Eindrucksvolles Lebenszeichen

Drittliga-Team gewinnt Kellerduell gegen Gröbenzell klar

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG leben noch! Durch das 33:25 (15:11) gab die Mannschaft bei der Rückkehr von Trainer Daniel Weinheimer den letzten Tabellenplatz wieder an ihren aktuellen Gegner HCD Gröbenzell ab. Weinheimer hatte zuletzt krankheitsbedingt gefehlt und war in Erlangen von Jana Pahl vertreten worden.
„Völlig verdient gewonnen“, bilanzierte Madeleine Hornstein, mit acht Treffern aus dem Feld erfolgreichste Werferin der HSG, nach 60 Minuten, in denen die Gastgeberinnen nie nachließen. „In diesem Spiel haben wir unsere Leistung wirklich über die gesamte Dauer gehalten und dadurch war es uns möglich, die zwei wichtigen Punkte in heimischer Halle zu behalten“, zog Kreisläuferin Lena Nussbaumer Bilanz.


0:1 lag die HSG zunächst zurück, holte sich dann aber durch Samira Schulz und Hornstein erstmals die Führung, die sie ab dem 3:2 nicht mehr abgeben und fast durchgängig ausbauen sollte. Vanessa Dörr sorgte bei diesem Stand bei einem Siebenmeter für die erste Parade, bevor auf der Gegenseite zwar auch Schulz verwarf, später aber Lisa Haupt sehenswert von außen traf.


Nach 15 Minuten stand es trotz optischer Überlegenheit der Gastgeberinnen nur 7:6, nachdem Annika Rimpf getroffen hatte, die Gröbenzellerinnen durch die herausragende und neunfache Torschützin Jule Hultsch allerdings nochmals verkürzt hatten. Dann aber warf Hornstein einen Doppelpack und auch die Auszeit, die der HCD nahm, half nicht gegen drei weitere Treffer von Rimpf, Nicola Baumann und Schulz – Die HSG war auf 12:6 davongezogen.
Ein wenig ließen die Gastgeberinnen danach die Zügel schleifen und Gröbenzell verkürzte auf vier Tore. Bis zum 17:12 trafen beide Mannschaften halbzeitübergreifend abwechselnd, erst Hornstein unterbrach den Gleichschritt mit dem 18:12. Doch auch Leonie Scholl doppelt und Nussbaumer schlossen Angriffe erfolgreich ab. Spätestens dieser 5:0-Lauf zum 21:12 sorgte für die frühzeitige Entscheidung in dem so immens wichtigen Spiel, das allerdings nur knapp 100 Zuschauer in der Reilingen Mannherz-Halle verfolgten.
„Wir waren die klar bessere Mannschaft und hatten das Spiel von der ersten Minute an im Griff. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Am Ende wurde es etwas hektisch, aber da konnten wir locker herunterspielen“, meinte Hornstein schließlich, die nach 38 Minuten auf 23:14 gestellt hatte. Schulz‘ Doppelpack zum 25:15 sorgte sogar für eine zweistellige Führung, die beim 32:21 von Annika Rimpf noch angewachsen war. In der 55. Minute war die Partie entsprechend längst entschieden.


Acht Punkte hat die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer jetzt auf der Habenseite, Haunstetten auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz direkt vor ihr zehn. Ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten gibt es am Samstag, 18. April, 18 Uhr, in der Mannherz-Halle zum Saisonabschluss zu erleben. Weiter geht es für St. Leon/Reilingen zunächst bereits am Sonntag, 8. März, gegen die TSG Friesenheim, die gerade die Kurpfalz-Bären 32:28 bezwang. Anwurf in Reilingen ist um 16.30 Uhr.


HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder, Nussbaumer (3), Scholl (4), Hofmann (2), Haupt (3/1), Hornstein (8), C. Weschenfelder, Schulz (8/2), Stegmüller, Schieszl, Baumann (1), Rimpf (4/2).

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Um mehr als „nur“ zwei PunkteHSG-Frauen empfangen am 1. März Gröbenzell in Reilingen

Enttäuschung nach dem 21:32 in Erlangen, bei dem es im Angriff der HSG-Drittliga-Handballerinnen gehörig stotterte, aber – wie es unsere Nummer 5 Lena Nussbaumer ausdrückt: „Mund abwischen und weitermachen!“
Jetzt kommt am Wochenende – Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr, mit dem HCD Gröbenzell eine Mannschaft in die Reilinger Mannherz-Halle, die am Wochenende 21:30 bei den Kurpfalz-Bären verloren hat. Das Hinspiel Ende Oktober hatte St. Leon/Reilingen 24:22 (12:11) gewonnen. Beste Werferin war damals Nicole Weschenfelder mit sechs Treffern.
Gröbenzell war lange Zeit Schlusslicht der Liga, hat zuletzt aber in Haunstetten sowie zu Hause gegen Allensbach jeweils 29:28 gewonnen und rangiert nun mit 7:25 Punkten direkt vor der HSG (6:26), die zumindest den TuS Schutterwald (9:23) überholen muss, um nicht abzusteigen. Ein Sieg gegen Gröbenzell ist also ein Muss, 15 Minuten torlos bleiben wie zuletzt in Erlangen wäre sicherlich fatal, auch wenn sich die HCDlerinnen in Ketsch ebenfalls offensiv nicht mit Ruhm bekleckerten…
In Haunstetten trafen Jule Hultsch und Lisa Salvermooser für den HCD jeweils fünfmal und Hultsch zudem alle vier Siebenmeter. Sina Fischer, Lea Röhrl und Johanna Leubner waren außerdem je viermal erfolgreich. Gegen Allensbach warf Hultsch sieben Tore, Verena Obermeier sechs und Fischer fünf, in Ketsch trugen sich Obermeier und Hultsch sechs- beziehungsweise fünfmal in die Torschützenliste ein. Die HSG weiß also, auf wen sie beim HCD achten muss.
Wichtig wäre lautstarker Support von der Tribüne, denn zwischen HSG und HCD geht es am 1. März um mehr als „nur“ zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den drohenden Abstieg.

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

„Anschluss an Nichtabstiegsplätze erreichen“

Katharina Schieszl weiß um Bedeutung des Gröbenzell-Spiels

Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr in der Reilinger Mannherz-Halle: Wenn die HSG-Drittliga-Handballerinnen den HCD Gröbenzell empfangen, geht es im Kellerduell des Schlusslichts gegen den Tabellenvorletzten um essenzielle Punkte. Der Sieger darf sich noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen, der Verlierer… nun ja.
St. Leon/Reilingen weist 6:26 Punkte auf, Gröbenzell 7:25 und der TuS Schutterwald 9:23. Auf Platz neun rangiert der TSV Haunstetten mit 10:22 Zählern. Unter diesen vier Teams sollten die beiden Absteiger ausgemacht werden, denn Schozach-Bottwartal und der TSV Ismaning kommen bereits auf 15:17 Punkte.
„In diesem Kellerduell müssen wir den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze erreichen“, betont Katharina Schieszl vor dem wegweisenden Spiel in Reilingen. „Es sind big points um den Ligaverbleib.“ Das Hinspiel hatten die HSGlerinnen knapp gewonnen. „Auswärts, in fremder Halle. Uns war damals schon bewusst, dass wir gegen den HCD Gröbenzell gewinnen müssen“, blickt Schieszl heute zurück. „Gröbenzell ist ein nicht zu unterschätzender Kontrahent. Gegen keine Mannschaft in dieser Liga darf man leichtsinnig ins Spiel gehen. Damals konnten wir uns durchsetzen und genau das wollen wir am Sonntag wieder schaffen.“
Gröbenzell agiere „über weite Strecken im Sieben-gegen-sechs, was sehr unangenehm zu verteidigen ist. Der Rückraum ist stark, erkennt Räume und nutzt die entstehenden Lücken konsequent. Hier ist höchste Aufmerksamkeit gefragt“, blickt Katharina Schieszl auf den kommenden Gegner.
Ziel der HSG müsse es sein, kompakt zu verteidigen und die Spielerinnen zu schwierigen Entscheidungen zu zwingen. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus agieren, technische Fehler minimieren und über 60 Minuten konsequent unserem Matchplan folgen. Dabei gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Punkte müssen in Reilingen bleiben, um im Abstiegskampf den Anschluss nicht zu verlieren.“
Sie selbst möchte selbstbewusst und sicher auftreten. Der letzte Tabellenplatz koste Kraft, aber sie glaube weiterhin fest an den Verbleib in der Liga. „Meine Schnelligkeit und meine Mentalität sind meine Stärken – genau diese werde ich in die Mannschaft einbringen und besonders gegen Gröbenzell auf und auch neben dem Feld zum Ausdruck bringen.“
Auf das Kellerduell das Gastspiel der HSG am 21. März in Schutterwald, der – im Fall von Erfolgen jetzt am Sonntag und dann beim TuS – überholt werden könnte. Aber Vorsicht! Am letzten Spieltag empfängt Schutterwald noch Gröbenzell. Die HSG sollte also nicht nur die beiden Partien gegen Gröbenzell und Schutterwald gewinnen, sondern möglichst noch ein paar weitere Pünktchen holen. Spannend: Auch die HSG hat zum Saisonfinale nochmals die Chance, einen „direkten“ Konkurrenten zu schlagen. Siehe Spielplan.
Lautstarke Fanunterstützung gegen Gröbenzell ist am Sonntagnachmittag schon mal willkommen…
Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

HSG St. Leon/Reilingen verpflichtet Frank Gerbershagen

Drittliga-Handballerinnen am Sonntag gegen Gröbenzell

Frank „Gerbi“ Gerbershagen übernimmt die Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen aber der kommenden Saison. Der 57-Jährige erhält vom abstiegsbedrohten Drittligisten einen ligenunabhängigen Vertrag.


Gerberhagen, der als B-Lizenz-Inhaber langjährige Erfahrung als Trainer mit zur HSG bringt, freue sich über die neue Aufgabe und „die Zusammenarbeit mit einem engagierten Team aus jungen Wilden und erfahrenen Spielerinnen“, betont er im Gespräch mit dieser Zeitung. „Ich stehe für Disziplin und aggressive, flexible Abwehrarbeit, die ein gewisses Potenzial an Fitness voraussetzt, das mit einem hohen Spaßfaktor in der Vorbereitung erarbeitet wird. Ein wichtiger Aspekt für meine Zusage bei der HSG war, dass zeitnah gerade für junge, hungrige Spielerinnen eine Plattform geschaffen wird, auf denen ihnen der Spaß an schnellem, variablem und attraktivem Handball vermittelt werden kann. Der Teamspirt, diesen Handball auch zu leben, gerade auch, den Handball vor andere Dinge zu setzen, schätze ich sehr und erwarte dies auch von den Spielerinnen. Die HSG ist eine spannende Aufgabe, der ich mich voller Vorfreude und Motivation entgegenfiebere.“


Der zukünftige HSG-Trainer hat seine handballerischen Wurzeln in Kirrweiler beim TVK. Nach diversen Engagements bei seinem Heimatverein war Gerbershagen sieben Jahre lang Trainer im Frauen- und Jugendbereich der TSG Wiesloch. 2023 kehrte er nach Kirrweiler zurück, wo er die B-Jugend-Handballerinnen in der Regionalliga und die Herren in der Bezirksoberliga coachte. In der aktuellen Saison steht Frank Gerbershagen noch bei den Südpfalz Tigern für die A-Jugendlichen, die in der Regionalliga antreten, und in der Verbandsliga bei der zweiten Herrenmannschaft an der Seitenlinie.


Der Wechsel zur HSG sei ihm leichtgefallen. „Es waren die intensiven Gespräche und das Werben mit Herzblut und Überzeugung, die mich beeindruckt haben“, unterstreicht er. „Ich brauche das Gefühl, dass der Verein zu 100 Prozent zu dem steht, was er sich als Philosophie auf die Fahnen geschrieben hat, und da fühlte ich mit der HSG sofort verbunden.“


Gerbershagen war bei St. Leon/Reilingen bereits vor einiger Zeit als Trainer der zweiten Damenmannschaft im Gespräch, entschied sich dann aber für seinen Heimatverein. Bei der HSG wolle er nun versuchen, schnellen, attraktiven Spaß-Handball zu entwickeln und dazu verschiedene Deckungsvarianten – sein Favorit ist die 3:3-Variante – im Team zu installieren – „falls möglich“, wie er betont. „Man muss dann sehen, welche Charaktere in der Mannschaft vorhanden sind, danach kann du das Deckungssystem ausgerichtet werden. Dies wird sich dann zeigen, wenn der Kader einmal festgezurrt ist, die Planungen laufen gerade auf Hochtouren.“ Für die Vorbereitung auf die neue Saison erarbeite er bereits einen mehrmonatigen Plan.
An diesem Sonntag, 1. März, steht für die HSG zuerst jedoch das wichtige Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten HCD Gröbenzell an. Anwurf in der Reilinger Mannherz-Halle ist um 16.30 Uhr.

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

3. Liga Frauen HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen

St. Leon/Reilingen glanzlos im Angriff

HSG unterliegt in Erlangen mit 21:32 (13:17) deutlich

Die HSG-Drittliga-Handballerinnen unterlagen beim HC Erlangen mit 21:32 deutlich, unter den Augen von Jana Pahl, die den erkrankten Trainer Daniel Weinheimer vertrat. 

Die Gäste starteten gut in die Partie und gingen mit 4:2 in Führung. Danach folgte der erste Einbruch und Erlangen konnte mit einem Sechs-Tore-Lauf auf 4:8 nach 15 gespielten Minuten davonziehen. Nach 21 Spielminuten verkürzte Lisa Haupt auf drei Treffer, doch der Anschlusstreffer zum 11:12 gelang nicht. In einer folgenden Unterzahl agierte die HSG ohne Kreisläufer, traf selbst nicht und hatte Glück mit einer 0:0-Torbilanz aus den zwei Minuten gegangen zu sein. 

Die zweite Halbzeit begann fehlerhaft auf Seiten der Gastgerberinnen, doch dies konnten die HSGlerinnen nicht nutzen und so zog der HC schnell auf sechs Tore davon. St. Leon/Reilingen verkürzte danach nochmal auf 17:21, doch die etlichen, vergebenen Chancen wurden ihnen zum Verhängnis. Sie agierten in der Offensive wenig effektiv, machten es allerdings den Erlangerinnen auch schwer. So störte Haupt mehrfach das Angriffsspiel bereits an der Mittellinie – dennoch erhöhte der HC auf 27:19. Schlussendlich war die Begegnung zehn Minuten vor Spielende bei einem neun Tore Rückstand der HSG gelaufen. Zu viele technische Fehler und keine Konsequenz beim Abschluss. Zum Ende hin ließ auch der HC etwas nach, jedoch dauerte es zu lange, bis die HSG ihren 20. Treffer erzielte – insgesamt 15 Minuten mussten sie darauf warten! Nach einem abschließend gehaltenen Siebenmeter von Emily Lang, brachte Leonie Scholl den finalen Treffer zum 21:32 Endstand.

Am kommenden Sonntag, 1. März, 16:30 Uhr empfängt die HSG den HCD Gröbenzell im Kellerduell in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. 

HSG: Friedrich, Dörr, Lang, N. Weschenfelder (1), Nussbaumer (2), Scholl (2), Hofmann (1), Haupt (1),Hornstein (6), C. Weschenfelder, Schulz (2), Stegmüller, Schieszl, Baumann, Rimpf (6/4)

 

„Jede von uns möchte Revanche“

Interview mit Alina Stegmüller vor dem Spiel in Erlangen

Wie wichtig ist die Partie in Erlangen für euch?
Sie ist sehr wichtig, denn wir können essenzielle Zähler gegen den Abstieg holen.
Wie geht ihr ins Spiel?
Ich denke, jede von uns möchte ⁠Revanche für das Hinspiel, das mit 34:37 nur knapp für uns verloren ging.


Wie schätzt Du Erlangen ein?
Der HC ist auf jeden Fall ein schlagbarer Gegner. Wir müssen aber auf die Platte bringen, was wir können.

Wie bewertest Du das Hinspiel?
Im Hinspiel haben wir gemerkt, dass wir gegen den Rückraum der Erlanger Mannschaft noch mehr agieren müssen, um die Gegentore im Rückspiel zu verringern. Wir hatten viele Ups and Downs, die es zu verbessern gilt, und müssen so versuchen, unsere Leistung über längere Zeit stabil zu halten und so auch die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Was rechnest Du der HSG für das Auswärtsspiel aus?
Wie viele unserer Mädels sagen, ist der HC eine Mannschaft, die uns persönlich liegt. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen und wir müssen unser Tempospiel, das in der Vorrunde gegen Erlangen bereits gut funktioniert hat, aufs Parkett bringen und uns auf uns konzentrieren. So haben wir jede Möglichkeit, einen Sieg einzufahren – auch wenn die Tabellensituation das vielleicht nicht direkt hergibt, haben wir das Zeug dazu, uns endlich mal wieder zwei Punkte einzuholen.

Was kannst Du selbst zu einem guten Spiel beitragen?
Erlangen ist für mich ein unbeschriebenes Blatt, da ich in der Vorrunde nicht gespielt habe. Wir können alle nur gegenseitig versuchen, uns zu bestärken und alles an Support mitzunehmen, was wir brauchen, um gemeinsam die Punkte zu holen. Keine Hektik auf die Platte bringen, sondern mit Übersicht gemeinsam klare Situationen herausspielen und zu sicheren Abschlüssen kommen ist der Plan, den ich verfolge.

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

3. Liga Frauen HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen, Vorbericht

Das einzige was zählt sind Punkte

St. Leon/Reilingens Drittliga-Handballerinnen sind nach dem jüngsten Sieg des HCD Gröbenzell auf den letzten Platz der Tabelle abgerutscht. Mit 6:24 Punkten rangieren sie jetzt einen Zähler hinter Gröbenzell (7:23), zwei hinter dem TSV Haunstetten (8:22) und drei hinter dem TuS Schutterwald (9:21). Diese vier Mannschaften dürften den Abstieg unter sich ausmachen, denn die SG Schozach/Bottwartal und der TSV Ismaning liegen mit jeweils 15:15 Zähler sechs bis neun Punkte vor dem Quartett.


Die HSG konnte nach ihrem Unentschieden gegen die Bären nicht an das Erfolgserlebnis anknüpfen. Gegen die SG Kappelwindeck/Steinach setzte es am Wochenende auswärts ein 29:32, in dem phasenweise stark, phasenweise aber auch einmal mehr erfolglos agiert wurde. Bis zu sieben Tore lagen die St. Leon/Reilingerinnen zwischenzeitig zurück, kamen wieder bis auf ein Tor heran und wurden schließlich erneut abgehängt.


Beste Werferinnen auf Seiten der HSG waren Madeleine Hornstein und Leonie Scholl mit je fünf Treffern, Samira Schulz, die kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit Rot sah, und Annika Rimpf kamen auf jeweils vier Tore.


Am nächsten Wochenende – Sonntag, 22. Februar, 17 Uhr – steht die Auswärtspartie beim HC Erlangen an, der nach seinem Erfolg am Sonntagnachmittag über die Kurpfalz-Bären „nur“ noch fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer hat und sich angesichts der noch ausstehenden Partien der Ketscherinnen gegen ihre Verfolgerinnen aus Wolfschlugen und Friesenheim noch eine kleine Hoffnung auf den Titel machen kann. Seit 15. November ist die Mannschaft mittlerweile jedenfalls ungeschlagen.


Das Hinspiel Mitte Oktober verloren die HSGlerinnen gegen Erlangen mit 34:37 (19:20), wobei sie bereits 14:20 zurücklagen und sich mit einem 5:0-Lauf vor der Pause nochmals ins Rennen brachten.
Damals hatten sie Ida Subke (11 Tore), Pia Catalina Contreras Blum (7) sowie Elena Beck und Lara Carbone (je 6) nicht wirklich unter Kontrolle und sie selbst in Celina Weschenfelder mit neun Toren nur eine Spielerin, die zu den fünf erfolgreichsten der Partie gehörte.


Vormerken: Eine Woche nach dem Gastspiel in Erlangen steht das Kellerduell gegen Gröbenzell an, ein Termin, den sich alle HSG-Fans notieren und freihalten sollten, denn in der Mannherz-Halle könnten die Zuschauer zum Zünglein an der Waage werden. Anwurf gegen den HCD ist am Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr.


Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

3. Liga Frauen SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG St. Leon/Reilingen

St. Leon/Reilingen trifft auswärts dreimal zu wenig

Wieder keine Punkte für die HSG in Baden-Baden 32:29 (19:15)

Die Mannschaft von Daniel Weinheimer musste am vergangenen Wochenende beim Drittliga-Team SG Kappelwindeck/Steinbach erneut mit einer 29:32-Niederlage und ohne Punkte nach Hause fahren. 

Bis zum 7:7 nach elf Minuten sorgten Leonie Scholl und Nicola Baumann mit jeweils zwei Treffern, Samira Schulz sogar mit drei Toren für eine Partie auf Augenhöhe. Danach zogen die SGlerinnen auf 10:7 davon. Erneut durch Schulz gelang der Anschlusstreffer zum 9:10, doch darauf folgte ein Vier-Tore-Lauf von Kappelwindeck/Steinbach. Die HSG holte wieder ein wenig auf, jedoch schlug die SG mit Lilith Klein, die am Ende neunmal erfolgreich war, zum 19:15 Pausenstand erneut zu. Erwähnenswert sind die wiederholten fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, durch die die HSG insgesamt sechsmal in Unterzahl auf der Platte stand und immer wieder gegen mehr als nur die gegnerischen Spielerinnen kämpfen musste.

Desire Kolasinac – ebenfalls neunfache Torschützin – baute nach der Pause die Führung direkt mit einem Doppelschlag zum 21:15 aus. Zuvor war St. Leon/Reilingen durch die Rote Karte gegen Schulz extrem geschwächt worden. Die HSGlerinnen gaben wie immer nicht auf. Madeleine Hornstein mit zwei Treffern und Cathrin Hofmann brachten sie auf 21:24 heran. Zweimal Rimpf und erneut Hornstein sorgten mit dem 24:25 sogar für den Anschlusstreffer. Danach trafen die Gastgeberinnen innerhalb von drei Minuten gleich viermal, sodass den St. Leon/Reilingerinnen nur noch eine kleine Ergebniskorrektur zum Endstand von 32:29 blieb. 

Aufgrund des 29:28-Sieges des HCD Gröbenzell über den SV Allensbach steht die HSG nun auf dem letzten Platz. Die TuS Schutterwald hat gegen den TSV Wolfschlugen ein Unentschieden erspielt, und somit beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer nun schon drei Punkte.

Nun kommt es am Sonntag, 1. März, um 16:30 Uhr, in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen zum Kellerduell zwischen der HSG und Gröbenzell. Jeder Fan ist hier zur Unterstützung herzlich willkommen! Zuvor treten die St. Leon/Reilingerinnen noch die Reise nach Mittelfranken, zum HC Erlangen an. Das Hinspiel endete 37:34. 

HSG: Friedrich, Dörr, N. Weschenfelder (3), Nussbaumer,Scholl (5), Hofmann (3), Haupt (1), Hornstein (5), C. Weschenfelder, Schulz (4), Schieszl (1), Baumann (3), Rimpf(4/2)

 

3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen –SG Schozach-Bottwartal

 „Teilweise haben wir gar kein Handball gespielt“

HSG unterliegt Schozach-Bottwartal mit 35:41 (16:21)

„Wir hatten in der Abwehr 60 Minuten keinen Zugriff, bekommen 41 Tore, machen 20 technische Fehler und schießen trotzdem 35 Tore… Das war definitiv ein Abwehrproblem“, so das deutliche Fazit von Trainer Daniel Weinheimer nach der Niederlage der HSG-Drittliga-Handballerinnen gegen die SG Schozach-Bottwartal.

Melina Friedrich, Vanessa Dörr und auch Emily Lang kamen zu Einsatzzeiten, doch jede einzelne der Torhüterinnen hatte mit der mangelnden Abwehrleistung in der Reihe vor ihnen zu kämpfen und zeigte somit nicht ihr volles Können. Leonie Scholl, mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der HSG, sah das Problem ebenfalls in der Abwehr: Das erkennt man einfach an der Anzahl der Gegentore. Außerdem haben wir im Angriff die Bälle ohne Gegnerkontakt einfach weggeschmissen“. Die Partie begann recht vielversprechend und war beim 10:10- Unentschieden in der 12. Spielminute noch recht ausgeglichen. Vier Minuten lang blieb die HSG nach dem Ausgleich ohne Treffer und die SG ging mit 13:10 in Front. Zwischenzeitlich verkürzten amdeleine Hornstein und Lisa Haupt zum 13:14 Anschlusstreffer, doch immer wieder unterliefen den Gastgeberinnen Fehler, die von den Gästen gnadenlos ausgenutzt wurden. Somit ging es mit einem 16:21-Rückstand in die Pause. Wie so oft hatte sich die HSG ihre Treffer hart umkämpfen müssen, während die SG zu einfachen, schnellen Toren kam. Entschlossene Durchbrüche von beispielsweise Haupt beim 14:17 oder Nicole Weschenfelder zum 18:24 waren Mangelware, auch denn die HSglerinnen – wie immer – bis zur letzten Sekunde kämpften.

In der 40. Minute bei einem Acht-Tore-Rückstand, hatten St. Leon/Reilingerinnen ihre beste Phase, bei der sie fehlerfrei blieben und durch Tore von Annika Rimpf per Strafwurf, Nussbaumer und zweimal Hornstein bis auf vier Treffer herankamen. Elf Minuten vor Ende stellten Scholl, Samira Schulz und erneut Scholl sogar auf 30:32, doch mehr war leider nicht möglich. Ein weiterer Fehlpass nutze die SG zum Gegenschlag und erzielte weitere zwei Treffer, obwohl sie in Unterzahl waren. „Absolut keine Abwehrleistung und viel zu viele technische Fehler“, so Nussbaumer nach der 35:41 Niederlage. Im Weiteren „Viele Fehlpässe und falsche Torabschlüsse. Wir müssen in der Abwehr deutlich aggressiver sein. Teilweise haben wir gar keinen Handball gespielt und absolut nicht das gezeigt, was wir können“, so das ernüchternde Urteil. 

Bis zum nächsten Spiel am Sonntag, 8. Februar, 15:30 Uhr bei der SG Kappelwindeck/Steinbach in der Südbadischen Sportschule Halle 2, bleibt der HSG nicht viel Zeit zum Grübeln. Es heißt nun, aufrichten und weiter nach vorne schauen.

HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder (4), Nussbaumer (6), Scholl (9), Haupt (4), Hornstein (3), Köhler (1), C. Weschenfelder (2), Schulz (5), Stegmüller, Schieszl,Baumann, Rimpf (1/1)

„Ich bin zuversichtlich“HSG gegen SG Schozach-Bottwartal: Das sagt Torhüterin Emily Lang.

„Wir müssen jetzt an die gute Leistung gegen Ketsch anknüpfen, um weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen“, betont Emily Lang im Interview vor dem Heimspiel der HSG-Drittliga-Handballerinnen am Sonntagnachmittag, 17 Uhr, gegen die SG Schozach-Bottwartal. Das Spiel wird in der Reilinger Mannherz-Halle ausgetragen.
Die erst 17-jährige Torhüterin mit Jugendspielrecht bei FA Göppingen in der Bundesliga, spricht vor dem Duell mit dem Tabellenachten über die Chancen der HSG und das nötige Vorgehen.


Auf was genau wird es am Sonntag ankommen, um die SG in Bedrängnis zu bringen?
Es ist wichtig, dass wir konzentriert in die Partie gegen Schozach gehen, denn uns erwartet eine junge, dynamische Mannschaft mit gutem Druck aufs Tor. Das Hinspiel ist leider nicht so verlaufen, wie geplant, umso motivierter sind wir deshalb, am Sonntag vor heimischem Publikum die zwei Punkte mitzunehmen.

Ein Blick zurück: Wie kam es zum Unentschieden gegen die Bären? Für den Punktgewinn gegen Ketsch war ausschlaggebend, dass wir alle an uns geglaubt und starken Kampfgeist gezeigt haben. Zudem hatten wir eine sehr gute Defensive mit einer starken Melina Friedrich im Tor, die das Spiel bis zur letzten Sekunde offengehalten haben. Schade, dass wir den letzten Wurf nicht im Tor unterbringen konnten.

Was kann eine Torhüterin zum Erfolg eines Teams beitragen?
Als Torhüterin versuche man, seinem Team immer Sicherheit und Rückhalt zu geben und schnell den Ball nach vorne zu bringen. Und aktuell, dass die HSG in der nächsten Saison drittklassig bleibt.

Was hat im Hinspiel gefehlt, um zumindest in Reichweite der SG zu kommen?
Das Hinspiel habe ich tatsächlich gar nicht live miterlebt, da ich mit Frisch Auf Göppingen in der A-Jugend-Bundesliga an dem Tag zeitgleich ein Spiel hatte. Aber was ich sagen kann: In Schozach hat der Zugriff in der Abwehr gefehlt hat und die Partie war von technischen Fehlern geprägt. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass es jetzt bergauf geht, denn mit dem Punktgewinn gegen Ketsch konnten wir sehr viel Selbstvertrauen sammeln.