3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen –SG Schozach-Bottwartal

 „Teilweise haben wir gar kein Handball gespielt“

HSG unterliegt Schozach-Bottwartal mit 35:41 (16:21)

„Wir hatten in der Abwehr 60 Minuten keinen Zugriff, bekommen 41 Tore, machen 20 technische Fehler und schießen trotzdem 35 Tore… Das war definitiv ein Abwehrproblem“, so das deutliche Fazit von Trainer Daniel Weinheimer nach der Niederlage der HSG-Drittliga-Handballerinnen gegen die SG Schozach-Bottwartal.

Melina Friedrich, Vanessa Dörr und auch Emily Lang kamen zu Einsatzzeiten, doch jede einzelne der Torhüterinnen hatte mit der mangelnden Abwehrleistung in der Reihe vor ihnen zu kämpfen und zeigte somit nicht ihr volles Können. Leonie Scholl, mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der HSG, sah das Problem ebenfalls in der Abwehr: Das erkennt man einfach an der Anzahl der Gegentore. Außerdem haben wir im Angriff die Bälle ohne Gegnerkontakt einfach weggeschmissen“. Die Partie begann recht vielversprechend und war beim 10:10- Unentschieden in der 12. Spielminute noch recht ausgeglichen. Vier Minuten lang blieb die HSG nach dem Ausgleich ohne Treffer und die SG ging mit 13:10 in Front. Zwischenzeitlich verkürzten amdeleine Hornstein und Lisa Haupt zum 13:14 Anschlusstreffer, doch immer wieder unterliefen den Gastgeberinnen Fehler, die von den Gästen gnadenlos ausgenutzt wurden. Somit ging es mit einem 16:21-Rückstand in die Pause. Wie so oft hatte sich die HSG ihre Treffer hart umkämpfen müssen, während die SG zu einfachen, schnellen Toren kam. Entschlossene Durchbrüche von beispielsweise Haupt beim 14:17 oder Nicole Weschenfelder zum 18:24 waren Mangelware, auch denn die HSglerinnen – wie immer – bis zur letzten Sekunde kämpften.

In der 40. Minute bei einem Acht-Tore-Rückstand, hatten St. Leon/Reilingerinnen ihre beste Phase, bei der sie fehlerfrei blieben und durch Tore von Annika Rimpf per Strafwurf, Nussbaumer und zweimal Hornstein bis auf vier Treffer herankamen. Elf Minuten vor Ende stellten Scholl, Samira Schulz und erneut Scholl sogar auf 30:32, doch mehr war leider nicht möglich. Ein weiterer Fehlpass nutze die SG zum Gegenschlag und erzielte weitere zwei Treffer, obwohl sie in Unterzahl waren. „Absolut keine Abwehrleistung und viel zu viele technische Fehler“, so Nussbaumer nach der 35:41 Niederlage. Im Weiteren „Viele Fehlpässe und falsche Torabschlüsse. Wir müssen in der Abwehr deutlich aggressiver sein. Teilweise haben wir gar keinen Handball gespielt und absolut nicht das gezeigt, was wir können“, so das ernüchternde Urteil. 

Bis zum nächsten Spiel am Sonntag, 8. Februar, 15:30 Uhr bei der SG Kappelwindeck/Steinbach in der Südbadischen Sportschule Halle 2, bleibt der HSG nicht viel Zeit zum Grübeln. Es heißt nun, aufrichten und weiter nach vorne schauen.

HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder (4), Nussbaumer (6), Scholl (9), Haupt (4), Hornstein (3), Köhler (1), C. Weschenfelder (2), Schulz (5), Stegmüller, Schieszl,Baumann, Rimpf (1/1)

„Ich bin zuversichtlich“HSG gegen SG Schozach-Bottwartal: Das sagt Torhüterin Emily Lang.

„Wir müssen jetzt an die gute Leistung gegen Ketsch anknüpfen, um weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen“, betont Emily Lang im Interview vor dem Heimspiel der HSG-Drittliga-Handballerinnen am Sonntagnachmittag, 17 Uhr, gegen die SG Schozach-Bottwartal. Das Spiel wird in der Reilinger Mannherz-Halle ausgetragen.
Die erst 17-jährige Torhüterin mit Jugendspielrecht bei FA Göppingen in der Bundesliga, spricht vor dem Duell mit dem Tabellenachten über die Chancen der HSG und das nötige Vorgehen.


Auf was genau wird es am Sonntag ankommen, um die SG in Bedrängnis zu bringen?
Es ist wichtig, dass wir konzentriert in die Partie gegen Schozach gehen, denn uns erwartet eine junge, dynamische Mannschaft mit gutem Druck aufs Tor. Das Hinspiel ist leider nicht so verlaufen, wie geplant, umso motivierter sind wir deshalb, am Sonntag vor heimischem Publikum die zwei Punkte mitzunehmen.

Ein Blick zurück: Wie kam es zum Unentschieden gegen die Bären? Für den Punktgewinn gegen Ketsch war ausschlaggebend, dass wir alle an uns geglaubt und starken Kampfgeist gezeigt haben. Zudem hatten wir eine sehr gute Defensive mit einer starken Melina Friedrich im Tor, die das Spiel bis zur letzten Sekunde offengehalten haben. Schade, dass wir den letzten Wurf nicht im Tor unterbringen konnten.

Was kann eine Torhüterin zum Erfolg eines Teams beitragen?
Als Torhüterin versuche man, seinem Team immer Sicherheit und Rückhalt zu geben und schnell den Ball nach vorne zu bringen. Und aktuell, dass die HSG in der nächsten Saison drittklassig bleibt.

Was hat im Hinspiel gefehlt, um zumindest in Reichweite der SG zu kommen?
Das Hinspiel habe ich tatsächlich gar nicht live miterlebt, da ich mit Frisch Auf Göppingen in der A-Jugend-Bundesliga an dem Tag zeitgleich ein Spiel hatte. Aber was ich sagen kann: In Schozach hat der Zugriff in der Abwehr gefehlt hat und die Partie war von technischen Fehlern geprägt. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass es jetzt bergauf geht, denn mit dem Punktgewinn gegen Ketsch konnten wir sehr viel Selbstvertrauen sammeln.

3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal

HSG empfängt die SG Schozach-Bottwartal

Starke Leistung mitnehmen

Noch vor der vergangenen Partie sagte die Torhüterin Vanessa Dörr, dass im Derby gegen Ketsch nicht zwingend mit Punkten zu rechnen sei. Doch tatsächlich erkämpfte sich die Mannschaft um Trainer Daniel Weinheimer ein überragendes Unentschieden (28:28) gegen den Tabellenführer aus Ketsch.

„Nun gilt es die starke Leistung mit in die nächsten Begegnungen zu nehmen“, so Weinheimer. Durch diesen Punktgewinn rückt St. Leon/Reilingen den Teams TuS Schutterwald und TSV Haunstetten, die beide mit 8:18 Punkten in der Tabelle stehen, etwas näher. Bereits am kommenden Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr, steht nun das nächste Heimspiel – erneut in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen – für die HSG an. Die Vorrundenpartie vom zweiten Saisonspieltag endete deutlich mit einer 25:34-Niederlage. Zuletzt hatte Schozach-Bottwartal bei den Kurpfalz-Bären nach einem spannenden Spiel mit 26:29 verloren. Nun steht das Rückspiel gegen die inzwischen auf Platz acht rangierenden Gäste an. Bei einer Niederlage könnte die HSG die Gäste fast einholen. Um die Stimmung wie in der vergangenen Woche zu erreichen, benötigen die St. Leon/Reilingerinnen lautstarke Unterstützung von der Tribüne.

3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen –Kurpfalz-Bären Ketsch

HSG holt ein Unentschieden, der Sieg war ebenfalls zum Greifen nah

Sensationeller Punktgewinn gegen Kurpfalz-Bären 28:28 (13:16)

Gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Ketsch haben sich die HSG-Drittliga-Handballerinnen einen unerwarteten Punkt geholt. In der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen stand es nach dem 13:16-Rückstand zur Pause am Ende 28:28 – und die HSG hätte sogar mit einem letzten indirekten Freiwurf einen zweiten Punkt ergattern können, doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor.

Erst in der fünften Spielminute erzielte Samira Schulz den ersten Treffer für die Gastgeberinnen, die zu dem Zeitpunkt schon einen 0:4 Tore Rückstand hatten. Nun begann eine erfolgreiche Phase in der ausverkauften Mannherz-Halle. Durch eine kompakte Abwehrleistung und eine hervorragende Melina Friedrich, die allein in den ersten 30 Minuten mit sechs Paraden glänzte, im Tor, schoss Madeleine Hornstein in der achten Spielminute den Ausgleich zum 4:4. Die St. Leon/Reilingerinnen kassierten in Unterzahl lediglich einen Gegentreffer, warfen selbst ein Tor und fielen schließlich durch eine weitere Unterzahl auf 8:10 zurück. Nach einem Doppelpack von Schulz, die mit insgesamt 9 Treffern beste Schützin der Partie war, zum 10:11, nahm Ketsch eine Auszeit, die Wirkung bis zum Ende der ersten Hälfte zeigte. 

Nach der Halbzeit halbierte die HSG ihre Fehlerquote und agierte auf dem Niveau der ebenfalls gesteigerten Bären. Das Team um Trainer Daniel Weinheimer kam besser aus der Kabine: 16:16 stand es nach vier Minuten in Halbzeit zwei. Im Angriff bediente Schulz traumhaft ihre Mitspielerin Lena Nussbaumer und die HSG ging erstmals in der zweiten Spielhälfte in Führung. Durch eine erneute Unterzahl fielen die Hausherrinnen schließlich nach 45 Minuten auf 20:22 zurück. Danach allerdings wurde eine Ketscher Unterzahl von den HSGlerinnen gnadenlos ausgenutzt, sie erzielten drei Treffer – einen davon durch einen Siebenmeter. Eine erneute Monsterparade von Friedrich ermöglichte dabei das dritte Tor zum 24:25 Anschlusstreffer. Acht Minuten vor Spielende stellten die Ketscherinnen auf 24:26, doch die folgende Überzahl nutzte die HSG für sich, auch wenn sie einen Siebenmeter vergab. Nicole Weschenlfelder gelang schließlich trotzdem der Ausgleich. Erfolgreichste Spielerin der Bären Rebecca Engelhart brachte ihr Team ein letztes Mal in der 55. Minute in Führung. Danach folgten zwei weitere Pfostentreffer der HSG, je eine mehr als sehenswerte Torhüterparade auf beiden Seiten und schließlich eine Zwei-Minute-Zeitstrafe für die Gäste. Annika Rimpf glich zum 28:28 Endergebnis mit einem Siebenmeterwurf aus. Am Ende der Saison kann dieses Unentschieden eventuell noch immens wichtig werden. „Dieses Mal haben wir es wirklich geschafft, 60 Minuten lang dranzubleiben“, sagt Weinheimer nach der Partie. „Es ist auf jeden Fall ein verdienter Punkt“, so weiter. Friedrich bestätigte: „Wir haben als Mannschaft bewiesen, was wir leisten können und dass wir zurecht in dieser Liga spielen“. 

Am kommenden Sonntag, 1. Februar, geht es um 17 Uhr gegen die SG Schozach-Bottwartal direkt weiter – erneut in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. Die SG ist derzeit Tabellenachter mit 11:15 Punkten.

HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder (3), Nussbaumer (1), Scholl (2), Hofmann (1), Haupt (1),Hornstein (3), C. Weschenfelder (1), Schulz (9/4), Stegmüller,Schieszl (1), Baumann (2), Rimpf (4/1)

3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen–Kurpfalz-Bären Ketsch

Drittliga-Derby in der Fritz-Mannherz-Halle

Mit gutem Gefühl aus dem Spiel gehen

„Wir geben alles, aber das ist kein Spiel, in dem wir mit Punkten rechnen. Die Spiele danach zählen und sind wichtig für uns.“ Torhüterin Vanessa Dörr fasst die Situation der HSG St. Leon/Reilingen passend zusammen. Im Derby gegen die Kurpfalz-Bären ist der Tabellenvorletzter am Sonntag, 25. Januar, 16:30 Uhr, in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingender totale Aussenseiter. Ketsch ist der aktuelle Tabellenführer mit 22:2 Punkten, während die HSG bei 5:19 Punkten steht, seit fünf Spielen auf einen Punkt und sogar bereits seit Oktober auf einen Sieg wartet. 

Zwar spielt das Team um Trainer Daniel Weinheimer phasenweise Handball, der es zumindest in das Mittelfeld der 3. Liga bringen würde, doch folgend darauf wieder minutenlange Torflauten. Zuletzt verloren die HSGlerinnenunglücklich mit 27:28 beim Tabellendritten in Allensbach und waren gegen den Viertplatzierten TSV Wolfschlugen beim 30:31 nahe an einer Sensation und alles andere als vom Glück begünstigt. Nur zu Zählbarem reichte es nicht. 

Obwohl die HSG im Hinspiel gegen die Bären mit 6:2 und 8:4 geführt hatte, lagen sie zur Halbzeit bereits mit drei Treffern zurück. Danach legten die Ketscher noch einen Gang zu, so war für die St. Leon/Reilingerinnen nichts zu holen. Dörr weiß um die Stärken der Gäste und sagt daher, die HSG habe „nichts zu verlieren“. Aber: „Das Spiel ist eine gute Gelegenheit, mit einem guten Gefühl in die nächsten, wichtigen Partien zu gehen.“

 

Mit gutem Gefühl aus dem Spiel gehen

Drittliga-Handballerinnen der HSG empfangen am Sonntag in Reilingen die Kurpfalz-Bären zum Derby


„Wir geben alles, aber das ist kein Spiel, in dem wir mit Punkten rechnen. Die Spiele danach zählen und sind wichtig für uns.“ Torhüterin Vanessa Dörr fasst in zwei Sätzen die Situation der Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen passend zusammen. Im Derby mit den Kurpfalz-Bären ist der Tabellenvorletzte am Sonntag, 25. Oktober, 16.30 Uhr, in der Reilinger Mannherz-Halle krasser Außenseiter.


Die Bären führen die Tabelle mittlerweile mit fünf Punkten Vorsprung an und bringen es auf 22:2 Zähler, während die St. Leon/Reilingerinnen bei 5:19 Punkten stehen, seit fünf Spielen auf einen Punkt und sogar seit 25. Oktober auf einen Sieg warten.


Dabei spielen die Schützlinge von Daniel Weinheimer phasenweise Handball, der sie zumindest ins Mittelfeld der 3. Liga bringen würde, dann allerdings folgenden wieder minutenlange Torflauten. Gegen den Tabellendritten Allensbach verloren die HSGlerinnen zuletzt unglücklich 27:28 und waren gegen den viertplatzierten TSV Wolfschlugen beim 30:31 nahe an einer Sensation und alles andere als vom Glück begünstigt. Nur zu Zählbarem reichte es nicht.


Im Hinspiel gegen die Bären hatten die zweitliga-erfahrenen Ketscherinnen Sara Goudarzi und Rebecca Engelhardt jeweils sechs- und Ina Scheffler fünfmal getroffen, sechs weitere Bärinnen waren beim 29:22 erfolgreich. Aufseiten der HSG ragten damals Nicole Weschenfelder und Samira Schulz mit fünf beziehungsweise vier Treffern heraus, Annika Rimpf verwandelte vier von fünf Siebenmetern – alles nicht genug, um die Niederlage zu verhindern. Und das, obwohl die HSG 6:2 und und 8:4 geführt hatte, dann aber schon zur Pause mit drei Treffern hinten lag. Die Bären hatten einen Gang zugelegt und waren effektiver. Mehr war’s nicht.


Dörr weiß um die Stärken der Bären und sagt daher, die HSG habe „nichts zu verlieren“. Aber: „Das Spiel ist eine klasse Gelegenheit, mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele zu gehen.“


Nach den Bären wird es nominell deutlich einfacher für St. Leon/Reilingen: Am Sonntag, 1. Februar, kommt um 17 Uhr der Tabellenachte SG Schozach-Bottwartal in die Mannherz-Halle, am Sonntag, 8. Februar, geht es zur siebtplatzierten SG Kappelwindeck/Steinbach, am Sonntag, 22. Februar, folgt das Gastspiel beim Fünften HC Erlangen und am Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr, läuft der HCD Gröbenzell als Schlusslicht in Reilingen auf.

3. Liga Frauen SV Allensbach – HSG St. Leon/Reilingen

St. Leon/Reilingen verliert beim SV Allensbach

HSG fehlt am Ende lediglich eine Sekunde zum Punktgewinn

Nach einer aufregenden Anreise mit einigen unvorhersehbaren Ereignissen gelang es den Drittliga-Handballerinnen aus St. Leon/Reilingen leider abermals nicht zu punkten. In Allensbach verloren sie mit 27:28 (13:17) gegen den neuen Tabellendritten und belohnten sich zum wiederholten Male nicht trotz toller Mannschaftsleistung.

Madeleine Hornstein, die selbst siebenmal verwandelte, monierte nach der Partie: “In der ersten Halbzeit war die Abwehr nicht gut, wir haben nahezu jede Eins-gegen-eins-Situation verloren und hatten viel zu viele freie Durchbrüche“. „Auch die Torhüterinnen waren in dieser Phase kein großer Rückhalt“, so Hornstein weiter. 

Zur Halbzeitpause lag die HSG mit 13:17 hinten, hatte zu der Zeit allerdings bereits einen 10:16 Rückstand aufgehübscht. In Sachen Kampfgeist sprach Trainer Daniel Weinheimer seiner Mannschaft dementsprechend einmal mehr sein Lob aus.

„Die zweite Halbzeit war deutlich besser“, betont Hornstein. „Wir standen im Eins-gegen-eins konsequenter, die Torhüterinnen kamen ab der 45. Minute auch ins Spiel und Melina Friedrich glänzte mit mehreren freien Paraden und insgesamt drei gehaltenen Siebenmetern.“ Die letzten zehn Minuten habe ihr Team noch auf eine offensive 4:2-Abwehr umgestellt, „was einen positiven Effekt hatte“. Für die HSGlerinnen schien die Partie in der 36. Spielminute bereits gelaufen beim Stand von 15:22. Doch danach begann die Aufholjagd durch Nicole Weschenfelder, Samira Schulz, die mit acht Treffern beste St. Leon/Reilinger Schützin war, und Hornstein zum Zwischenstand auf 22:24. Am Ende genügten die letzten zehn Minuten jedoch nicht, für die immens wichtigen Punkte beim SV. Der Unterarmwurf von Nicole Weschenfelder, der zum Ausgleich geführt hätte, landete leider erst eine Sekunde nach Abpfiff im Netz.

„Es gab viele gute Sequenzen und auch starke Phasen, leider haben wir abermals zu spät angefangen, Handball zu spielen und am Schluss läuft uns dann die Zeit davon“, zeigte sich Lena Nussbaumer enttäuscht. „Schlussendlich wäre mehr drin gewesen, wenn wir es von Anfang an geschafft hätten, konzentriert und auf den Punkt unsere Leistung abzurufen. Sehr bitter, aber jetzt heißt es , Mund abwischen und weiter machen´!“

Am kommenden Sonntag, 25. Januar, 16:30 Uhr gastiert der aktuelle Spitzenreiter aus Ketsch bei der HSG zum Derby in der Fritz-Mannherz-Halle.

HSG: Friedrich, Lang, N. Weschenfelder (1), Nussbaumer (2),Scholl (1), Hofmann (2), Haupt (2/1), Hornstein (7), C. Weschenfelder (2), Schulz (8), Stegmüller, Schieszl, Baumann (2)

„Endlich mal wieder belohnen…“

Interview mit Rückraum-Akteurin Cathrin Hofmann vor dem Spiel in Allensbach

„Endlich mal wieder belohnen…“ Cathrin Hofmann blickt in ihrem Interview im Vorfeld der Partie beim SV Allensbach an diesem Samstagabend, 19.30 Uhr, in der Riesenberg Sporthalle in Allensbach-Kaltbrunn auch auf die zurückliegenden Spiele. Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen seien sich die oftmals zumindest phasenweise verdiente Belohnung selbst schuldig geblieben.

Unsere Nummer 8 ist sich allerdings auch der Schwere der Aufgabe beim Tabellenvierten bewusst…
Zunächst einmal: Wie hast Du das Hinspiel erlebt?
Das Hinspiel Mitte September war unsere erste Partie der Saison, die wir 36:34 für uns entscheiden konnten. Der Sieg war rückblickend angesichts der heutigen Tabellensituation sicherlich unerwartet und könnte noch wichtig sein, um die Liga zu halten.


Was habt ihr euch für Samstag vorgenommen?
An die Leistung vom Hinspiel wollen wir anknüpfen und sie erneut auf die Platte bringen. Uns ist aber auch bewusst, dass Allensbach kein leichter Gegner ist. Sie spielen bislang eine starke und vor allem konstante Saison. Und sie stehen nicht umsonst auf dem vierten Tabellenplatz. Zuvor waren sie bis zur Niederlage gegen die Bären vergangenes Wochenende sogar Zweiter. Außerdem spielen wir auswärts, was natürlich immer schwerer ist als in der eigenen Halle.


Was wäre für einen Erfolg in Allensbach nötig?
Unser Ziel ist es, eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen und uns mit zwei wichtigen Punkten endlich mal wieder zu belohnen. Dazu wäre aber eine Leistung nötig, die nicht phasenweise deutlich abfällt.

Was möchtest und kannst Du in Allensbach zu einem möglichen Erfolg beitragen?
Durch mein Eins-gegen-eins versuche ich, mich aktiv ins Spiel einzubringen. Mir ist es wichtig, die Situationen richtig zu lesen und die passenden Entscheidungen zu treffen, um mit und ohne Ball gute Lösungen zu finden. Zusätzlich möchte ich meinen Beitrag in der Abwehr leisten, indem ich im Verbund arbeite, Räume schließe und meine Mitspieler absichere.

Wie könnt ihr Greta Rinkeviciute und Rahel Müller in den Griff bekommen?
Rahel und Greta bringen unterschiedliche Qualitäten mit, auf die wir vorbereitet sein müssen. Rahel ist stark im Eins-gegen-eins, verfügt aber auch über einen gefährlichen Rückraumwurf, weshalb wir ihr keinen Raum lassen dürfen und sie früh annehmen müssen, um sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Greta hat im Hinspiel vor allem von unseren technischen Fehlern im Angriff profitiert und diese konsequent über Tempogegenstöße genutzt. Im Positionsspiel hatten wir sie dagegen gut im Griff. Für uns bedeutet das, dass wir unsere Fehlerquote im Angriff reduzieren müssen, um einfache Konter zu vermeiden, um ihr Spiel so nicht zu begünstigen.

3. Liga Frauen TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen

Gute Chance verpasst

HSG St. Leon/Reilingen verliert beim TSV Haunstetten 26:31 (11:11)

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingenhaben es leider im ersten Spiel des Jahres verpasst, den zuvor mit einem Punkt besser platzierten Gastgeber zu schlagen. Sie verlieren ihr letztes Hinrundenspiel mit 26:31 (11:11).

Zu Beginn dauerte es fast vier Minuten ehe der TSV das erste Tor warf. Lisa Haupt glich für die Gäste aus, doch Haunstettenzog darauf innerhalb von 5 Minuten auf 5:2 davon. Währendder folgenden 2 Minuten stellten Nicole Weschenfelder, Lena Nussbaumer und Madeleine Hornstein wieder auf ein Unentschieden. Haunstetten ging abermals in Führung mit dem 6:5, bevor Annika Rimpf die erfolgreichste Phase der St. Leon/Reilingerinnen mit dem 6:6 einläutete: Nochmals Rimpf, Samira Schulz, Nicola Baumann und Haupt brachten die HSG innerhalb von fünf Minuten zu einer Vier-Tore-Führung (6:10). Bis zur Halbzeit gelang dem Team um Trainer Daniel Weinheimer dann aber lediglich ein weiterer Treffer während die Gastgeberinnen zum 11:11 Unentschieden ausglichen.

Nach der Pause ging Haunstetten in Führung, Baumann konterte zum 12:12. Haupt und Schulz glichen die jeweils folgenden Gegentore wieder aus, doch der TSV baute Schritt für Schritt einen kleinen Vorsprung auf. In der 44. Spielminute erhielt Baumann eine Zwei-Minuten-Strafe, die zumindest fast mit nur einem Gegentreffer zum 17:21 überstanden wurde. Cathrin Hoffmann und Celina Weschenfelder holten zwei Treffer in Folge zum 19:21.

Fünf Minuten später hatten sich die Gastgeberinnen ihren Vier-Tore-Vorsprung zurückgeholt beim 23:19. Haunstettennahm eine Auszeit, welche Wirkung zeigte: Der TSV traf zum 24:20 und 25:20, ehe Weinheimer seine Karte legte. Doch auch diese änderte am Spielverlauf nichts mehr. Die HSG spielte zu hektisch und ohne Spielwitz. Somit ging die so wichtige Partie mit 26:31 verloren.

Für St. Leon/Reilingen geht es nun am kommenden Samstag,17. Januar, ab 19:30 Uhr beim vrittplatzierten SV Allensbachweiter. Am ersten Spieltag der Saison hatte die Mannschaft in heimischer Halle überraschend mit 36:34 gewonnen.

HSG: Friedrich, Lang, N. Weschenfelder (1), Nussbaumer (3),Scholl (1), Hofmann (1), Haupt (5), Hornstein (4), C. Weschenfelder (3), Schulz (4/2), Schieszl, Baumann (2), Rimpf (2/1)

Das Ende als Anfang

In Augsburg wollen die HSG-Drittliga-Handballerinnen essenzielle Punkte holen

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen beenden die Vorrunde der Saison 2025/2026 in der Augsburger Albert-Loderer-Halle. Nach zehn Spieltagen ist die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer mit 5:15 Punkten Vorletzter und könnte Gastgeber TSV Haunstetten mit einem Sieg im ersten Spiel des Jahres überholen. Der TSV ist mit 6:14 Punkten Neunter. Anwurf am Samstag, 10. Januar, ist um 18 Uhr.


Weinheimer weiß um die Schwere der Aufgabe: „Es ist ein alles andere als leichtes erstes Auswärtsspiel direkt nach der Pause. Der TSV agiert mit einer sehr unkonventionellen Abwehr und hat sich in meinen Augen bisher auch unter Wert verkauft.“
Der Tabellenletzte Gröbenzell (2:18 Punkte), Schutterwald (5:15) als Zehnter und die siebtplatzierte SG Schozach-Bottwartal (9:11) wurden bislang von Haunstetten besiegt.


„Ich bin zuversichtlich, dass wir mit neuer Energie ins Jahr starten werden. Die lange Pause hat uns gut getan, jetzt gilt es, Willen und Durchsetzungsvermögen an den Tag zu legen und zu beweisen, was diese Mannschaft alles kann – und ein bisschen aufdrehen“, legt unterdessen Kreisläuferin Lena Nussbaumer den Fokus wie von ihrer Teamkollegin Celina Weschenfelder gefordert, ganz auf die HSG und nicht auf den Gastgeber. „Wir können mehr, als wir in der Hinrunde gespielt haben. Gegen Haunstetten können wir das beweisen.“

Der restliche Spielplan im Überblick:
Sa., 10. Januar, 18 Uhr: TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 17. Januar, 19.30 Uhr: Sportverein Allensbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 25. Januar, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – Kurpfalz Bären
So., 1. Februar, 17 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal
So., 8. Februar, 15.30 Uhr: SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten