Vorschau 3. Liga: HSG St. Leon/Reilingen – TV Möglingen

Zuhause gegen etablierten Drittligisten 

An Allerheiligen, Sonntag, 1. November, um 15 Uhr treten die Aufsteigerinnen der HSG St. Leon Reilingen zuhause in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle gegen die 3.-Liga-etablierte Mannschaft des TV Möglingen an, auch mit Publikum unter den vorgeschriebenen Abstands- und Hygienebedingungen.

Trainer Sascha Kuhn ist überzeugt, dass die erfahrenen Spielerinnen, die zum Teil auch Erfahrung aus noch höheren Ligen mitbringen, sich im ersten Spiel mit einer 27:30-Niederlage gegen Pforzheim unter Wert verkauft haben und nun mit einer Portion Wut im Bauch seinem Team alles abverlangen werden, um sich nicht gleich zu Rundenbeginn im Tabellenkeller festzusetzen.

Dennoch steht die HSG als Liganeuling nach zwei Spielen mit 3:1 Punkten auf einem erfreulichen guten dritten Tabellenplatz und will den Schwung und die Motivation aus den ersten beiden Spielen mitnehmen, wie Torfrau Daniela Schmurr bestätigt und vor allem ist es ihr mit ihrer Erfahrung das Wichtigste , dass “ihr Team weiterhin den Spaß am Zusammenspiel und am Handball hat sowie die starke Abwehrleistung beibehält, aber im Angriff zulegt.”

Kuhn erwartet ein Spiel auf Augenhöhe und glaubt aber, dass seine Mädels eine reelle Chance gegen diesen Gegner haben: “Es wird auf unsere Tugenden ankommen, uns wird vermutlich ihre Abwehrvariante liegen und wir werden alles raushauen, um zu siegen. Es ist kein Spiel ein Selbstläufer, auch nicht für etablierte Mannschaften, und wir haben alle Chancen, zu Hause zwei Punkte zu holen.”

Nicht nur den HSG-Coach und sein Team beschäftigt natürlich durchweg der Gedanke, ob, wie und unter welchen Voraussetzungen die Saison noch weitergespielt werden kann oder darf – sicher auch alle Fans!

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Aussetzung des Spielbetriebs

Beschluss des Präsidiums des Badischen Handball-Verbands in der Präsidiumssitzung vom 27.10.2020 zum weiteren Vorgehen in der Saison 2020/2021.

  1. Der Badische Handball-Verband unterbricht mit sofortiger Wirkung den Erwachsenen- und Jugendspielbetrieb auf Ebene des BHV sowie seiner Untergliederungen bis einschließlich 31.12.2020.
  2. Die Spielkommission (§ 26 der Satzung BHV) wird beauftragt einen Plan zu erarbeiten, um die ausgefallenen Spieltage im Erwachsenenbereich nachzuholen bzw. wenn dies nicht möglich sein sollte einen Vorschlag zur Wertung der Spiele vorzulegen, die nicht mehr ausgetragen werden können. Alle Spiele müssen bis spätestens 30.06.2021 ausgetragen sein. Die Meldetermine sind entsprechend anzupassen. Die Dfb sind entsprechend zu ändern.
  3. Die Jugendkommission (§ 28 Ziffer 1.1 der Satzung BHV i.V.m. § 7 JO BHV) wird im Einvernehmen mit der Spielkommission beauftragt eine Plan zu erarbeiten, um die ausgefallenen Spieltage im Jugendbereich nachzuholen bzw. wenn dies nicht möglich sein sollte einen Vorschlag zur Wertung der Spiele vorzulegen, die nicht mehr ausgetragen werden können. Dabei ist sicherzustellen, dass -sofern es die Covid-19 Pandemie zulässt- eine Qualifikationsrunde in allen Altersklassen für die Zusammensetzung der Spielklassen in der Saison 2021/2022 ausgespielt werden kann. Die Meldetermine sind entsprechend anzupassen. Die Dfb sind entsprechend zu ändern.
  4. Die Sichtungsmaßnahmen werden in das 1. Quartal 2021 verschoben. Eine Durchführung ist abhängig von der Entwicklung der Inzidenzwerte im Verbandsgebiet.
  5. Freundschaftsspiele werden bis auf weiteres nicht genehmigt. Den Vereinen obliegt es in eigener Verantwortung, einen Trainingsbetrieb durchzuführen.

3. Herrenmannschaft agiert zu brav

22:28 Niederlage gegen SG Walldorf Astoria 2

Mit nur 9 Spielern musste Coach L. Krämer in dieser Begegnung gegen die 2. Herrenmannschaft der SG Walldorf Astoria am letzten Oktobersonntag in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle antreten. Dadurch bekam jeder von der jungen Truppe genügend Spielanteile.

Die Partie selbst begann von Seiten der HSG etwas verschlafen gegen die routiniert auftretenden Gäste. Schnell lief man, nach einem 2:2 (5. Minute), einem 3:7 (10. Minute) hinterher. Bis zum Pausenpfiff konnte die Astoria den Vorsprung dank der etwas unglücklichen Chancenauswertung der Hausherren dann noch auf 10:16 ausbauen.

Diese Bürde aus der ersten Halbzeit wollten die engagierten Hausherren aber schnellstmöglich abbauen. Es dauerte aber eine gewisse Zeit, bis die Jungs ihren Tritt gefunden haben und Tor um Tor aufholen konnten. So schmolz die Führung der Gäste von 8 Toren (12:20, 38. Minute) auf 3 Tore (21:23, 56. Minute) dahin. Doch diese Aufholjagd kostet die Youngsters viel Kraft und durch eine unglückliche Konstellation war man auf einmal in doppelter Unterzahl. Das nutzten die Gäste natürlich unverschämter Weise aus, um die fast verlorenen Punkte doch noch nach Walldorf zu entführen. Am Ende stand dann eine etwas zu hoch ausgefallene 22:28 Niederlage an der Anzeigentafel geschrieben.

Es spielten:

Christian Bitz ( Tor )
Jakob Feierling (1), Maximilian Pfahler (3), Michael Hambsch (1), Heiko Mähringer (1), Max Herzog, Jannis Knebel (5), Marco Laux (6), Dennis Herzog (3/1)

3. Liga Frauen: TSV Bayer Leverkusen II – HSG St. Leon/Reilingen

Ersten Auswärtspunkt aus Leverkusen entführt 

Nach dem deutlichen Derbysieg letzte Woche gegen die Ketscher Juniorbären haben die Handballspielerinnen der HSG St. Leon/Reilingen am Samstagnachmittag beim 25:25-Unentschieden gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen II endgültig unter Beweis gestellt, dass sie in der 3. Liga angekommen sind und dort durchaus mithalten können.

Die Bundesliga-Reserve der Werkselfen ist gespickt mit jungen DHB-Auswahlspielerinnen, die sich durch entsprechende Leistung fürs Oberhaus empfehlen wollen, und Verstärkung aus der “Ersten”, daher war es kein Wunder, dass der Respekt und die Nervosität des HSG-Teams lange deutlich zu spüren war.  

Das äußerte sich vor allem auch gleich in den Anfangsminuten mit Abwehrfehlern, wodurch die ersten beiden Tore der Leverkusener durch Siebenmeter erzielt wurden, dagegen waren vonseiten der HSG in der ersten Halbzeit zwei von drei Freiwürfen erfolglos. Dazu kamen, wie Trainer Sascha Kuhn auch das erwartete schwere Spiel kommentierte, Unsicherheiten aufgrund der Nervosität in der Abwehr und ungewöhnlich viele technische Fehler während der Angriffe.

Deshalb hatte bis auf die kurze anfängliche 5:4-Führung (12.) bis zur 56. Minute (24:24) immer das Werksteam mit einem bis vier Toren die Nase vorne. Die rührige Nummer zehn des Gastgebers, Pia Terfloth auf Rechtsaußen (7 Treffer), war nie wirklich in den Griff zu bekommen. Jedem Anschluss oder Ausgleich (8:8, 19. Minute, 17:17:, 40. Minute) folgten umgehend ein oder mehrere Gegentore. 

Überraschend keimte sogar die Hoffnung auf den Sieg  auf, als Mona Schmitt, diese Saison aus Osthofen zur HSG gestoßen, in der 57. Minute den Führungstreffer zum 25:24 erzielte. Dennoch waren alle durch die aufopferungsvolle Abwehrarbeit in den Schlussminuten – trotz des letzten beherzten Wurfs von Samira Schulz ohne Torerfolg und eines weiteren Gegentreffers von Terfloth – glücklich über den ersten Auswärtspunkt in der 3. Liga.

Erleichtert war auch die beste Torschützin der Gäste, Mona Schmitt, die schnelle, dynamische Rückraumspielerin, die gleich fünfmal Lücken der Leverkusener erfolgreich nutzte: “Uns war klar, dass das nicht leicht wird und wir uns kämpferisch präsentieren müssen. Leider haben wir die ein oder andere Chance liegen lassen, haben aber nie aufgegeben und sind deshalb super stolz, diesen Punkt mit nach Hause zu nehmen.”

Trainer Sascha Kuhn zollte den Gastgebern Respekt, da sie sich seiner Meinung nach am Samstag seit Rundenbeginn am besten präsentiert haben, und ist deshalb mit der Punkteteilung durchaus zufrieden: “Natürlich hätten wir gerne zwei Punkte mitgenommen, wir konnten aber unseren Spielplan nicht ganz umsetzen, waren zu unsicher und hektisch, erste und zweite Welle haben nicht so funktioniert. Wir waren nie vorne und haben das Ding dann trotzdem noch gewuppt, deshalb bin ich stolz auf die kämpferische Leistung meiner Truppe. Wir müssen nur daran arbeiten, gerade im Angriff ruhiger und konzentrierter zu agieren, dann werden wir unsere Chancen konsequenter nutzen.”

HSG: Schmurr, Bohneberg (Tor), Gottselig, Nussbaumer (2), Schmitt (5), Laier (3), Pahl (4), Heck, Peribonio (2), Michl (1), Baumann, Scholl (2), Schulz (3), Miltner, Lederer (3/1), Rimpf

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Mona Schmitt im ersten Spiel gegen die Juniorbären.                      (Bild: Lederer)

Vorschau 3. Liga TSV Bayer Leverkusen II : HSG Damen I

Reise ins Ungewisse 

Am Samstag um 17 Uhr steht für die erste Frauen-Handballmannschaft der HSG St. Leon/Reilingen das erste Auswärtsspiel gegen die Bundesliga-Reserve beim TSV Bayer 04 Leverkusen auf dem Spielplan.
Diese haben gegen zwei Aufsteiger, Wittlich und Wülfrath, einmal gewonnen und einmal verloren und müssen jetzt gegen den nächsten Aufsteiger antreten.
Ist der 5. Platz in der letzten Saison ein Gradmesser? Wer wird von den Bundesliga-Akteurinnen der ersten Mannschaft auflaufen? War das Derby gegen Ketsch schon eine Standortbestimmung?
Das HSG-Team will einfach da anknüpfen, wo sie am Sonntag aufgehört hat, bestätigt auch Spielmacherin Annika Rimpf: “Wir wollen den Schwung vom Ketsch-Spiel mitnehmen, sind als Neuling nicht der Favorit und können unbeschwert alles daransetzen, die zwei Punkte mitzunehmen!”
Auch Trainer Sascha Kuhn nimmt Druck und Nervosität von der Mannschaft:
“Wenn wir in Abwehr und Angriff wieder hundert Prozent geben wie am Sonntag, sind wir bestimmt nicht chancenlos, aber der der Zugzwang ist bei Leverkusen. Sie haben sehr junge und ambitionierte Spielerinnen und wir wissen nicht, wer aus der Bundesliga aushilft. Wir reisen mit guter Vorbereitung aus den Trainingseinheiten an und werden alles daransetzen, dies auch wieder auf die Platte zu bringen!”

TSV Bayer Leverkusen II: HSG Damen I (17 Uhr, Fritz-Jacobi-Halle, Leverkusen)

3. Liga Frauen: HSG St.Leon/Reilingen – Kurpfalzbären II

HSG zelebriert Derbysieg gegen Ketsch

Als letzte Handballmannschaften überhaupt starteten an diesem Wochenende die 3.- Liga-Frauen in die Runde. In der Süd-West-Staffel trafen am Sonntagnachmittag mit Gastgeber im Harres der Aufsteiger HSG-St.-Leon/Reilingen auf die 3.-Liga-erfahrene Bundesliga-Reserve der Kurpfalzbären, die ihrer Favoritenrolle beim 28:18 (13:8) in keiner Weise gerecht wurden.

Die HSG, verstärkt durch 240 Zuschauer – es konnten nicht alle reingelassen werden – die im Harres zugelassen waren, und somit vor ungewohnt großer Kulisse, zeigte ab der ersten Zwei-Tore-Führung in der achten Minute bis zu einem 14-Tore-Vorsprung (53.) konsequent mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, dass sich die fast sechsmonatige, intensive Vorbereitung für das 3.-Liga-Debüt gelohnt hat. Trainer Sascha Kuhn konnte dadurch allen seinen Mädels Einsatzzeiten geben und nahezu jede trug sich in die Torschützenliste ein.

Sowohl die fast unüberwindbare Wand der 6:0-Abwehr, die Torhüterleistung als auch Spielwitz und Schnelligkeit im Angriff ließ ihn schließlich auch zufrieden auf den Saisonstart blicken:

“Derbysieg mit zehn Toren – wer hätte das erwartet – ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Die Abwehr war eine Bank und auch die Intensität im Angriff hat gepasst. Wenn wir das weiter mit einer geschlossenen Teamleistung, bei der es keine Stars gibt, auf die Platte bekommen und noch verbessern, werden wir für künftige Gegner unberechenbar.”

Auch Lena Peribonio freut sich: “ Ich bin sprachlos … ich glaube, mit so einem Start hat keiner gerechnet. Wir haben eine mega Abwehr gespielt und hatten die Halle hinter uns. Das war der Schlüssel zum Erfolg!”

Ebenfalls Premiere hatte das Vater-Sohn-Trainerduo Gerd und Kai Zimmermann auf der Ketscher Bank, die ihre Mädels mit vier Bundesliga-Akteurinnen verstärkt haben, aber einzig Cara Reuthal konnte vom gesamten Team wirklich Akzente setzen und Bewegung in den Angriff bringen, dennoch landeten zu viele Bälle über oder neben dem Tor.

Ansonsten verhinderte Gastgeber-Keeperin Clara Bohneberg vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Aufholjagd der Bären, als die ersten zehn Minuten mit 7:2 an die HSG gingen. Auch die offensive 3:2:1-Abwehr konnte der Schnelligkeit des Angriffs der Gastgeber nicht gerecht werden und es ergaben sich durch Abstimmungsprobleme immer wieder dankbar genutzte Lücken der HSG-Stürmerinnen.

Nach dem Spiel zeigte sich Pia Büssecker enttäuscht:

“Die Bedingungen für ein unbeschwertes Derby mit vielen jubelnden Fans sind halt leider nicht gegeben. Die Saison 2020 startet genauso schlecht, wie sie im März zu Ende ging. Das ist traurig und schade, aber keine Entschuldigung für die Leistung, die wir hier abgeliefert haben.”

Trainer Kai Zimmermann sagt, dass es bei seiner Teamleistung nichts schön zu reden gibt:

“Anders als in der Vorbereitung und den Trainingsspielen hat unsere Abwehr nicht gestimmt, es wurde nicht so ausgeholfen wie nötig. Die HSG hat es gerade in den 1:1- Duellen immer wieder geschafft, die für den Torerfolg nötigen Lücken in unsere Defensive zu reißen. Im Abschluss waren wir zu unkonzentriert, zu viele Bälle landeten neben und über dem Tor oder bei der gegnerischen Torfrau. Wir haben aufgezeigt bekommen, woran wir arbeiten müssen.”

HSG: Schmur„r, Bohneberg (Tor), Schmitt (1), Gottselig (1),Nussbaumer (1), Peribonio (4), Laier (2), Scholl (4), Pahl (1), Heck, Michi, Schulz (1), Lederer 6(3), Miltner (1), Rimpf 3(3), Baumann (3)

TSG II: Rüttinger, Essmann (Tor), Kolb, Goudarzi (1), Weber, Haupt (1), Widmaier (1), Büssecker, Marmodee, Reuthal 5(3), Möllmann, Müller, Neumann (2), Filmar (3), Bühl, Völker (2)

Vorschau: 

Am kommenden Samstag spielen die Damen I auswärts in Leverkusen. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Fritz-Jacobi-Halle. 

TSV Bayer Leverkusen II : HSG Damen I (17 Uhr, Fritz-Jacobi-Halle, Leverkusen)

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Vorschau 3. Liga HSG St. Leon/Reilingen

Saisonstart 3. Liga mit Derby gegen Ketsch

Nach einer unendlich langen Vorbereitung können es die Handballspielerinnen der HSG St. Leon/Reilingen kaum erwarten, endlich ihr Debüt in der 3. Liga als Aufsteigerinnen zu geben. Und das beginnt ausgerechnet mit dem hochprisanten Derby gegen die Bundesligareserve der Kurpfalzbären am Sonntag, 18. Oktober, um 16 Uhr im Harres.
Die Mannschaft hat, so bald es möglich war, das Training in Kleingruppen aufgenommen und ackert nun schon seit Monaten viermal wöchentlich mit vielen Trainingsspielen an den Wochenenden, um dem Drittliga-Niveau gerecht zu werden.
Laut Trainer Sascha Kuhn erwartet er „eine sehr ausgeglichene Staffel“ und findet die Ausweitung von vier auf fünf aufgrund der Situation auch gut.
Er hat auch Grund genug, optimistisch in die neue Runde zu gehen, da er zwar einige Abgänge verschmerzen musste, aber umso mehr namhafte Zugänge verbuchen konnte:

Abgänge: Alina Holzer (SG Heddesheim), Marlena Schilling (TSG Hassloch), Celine Ungerer (TSV Malsch), Lina Richter (MTG/PSV Mannheim), Hannah Kohnagel (Handballpause)

Zugänge: Leonie Scholl (SV Allensbach), Nicola Baumann (TSV Birkenau), Anna Michl (Kurpfalzbären), Lena Peribonio (TG Waldsee), Mona Schmitt (TG Osthofen), Daniela Schmurr (nach Babypause reaktiviert)

Dazu wird, auch nach Babypause zurück in der Halle, von den Kurpfalzbären Sabine Stockhorst das bisherige Trainergespann Sascha Kuhn und Günther Gottselig als Torwarttrainerin unterstützen.

Besonders von dieser, aber auch von den restlichen Spielerinnen mit Spannung und Aufregung erwartet, wird natürlich das Nachbarschaftsduell gegen die Zweite der Kurpfalzbären.
Motivationsarbeit ist sicherlich in diesem Fall durch die Coaches nicht nötig, eher Selbstvertrauen zu vermitteln und die Nervosität in Grenzen zu halten.
So gibt sich auch Trainer Sascha Kuhn zuversichtlich:
“Ich bin sehr zufrieden mit der langen und anstrengenden Vorbereitung, meine Mannschaft hat fokussiert und intensiv gearbeitet. Jetzt heißt es, dies auf die Platte zu bringen, auch wenn eine zweite Mannschaft wie unser erster Gegner, die etablierte 3.-Liga-Mannschaft von Ketsch, immer eine Blackbox darstellt, da nie klar ist, wer aufläuft.”
Auch die Ex-Kurpfalzbärin Lena Peribonio steht mit ihren Mannschaftskolleginnen in den Startlöchern und fiebert dem nächsten Wochenende entgegen: “Nach meiner längsten Vorbereitung seit ich Handball spiele, geht es endlich los und wir können es kaum erwarten, gegen Ketsch in die Runde zu starten. Wir sind bereit und hoffen, dass die Zuschauer ein spannendes, schnelles Spiel zweier junger Mannschaften zu sehen bekommen.”

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18.10.20

HSG Damen I : Kurpfalzbären II (16 Uhr, Harres Sportzentrum, St. Leon-Rot)

Hinten von links: Trainer Sascha Kuhn, Madeleine Laier, Paula Lederer, Wiebke Heck, Torwarttrainerin Sabine Stockhorst, Lena Nussbaumer, Samira Schulz, Britta Miltner, Trainer Günther Gottselig
Vorne von links: Clara Bohneberg, Lena Peribonio, Anna Michl, Annika Rimpf, Linda Gottselig, Jana Pahl, Nicola Baumann, Mona Schmitt, Leonie Scholl, Annika Steitz

3. Herrenmannschaft zieht sich achtbar aus der Affäre

Knappe 29:27 Niederlage gegen TV Sinsheim 2

Gegen einen körperlich deutlich stärke und dadurch auch robuster auftretende Mannschaft musste die 3. Herrenmannschaft der HSG St. Leon / Reilingen am 2. Spieltag der 4. Bezirksliga gegen die Kraichgauer in Sinsheim antreten. Mit nur 8 Feldspielern und davon 2 auch noch angeschlagen war die Personaldecke sehr dünn. Dennoch zogen sich die Spieler achtbar aus der Affäre.

Zu Beginn der Partie konnte die HSG die noch gut mithalten (3:3; 6. Minute) doch dann begannen die 2. Mannschaft des TV Sinsheim ihre körperliche Überlegenheit auszuspielen und ihre Chancen dann effektiv zu nutzen. Somit rannten die Youngsters der HSG schnell einem 5 Tore Rückstand (10:5; 17. Minute) hinterher. Diesen Rückstand konnten die Spieler von L. Krämer bis zum Pausenpfiff leider nicht minimieren und so ging man mit 12:18 in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff zur 2. Spielhälfte war das gleiche Bild. Die Hausherren dominierten dank ihre körperliche Überlegenheit das Geschehen, aber die HSGler steckten nicht den Kopf in den Sand, sondern kämpften um jeden Ball. Selbst als es in der 48. Minute schon 28:20 für die Gastgeber aus Sinsheim stand wurde von dem jungen Team dagegengehalten und nicht die Schultern hängen gelassen. Dank einer temporeichen Offensive und stabilen Defensive mit einem immer besser werdenden C. Bitz im Tor kam man Tor um Tor heran. Leider dauerte das Spiel nur noch 12 Minuten, denn ansonsten wäre in der Endphase der Begegnung noch ein Sieg möglich gewesen und so stand es nach 60 Minuten 29:27 für den TV Sinsheim 2.

Es spielten:
Christian Bitz ( Tor )
Jannis Knebel (3), Jakob Feierling, Maximilian Pfahler (5), Timm Hufnagel (7/3), Heiko Mähringer (3), Max Herzog, Marco Laux (8), Dennis Herzog (1)

Informationen für unsere Heimspiele 2020/2021

Alles was wichtig ist und was Sie wissen müssen, hier zusammengefasst:

  1. Hygienekonzept: Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz, 1,50 m Abstand

Wir haben für beide Spielhallen (Fritz-Mannherz-Halle Reilingen und Harres Sportzentrum St.Leon) an die Gegebenheiten angepasste und genehmigte Hygienekonzepte. Alle Besucher unserer Heimspiele müssen sich an diese Vorgaben halten.

  1. Zuschauerzahlen: Reilingen= 160 Sitzplätze, Harres: 120 Sitzplätze

  1. Kartenverkauf

Der Kartenverkauf wird wie vor Corona an der Abendkasse abgewickelt. Die Datenerfassung erfolgt über die App „EventTracer“ oder den üblichen Datenerfassungszettel. Jedoch würden wir Sie bitte vorzugsweise die App zu verwenden und am Eingang einfach den QR-Code zu scannen. Danke!

Detaillierte Beschreibung zur App „EventTracer“:

  1. Verkauf von Getränken und Speisen

Im Harres Sport- und Kulturzentrum St.Leon/Rot findet der Verkauf von Getränken und Speisen statt.

In den Fritz-Mannherz-Hallen in Reilingen findet kein Verkauf statt!

3. Herrenmannschaft gelingt Auftakt nach Maß

34:11 Heimsieg gegen Neckarsteinach 2

Viele Neuerungen musste die 3. Herrenmannschaft um ihren Betreuer L. Krämer zum Auftakt der neuen Runde hinnehmen. Nicht nur die neue Einteilung Baden-Rhein-Neckar-Taube, welche die Mannschaft über die bisher bekannten Grenzen und Mannschaften hinausführt, sondern auch die notwendigen Hygieneregeln um einen regulären Spielbetrieb zu gewährleisten.
Viel schwerer wiegte aber der Anspielzeitpunkt am Sonntagmorgen um 10 Uhr in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle. Dies merkte man der neu formierten Mannschaft auch an. Neben Spielern, welche noch für die A-Jugend berechtigt wären, standen routinierte Spieler, welche den Youngsters den Eintritt zu den Aktiven erleichtern sollen.

Diesen frühen Zeitpunkt war auch der Knackpunkt, warum manch einer sein Blickfeld noch ein wenig eingeschränkt hatte, denn man sah einfach seinen besser postieren Mannschaftskameraden nicht und versuchte sich in Einzelaktionen. Dieser Morgennebel lichtete sich aber im Laufe der Begegnung ( 4:3, 10.Minute, 9:5, 20. Minute ) und so verhinderte die Defensive um den routinierten Keeper C. Bitz dass die Gäste vor der Pause das Spielgerät in das Tor der HSG unterbrachten. Im Gegenzug gelang der HSG dank der aufkeimenden mannschaftlichen Geschlossenheit und Tempospiel 7 Treffer zum 16:5 Pausenstand.
Nach Wiederanpfiff durch den gut leitenden Schiedsrichter blieben die Hausherren ihrer Linie treu und starteten aus einer gut aufgestellten Defensive ihr mit jugendlichen Elan geprägtes Tempospiel. Aber auch im Positionsspiel überzeugte die Mannschaft und ließen den Gästen aus dem Neckartal somit nicht den Hauch einer Chance.

So gelang der 3. Herrenmannschaft der HSG mit dem 34:11 Heimsieg ein Auftakt nach Maß in der neu formierten Bezirksliga.

Es spielten:

Christian Bitz ( Tor )
Jakob Feierling ( 1 ), Maximilian Pfahler ( 1 ), Timm Hufnagel ( 7/1 ), Max Herzog ( 2 ), Patrick Bernhard, Jannis Knebel, Marco Laux ( 10 ), Florian Hühn ( 8 ) , Julian Vogelbacher ( 1 ), Marc Hampel ( 4 ), Dennis Herzog