Vorbericht St. Leon/Reilingen – SG Heidelsheim/Helmsheim

Ziel Patz zwei zur Winterpause

Mit Spannung und Vorfreude erwartet das Team der HSG St. Leon/Reilingen den Baden-Derbygegner SG Heidelsheim/Helmsheim zuhause im Harres am Sonntagnachmittag um 16 Uhr.
Diese stellen mit Selina Röh die Toptorschützin der Oberliga, die zwar krankheitsbedingt im letzen Spiel nicht im Einsatz war, aber ansonsten flexibel auf der Mitte und im linken Rückraum erfolgreich ist.
Doch obwohl HSG-Trainer Sascha Kuhn durch diverse Ausfälle, Krankheit und Verletzungen, keine optimale Trainingswoche gestalten konnte, weiß er aus Erfahrung, dass um diese Zeit alle Gegner mit diesen Problemen leben müssen. „Heidelsheim stellt eine starke 5:1-Abwehr“, so Kuhn, „und auch der Angriff ist nicht zu unterschätzen. Wenn es uns gelingt, diesem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, wir 60 Minuten Handball spielen, dann erreichen wir unser Ziel, auf Platz zwei zu überwintern.“
Auch für Allrounderin Jana Pahl ist es ein besonderes Spiel: „Die meisten Spielerinnen kenne ich bereits aus der Jugend. Sie haben sich über die Jahre gut eingespielt, in der BWOL etabliert und ihr Tabellenplatz ist keine Überraschung. Selina Röh hat bisher eine überragende Saison gespielt und peitscht ihre Mannschaft nach vorne. Ich freue mich auf das Derby, eine volle Halle und gute Stimmung!“

ml

Mit Auswärtspunkten Platz zwei zurückerobert

Am Sonntagnachmittag traten die Siegerinnen des Duells der SG Schenkenzell/Schiltach gegen die HSG St. Leon/Reilingen nach dem laut Trainer Sascha Kuhn souveränen 30:25 (14:9)-Erfolg der Gäste gut gelaunt und mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise aus dem Schwarzwald an.  Sie haben sich durch diesen Auswärtserfolg, der vor allem in der zweiten Spielhälfte wahrlich kein Selbstläufer war, den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. 

Auch schon zu Beginn der harten, aber stets fairen Partie zeichnete sich ab, dass dieses Spiel kein einfaches für die HSG sein wird, ihr erstes Tor fiel erst in der fünften Spielminute. Nicht nur die mächtige Präsenz der heimischen Torfrau, die während des gesamten Spiels etliche Torerfolge der gegnerischen Angreiferinnen vereitelte, sondern auch der erwartet starke Rückraum, vor allem die beiden Halben der SG, machte den Gästen das Leben schwer. Nachdem sie sich lange für die schön herausgespielten Torchancen nicht belohnt haben, gelang es vor allem durch konsequente Abwehrarbeit zur Halbzeit, einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung zum 14:9 herauszuspielen. 

Nach der Halbzeit drehte die SG Schenkenzell/Schiltach jedoch direkt auf und nach einem 8:4-Lauf erschien nach knapp zwölf Minuten in der zweiten Spielhälfte ein besorgniserregendes 17:18 auf der Anzeigetafel. Laut Kuhn gab die Mannschaft fast zwanzig Minuten das Spiel aus der Hand, das in dieser Phase verhängnisvoll sein kann. Erst ab der 54. Minute schaffte es die HSG wieder, sich mit mit drei Toren abzusetzen . Zusätzlich ermahnte der Coach in der letzten Auszeit (55.) die Partie konsequent und ruhig erfolgreich zu Ende zu bringen. Mit Erfolg, denn den Fünf-Tore-Abstand wurde wieder eingefahren (30:25) und die zwei Punkte wurden mit einer kämpferischen Höchstleistung aus dem Kinzigtal entführt.

Trainer Sascha Kuhn nach dem Spiel:
„Für mich war das heute ein Pflichtsieg, doch bei Weitem kein Selbstläufer.
Obwohl wir am Ende souverän gewonnen haben, müssen wir weiter an unserer Effektivität arbeiten, dürfen uns keine derartigen Schwächephasen erlauben und unsere herausgespielten Chancen konsequent nutzen. Natürlich bin ich mit dem Erfolg zufrieden!“

HSG: Bohneberg, Weiß, Richter, Gottselig (3), Nussbaumer (2), Holzer, Laier (8), Pahl (2), Heck, Schilling, Schulz (5), Lederer (4/1), Rimpf (6/2), Ungerer


Am kommenden Sonntag, 15. Dezember, spielen die HSG-Mannschaft daheim gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim. 
Anpfiff ist um 16 Uhr im Harres in St. Leon. Über zahlreiche Unterstützung freuen sich die Mädels bei diesem schweren Spiel.

Vorbericht SG Schenkenzell/Schiltach – HSG St.Leon/Reilingen

Zum stärksten Aufsteiger in den Schwarzwald

Für die Oberliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen geht am Sonntag die Reise zum Auswärtsspiel um 15 Uhr in den Schwarzwald ins Kinzigtal  zur SG Schenkenzell/Schiltach. 
Dort erwartet sie der stärkste Aufsteiger der Liga, wie die SG, laut Trainer Sascha Kuhn, mit ihrem Auswärtssieg in Steißlingen unter Beweis gestellt hat. Sie sticht nach seiner Aussage besonders durch einen starken Rückraum und einer kompakten 6:0-Abwehr hervor. Dem möchte er sich jedoch mit seinen Mädels durch eine ebenso kompakte und aggressive Verteidigung, vor allem im Mittelblock, entgegenstellen. Dazu im Angriff mit Tempospiel und einer guten Chancenverwertung in der ersten und zweiten Welle, wie Spielerin Lina Richter ergänzt. Auch sie unterschätzt den Gegner nicht, sondern wird mit ihren Mitspielerinnen versuchen, die SG nicht ins Spiel kommen zu lassen, um einen Lauf der Gastgeber zu verhindern, der es der HSG sonst unnötig schwer machen würde.
Obwohl die Mannschaft weiterhin auf die Dauerverletzten Steffanie Müller, Eva Zinser und Britta Miltner verzichten muss, vertraut Kuhn auf die Qualität seines großen Kaders und ist zuversichtlich, diese zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Verdiente Niederlage in Heiningen

Am Samstagnachmittag trafen der zweit- und drittplatzierte der Frauen-Handball-Oberliga aufeinander. Der TSV Heiningen, zu diesem Zeitpunkt in eigener Halle noch ungeschlagen, setzte alles daran, die zwei Punkte gegen die HSG St. Leon/Reilingen zu verteidigen und zu Hause zu behalten, was ihm auch mit 26:23 (13:17) gelang. Dadurch tauschten die beiden Verfolger der TPSG Frisch auf Göppingen 2 nun punktgleich die Tabellenplätze.

Die HSG erwischte den besseren Start und lag nach zehn Minuten mit 3:1 in Führung, doch dann kam ein Bruch ins Spiel. Aufgrund fehlerhafter Zuspiele in der zweiten Welle und vielen technischen Fehlern gingen die Gastgeber durch zwei 4:0-Läufe mit einem 13:7-Polster in die Halbzeitpause. HSG-Trainer Sascha Kuhn mahnte seine Mannschaft und forderte eine Reaktion in der zweiten Spielhälfte.

Doch auch wie Mitte der ersten Halbzeit behielt der TSV Heiningen die Oberhand. Durch ihre aggressive 5:1-Deckung stellte er den Positionsangriff der Gäste des Öfteren vor Probleme und unterband die sonst so gute erste Welle der HSG fast vollständig. Aber nach der Auszeit der Gastgeber ging ein Ruck durch das Kuhn-Team, wodurch es in der 40. Minute wieder zu seiner Spielstärke zurückfand. Über die Spielstände 12:18, 15:20, 21:23 schaffte es sogar in der 59. Minute auf ein Tor ranzukommen (23:24), was noch auf einen Punkt hoffen ließ. Doch auch in diesem Moment agierten die Gastgeber cleverer und durch eine sehr gut aufgelegte Lisa Maier auf Halblinks fuhr Heiningen vollkommen verdient diesen  Drei-Tore-Sieg ein.  
Für die HSG-Mädels heißt es nun, mit ihrem Trainer das Spiel aufzuarbeiten und die Fehler zu analysieren. Denn sie sind offensichtlich an sich selbst gescheitert. Mit zu vielen technischen Fehlern und teilweise uncleverem Agieren kann kein Spitzenspiel in der BWOL gewonnen werden.

Trainer Sascha Kuhn: 
,,Wenn man das Spiel heute in Drittel aufteilt, kann man sagen, dass wir zwei Drittel des Spiels nicht anwesend waren. Wir haben viel zu viele technischen Fehler gemacht und haben uns erst in der 40. Minute besonnen und unser normales Handballspiel gezeigt. Hätten wir das in der Summe über das ganze Spiel gemacht, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel locker gewonnen hätten. Da sieht man zwar die starke Qualität meiner Mannschaft, allerdings auch, wie anfällig sie in vielen Situationen ist, noch nicht clever genug, sich mit einem kühlen Kopf aus solchen Situationen rauszumanövrieren. Positiv ist, dass sich meine Mädels zu keinem Zeitpunkt aufgegeben haben und durch ihren starken Zusammenhalt sogar Hoffnung auf einen Punkt bewahren ließen.’’
Für die HSG spielten: C. Bohneberg,  Ch. Weiß (Tor), M. Laier (4), J. Pahl (3), L. Richter, S. Schulz (3), P. Lederer (5), L. Nussbaumer (1), A. Rimpf (4/1), W. Heck (2), L. Gottselig, M. Schilling, V. Steinhauser (1), H. Kohnagel

Vorschau: 
Auswärtsspiel in Offenburg. 
Am Sonntag, 8. Dezember fährt das HSG-Team nach Offenburg, um seine nächsten zwei Punkte einzufahren. Gespielt wird um 15 Uhr beim Aufsteiger aus Schenkenzell/Schiltach. 
Auch hier stellt die HSG wieder einen Bus. Abfahrt ist um 11.30 Uhr am SG Häusl. Über zahlreiche Mitfahrer und Unterstützung würden sich die HSG-Damen freuen. Bei Interesse gilt auch wieder hier, sich bei Eva Zinser oder Jasmin Koch zu melden.

SG Schenkenzell/Schiltach : HSG Damen I (15 Uhr, Nachbarschaftssporthalle, Offenburg-Schwarzwald)

Der Groschen fiel erst in der zweiten Halbzeit

Im ersten Heimspiel in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen schaffte es die HSG St. Leon/Reilingen erneut, einen unangenehmen, schwer einzuschätzenden Gegner, den TSV  Bönnigheim, in einem spannenden, aber nur streckenweise hochklassigem Duell mit 30:25 (15:14) zu bezwingen.

Dabei galt es nicht nur gegen eine anstrengende offensive 3:2:1-Abwehr anzukämpfen, sondern auch den schwer zu verschmerzenden Ausfall von Abwehrchefin Eva Zinser zu kompensieren. Dies wird wohl für den Rest der Saison vonnöten sein, da nach derzeitiger Diagnose das vordere Kreuzband durch- oder zumindest angerissen ist.

Lena Nussbaumer mit dem Zepter in der Hand und ihre Mitstreiterinnen haben aber auch diese Woche die Lücke hervorragend kompensiert und es stand während des gesamten Spiels die 6:0-Abwehr der Gastgeber sehr kompakt, auch wenn zwei gegnerische Kreisspielerinnen im Einsatz waren, stimmten die Absprachen und Aushilfen.

Obwohl der Gastgeber hervorragend in das Spiel fand und in der neunten Minute einen Drei-Tore-Vorsprung (6:3) vorweisen konnte, war der Rest der ersten Halbzeit von Fehlwürfen, technischen Fehlern mit Ballverlusten und langwierigen Angriffsversuchen geprägt, die die zahlreichen Zuschauer eine Minute vor der Pause (13:14) nicht unbedingt auf einen erfolgreichen Ausgang hoffen ließen. Britta Miltner verschaffte ihrer Mannschaft mit zwei Toren in der letzten Minute einen hauchdünnen Vorsprung zum Halbzeitpfiff (15:14).

Trainer Sascha Kuhn bemängelte in der Kabine die schlechte Chancenauswertung und fand offensichtlich die richtigen Worte, denn seine Mädels besannen sich auf ihre Stärken – ihre Schnelligkeit und Effizienz in der ersten Welle – sodass nahezu alle Tore, angefangen mit der besten Torschützin der Partie, Jana Pahl (6), gleich zwei Tempogegenstöße nach Beginn der zweiten Spielhälfte den Grundstein für den ab dann nicht mehr angezweifelten Erfolg legten.

Dem schnellen Spiel der HSG konnten die Gäste aus dem Zabergäu auch mit einer offensiven Abwehr nichts entgegensetzen. Nach einem komfortablen Acht-Tore-Vorsprung (27:19) in der 50.Minute, leistete sich die Heimmannschaft zwar wieder reichlich Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten, was jedoch die Freude über den 30:25-Sieg nicht trübte.

Außerdem bestätigte auch Trainer Sascha Kuhn, dass sich sein Team durchgehend auf den Rückhalt von Clara Bohneberg im Tor verlassen konnte, die abermals eine klasse Partie abgeliefert hat. Er ist mit der Umsetzung seiner Vorgaben und dem gemeinsamen Streben zu den Saisonzielen und Entwicklungsetappen durchweg zufrieden: „Auch wenn die Chancenauswertung nicht so toll war, bin ich gegen diesen Gegnern, gegen den wir immer schlecht ausgesehen haben, mit einem Fünf-Tore-Sieg mehr als zufrieden. Ich sehe die stetige Entwicklung in meiner Mannschaft und dass unser Plan und unsere Ziele umgesetzt werden. Ich bin stolz auf unsere Mädels und wir müssen uns schon auf das nächste Spitzenspiel nächste Woche in Heiningen vorbereiten.“

ml

Für die HSG spielten: C. Bohneberg,  M. Laier (3), J. Pahl (6), L. Richter (2), S. Schulz (4), P. Lederer (1), A. Holzer, L. Nussbaumer (4), A. Rimpf (3/2), W. Heck (1), L. Gottselig (2), M. Schilling (1), B. Miltner (3)

Vorschau: 

Spitzenspiel in Heiningen! Am kommenden Samstag, 23.11.19, spielen die HSG Damen I in der Voralbhalle in Heiningen. Auch dieses Mal wird ein Bus gestellt. Die Mädels der HSG würden sich über zahlreiche und laute Unterstützung von den Zuschauerrängen freuen. 

Abfahrt ist um 14.30 Uhr am SG Häusl in St. Leon. Bei Interesse bitte bei Jasmin oder Eva melden. 

TSV Heiningen : HSG Damen I (17.45 Uhr, Voralbhalle, Heiningen)

Vorbericht HSG St. Leon/Reilingen – TSV Bönnigheim

Gegner schwer einzuschätzen

Zum ersten Mal in dieser Saison läuft das BWOL-Team der HSG St. Leon/ Reilingen nicht im Harres, sondern in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen am Sonntag, 17. November, um 15 Uhr auf.
Während die Gastgeber noch den Sieg vom letzten Wochenende gegen Steißlingen für die Verteidigung des zweiten Platzes genießen, muss Bönnigheim die knappe Niederlage zuhause gegen Heidelsheim/Helmsheim verdauen und will daraufhin bestimmt die Krallen ausfahren, um den Anschluss in der Tabelle nach oben nicht zu verlieren.
Schon in der Vergangenheit hat die HSG des Öfteren gegen TSV Bönigheim Federn lassen müssen. Jetzt hat dieser sich noch mit bisher unbekannten Spielerinnen verstärkt. Davor warnt Trainer Sascha Kuhn, dass diese dann nicht nur körperlich anspruchsvoller, sondern auch schneller spielen.
Er ist zuversichtlich – die Knieverletzung von Anwehrchefin Eva Zinser ist noch nicht endgültig diagnostiziert – wenn die Abwehr geschlossen spielt und den Ausfall kompensiert. „Wir haben aber genug Qualität in der Mannschaft, an die ich fest glaube, und möchten diese zwei Punkte einfahren, aber es wird bestimmt ein heißer Tanz!“
ml

Arbeitssieg in Steißlingen

Am Samstagabend trafen die zu diesem Zeitpunkt noch punktgleichen Mannschaften der TuS Steißlingen und der HSG St. Leon-Reillingen aufeinander. Während in der ersten Halbzeit die HSG das Spiel dominierte (15:9), zeigten die Steißlinger  in der zweiten Hälfte ihre Klasse und machten es den Gästen schwer, wodurch am Ende nur ein 25:23 zu Buche stand. 

Die HSG erwischte den besseren Start und setzte sich in der 20. Minute mit 11:5 ab. Durch die starke Verteidigung, einen sehr gut aufgelegten Rückhalt im Tor und Konsequenz im Angriff, liefen die Steißlingerinnen bis zu Halbzeit dem Sechs-Tore-Vorsprung der Gäste hinterher. Die Schrecksekunde ereignete sich in der 20. Minute, als Abwehrchefin Eva Zinser nach einer guten Abwehraktion auf den Boden sackte und von diesem Zeitpunkt an nicht mehr spielfähig war. Dadurch rückte die Mannschaft nur noch mehr zusammen und Lena Nussbaumer übernahm tadellos die Rolle der Abwehrchefin. 

In der Halbzeitpause von Trainer Sascha Kuhn gewarnt, ging die HSG in die zweite Spielhälfte. Die Gastgeber, angepeitscht von ihren Zuschauern, holten nun nach und nach den Sechs-Tore-Rückstand bis zu zwei Treffern auf. Durch inkonsequente Abschlüsse und einfaches Durchkommen des Gegners am Kreis, wurde es noch mal spannend. In den letzten vier Minuten drohte das Spiel zu kippen, doch auch da war Torfrau Clara Bohneberg zu Stelle, die heute einen Sahnetag erwischte. Als die Uhr abgelaufen war, lagen sich die Gäste in den Armen und feierten ihren verdienten Sieg. Auch heute war die geschlossene Mannschaftsleistung auf dem Feld und auf der Bank ein Garant für den Erfolg. Es wurde konsequent durchgespielt, wodurch auch die Außen  – Jana Pahl, Madeleine Laier und Lina Richter – frei wurden und erfolgreich punkteten. Durch die entführten Punkte sicherte sich die HSG vorerst den zweiten Platz. Ein Wermutstropfen ist die Verletzung von Eva Zinser, welcher die ganze Mannschaft gute Besserung wünscht und hofft, dass sie so schnell wie möglich wieder auf dem Feld zurück sein wird.

Trainer Sascha Kuhn: ,,Das ist auf jeden Fall ein Erfolg in Steißlingen heute. Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und  in der ersten Halbzeit auch dominiert. In der zweiten Spielhälfte haben wir leider einen Bruch ins Spiel bekommen, wodurch der Gegner in die Partie fand. Doch da ein Lob an meine Torfrau Clara und auch Lina, die in der wichtigen Phasen zur Stelle waren und uns Luft verschafft haben, sodass wir die Steißlinger auf Distanz gehalten haben. Die zwei Punkte waren meines Erachtens verdient. Jetzt müssen wir nach vorne schauen und abwarten, was mit der Verletzung von Eva ist.’’

Torfrau Clara Bohneberg: „Wir kamen heute besser ins Spiel als sonst, was wir schnell mit einer Fünf-Tore-Führung belohnt haben. Die Abwehr stand die meiste Zeit über sehr stabil und hat mir sehr geholfen. Insgesamt bin ich super zufrieden und stolz auf die Mannschaft.“

jp

Für die HSG spielten: C. Bohneberg, Ch. Weiß (Tor), E. Zinser, M. Laier (5), J. Pahl (5), L. Richter (3), S. Schulz (2), P. Lederer (5/2), A. Holzer, L. Nussbaumer (2), A. Rimpf (1), W. Heck (1), L. Gottselig (1), C. Ungerer 

Vorschau:
Schweres Spiel am Sonntag gegen Bönnigheim. Am Sonntag, 17. November, spielt die HSG zu Hause in der Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen, gegen den TSV Bönnigheim. Über zahlreiche Unterstützung würden sich die Mädels freuen.

HSG Damen I : TSV Bönnigheim (15 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen)

Vorbericht TuS Steißlingen – HSG St. Leon/Reilingen

Verfolgerduell am Bodensee

Am Samstagabend um 18 Uhr steigt am Bodensee das Duell um Platz zwei in der Handball-Oberliga der HSG St. Leon Reilingen gegen den TuS Steißlingen. Beide Mannschaften weisen erst drei Verlustpunkte auf und wollen Tabellenführer Göppingen 2 (15:1 Punkte) auf den Fersen bleiben.
Auch wenn der TuS Steißlingen mit der Favoritenrolle ins Spiel geht, da er mit traditionell voller Halle den Heimvorteil auf seiner Seite hat und sich dort die HSG auch in der letzten Saison schwergetan hat, ist Trainer Sascha Kuhn optimistisch: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wenn wir in der Abwehr das starke Zusammenspiel mit ihren Kreisläufern in den Griff bekommen und im Angriff mit unserem Tempoangriff das Spiel bestimmen können, haben wir gute Chancen. Das wird der Knackpunkt sein, unser Ziel zu erreichen, diese Punkte mit nach Hause zu nehmen und Platz zwei zu verteidigen.“
Interessant ist es allemal, dass der Gastgeber bisher zwar gegen den Tabellenführer Göppingen 2 ein Unentschieden erreicht hat, aber vom letzten Wochenende erst mal eine Niederlage gegen Leinfelden/Echterdingen verdauen musste, wo die HSG locker mit 19:34 dominiert hat. Aber diese Vergleiche sagen meist nicht viel aus, da zu viele Faktoren wie Tagesform, Verletzte, Heimvorteil und wie dem Team der Gegner liegt, mitspielen. 

ml

Vorbericht HSG St. Leon/Reilingen – TV Nellingen 2

HSG in Nellingen als Favorit

Am Wochenende steht für die Mädels der HSG St. Leon/ Reilingen in der Handball- Oberliga die Auswärtsfahrt zum bisher punktlosen TV Nellingen 2 auf dem Spielplan.
Obwohl diese bisher alle sieben Spiele deutlich verloren haben,  sieht es Trainer Sascha Kuhn trotzdem als schwieriges Spiel, ist aber der Überzeugung , dass sein Team „als klarer Favorit gewinnen muss“. Da es sich aber um eine Reservemannschaft der „Ersten“ handelt, weiß keiner, welche Spielerinnen letztendlich auf der Platte stehen, was die Vorbereitung auf das Spiel erheblich erschwert. 
Trotzdem fährt die Mannschaft nach Nellingen, um auf der Heimfahrt im Bus ihre zwei entführten Punkte zu feiern.
ml

Auch im zweiten Derby deutlich überlegen

Es treffen in dieser Saison nur vier Oberliga-Mannschaften aus dem badischen Handballverband aufeinander, zwei von drei dieser Derbys in der Hinrunde haben die HSG-Mädels an den letzten zwei Wochenenden überlegen absolviert.

Anders als am letzten Samstag bei der HG Oftersheim/Schwetzingen war es am Sonntagnachmittag zuhause im Harres gegen den TSV Birkenau ein echter Kraftakt, um zu einem deutlichen 30:24 (12:11)-Erfolg zu kommen.

Wie vor dem Spiel bereits von Couch Sascha Kuhn prognostiziert, ist der schlechte Birkenauer Tabellenplatz ihrem schweren Anfangsprogramm geschuldet, sie sind mit Drittliga-Erfahrung ausgestattet, nicht zu unterschätzen und ein Team – wie auch der letzte Sieg gegen Heidelsheim/Helmsheim zeigte – auf Augenhöhe.

Und das verdiente Ergebnis, urteilte er nach dem Spiel, haben wir in einem heiß umkämpften Spiel mit wahrem Derbycharakter, der richtigen Einstellung und dem Einsatz aller Spielerinnen zu verdanken.

Birkenau musste, bis auf die Langzeitaufälle Nikola Baumann und Lena Grimm, nur auf Lena Heinze verletzungsbedingt verzichten. Bei der HSG stand nach Krankheitspause wieder Clara Bohneberg zwischen den Pfosten, aber Rückraumspielerin Britta Miltner pausiert noch wegen einer Schulterverletzung aus der letzten Partie.

In der ersten Halbzeit war das Spiel ein offener Schlagabtausch, bei der keine Mannschaft mehr als zwei Tore in Folge erzielen konnte.

Birkenau tat sich mit dem kompakt stehenden Mittelblock der Heimmannschaft schwer und die Würfe der Dauertorschützinnen Maureen Merkel und Danijela Rajic scheiterten oft an den erhobenen Händen der aufmerksamen Anwehrspielerinnen.

Dennoch wurden Balleroberungen nicht in einen Vorsprung umgewandelt, weil die anschließenden langen Pässe die Konterläuferin nicht erreichten oder Pfosten und Latte dem Erfolg im Weg standen. Wenn das schnelle Spiel nach vorne nicht gelang, taten sich die Gastgeberinnen in längeren Angriffsphasen aber auch mit der sehr offensiv agierenden 5:1-Abwehr des TSV schwer.

Den ersten Drei-Tore-Vorsprung erkämpften sie sich zwar in der 26. Minute, aber in die Kabine gingen sie zur Halbzeit dennoch nur mit einem hauchdünnen 12:11-Vorteil.

Nach Wiederanpfiff bot sich den zahlreichen Zuschauern zunächst das gleiche Bild,

ausgeglichenes Spiel, bis Valerie Steinhauser, Samira Schulz, mit acht Toren erfolgreichste Schützin des Derbys, und Eva Zinser ab der 36. Minute in einem Drei-Tore-Lauf zum 16:13 erneut einen knappen Vorsprung erkämpften, den die HSG aber dieses Mal nicht mehr hergab. Auch als Abwehrspezialistin Eva Zinser mit der dritten Zwei-Minuten-Strafe das Spielfeld verlassen musste, blieb die Abwehr der Gastgeber nur schwer überwindbar.

Obwohl Birkenau-Trainer Timo Baumann ab der 44. Minute mehrmals die Option des siebten Feldspielers zog, waren die Gäste nicht in der Lage, noch einmal auszugleichen.

Mit jeweils einem Doppelerfolg von Paula Lederer und Annika Rimpf, die auch alle der fünf Siebenmeter sicher verwandelte, sowie einem Treffer von Madeleine Laier in der 50. Minute sorgte die HSG mit der Vorentscheidung zum 26:20 dafür, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Diesen Sechs-Tore-Vorsprung gab sie bis zum Endstand zum 30:24 nicht mehr aus der Hand.

Mit diesem Erfolg bestätigten die HSG-Mädels ihren dritten Tabellenplatz bevor sie nächsten Samstag zum bisher punktlosen TV Nellingen und in der Folgewoche zum Tabellennachbarn, dem Zweiten TuS Steißlingen, an den Bodensee reisen.

Trainer Sascha Kuhn zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams:

„Für mich war das ein mehr als verdienter Sieg. Wir haben von Beginn an die Marschroute vorgegeben und das konsequent durchgezogen. Erfreulich war heute auch unsere Mittespielerin Annika Rimpf, die wieder zu alter Stärke gefunden hat und auch Samira Schulz, die ihre Sache auf Halbrechts mehr als gut gemacht hat. Da bin ich einfach nur stolz.“

Auch Spielerin Annika Rimpf war froh über den Sieg:

„Das war ein verdienter Sieg. Phasenweise standen wir richtig kompakt in der Abwehr, aber haben manchmal einfache Würfe der Toptorschützinnen zugelassen. In der ersten Halbzeit haben wir uns nicht immer für unsere geile Abwehr belohnt und vorne zu unkonzentriert gespielt. Wir hatten kaum technische Fehler, einzig an der Torausbeute kann man heute ein Manko sehen.“

Für die HSG spielten: Bohneberg, Weiß (Tor), Zinser (1), Laier (1), Steinhauser (1), Pahl (4), Schilling (1), Schulz (8), Lederer (5), Rimpf (9/5), Kohnagel, Richter, Nussbaumer, Holzer

Vorschau: Auswärtsspiel!

Am kommenden Samstag soielen die HSG Damen auswärts beim aktuell noch punktlosen TV Nellingen.

Hierzu wird wieder ein Bus eingesetzt. Auch hier erhoffen sich die Damen Unterstützung von den Zuschauerrängen und freuen sich über jeden der mitfahren möchte.

Gespielt wird 19:30 Uhr in Nellingen. Abfahrt ist um 16.15 Uhr am SG Vereinsheim.

Auf geht’s nach Nellingen.

Bei Interesse bitte bei Eva oder Jasmin anmelden.

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