSG-Team seine Tore durch viel Bewegung hart erarbeiten musste, weil auch aus dem Rückraum zu wenig Torgefahr ausgeübt werden konnte, war die HG gerade auch über die Rückraumachse sehr erfolgreich und effektiv. Dann jedoch hatte die HSG eine gute Phase, als sie endlich sehr aktiv in der Defensive agierte und auch im Angriff einige gelungen Aktionen verzeichnete. Nach dem 13:8 kam man auf 13:10 heran und hätte beim Ausnutzen der sich noch bietenden Chancen durchaus näherkommen können. Doch der HG wurde es dann wieder zu einfach gemacht und zur Pause stand es 16:12.

Im zweiten Spielabschnitt konnte das HSG-Team zunächst auf Augenhöhe das Spiel offen gestalten. Mit gut aufgebauten Offensivaktionen war man erfolgreich und brachte wenigstens teilweise die HG-Defensive in Verlegenheit. Doch nach und nach stabilisierte sich die HG-Defensive, agierte wieder sehr aufmerksam und beweglich und machte es der HSG-Offensive schwer, Lücken zu finden. Die Gastgeber gefielen in der Folgezeit durch ihr sehr dynamisch angelegtes Angriffsspiel, hebelten immer wieder die recht unsortierte HSG-Defensive aus und waren auch durch sehr gekonnte Einzelleistungen erfolgreich. Bis zum 19:16 konnte die HSG zwar noch dranbleiben, musste aber dann die HG davonziehen lassen, weil man einfach in der Defensive zu passiv wirkte. Beim 23:16 war schon eine Vorentscheidung gefallen. Weiterhin gefielen die Gastgeber durch ihr druckvolles, variables Spiel, setzten auch ihren Kreisläufer in Szene und hielten Ihr Tempo hoch. Die HG zeigte das abgeklärtere, reifere und souveräne Spiel, weil bei der HSG sich zunehmend Abschlussschwächen und technische Fehler einschlichen. Nach dem 32:25 konnte das HSG-Team, das nie aufsteckte und eine kämpferisch gute Leistung zeigte, durch einige beherzte Aktionen das Ergebnis noch erträglicher gestalten, musste aber letztendlich eine verdiente 28:33 Niederlage hinnehmen.

Die Mannschaft und die Tore: Unser, Köhler; Grünholz, Netscher (1), Koffemann (4), Benetti, Decker (7/4), Geiss (2), Fink (1), Menger (5), Frank (8) und Antl.

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Vorschau HSG Badenliga-Team

Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen die TSG Plankstadt wartet das HSG-Team weiter auf den nächsten Erfolg. Dieser soll nun ausgerechnet bei der wiedererstarkten HG Oftersheim/Schwetzingen 2 gelingen. Die HG ließ durch einige spektakuläre Erfolge aufhorchen, ließ aber auch unnötigerweise einige Punkte liegen. Ihr sehr lauffreudiges Spiel mit schnellem Umschalten stellt jeden Gegner vor Probleme. Die HSG hat im letzten Spiel eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag gelegt und will auch in der kommenden Partie daran anknüpfen. Und wenn es gelingt, mal über 60 Minuten konzentriert zu bleiben, liegt auch bei der HG ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen. 

Spielbeginn ist am Sonntag um 17.00 Uhr in der Nordstadthalle in Schwetzingen.

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