HSG holt zwei weitere Punkte im Derby

Am späten Samstagabend trat die HSG St. Leon Reilingen beim Handball-Oberliga-Derby in der Langenberg-Sporthalle beim TSV Birkenau an, das sie souverän 19:23 (9:10) für sich entschieden hat. Auch wenn sie als Drittplatzierter auf den elften Tabellenplatz traf, forderte Trainer Sascha Kuhn bereits die gesamte Trainingswoche dazu auf, den Gegner ernst zu nehmen, da die Odenwälderinnen immer wieder für Überraschungen gesorgt haben. 

Mit viel Spannung und hoher Motivation starteten die HSG-Mädels fulminant ins Spiel. Durch eine starke Abwehr und daraus resultierenden Ballgewinnen setzten sie sich bereits in den ersten zehn Minuten durch ein schnelles Konterspiel auf 6:0 ab. Besonders die Flügelflitzerin Madeleine Laier punktete durch etliche verwandelte Tempogegestöße zu Beginn und war mit neun Treffern die beste Torschützin der Partie. 

Im weiteren Spielverlauf lieferten das Kuhn-Team eine stabile Defensive und gewann viele Bälle für sich, setzte sich jedoch aus dem Positionsangriff nur schwer gegen die Birkenauer Abwehr durch. Viele technische Fehler und verworfene Bälle kennzeichneten in dieser Phase das Geschehen. Der Vorsprung war beim Pausenstand von 10:9 fast aufgebraucht.

In der zweiten Spielhälfte forderte Kuhn seine Team auf, sich nochmals zu konzentrieren und konsequenter zum gegnerischen Tor zu agieren. Die Deckung stand weiterhin sicher und auch der Angriff stabilisierte sich nach und nach, so dass sich die HSG in der der 50. Minute bereits mit neun Toren absetzte. Mit diesem komfortablen Polster sieben Minuten vor Abpfiff war die Messe gelesen, die Konzentration ließ nach, technische Fehler und Fehlwürfe schlichen sich ein, somit hatte der Gastgeber noch die Chance, Ergebniskosmetik zum 19:23-Endstand zu betreiben.

Trainer Sascha Kuhn:

,,Derbysieg! Wir sind sehr gut in die Partie gestartet und haben eine super Abwehr hingestellt. Dann kam leider ein Bruch in unser Angriffsspiel und wir haben unsere Chancen nicht mehr genutzt. Dadurch ist Birkenau wieder an uns herangekommen. In der zweiten Halbzeit konnten wir dann mit einem besseren Start wieder eine Distanz herstellen. Herausheben kann man Clara und Madeleine die hinten wie auch vorne ein super Spiel gemacht haben. Mit der Partie gegen Birkenau kann man nicht unzufrieden sein, unser Matchplan ist komplett aufgegangen. Wir haben in Birkenau unsere Pflichtaufgabe erfüllt. Jetzt kommt ein unangenehmer Gegner aus Nellingen, bei denen man nicht weiß, wer aufläuft.‘‘

Für die HSG spielten: Bohneberg, Weiß (Tor), Richter (2), Gottselig, Nussbaumer (1), Holzer, Laier (9), Pahl (1), Schilling, Schulz (4), Lederer (2), Miltner (2), Kohnagel, Rimpf (2/1)

Vorschau:

Am kommenden Sonntag, 15.03. um 16 Uhr, spielen die HSG Damen im heimischen Harres gegen den Tabellenletzten aus Nellingen. Über zahlreiche Unterstützung würden sich die Mädels freuen.

Damen I : TV Nellingen 2 (16 Uhr, Sportzentrum Harres, St. Leon-Rot)

Kuhn-Team demonstriert Klassenunterschied

Beim Handballderby in der Frauen-Oberliga der HSG St. Leon/Reilingen gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen war mit einem klaren 18-Tore-Erfolg (32:14, 13:6) für den Gastgeber in der Fritz-Mannherz-Halle am Sonntagnachmittag schon klar zu sehen, wo der Weg in der nächsten Saison für die beiden Teams hingehen könnte:
Als Tabellen-Drittletzter für die HG bei vier Absteigern vermutlich zurück in die Badenliga, da der Viert- und Fünftletzte einen uneinholbaren Vorsprung haben.
Die HSG dagegen mit Aufstiegsambitionen in die 3. Liga, da der direkte Kontrahent Heiningen am Samstag gepatzt hat, würde dann – vorausgesetzt alle anderen Spiele werden von beiden gewonnen – sogar ein Unentschieden gegen diesen zuhause beim Rückspiel reichen.
Trainer Sascha Kuhn zeigt sich sehr zufrieden, da er von Anfang an allen Spielerinnen ausreichend Spielanteile geben konnte und seine Mädels auch nie am Limit spielen mussten, zieht aber auch den Hut vor den benachbarten Gegnerinnen, die sich aus seiner Sicht nie aufgaben.
Anders fiel das Statement der sportlichen Leiterin der HG-Frauen Claudia Hettenbach aus: “Die Luft für die Saison ist raus – es ist schwer, die Spielerinnen noch für den Rest der Saison zu motivieren.”

Nachdem die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit oftmals noch einen Vertrag mit Latte und Pfosten zu haben schienen, glänzten sie vor allem in der zweiten Halbzeit mit schnellen Kontern, die Torfrau Clara Bohneberg mit traumhaften Pässen ermöglichte. 
Davon profitierten vor allem mit ihrem schnellen Umschaltspiel die pfeilschnellen Außen Jana Pahl (7) und Madeleine Laier (7) als erfolgreichste Torschützinnen, die nach gegnerischen Angriffen sofort anspielbereit Richtung HG-Tor unterwegs waren.
Dem konnten die Gäste mit anstrengendem Positionsspiel und etlichen Fehlpässen nichts entgegensetzen. 
Der HSG-Coach freute sich über eine sehr faire Partie, was bei Nachbarschaftsduellen nicht selbstverständlich ist, obwohl seine Spielerin Lena Nußbaumer durch ein unbeabsichtigtes Foul regelgerecht die rote Karte sah, aber alle verletzungsfrei das Spielfeld verließen.
Trotzdem herrschen im Derby oft eigene Gesetze und Kuhn ist erleichtert, dass er mit seinem Team diesen klaren 18-Tore-Sieg herauszuspielen vermochte.
Denn bereits kommende Woche steht das nächste gegen Birkenau vor der Tür, das mit Sicherheit mehr Kraft kosten wird, da sich der Viertletzte der Tabelle mit seinem neuen Trainer Armin Merz auf alle Fälle noch den Klassenerhalt sichern möchte, der mit einem Erfolg in greifbarer Nähe wäre.

ml

Für die HSG spielten: Bohneberg, Weiß (Tor), Richter, Gottselig (2), Nussbaumer (1), Laier (7), Pahl (7), Schilling, Schulz (5), Lederer, Miltner (2), Kohnagel, Rimpf (7/6)

Vorschau: 

Am kommenden Samstag, 07.03.20, heißt es Derbytime 2.0. Gegner ist diesmal der TSV Birkenau. Anpfiff ist zur Primetime um 20 Uhr in der Langenberg-Sporthalle in Birkenau. Über tatkräftige Unterstützung auf den Zuschauerrängen würden sich die Mädels freuen. 

TSV Birkenau : HSG Damen I (20 Uhr, Langenberg-Sporthalle, Birkenau)

Vorbericht HSG St. Leon/Reilingen : HG Oftersheim/Schwetzingen

Derbytime in der Fritz-Mannherz-Halle

Die Rollen sind klar verteilt, die Ausgangslage fest definiert. Auf der einen Seite steht die HSG St. Leon/Reilingen ein hoch ambitionierter Gastgeber, dessen Handballerinnen sich auf dem Weg Richtung 3. Liga nicht mehr aufhalten lassen wollen. Am anderen Ende der Gefühlsskala rangiert die HG Oftersheim/Schwetzingen, deren Weg zurück in die Badenliga schon fest vorgezeichnet scheint. Schon die Vorrundenbegegnung war mit einem 25:12-Sieg der Gäste eine einseitige Geschichte. Zudem ist die HG in letzter Zeit ziemlich durch Ausfälle gebeutelt worden, so dass sie kaum wettbewerbsfähig war – zumindest auf landesweiter Spielebene.

Aber HSG-Trainer Sascha Kuhn warnt: ,,Es ist Derbytime, da herrschen eigene Gesetze, auch wenn es vom Papier her eine klare Sache sein müsste. Dennoch sind Gegner, wie die HG, die in der Tabelle unten steht, nicht zu unterschätzen. Es ist eines der letzten acht Spiele, die wir alle gewinnen wollen, denn wir haben es in eigener Hand, in die 3. Liga aufzusteigen.‘‘ Er bedauert, dass das Team in der Fastnachts- und Urlaubszeit nicht optimal habe trainieren können. ,,Wir werden aber alles daran setzen, unser Spiel zu machen und als Sieger aus der Partie zu gehen.‘‘

Mike Junker, Schwetzinger Zeitung

Anpfiff ist um 15 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen.

HSG Damen I : HG Oftersheim/Schwetzingen (15 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen)

3. Liga fest im Visier

Die  Oberliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen ziehen nach den ersten Spielen der Rückrunde eine positive Zwischenbilanz und vermelden aus ihrem Lager erfreuliche Nachrichten sowohl zur operativen als auch zur strategischen Saison- und Kaderplanung.

Aufgrund der erfolgreichen Hinrunde wurde bereits vor der Winterpause das Ziel “oberer Tabellenplatz” in “Aufstieg in 3. Liga” revidiert.

Da die ersten beiden Teams aufsteigen, der Tabellenvierte bereits abgeschlagen ist, wird es vermutlich am Sonntag, 19. April, zum Showdown zwischen den zwei Göppingen-Verfolgern HSG mit Heimvorteil und TSV Heiningen kommen.

Die Einschätzung von Trainer Sascha Kuhn, der auch in der kommenden Saison zusammen mit Co- und Torwarttrainer Günther Gottselig seine Mädels anführen wird, fällt ebenso positiv aus. 

Obwohl der schmerzliche Ausfall von Abwehrchefin Eva Zinser durch Kreuzbandriss kompensiert werden musste, haben Mitspielerinnen erfolgreich Verantwortung im Mittelblock übernommen. Zusätzlich fiel Kreisläuferin Steffanie Müller zu Beginn der Runde für nicht absehbare Zeit sowohl im Angriff, wie auch im Mittelblock aus. In allen Mannschaftsbereichen haben sie seiner Aussage nach 20-25% Leistungssteigerung zu verzeichnen und jede habe persönlich zu einem hervorragenden Mannschaftsgefüge beigetragen, in dem ein gesunder Konkurrenzkampf herrscht. Lediglich die Chancenverwertung bereitet ihm  Kopfzerbrechen, da seinem Team hier noch die Cleverness und Abgezocktheit fehlt, um mit Vermeidung technischer Fehler und Sicherheit beim Abschluss viele Spiele mit deutlicher Führung frühzeitig auf das eigene Konto zu verbuchen.

Diese Schwachstelle, alternative Abwehrvarianten und individuelle Förderung durch positionsbezogenes Kleingruppentraining werden unabhängig vom angestrebten Aufstieg Schwerpunkte in Kuhns Vorbereitung für die kommende Saison sein, um sein Team effizient weiterzuentwickeln.

Da alle Leistungsträgerinnen der HSG treu bleiben und attraktive Neuzugänge gewonnen werden konnten, wird der Kader in der Saison 20/21 auf allen Positionen hervorragend besetzt sein:

Im Tor wird Clara Bohneberg weiterhin von Christin Weiß unterstützt. Eine große Verstärkung wurde hier durch Nadja Grafenstädter von der HG Oftersheim/Schwetzingen gewonnen.

Am Kreis stößt bereits im März Nicola Baumann vom TSV Birkenau zum HSG-Team, um auf dieser Position mit Lena-Elisabeth Nussbaumer auf Torejagd zu gehen.

Linksaußen ist weiterhin Jana Pahl gesetzt; Alina Holzer und Lina Richter, die altenativ auch auf der rechten Außenposition agiert, haben ebenso weiterhin ihre Unterstützung zugesagt.

Linkshänderin Madeleine Laier bleibt im rechten Außenbereich der HSG treu.

Die Spielmacherposition auf der Mitte teilen sich wie bisher Annika Rimpf und Linda Gottselig.

Die Leistungsträgerinnen in den Halbpositionen, Samira Schulz, Paula Lederer, Britta Miltner, Wiebke Heck als auch Allrounderin Hannah Lea Kohnagel werden auch in der Saison 20/21 weiterhin das HSG-Trikot tragen.

Bereits in dieser Saison wurden etliche neue Spielerinnen erfolgreich in das Mannschaftsgefüge integriert. Einzig Valerie Steinhauser am Kreis verließ das Team bereits vor der Saisonmitte wieder Richtung Pforzheim.

Aufgrund dieser guten Erfahrungen und dem offenen, vom Teamgeist geprägten Miteinander der Kuhn-Truppe werden auch die neuen Mitstreiterinnen willkommen geheißen.

Es steht noch die eine oder andere Entscheidung aus und vielleicht sind schon in Kürze weitere Neuzugänge zu vermelden, die nochmals eine große Verstärkung bedeuten würden.

ml

Zittersieg gegen Strohgäu

Nicht umsonst hat Trainer Sascha Kuhn im Vorfeld der Frauen-Oberliga-Partie am Sonntagnachmittag zuhause in der Fritz-Mannherz-Halle seine Mannschaft vor dem Gegner HSG Strohgäu gewarnt, die sie nur knapp in den letzten drei Minuten mit 30:26 (15:16) bezwangen und für sich zwei weitere wichtige Punkten verbuchten.

Anders als im Hinspiel, als die HSG nach zwanzig schweren Minuten zu ihrem Spiel fand, war keine Akteurin am Sonntag in der Lage, die gewohnte Leistung abzurufen.

Sie hinkten bis zum ersten Ausgleich (15:15) kurz vor dem Halbzeitpfiff dem Rückstand hinterher. Die Abwehr bekam den starken Rückraum der Strohgäuerinnen zu keinem Zeitpunkt in den Griff, sie haben dabei nahezu jedes Eins-gegen-eins-Duell verloren und auch Clara Bohneberg, auf die normal als letzter Rückhalt Verlass ist, vermochte bei dem katastrophalen Abwehrverhalten die platzierten Gästetreffer nicht zu verhindern.

Kämpften sich die HSG-Mädels, vor allem durch die im Angriff als einzige glänzende und mit elf Treffern beste Torschützin Samira Schulz, wieder heran, hatten die Gäste stets die richtige Antwort parat und gingen somit verdient mit einer 16:15-Führung in die Halbzeitpause.

Offensichtlich fiel der Samen der Ansprache von Kuhn für die zweite Spielhälfte nicht auf fruchtbaren Boden, denn seine Mädels machten genau da weiter, wo sie aufgehört haben. Die Abwehr nicht aktiv genug, zu viele Fehlwürfe im Angriff oder leichte Beute der Gasttorfrau und kein erkennbares Aufbäumen.

Ein Fünf-Tore-Vorsprung in der 45. Minute wurde leichtsinnig bis drei Minuten vor Abpfiff wieder hergeschenkt (26:26). Im Zeitdruck unterliefen den Gästen glücklicherweise einige Fehler und das HSG-Team spielte noch einen überraschend klaren Vier-Tore-Sieg zum 30:26 heraus.

Jana Pahl und Paula Lederer waren stellvertretend für ihr Team enttäuscht und unzufrieden mit der gezeigten Leistung und hoffen, dass alle nach der zweiwöchigen Pause gestärkt in den Endspurt der Saison gehen.

Trainerstimme von Sascha Kuhn: ,,Wir sind heute mit einem blauen Auge davon-gekommen. Weder hat unserer Abwehr  funktioniert noch haben wir in unser schnelles Angriffsspiel gefunden. Auch die Torausbeute war nicht unsere beste. Strohgäu ist ein unangenehmer Gegner und hat uns mit Sicherheit auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Dass das kein Selbstläufer wird, war uns von Anfang an bewusst. Letztendlich muss man das Spiel abhaken nach dem Motto: zwei Punkte.’’

Für die HSG spielten: Weiß, Bohneberg (Tor), Richter, Gottselig, Nussbaumer (2), Holzer, Laier (4), Pahl (1), Schilling (1), Schulz (11), Lederer (4/3), Miltner (3), Kohnagel, Rimpf (4/2)

Vorschau: 

In den nächsten zwei Wochen sind die Damen I spielfrei, um am 01.03 die HG Oftersheim/Schwetzingen (15 Uhr) begrüßen zu dürfen. Dann heißt es Derbytime!

HSG hellwach und präsent – Verfolger klar distanziert

„Wir sind sehr gut in die Partie gestartet. Meine Mädels waren von Anfang an präsent und wach. Sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff standen wir heute konsequent.“ Sascha Kuhn, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen wollte und durfte über die Vorstellung seiner Frauen nicht meckern. Sie überrollten die HSG Leinfelden/Echterdingen mit 32:23 (18:10). Das angekündigte Verfolgerduell – Zweiter gegen Vierter – mutierte zu einer klaren und einseitigen Angelegenheit. St. Leon/Reilingen bleibt damit – sieht man von den Niederlagen gegen Spitzenreiter FA Göppingen einer gegen Heiningen ab, in dieser Saison fast unbezwungen.

Es waren erste rund 20 Minuten aus einem Guss, wie sie sich ein Übungsleiter kaum besser wünschen kann. Fast alle Angriffe bis hin zum 12:5 (via 6:1 und 9:3) wurden mit einem Torerfolg abgeschlossen. Fehlwürfe oder gar technische Fehler waren absoluten Mangelware bei der Heimmannschaft. Die gab es dafür zuhauf bei den Gästen, so dass Clara Bohneberg in ihrem Gehäuse hinter einer stabilen 6:0-Formation zunächst fast beschäftigungslos blieb, denn vieles flog vorbei ins Hintertornetz oder knallte ans Aluminium der Torstangen. Der Gegner war einzig über sein Kreisläuferspiel, welches zu vereinzelten Treffern oder Siebenmetern führte, gefährlich. „Das hat uns doch einige Schwierigkeiten bereitet“, räumte Kuhn ein. Aber auch von den Strafwürfen parierte die Torfrau drei sowie etliche der freien Bälle vom ersten Halbrund und drehte in den letzten 40 Minuten so richtig auf. „Sie hat für mich heute herausgestochen“, lobte ihr Coach.

Vorne zerlegte der Kurpfälzer Angriffswirbel teilweise die gegnerische Deckung nach Belieben in ihre Einzelteile, sehenswerte Treffer wurden fast nach Lust und Laune herausgespielt. Gelang in den ersten Wellen nicht gleich der gewünschte Abschluss (was aber durchaus häufig der Fall war), wurde geduldig die Lücke im Positionsangriff gesucht und gefunden. Im Zuge der sicheren Führung wurde dann allmählich ein wenig in der anfänglich gezeigten Intensität und Konsequenz nachgelassen, vielleicht auch, weil Kuhn von nun an munter durchwechselte, allen Spielerinnen Einsatzzeit und Spielpraxis – teilweise auch auf ungewohnten Positionen – gewährte. 

Im zweiten Durchgang verflachte die Begegnung kaum, ohne dass sich an den Kräfteverhältnissen auch nur das Geringste veränderte. Es blieb ein Schaulaufen, dem das Schwabenteam praktisch nichts entgegenzusetzen hatte. Ja, der Vorsprung wurde sogar bis zwölf Treffer Differenz ausgebaut (31:19).

Kuhn hatte ursprünglich vor „einem unangenehmen Gegner“, gewarnt, wusste aber auch, „dass ihm heute einige Leistungsträger krankheitsbedingt ausgefallen sind“. Gefallen habe ihm, dass seine Mädels dort hingegangen seien, wo es wehtat und sich dafür auch belohnten.

HSG: Bohneberg; Richter (2), Nussbaumer (2), Holzer (1), Laier (1), Pahl (2), Kerle, Schilling, Schulz (6), Lederer (7), Miltner (1), Kohnagel, Rimpf (10/5), Ungerer.

Vorschau: 

Am kommenden Sonntag, den 9. Februar, begrüßen die HSG Damen die HSG Strohgäu in heimischer Halle. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen 

HSG Damen I : HSG Strohgäu (15 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen) 

Kantersieg in Ludwigsburg

Die HSG St. Leon/Reilingen hat ihren vom Trainerduo Sascha Kuhn und Günther Gottselig Pflichtsieg  am Samstagabend im Frauen-BWOL-Spiel beim Tabellenvorletzten HB Ludwigsburg ihm zweiten Saisonspiel im Kalenderjahr 2020 ungefährdet mit 40:18 (21:12) eingefahren.


Die Gäste eröffneten durch Paula Lederer, welche am Ende mit acht Toren die erfolgreichste Schützin des Duells war,  das Spiel und gingen in Führung. Diese Führung ließen sich die Gäste bis zum Spielende nicht mehr nehmen. Durch den beruflichen Ausfall von Kreisläuferin Lena Nussbaumer, war Trainer Sascha Kuhn schon vor Spielbeginn gezwungen, seine Abwehr umzustellen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten spielten sich diese immer mehr ein, wodurch sie mit einfachen Ballgewinnen und schnellen Toren in der ersten und zweiten Welle über die Spielstände 5:5, 10:4, 18:8 mit einem Polster von neun Toren in die Halbzeit gehen konnten (21:12).

Ab der zwanzigsten Spielminute nutzte Kuhn die Überlegenheit und gab allen Spielerinnen, die sonst nicht so oft zum Zug kommen, die Gelegenheit, sich Spielpraxis zu holen. Diese machten einen hervorragenden Job und er ging mit der gleichen Besetzung in die zweite Spielhälfte und setzte nur in den letzten Minuten wieder vereinzelt Stammspielerinnen ein. Erfreulich dabei war, dass sich jede Feldspielerin in die Torschützenliste eintragen konnte. Zudem muss man Hannah Kohnagel, welche für die beruflich verhinderte Lena Nussbaumer am Kreis einsprang und ihre Sache super meisterte, herausheben. 

Die klare Dominanz der Kuhn-Truppe zeichnete sich auch in der zweiten Halbzeit ab. Die Heimmannschaft aus Ludwigsburg kämpfte aufopferungsvoll und versuchte sich gegen eine hohe Niederlage zu stemmen. An dieser Stelle wünschen die HSG-Spielerinnen Celine Mpongili Bossu und Elena Kübler aus dem Team der Gastgeber, die sich im Spielverlauf verletzten, gute Besserung und schnelle Genesung. 
Am Ende dominierten die Gäste wie erwartet das Spiel deutlich, wodurch sie mit einem 40:18-Kantersieg und verdienten zwei Punkten einen ordentlichen Grund zum Feiern hatten.

Sascha Kuhn: ,,Kantersieg in Ludwigsburg. War nicht alles Gold was glänzte, aber bei diesem Ergebnis kann man eigentlich nicht meckern. Schön war, dass sich jeder in die Torschützenliste eingetragen hat. Jeder konnte sich heute Selbstvertrauen holen. Jetzt geht es im nächsten Spiel gegen Echterdingen, welche eine andere Qualität an den Tag legen. Jetzt heißt es, das Selbstvertrauen mitzunehmen und sich auf das kommende Heimspiel vorzubereiten.‘‘

Für die HSG spielte: 
C. Bohneberg (Tor), L. Richter (1), H. Kohnagel (2), A. Holzer (3), St. Kerle (1), S. Schulz (5), M. Schilling (3), L. Gottselig (1), M. Laier (5), P. Lederer (8/1), W. Heck (2), J. Pahl (4), A. Rimpf (4/2), B. Miltner (1)

Vorschau: 
Verfolgerduell! 
Am kommenden Sonntag, den 2. Februar, begrüßen die HSG Damen die HSG Leinfelden-Echterdingen in heimischer Halle. Anpfiff ist um 16 Uhr im Harres, St. Leon-Rot

HSG Damen I : HSG Leinfelden-Echterdingen (16 Uhr, Sportzentrum Harres, St. Leon-Rot)

Vorbericht HB Ludwigsburg – HSG St. Leon/Reilingen

Pflichtsieg bei der HB Ludwigsburg

Die HSG Damen (aktuell Tabellenplatz 2) reisen am Samstagabend zum Tabellenvorletzten nach Ludwigsburg.
Nachdem die Mannschaft vergangenes Wochenende den ersten, unerwartet deutlichen Heimsieg nach der Winterpause gegen Bietigheim einfahren konnte, möchte das Team in Ludwigsburg alles dafür tun, um daran anzuknüpfen. Tabellarisch gesehen ist dies für die Damen aus Sankt Leon eine Pflichtaufgabe. Dennoch darf der Aufsteiger nicht unterschätzt werden. Im Vergleich zum Hinspiel ist eine deutliche Leistungssteigerung der Heimmannschaft zu erwarten.
Das Ziel des jungen Kaders ist es, die Trefferquote zu erhöhen, die 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen und dadurch Selbstvertrauen für die kommenden Spiele zu tanken.
Ein besonderes Spiel wird es für die ehemalige Ludwigsburger Spielerin, Lina Richter, vor bekanntem Publikum mit ihrer neuen Mannschaft aufzutreten.

Vorschau:

Auswärtsspiel! Am kommenden Samstag den 25.01.20 geht es nach Ludwigsburg.

Über lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen würden sich die Mädels freuen.

HB Ludwigsburg : HSG Damen I (18 Uhr, Hermann-Batz-Halle, Ludwigsburg-Eglosheim)

Souveräner Heimsieg im Verfolgerduell

Verdient und deutlich mit 30:23 (15:8) gewann die HSG St. Leon Reilingen am Samstagabend gegen die Reserve der SG BBM Bietigheim, die immer für Überraschungen gut ist, da der Gegner nie weiß, wer letztendlich auflaufen wird.
Wer den starken Auftritt der Mädels von Trainer Sascha Kuhn in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle verfolgte, fragte sich, warum im Hinspiel dort ein wichtiger Punkt gelassen wurde.

Nach zwölf zähen Anfangsminuten, die von zahlreichen Fehlwürfen und guten Leistungen beider Torfrauen geprägt waren, stand lediglich ein mageres 4:3 auf der Anzeigetafel. Doch dann leitete Rückraumschützin Samira Schulz, mit sieben Treffern erfolgreichste Werferin des Duells, mit einem Doppelpack einen Sieben-Tore-Lauf des Gastgebers zum 11:3 (19. Minute) ein.
Möglich war dies nur, da Clara Bohneberg eine überragende Leistung ablieferte und ihr Tor vernagelte. Tempogegenstöße, allen voran von Madeleine Laier (5) und Jana Pahl (3) fanden ab diesem Zeitpunkt auch ihr Ziel im gegnerischen Kasten.
Bereits zu diesem Zeitpunkt wechselte Trainer Kuhn aufgrund der deutlichen Führung auf allen Positionen durch und gab allen Spielerinnen Einsatzzeiten, die mit einem beruhigendem 15:8 in die Kabine gingen.

Die in der Halbzeitpause eingeleiteten Maßnahmen des Bietigheimer Trainergespanns, die mit einer Umstellung von einer 6:0- auf eine offensive 3:2:1-Abwehr die Gastgeber stoppen wollten, verpuffte.
Die HSG startete mit zwei schnellen Rückraumtoren von Paula Lederer in die zweite Spielhälfte und erhöhte mit Treffern aus allen Positionen und etlichen Tempogegenstößen auf einen 13-Tore-Abstand zum 23:10. Den Gästen gelang in diesen zehn Minuten lediglich ein Kreis- und ein Siebenmetertor.
Damit war die Partie entschieden, Kuhn wechselte erneut munter durch und die Gäste waren deshalb noch in der Lage Ergebniskosmetik zum 30:23 zu betreiben.

So fiel dann auch das Fazit von Trainer Sascha Kuhn aus:
,,Das war heute ein ungefährdeter Sieg gegen Bietigheim. Einzig unsere Chancenauswertung war nicht optimal – daran müssen wir arbeiten. Am Ende war die Luft raus, da stand auch die Abwehr nicht mehr so kompakt. Trotzdem hat meine Mannschaft die Pflichtaufgabe erfüllt und es gilt sich jetzt auf Ludwigsburg zu konzentrieren und das Spiel abzuhaken.’’

ml

HSG: Clara Bohneberg (Tor), Linda Gottselig (1), Lena Elisabeth Nussbaumer (2), Alina Holzer (1), Madeleine Laier (5), Jana Pahl (3), Wiebke Heck (2), Stephanie Wacker, Samira Schulz (7), Paula Lederer (3), Britta Miltner (3), Hannah Lea Kohnagel, Annika Rimpf (3/1), Celine Ungerer

Vorschau:

Auswärtsspiel! Am kommenden Samstag den 25.01.20 geht es nach Ludwigsburg.

Über lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen würden sich die Mädels freuen.

HB Ludwigsburg : HSG Damen I (18 Uhr, Hermann-Batz-Halle, Ludwigsburg-Eglosheim)

Vorbericht HSG St. Leon/Reilingen – SGBBM Bietigheim

Am kommenden Samstag (Achtung: 18.01.20, 19 Uhr) trifft die HSG in heimischer Halle auf die Reservemannschaft aus Bietigheim.
Das junge Team aus Bietigheim, das großteils nur aus A-Jugend Spielerinnen besteht, überwinterte auf dem 6. Tabellenplatz. Die HSG möchte den Anschluss an die oberen Plätze nicht verlieren und strebt deshalb einen Sieg an. Doch auch Trainer Sascha Kuhn weiß, dass es keine leichte Aufgabe wird, vor allem da es das erste Spiel nach der Winterpause ist. Schon in der Hinrunde tat sich seine Mannschaft schwer und nahm glücklich einen Punkt aus Bietigheim mit. Vor allem die Rückraumspielerinnen in Zusammenspiel mit den Kreisläuferinnen stellen hierbei viele Abwehrreihen vor Probleme. Die HSG, um Spielerin Hannah Kohnagel, ist topmotiviert die beiden Punkte in heimischer Halle zu behalten.

Achtung: Das Spiel wurde von Sonntag, 19.01. auf den Samstag 18.01. verlegt.
Anpfiff findet um 19 Uhr in Reilingen, Fritz-Mannherz-Halle statt.

HSG Damen I : SGBBM Bietigheim II (18.01.20., 19 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen)