3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen–Kurpfalz-Bären Ketsch

Drittliga-Derby in der Fritz-Mannherz-Halle

Mit gutem Gefühl aus dem Spiel gehen

„Wir geben alles, aber das ist kein Spiel, in dem wir mit Punkten rechnen. Die Spiele danach zählen und sind wichtig für uns.“ Torhüterin Vanessa Dörr fasst die Situation der HSG St. Leon/Reilingen passend zusammen. Im Derby gegen die Kurpfalz-Bären ist der Tabellenvorletzter am Sonntag, 25. Januar, 16:30 Uhr, in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingender totale Aussenseiter. Ketsch ist der aktuelle Tabellenführer mit 22:2 Punkten, während die HSG bei 5:19 Punkten steht, seit fünf Spielen auf einen Punkt und sogar bereits seit Oktober auf einen Sieg wartet. 

Zwar spielt das Team um Trainer Daniel Weinheimer phasenweise Handball, der es zumindest in das Mittelfeld der 3. Liga bringen würde, doch folgend darauf wieder minutenlange Torflauten. Zuletzt verloren die HSGlerinnenunglücklich mit 27:28 beim Tabellendritten in Allensbach und waren gegen den Viertplatzierten TSV Wolfschlugen beim 30:31 nahe an einer Sensation und alles andere als vom Glück begünstigt. Nur zu Zählbarem reichte es nicht. 

Obwohl die HSG im Hinspiel gegen die Bären mit 6:2 und 8:4 geführt hatte, lagen sie zur Halbzeit bereits mit drei Treffern zurück. Danach legten die Ketscher noch einen Gang zu, so war für die St. Leon/Reilingerinnen nichts zu holen. Dörr weiß um die Stärken der Gäste und sagt daher, die HSG habe „nichts zu verlieren“. Aber: „Das Spiel ist eine gute Gelegenheit, mit einem guten Gefühl in die nächsten, wichtigen Partien zu gehen.“

 

Mit gutem Gefühl aus dem Spiel gehen

Drittliga-Handballerinnen der HSG empfangen am Sonntag in Reilingen die Kurpfalz-Bären zum Derby


„Wir geben alles, aber das ist kein Spiel, in dem wir mit Punkten rechnen. Die Spiele danach zählen und sind wichtig für uns.“ Torhüterin Vanessa Dörr fasst in zwei Sätzen die Situation der Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen passend zusammen. Im Derby mit den Kurpfalz-Bären ist der Tabellenvorletzte am Sonntag, 25. Oktober, 16.30 Uhr, in der Reilinger Mannherz-Halle krasser Außenseiter.


Die Bären führen die Tabelle mittlerweile mit fünf Punkten Vorsprung an und bringen es auf 22:2 Zähler, während die St. Leon/Reilingerinnen bei 5:19 Punkten stehen, seit fünf Spielen auf einen Punkt und sogar seit 25. Oktober auf einen Sieg warten.


Dabei spielen die Schützlinge von Daniel Weinheimer phasenweise Handball, der sie zumindest ins Mittelfeld der 3. Liga bringen würde, dann allerdings folgenden wieder minutenlange Torflauten. Gegen den Tabellendritten Allensbach verloren die HSGlerinnen zuletzt unglücklich 27:28 und waren gegen den viertplatzierten TSV Wolfschlugen beim 30:31 nahe an einer Sensation und alles andere als vom Glück begünstigt. Nur zu Zählbarem reichte es nicht.


Im Hinspiel gegen die Bären hatten die zweitliga-erfahrenen Ketscherinnen Sara Goudarzi und Rebecca Engelhardt jeweils sechs- und Ina Scheffler fünfmal getroffen, sechs weitere Bärinnen waren beim 29:22 erfolgreich. Aufseiten der HSG ragten damals Nicole Weschenfelder und Samira Schulz mit fünf beziehungsweise vier Treffern heraus, Annika Rimpf verwandelte vier von fünf Siebenmetern – alles nicht genug, um die Niederlage zu verhindern. Und das, obwohl die HSG 6:2 und und 8:4 geführt hatte, dann aber schon zur Pause mit drei Treffern hinten lag. Die Bären hatten einen Gang zugelegt und waren effektiver. Mehr war’s nicht.


Dörr weiß um die Stärken der Bären und sagt daher, die HSG habe „nichts zu verlieren“. Aber: „Das Spiel ist eine klasse Gelegenheit, mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele zu gehen.“


Nach den Bären wird es nominell deutlich einfacher für St. Leon/Reilingen: Am Sonntag, 1. Februar, kommt um 17 Uhr der Tabellenachte SG Schozach-Bottwartal in die Mannherz-Halle, am Sonntag, 8. Februar, geht es zur siebtplatzierten SG Kappelwindeck/Steinbach, am Sonntag, 22. Februar, folgt das Gastspiel beim Fünften HC Erlangen und am Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr, läuft der HCD Gröbenzell als Schlusslicht in Reilingen auf.

3. Liga Frauen SV Allensbach – HSG St. Leon/Reilingen

St. Leon/Reilingen verliert beim SV Allensbach

HSG fehlt am Ende lediglich eine Sekunde zum Punktgewinn

Nach einer aufregenden Anreise mit einigen unvorhersehbaren Ereignissen gelang es den Drittliga-Handballerinnen aus St. Leon/Reilingen leider abermals nicht zu punkten. In Allensbach verloren sie mit 27:28 (13:17) gegen den neuen Tabellendritten und belohnten sich zum wiederholten Male nicht trotz toller Mannschaftsleistung.

Madeleine Hornstein, die selbst siebenmal verwandelte, monierte nach der Partie: “In der ersten Halbzeit war die Abwehr nicht gut, wir haben nahezu jede Eins-gegen-eins-Situation verloren und hatten viel zu viele freie Durchbrüche“. „Auch die Torhüterinnen waren in dieser Phase kein großer Rückhalt“, so Hornstein weiter. 

Zur Halbzeitpause lag die HSG mit 13:17 hinten, hatte zu der Zeit allerdings bereits einen 10:16 Rückstand aufgehübscht. In Sachen Kampfgeist sprach Trainer Daniel Weinheimer seiner Mannschaft dementsprechend einmal mehr sein Lob aus.

„Die zweite Halbzeit war deutlich besser“, betont Hornstein. „Wir standen im Eins-gegen-eins konsequenter, die Torhüterinnen kamen ab der 45. Minute auch ins Spiel und Melina Friedrich glänzte mit mehreren freien Paraden und insgesamt drei gehaltenen Siebenmetern.“ Die letzten zehn Minuten habe ihr Team noch auf eine offensive 4:2-Abwehr umgestellt, „was einen positiven Effekt hatte“. Für die HSGlerinnen schien die Partie in der 36. Spielminute bereits gelaufen beim Stand von 15:22. Doch danach begann die Aufholjagd durch Nicole Weschenfelder, Samira Schulz, die mit acht Treffern beste St. Leon/Reilinger Schützin war, und Hornstein zum Zwischenstand auf 22:24. Am Ende genügten die letzten zehn Minuten jedoch nicht, für die immens wichtigen Punkte beim SV. Der Unterarmwurf von Nicole Weschenfelder, der zum Ausgleich geführt hätte, landete leider erst eine Sekunde nach Abpfiff im Netz.

„Es gab viele gute Sequenzen und auch starke Phasen, leider haben wir abermals zu spät angefangen, Handball zu spielen und am Schluss läuft uns dann die Zeit davon“, zeigte sich Lena Nussbaumer enttäuscht. „Schlussendlich wäre mehr drin gewesen, wenn wir es von Anfang an geschafft hätten, konzentriert und auf den Punkt unsere Leistung abzurufen. Sehr bitter, aber jetzt heißt es , Mund abwischen und weiter machen´!“

Am kommenden Sonntag, 25. Januar, 16:30 Uhr gastiert der aktuelle Spitzenreiter aus Ketsch bei der HSG zum Derby in der Fritz-Mannherz-Halle.

HSG: Friedrich, Lang, N. Weschenfelder (1), Nussbaumer (2),Scholl (1), Hofmann (2), Haupt (2/1), Hornstein (7), C. Weschenfelder (2), Schulz (8), Stegmüller, Schieszl, Baumann (2)

„Endlich mal wieder belohnen…“

Interview mit Rückraum-Akteurin Cathrin Hofmann vor dem Spiel in Allensbach

„Endlich mal wieder belohnen…“ Cathrin Hofmann blickt in ihrem Interview im Vorfeld der Partie beim SV Allensbach an diesem Samstagabend, 19.30 Uhr, in der Riesenberg Sporthalle in Allensbach-Kaltbrunn auch auf die zurückliegenden Spiele. Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen seien sich die oftmals zumindest phasenweise verdiente Belohnung selbst schuldig geblieben.

Unsere Nummer 8 ist sich allerdings auch der Schwere der Aufgabe beim Tabellenvierten bewusst…
Zunächst einmal: Wie hast Du das Hinspiel erlebt?
Das Hinspiel Mitte September war unsere erste Partie der Saison, die wir 36:34 für uns entscheiden konnten. Der Sieg war rückblickend angesichts der heutigen Tabellensituation sicherlich unerwartet und könnte noch wichtig sein, um die Liga zu halten.


Was habt ihr euch für Samstag vorgenommen?
An die Leistung vom Hinspiel wollen wir anknüpfen und sie erneut auf die Platte bringen. Uns ist aber auch bewusst, dass Allensbach kein leichter Gegner ist. Sie spielen bislang eine starke und vor allem konstante Saison. Und sie stehen nicht umsonst auf dem vierten Tabellenplatz. Zuvor waren sie bis zur Niederlage gegen die Bären vergangenes Wochenende sogar Zweiter. Außerdem spielen wir auswärts, was natürlich immer schwerer ist als in der eigenen Halle.


Was wäre für einen Erfolg in Allensbach nötig?
Unser Ziel ist es, eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen und uns mit zwei wichtigen Punkten endlich mal wieder zu belohnen. Dazu wäre aber eine Leistung nötig, die nicht phasenweise deutlich abfällt.

Was möchtest und kannst Du in Allensbach zu einem möglichen Erfolg beitragen?
Durch mein Eins-gegen-eins versuche ich, mich aktiv ins Spiel einzubringen. Mir ist es wichtig, die Situationen richtig zu lesen und die passenden Entscheidungen zu treffen, um mit und ohne Ball gute Lösungen zu finden. Zusätzlich möchte ich meinen Beitrag in der Abwehr leisten, indem ich im Verbund arbeite, Räume schließe und meine Mitspieler absichere.

Wie könnt ihr Greta Rinkeviciute und Rahel Müller in den Griff bekommen?
Rahel und Greta bringen unterschiedliche Qualitäten mit, auf die wir vorbereitet sein müssen. Rahel ist stark im Eins-gegen-eins, verfügt aber auch über einen gefährlichen Rückraumwurf, weshalb wir ihr keinen Raum lassen dürfen und sie früh annehmen müssen, um sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Greta hat im Hinspiel vor allem von unseren technischen Fehlern im Angriff profitiert und diese konsequent über Tempogegenstöße genutzt. Im Positionsspiel hatten wir sie dagegen gut im Griff. Für uns bedeutet das, dass wir unsere Fehlerquote im Angriff reduzieren müssen, um einfache Konter zu vermeiden, um ihr Spiel so nicht zu begünstigen.

3. Liga Frauen TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen

Gute Chance verpasst

HSG St. Leon/Reilingen verliert beim TSV Haunstetten 26:31 (11:11)

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingenhaben es leider im ersten Spiel des Jahres verpasst, den zuvor mit einem Punkt besser platzierten Gastgeber zu schlagen. Sie verlieren ihr letztes Hinrundenspiel mit 26:31 (11:11).

Zu Beginn dauerte es fast vier Minuten ehe der TSV das erste Tor warf. Lisa Haupt glich für die Gäste aus, doch Haunstettenzog darauf innerhalb von 5 Minuten auf 5:2 davon. Währendder folgenden 2 Minuten stellten Nicole Weschenfelder, Lena Nussbaumer und Madeleine Hornstein wieder auf ein Unentschieden. Haunstetten ging abermals in Führung mit dem 6:5, bevor Annika Rimpf die erfolgreichste Phase der St. Leon/Reilingerinnen mit dem 6:6 einläutete: Nochmals Rimpf, Samira Schulz, Nicola Baumann und Haupt brachten die HSG innerhalb von fünf Minuten zu einer Vier-Tore-Führung (6:10). Bis zur Halbzeit gelang dem Team um Trainer Daniel Weinheimer dann aber lediglich ein weiterer Treffer während die Gastgeberinnen zum 11:11 Unentschieden ausglichen.

Nach der Pause ging Haunstetten in Führung, Baumann konterte zum 12:12. Haupt und Schulz glichen die jeweils folgenden Gegentore wieder aus, doch der TSV baute Schritt für Schritt einen kleinen Vorsprung auf. In der 44. Spielminute erhielt Baumann eine Zwei-Minuten-Strafe, die zumindest fast mit nur einem Gegentreffer zum 17:21 überstanden wurde. Cathrin Hoffmann und Celina Weschenfelder holten zwei Treffer in Folge zum 19:21.

Fünf Minuten später hatten sich die Gastgeberinnen ihren Vier-Tore-Vorsprung zurückgeholt beim 23:19. Haunstettennahm eine Auszeit, welche Wirkung zeigte: Der TSV traf zum 24:20 und 25:20, ehe Weinheimer seine Karte legte. Doch auch diese änderte am Spielverlauf nichts mehr. Die HSG spielte zu hektisch und ohne Spielwitz. Somit ging die so wichtige Partie mit 26:31 verloren.

Für St. Leon/Reilingen geht es nun am kommenden Samstag,17. Januar, ab 19:30 Uhr beim vrittplatzierten SV Allensbachweiter. Am ersten Spieltag der Saison hatte die Mannschaft in heimischer Halle überraschend mit 36:34 gewonnen.

HSG: Friedrich, Lang, N. Weschenfelder (1), Nussbaumer (3),Scholl (1), Hofmann (1), Haupt (5), Hornstein (4), C. Weschenfelder (3), Schulz (4/2), Schieszl, Baumann (2), Rimpf (2/1)

Das Ende als Anfang

In Augsburg wollen die HSG-Drittliga-Handballerinnen essenzielle Punkte holen

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen beenden die Vorrunde der Saison 2025/2026 in der Augsburger Albert-Loderer-Halle. Nach zehn Spieltagen ist die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer mit 5:15 Punkten Vorletzter und könnte Gastgeber TSV Haunstetten mit einem Sieg im ersten Spiel des Jahres überholen. Der TSV ist mit 6:14 Punkten Neunter. Anwurf am Samstag, 10. Januar, ist um 18 Uhr.


Weinheimer weiß um die Schwere der Aufgabe: „Es ist ein alles andere als leichtes erstes Auswärtsspiel direkt nach der Pause. Der TSV agiert mit einer sehr unkonventionellen Abwehr und hat sich in meinen Augen bisher auch unter Wert verkauft.“
Der Tabellenletzte Gröbenzell (2:18 Punkte), Schutterwald (5:15) als Zehnter und die siebtplatzierte SG Schozach-Bottwartal (9:11) wurden bislang von Haunstetten besiegt.


„Ich bin zuversichtlich, dass wir mit neuer Energie ins Jahr starten werden. Die lange Pause hat uns gut getan, jetzt gilt es, Willen und Durchsetzungsvermögen an den Tag zu legen und zu beweisen, was diese Mannschaft alles kann – und ein bisschen aufdrehen“, legt unterdessen Kreisläuferin Lena Nussbaumer den Fokus wie von ihrer Teamkollegin Celina Weschenfelder gefordert, ganz auf die HSG und nicht auf den Gastgeber. „Wir können mehr, als wir in der Hinrunde gespielt haben. Gegen Haunstetten können wir das beweisen.“

Der restliche Spielplan im Überblick:
Sa., 10. Januar, 18 Uhr: TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 17. Januar, 19.30 Uhr: Sportverein Allensbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 25. Januar, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – Kurpfalz Bären
So., 1. Februar, 17 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal
So., 8. Februar, 15.30 Uhr: SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Schritt in die richtige Richtung

Interview mit Celina Weschenfelder vor dem ersten Spiel des Jahres

Neues Jahr, neues Glück? Wirklich von Fortuna verwöhnt wurden die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen in den ersten zehn Spielen der Saison nicht gerade. Im Gegenteil! Nun geht es für die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer am Samstag, 10. Januar, 18 Uhr, auf eine knapp dreistündige Fahrt zum TSV Haunstetten in die Augsburger Albert-Loderer-Halle.


Die Partie ist doppelt reizvoll: Zum einen ist das erste 2026er Match der HSG die letzte Vorrundenpartie und der Gastgeber daher in dieser Saison noch nicht gegen Weinheimers Team aufgelaufen, zum anderen steht der TSV mit 6:14 Punkten nur einen Zähler vor den St. Leon/Reilingerinnen und könnte entsprechend überholt werden.


Celina Weschenfelder spricht daher im Interview zum Jahresauftakt auch von einem „Vier-Punkte-Spiel nach der Winterpause“, das „den ersten Schritt in die richtige Richtung“ darstellen soll. Einen Livestream gibt’s auf https://sporteurope.tv/.


Warum bezeichnest Du das Duell am Samstag als ein „Vier-Punkte-Spiel“?
Haunstetten ist quasi Tabellennachbar – zwei Plätze vor uns. Mit einem Sieg können wir nicht nur am TSV vorbeiziehen, sondern auch den Abstand nach oben verringern. Das Rückspiel findet dann zum Saisonabschluss am Samstag, 18. April, in Reilingen statt.


Was ist zu tun, um in Augsburg zu gewinnen?
Einfach den vollen Fokus auf die Partie legen.
Wie habt ihr euch vorbereitet?
Wir hatten seit dem Spiel in Ketsch keine wirkliche Pause und haben uns in den vergangenen Wochen während der Pause immer fitgehalten. Laufen und Krafttraining, damit wir an unserer jüngsten Leistung bestmöglich anknüpfen können.


Was habt ihr euch für Haunstetten vorgenommen?
Wir wollen genauso auftreten wie phasenweise in Ketsch und gegen Wolfsschlugen zu Hause, als wir nur mit viel Pech knapp verloren haben.


Und generell für Augsburg und die Rückrunde?
Wir wollen – mit dem nötigen Entschluss und der Cleverness, die uns zum Teil in der ersten Saisonhälfte gefehlt hat – jetzt den Fokus auf uns richten und erstmal die Punkte vom TSV mit nach Hause nehmen. Die Phase vor der Pause hat uns gezeigt, zu was wir fähig sind, und ich habe den festen Glauben und vollstes Vertrauen in unsere Mannschaft, dass wir im neuen Jahr mit neuem Fokus die entscheidende Konsequenz finden und die Spiele für uns entscheiden können, die wir für den Ligaverbleib gewinnen müssen. ⁠Haunstetten soll der erste Schritt in die richtige Richtung sein.


Was kannst Du selbst dazu beitragen?
Ich möchte die Mannschaft mit allem unterstützen, was ich habe – egal, ob auf dem Spielfeld oder daneben. Wir brauchen die Motivation und Energie jeder einzelnen Spielerin und dabei möchte ich eine zentrale Rolle übernehmen, weil ich weiß, dass ich darin meine Stärke habe. Gleichzeitig gilt mein Fokus auch dem Spiel selbst. Gerade auf der Außenposition, auf der man weniger Aktionen hat, ist es entscheidend, in den wichtigen Momenten voll präsent zu sein. Deshalb konzentriere ich mich besonders darauf, in diesen Situationen die Konzentration zu behalten.

Jetzt schon Drittliga-Termine 2026 vormerken

HSG-Handballerinnen hoffen auf lautstarken Support

Für die Drittliga-Handballerinnen der HSG dürfte es alles andere als leicht werden, die Klasse zu halten. Mit 5:15 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer derzeit Tabellenelfter, punktgleich mit dem TuS Schutterwald vor ihr und dem HCD Gröbenzell als Schlusslicht mit nur 2:18 Zählern dahinter. Auf Platz neun steht der TSV Haunstetten mit 6:14 Punkten, davor die SG Schozach-Bottwartal mit 7:11 sowie die SG Kappelwindeck/Steinback, die es auf 9:9 Punkte bringt. Alle liegen durchaus noch in Reichweite.


Der TSV Ismaning und der HC Erlangen (jeweils 11:9 Punkte), die TSG Friesenheim (14:6), der TSV Wolfschlugen und der Sportverein Allensbach (jeweils 15:5) sowie die Kurpfalz-Bären (18:2) sind schon deutlich weiter entfernt.
Entsprechend wichtig sind Punkte – und der Support der HSG-Fans für die Handballerinnen, die in der Vorrunde unter anderem gegen Allensbach sehr positiv überraschten, einige bittere und unnötige Niederlagen hinnehmen mussten, dabei aber ihr enormes Potenzial aufblitzen ließen und es aus eigener Kraft schaffen können, auch 2026/2027 drittklassig spielen zu dürfen. Jede Trommel, jede Kehle und jeder lärmende Körperteil sind entsprechend zu den Spielen der St. Leon/Reilingerinnen willkommen.
Erstmals wieder auf der Platte stehen werden die HSGlerinnen am Samstag, 10. Januar, auswärts: Beim TSV Haunstetten geht es um 18 Uhr los. Obwohl im neuen Jahr ausgetragen, ist es das letzte Vorrundenspiel.


Am Samstag, 17. Januar, folgt ab 19.30 Uhr das erste Rückspiel der Saison. Gastgeber des Weinheimer-Teams ist der Tabellenzweite Sportverein Allensbach, der zum Rundenstart 34:36 im Harres verlor.
Das erste Heimspiel des Jahres 2026 ist auf Sonntag, 25. Januar, terminiert. Ab 16.30 Uhr kommt kein Geringerer als der souveräne Tabellenführer Kurpfalz-Bären aus Ketsch in die Reilinger Mannherz-Halle. Das Hinspiel endete Anfang Dezember 22:29. Direkt eine Woche später läuft die SG Schozach-Bottwartal am Sonntag, 1. Februar, bei der HSG auf. Ab 17 Uhr wollen die Gastgeberinnen in Reilingen die 25:34-Schlappe aus der Vorrunde ausgleichen.
Nochmals ziemlich exakt eine Woche danach müssen die Schützlinge von Daniel Weinheimer wieder reisen – diesmal am Sonntag, 8. Februar, zur SG Kappelwindeck/Steinbach, wo der Anwurf um 15.30 Uhr erfolgen soll. 22:29 hieß es im ersten Spiel der Saison.


Der HC Erlangen, der in der Vorrunde 37:34 bei der HSG gewann, empfängt sie am Sonntag, 22. Februar, um 17 Uhr, bevor die St. Leon/Reilingerinnen selbst wiederum am Sonntag, 1. Februar, 16.30 Uhr, den HCD Gröbenzell in Reilingen begrüßen. An das Hinspiel dürften die HSGlerinnen noch gute Erinnerungen haben, endete es doch 24:22 zu ihren Gunsten…
Selber Wochentag, selbe Zeit, selber Ort, aber eine Woche später: Am 8. März gibt die TSG Friesenheim, derzeit Tabellenvierter und in der ersten Saisonhälfte mit 34:28 gegen die HSG erfolgreich, ihre Visitenkarte ab, bevor St. Leon/Reilingen eine Woche spielfrei hat. Erst am Samstag, 21. März, geht es zum punktgleichen TuS Schutterwald, von dem sich die HSG Anfang November mit 33:33 trennte.


Der auf Rang sechs platzierte TSV Ismaning reist anschließend am Sonntag, 29. März, nach St. Leon. 29:25 gewann er die erste Saisonpartie, Anwurf im Harres ist um 15 Uhr. Mit dem TSV Wolfschlugen empfängt am Sonntag, 12. April, der mit Allensbach punktgleiche Dritte die HSG. Das 30:31 dürfte die bitterste Niederlage der Drittliga-Handballerinnen in der Vorrunde gewesen sein…
Richtig spannend könnte es nochmals am Samstag, 18. April, werden, wenn der TSV Haunstetten – schon erster Gegner des Jahres 2026 – zum Saisonabschluss in die Mannherz-Halle kommt. Immerhin liegt er derzeit nur einen Punkt vor der HSG.

Der Spielplan im Überblick:
Sa., 10. Januar, 18 Uhr: TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 17. Januar, 19.30 Uhr: Sportverein Allensbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 25. Januar, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – Kurpfalz Bären
So., 1. Februar, 17 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal
So., 8. Februar, 15.30 Uhr: SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

„Nach vier Jahren sind neue Impulse für das Team einfach wichtig.“

Trainer Daniel Weinheimer tritt nach der laufenden Drittliga-Saison zurück

Daniel Weinheimer hört als Trainer des Frauen-Handball-Drittligisten HSG St. Leon/Reilingen auf – allerdings erst nach der laufenden Saison, deren zweite Hälfte am Samstag, 10. Januar, 18 Uhr, mit einem Auswärtsspiel beim TSV Haunstetten beginnt.

„Eine Mannschaft braucht immer wieder neue Reize“, sagt der 42-Jährige zu den Gründen, nach der Spielzeit zurückzutreten. „Man muss sie fordern und herausfordern. Sie braucht auch den internen Wettkampf, um Bestleistungen zu erzielen. Als Trainer kann man das nur bis zu einem gewissen Punkt. Nach vier Jahren mit einem fast unveränderten Kader gehen diese Impulse irgendwann verloren – man kann die Spielerinnen nicht mehr richtig ,kitzeln‘.“
Die HSG habe keinen großen Umbruch erlebt, während dem „junge Spielerinnen von unten nachkamen und die Etablierten herausforderten, und auch nur wenige neue Spielerinnen. Deshalb glaube ich, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für etwas Neues gekommen ist“, betont Weinheimer. „Nach vier Jahren sind neue Impulse für das Team einfach wichtig.“


2022 begann der gebürtige Landauer als Trainer der HSG II, „weil ich etwas kürzer treten wollte. Ich hatte einen neuen Job angefangen und wollte meine B-Lizenz in Ruhe machen“. Dann kam es jedoch anders: Im Oktober 2022 übernahm Weinheimer nach dem Rücktritt des bisherigen Trainers Armin Merz die Drittliga-Frauenmannschaft des Vereins, die nach fünf Spieltagen noch ohne Sieg in der Tabelle stand. „So wurde aus ,kürzer treten‘ plötzlich Trainer der ersten und zweiten Mannschaft der HSG St. Leon/Reilingen'“, erzählt Weinheimer heute mit einem Schmunzeln.
Selbst hatte er bis dahin beim TV Ottersheim und TV Offenbach gespielt, beim TSV Steinsfurt die weibliche Jugend trainiert und als Spielertrainer bei den Männern agiert. Über den TSV Rot und die Kurpfalz-Bären kam er schließlich zur HSG St. Leon/Reilingen. „Als klar war, dass ich in Ketsch aufhöre, bekam ich ein paar Wochen später den Anruf vom damaligen Vorstand der HSG.“


Nun steht Daniel Weinheimer noch eine halbe Saison bevor, in der es um nichts anderes geht, als die Liga ein weiteres Mal zu halten – wenn möglich nicht auf den letzten Drücker wie in der vergangenen Saison. Wie es danach für ihn weitergeht, weiß der scheidende Trainer noch nicht. „Nein, aktuell gibt es keinen neuen Verein. Wenn sich etwas ergibt, worauf ich Lust habe und das mich reizt, mache ich es. Ich weiß, dass ich es ohne Handball vermutlich nicht lange aushalte – selbst wenn ich jetzt noch denke, dass eine Pause gelegen kommt.“


Dem Vorstand der HSG habe er seine Entscheidung zeitnah mitgeteilt, erzählt Weinheimer. Seine Spielerinnen hätten mit seinem Rücktritt zum Saisonende augenscheinlich nicht gerechnet. „Die Überraschung war ihnen ins Gesicht geschrieben und für einen Moment war es ganz still. Man hat gemerkt, dass die Nachricht bei jeder erst einmal ankommen musste.“


Weinheimer blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. „Es war eine anstrengende Zeit, jedes Jahr gegen den Abstieg zu spielen, aber auch eine schöne. Ich glaube, die Mädels wussten relativ schnell, wie ich ticke und was ich von ihnen erwarte. Mir war wichtig, dem Team Stabilität, Orientierung und Selbstvertrauen zu geben – gerade in einer sportlich sehr anspruchsvollen 3. Liga und in schwierigen Phasen mit Rückschlägen, Verletzungen und engen Spielen.“


Die eine oder andere Handballerinnen noch ein Stück weiterzubringen, ihnen zu helfen, ein „klareres Selbstverständnis und mehr Fokus zu entwickeln“ und vor allem das Zusammenwachsen des Teams zu fördern, seien ihm wichtig gewesen. „Vor allem aber ist es uns gelungen, als Team Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dieser Teamgeist hat uns letztlich auch die vergangenen drei Jahre den Klassenerhalt ermöglicht und wird es auch das vierte Jahr tun. Das bedeutet mir persönlich sehr viel“, unterstreicht Weinheimer.


Zum angekündigten Abschied plaudert Daniel Weinheimer aus dem Nähkästchen: „Bei Auswärtsfahrten ist eines immer klar: Wer fürs Essen nach dem Spiel zuständig war, durfte bloß nicht mit vegetarischen Ideen ankommen. Sobald die Worte ,Gemüse‘ oder ,Salat‘ fielen, war die Stimmung im Keller – inklusive skeptischer Blicke und der obligatorischen Frage ,Und wo ist da das Fleisch?’“
Hinzu sei der „Hunger nach Gossip“ gekommen. „Nach jeder Party oder jedem Training wurde nach Neuigkeiten gefragt… Und im Training wusste außerdem jede sofort, was gemeint war, wenn es hieß ,Zieht euch ’nen Latz an!‘ ,Leibchen?‘ Brauchte hier keine – das Wort wurde aus unserem Wortschatz gestrichen.“


Zum Abschluss des Jahres blickt Weinheimer gerne auf die Highlights seiner bisherigen Zeit zurück, nennt aber eigentlich nur einen: „Der Klassenerhalt am letzten Spieltag vergangene Saison vor voller Halle war definitiv einer der tollsten Höhepunkte. Außerdem bleibt mir das starke Teamgefühl und der Zusammenhalt besonders in Erinnerung.“


Der restliche Spielplan im Überblick:
Sa., 10. Januar, 18 Uhr: TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 17. Januar, 19.30 Uhr: Sportverein Allensbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 25. Januar, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – Kurpfalz Bären
So., 1. Februar, 17 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal
So., 8. Februar, 15.30 Uhr: SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG St. Leon/Reilingen
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

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Trainerwechsel im Drittligateam

Daniel Weinheimer hat den Vorstand am Mittwoch, den 26.11., darüber informiert, dass er nach der laufenden Saison seine Tätigkeit beim 3.-Liga-Team der HSG beendet. Der Verein hätte sehr gerne mit ihm verlängert und bedauert diese Entscheidung sehr. Man trennt sich im Guten, ist die Aussage von Vereinsseite und Trainer selbst. Gleichzeitig bedankt sich die HSG herzlich bei ihm für seinen großen Einsatz und die engagierte Arbeit in den letzten vier Jahren. Außerdem wünscht sie Daniel für seine sportliche, sowie private Zukunft nur das Beste. Die Verantwortlichen sind bereits intensiv an der Suche nach einem Nachfolger.