Damen 2: Starker Kampf wird nicht belohnt

Auch wenn die HSG St. Leon/Reilingen 2 die zweite Hälfte gewinnen kann, siegt die SG Hambrücken/Weiher am Ende knapp mit 19:21

One last dance: ein letztes Mal in dieser Saison hieß es „Wölfe jagen im Rudel“. Dei HSG empfing die SG HaWei im Harres und wolle die offene Rechnung aus dem Hinspiel begleichen. Doch im Rückspiel war es wieder die SG, die den besseren Start erwischt. Nach dem 1:2 gelang den Gästen ein 6:0-Lauf und die Hausherrinnen mussten durch eine Auszeit von Trainer Miguel Stegmüller nochmal aufgeweckt werden. Über 4:8 und 6:9 konnte die HSG zur Halbzeit auf 8:11 stellen. Treffer aus der zweiten Welle und eine starke offensivere Abwehr waren hier ausschlaggebend für die Aufholjagd.

In Durchgang 2 blieb die HSG dann weiter in Schlangdistanz, konnte sich aber für die starke Abwehrarbeit vorne im Angriff nicht ausreichend belohnen. 10 Minuten vor Schluss lagen die Gäste mit 5 Toren vorne, doch das Spiel war noch nicht entschieden. In dieser Phase arbeitete die Abwehr der HSG unfassbar gut – egal wie sauber man aber verteidigte, der Unparteiische schien immer etwas dagegen zu haben. Bei insgesamt 11 Strafwürfen gegen die HSG konnten auch die Torhüterinnen nicht mehr viel ausrichten. Bis zum Schluss kämpften die Wölfe tapfer und hätten sich den Sieg wirklich verdient gehabt. Am Ende bleiben die nötigen Ballgewinne und Tore aber aus und nach einem starken Kampf und einer leidenschaftlichen Aufholjagd steht nach 60 Minuten ein 19:21 auf der Anzeigentafel – ein Ergebnis, mit dem man nach den ersten 10 Minuten sicher nicht gerechnet hat.

Somit ist die Saison für die HSG St. Leon/Reilingen beendet und die letzte Hoffnung für den Klassenerhalt erloschen. Die Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung über die ganze Runde hinweg!

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (4), Ziegler, J. Jünger (1), A. Jünger (1), Schunck, H. Merten (2/2), C. Merten (3/2), Gentner (1), Back, Stegmüller, Euler (6), Bühler, Alberring (1)

Damen 2: Einen Punkt erkämpft

Nach einem ausgeglichenen Spiel trennen sich die Reserven der HSG St. Leon/Reilingen und der S3L nach einem 10:9 zur Halbzeit am Ende mit 21:21

Zum vorletzten (Heim) Spiel der Saison empfing die HSG St. Leon/Reilingen die S3L 2 in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle. Die Gastgeberinnen hatten auf jeden Fall noch eine Rechnung offen: verlor man das Hinspiel in Saase noch mit 35:16. Die vielen Zuschauer in der Halle merkten aber direkt: die Gäste würden hier kein einfaches Spiel haben. Die HSG hatte sich in den letzten Wochen im Training gezielt auf die offenere Deckung der Gäste und schnelles Tempospiel vorbereitet und war dank den Ansagen von Trainer Miguel Stegmüller heiß auf 60 Minuten Vollgas. Im ersten Durchgang sah man zwar keine große Torflut von beiden Mannschaften, dafür aber engagierte Abwehrarbeit und viele starke Paraden von HSG-Torhüterin Julia Müller. Auch wenn nicht jeder Wurf ein Treffer war, schafften es die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit ab der 10. Minute nicht in Rückstand zu geraten. Die HSG konnte immer wieder ein bis zwei Tore davonziehen, die S3L holte aber immer wieder auf und schaffte ein ums andere Mal den Ausgleich. Mit einem Last-Second-Treffer durch Kim Brettschneider konnte die HSG zur Halbzeit mit 10:9 in Führung gehen – dieses Szenario merken wir uns einmal.

Nach der Halbzeit hieß es dann weitermachen und die ersten zwei Punkte in heimischer Halle holen. Die Moral stimmte und die gesamte Mannschaft wollte sich jetzt endlich für die vielen Wochen mit hartem Training belohnen. Die ersten 10 Minuten in Halbzeit 2 wiederholte sich dann das Spiel der ersten Halbzeit: Führung HSG, Ausgliche S3L. Dann drehte sich das Ganze und nach dem 2:3 und 3:4 konnten die Gäste beim 13:14 in der 44. Minute erstmals wieder in Führung gehen. Kurz darauf ein weiterer Moraltest für die HSG, nachdem Abwehrchefin Hannah Merten nach der dritten Zeitstrafe für die letzte Viertelstunde zum Zuschauen verdammt war. Vorne fand die HSG immer wieder Lösungen im Durchbruch und hinten entschärfte Julia Müller im Tor eine freie Chance nach der anderen. Alleine vier von acht Strafwürfe fanden bei den Gästen nicht den Weg ins Tor, während Beke Alberring auf Seiten der Hausherrinnen hier eine 100% Quote vorweisen konnte. Eineinhalb Minuten vor Schluss konnte die S3L auf 19:21 davonziehen – aber die Wölfe wollten sich für dieses Spiel belohnen und warfen noch einmal alles in die Schlussphase. Erst erzielte Celine Merten das 20:21 und wenige Sekunden vor Ende war es wieder Kim Brettschneider, die mit ihrem Last-Second-Treffer das Unentschieden klar machte. Dieser Punkt zählt für die HSG definitiv als gewonnener Punkt, den man sich nach einem intensiven Spiel und einer noch intensiveren Schlussphase mehr als verdient hatte.

Zum letzten Spiel der Saison trifft die HSG am Sonntag den 26. April um 16 Uhr im Harres in St. Leon auf die SG HaWei. Hier will die Mannschaft sich noch einmal mit einem guten Spiel und hoffentlich zwei Punkten verabschieden.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (7), Ziegler, Weihert (1), J. Jünger (2), A. Jünger, Schunck, H. Merten, C. Merten (2), Gentner (1), Back, Stegmüller (2), Hartmann, Bühler, Alberring (6/3)

Abschied mit einer Niederlage

HSG-Drittliga-Frauen verlieren gegen TSV Haunstetten

Die HSG St. Leon/Reilingen verabschiedet sich mit einer deutlichen 30:38-Niederlage aus der 3. Handball-Liga der Frauen. Gegen den TSV Haunstetten hatte es zur Halbzeit bereits 12:21 gestanden. Die Partie hatte aber ohnehin keinen Belang mehr, hätte die HSG ihre Gäste doch auch mit einem Sieg nicht mehr in der Tabelle überholen und damit über den Strich kommen können.


Madeleine Hornstein – am Ende mit neun Feldtoren und einem verwandelten Siebenmeter erfolgreichste HSGlerin – brachte ihre Mannschaft mit 1:0 und 2:1 in Führung. Es sollten die letzten der Gastgeberinnen sein, die ab dem 4:4 einen 9:0-Lauf der Haunstetterinnen miterleben mussten. Nach 25 Minuten betrug der Rückstand sogar elf Tore.
Von 10:21 durch Annika Rimpf kamen die HSGlerinnen dank der Tore von Hornstein und Leonie Scholl vor der Pause nochmals auf 12:21 heran, aber in den zweiten 30 Minuten sollte nicht mehr als eine Partie auf Augenhöhe möglich sein. Mit dem 25:12 hatten die TSV-Spielerinnen nach dem Seitenwechsel schnell für klare Verhältnisse gesorgt.


Jana Pahl, die ihre Karriere beendet, kam nochmals für einen Siebenmeter auf die Platte, Lena Nussbaumer und Samira Schulz, die ihre Wechsel bereits vor einiger Zeit angekündigt hatten, trafen drei- beziehungsweise einmal für die HSG. Zweibeste Torschützin von St. Leon/Reilingen war Leonie Scholl mit starken sieben Treffern.


HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder (2), Nussbaumer (3), Scholl (7), Hofmann (1), Haupt (1), Hornstein (10/1), Pahl, C. Weschenfelder (1), Schulz (1), Stegmüller, Schieszl, Baumann (2), Rimpf (2/1).

HSG-Drittliga-Frauen sind sportlich abgestiegen

27:30-Niederlage in Wolfschlugen macht Überholen von Haunstetten unmöglich

Das war’s… Durch das 27:30 (13:12) in Wolfschlugen sind die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen sportlich abgestiegen. Der TSV Haunstetten, der drei Punkte vor der HSG rangiert, kann am letzten Spieltag nicht mehr eingeholt werden.
Beim Tabellenvierten, der sich noch Hoffnung auf den zweiten Platz machen kann, agierten die HSGlerinnen jedoch phasenweise in einer Art, die – hätte die Mannschaft sie öfter auf die Platte gebracht – wohl zum Ligaverbleib gereicht hätte.
10:7 hatte die HSG zwischenzeitig geführt und war beim 27:28 eineinhalb Minuten vor Spielende nochmals in Reichweite. Am Ende ging St. Leon/Reilingen jedoch einmal mehr leer aus.
„Die Enttäuschung ist nach so einem Spiel selbstverständlich groß“, meinte Leonie Scholl, die mit sieben Treffern erfolgreichste HSGlerin war. „Die gesamte Mannschaft hat auf und neben dem Spielfeld nochmals alles gegeben, aber es hat heute nicht gereicht. Im Kollektiv haben wir diese Runde keine konstante Leistung erbracht und Punkte, die für einen Klassenverbleib notwendig gewesen wären, nicht geholt.“
Das sah auch Madeleine Hornstein – heruntergebrochen auf die Defensivleistung der HSG – so: „Hätten wir mal die ganze Saison so eine Abwehr gespielt wie heute in der ersten Halbzeit, würden wir an dem Punkt gar nicht stehen, an dem wir heute stehen.“ St. Leon/Reilingen sei „bis eine Minute vor Ende dran“ gewesen und habe „alles gegeben bis zum Ende, aber es hat auch mal wieder das Quäntchen Glück gefehlt“.
Kreisläuferin Lena Nussbaumer schließlich sah ihre Mannschaft auf Augenhöhe: „Wir haben gut mitgehalten, aber leider in der zweiten Halbzeit nie das Zepter in der Hand gehalten und den Spielverlauf bestimmt.“ Dennoch habe die HSG eine gute Leistung gezeigt. „Wir standen zusammen, haben gekämpft und leider auch zusammen verloren – aber heute standen wir als Team auf dem Feld und haben alles gegeben. Es wird immer Situationen geben, die wir hätten besser machen können, aber es gab auch einiges, das wir heute richtig gemacht haben. Am Ende eines jeden Spieles gewinnt nunmal der Bessere und das waren wir leider nicht.“
HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder (1), Nussbaumer (1), Scholl (7), Hofmann, L. Haupt (3), Hornstein (4), Köhler, C. Weschenfelder (1), Schulz (2/1), Stegmüller, Schieszl, Baumann (3), Rimpf (5/5).

Erstes „Endspiel“ um den Ligaverbleib

HSG-Drittliga-Handballerinnen am Sonntag in Wolfschlugen

Es ist das erste von zwei „Endspielen“ für die Drittliga-Handballerinnen der HSG in ihrem Kampf und den Ligaverbleib: Am Sonntag, 12. April, 16 Uhr, gastiert das Team beim Tabellenvierten TSV Wolfschlugen in der dortigen Sporthalle am Sportzentrum.
Dabei gibt es einen Wechsel auf der Bank: In den beiden letzten Saisonspielen werden der bisherige Cheftrainer Daniel Weinheimer und sein „Co“ Steffen Wacker nicht mehr mit dabei sein. Ersetzt werden sie von Miguel Stegmüller, Trainer der zweiten Frauenmannschaft, der für die alles entscheidenden Partien einspringt.
„Nach den Leistungen der vergangenen beiden Spiele haben wir das Gespräch mit dem Trainerteam gesucht“, erklärt HSG-Vorstandsmitglied Tina Kappeler zur Personalentscheidung. „In der Hoffnung, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden – was uns absolut nicht leichtfällt, da wir Vertrauen in die Leistung von Daniel und Steffen haben.“
Kappeler weiter: „Ob diese Entscheidung den gewünschten Effekt bringt, liegt nun auch in der Verantwortung der Mannschaft. Der Verein möchte sich den letzten Funken Hoffnung auf den Klassenverbleib bewahren. Es geht hier einzig und allein um die letzte Hoffnung. Weder liegt es an Sympathie, noch an den Glauben an das Können von Daniel und Steffen.“
Der TSV ist mit 28:12 Zählern punktgleich mit der TSG Friesenheim und dem HC Erlangen, die – sofern sie nicht wie die Kurpfalz-Bären auf einen möglichen Aufstieg verzichten – die Aufstiegsrelegationsränge unter sich ausmachen werden. Gastgeschenke oder eine angezogene Handbremse dürfen die St. Leon/Reilingerinnen entsprechend nicht erwarten.
Die HSG benötigt mit derzeit 9:31 Punkte dringend zumindest ein Unentschieden, um den TSV Haunstetten (12:28 Punkte), der am kommenden Wochenende bei St. Leon/Reilingen antritt, noch ein- oder sogar überholen zu können. Selbst bei einem Sieg in Wolfschlugen müsste das Weinheimer-Team aber auch Haunstetten schlagen, um nicht in die Regionalliga abzusteigen…

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Drittliga-Handballerinnen vor dem Abstieg

23:31-Niederlage gegen TSV Ismaning verschlechtert Situation weiter

Die HSG-Drittliga-Handballerinnen stehen vor dem Abstieg in die Regionalliga. Mit einem Erfolg über den TSV Ismaning hätte die Mannschaft des scheidenden Trainers Daniel Weinheimer den TSV Haunstetten, der am Samstag 24:28 beim Sportverein Allensbach verloren hatte, unter Druck setzen können… Stattdessen verlor sie im vorletzten Saisonspiel 23:31. Bereits zur Pause hatte St. Leon/Reilingen 9:18 zurückgelegen, Ismaningens Alexandra Beckmann und Christina Ball (je 5) alleine hatten mehr Treffer erzielt, als die Gastgeber zusammen.
Bis zum 6:6 nach 16 Minuten agierten HSG und TSV Kopf an Kopf, danach brachen die Gastgeberinnen komplett ein – 8:18 stand es eineinhalb Minuten vor der Pause.


In Halbzeit zwei startete St. Leon/Reilingen stark und holte innerhalb von sieben Minuten auf 13:19 auf. Eine Ismaninger Auszeit läutete jedoch einen 5:1-Lauf der Gäste bis zur 42. Minute ein, die dadurch wieder auf zehn Tore davonzogen. Bis zum Schlusspfiff kamen die HSGlerinnen nur noch zwei Treffer heran.
Mit neun Punkten steht die HSG damit weiterhin auf dem vorletzten Platz, einem Abstiegsrang. Auf Haunstetten hat das Weinheimer-Team drei Punkte Rückstand, trifft am letzten Spieltag (18. April) aber noch direkt auf den TSV. Am Sonntag, 12. April, 16 Uhr, geht es für St. Leon/Reilingen bereits um alles. An diesem Tag gastiert die HSG beim Tabellenvierten TSV Wolfschlugen, der sich noch Hoffnung auf die Aufstiegsrelegation machen darf – und daher keine Gastgeschenke verteilen dürfte…

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

„Hohes Tempo und starke Passqualität“

Interview mit HSG-Cheftrainer Daniel Weinheimer

Beim TuS Schutterwald, der im Fall eines Sieges überholt worden wäre, setzte es für die HSG-Drittliga-Handballerinnen am Wochenende eine 26:37-Klatsche. Die Gastgeberinnen stehen damit drei Spieltage vor Saisonende vier Punkte vor der Mannschaft von St. Leon/Reilingens Cheftrainer Daniel Weinheimer und ist kaum noch einzuholen.
Eine neue Chance, Punkte gegen den drohenden Abstieg zu erspielen, hat die HSG nun an diesem Sonntag, 15 Uhr, wenn der TSV Ismaning im St. Leon-Roter Harres zu Gast ist.


Der Tabellensechste, der es aktuell auf 19:19 Punkte bringt und damit jenseits von Auf- und Abstieg ist, sei eine „spielstarke Mannschaft mit hohem Tempo und starker Passqualität“, sagt Weinheimer. Die Isar Devils agierten im Angriff „variabel mit guten Eins-gegen-eins-Spielerinnen“. Seine Torhüterinnen warnt er zudem vor Würfen aus dem Rückraum.
Stärke der TSVlerinnen sei die Ausgeglichenheit der Mannschaft. „Sie stehen in der Abwehr offensiv und agieren auch sehr variabel. Mal mit offensiven Halben, mal mit Mittelblock-Spielerinnen.“


Für die HSG ist es das vorletzte Heimspiel. Am Sonntag, 12. April, 16 Uhr, gastiert die Mannschaft beim Tabellendritten Wolfschlugen, der aufgrund eventueller Aufstiegsambitionen keinerlei Geschenke verteilen dürfte, danach hat sie am Samstagabend, 18. April, 18 Uhr, den TSV Haunstetten, zu Besuch, der aktuell drei Punkte vor der HSG liegt.


Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Es geht mittlerweile um alles

HSG empfängt Ismaninger Isar Devils im Harres

Es wird knapp für die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen. Nach der Elf-Tore-Niederlage beim TuS Schutterwald hat die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Weinheimer den Anschluss an ihre Gastgeberinnen vom vergangenen Wochenende verloren. Schutterwald hat 13 Punkte, die HSG als Tabellenvorletzter nur 9.


Platz zehn wird vom TSV Haunstetten belegt, der – Spannung pur! – am letzten Spieltag bei der HSG gastiert. Haunstetten bringt es auf 12 Punkte und wäre bei einem Sieg der St. Leon/Reilingerinnen zum Saisonabschluss entsprechend nur noch einen Zähler vorne. Fehlt also mindestens noch ein Punkt… Und Haunstetten geht ebenfalls noch dreimal auf die Platte.
Heißt: Die HSG muss unbedingt punkten. An diesem Sonntag, 29. März, 15 Uhr, tritt sie im St. Leon-Roter Harres gegen den TSV Ismaning an. Die Isar Devils weisen eine ausgeglichene 19:19-Punkte-Bilanz auf, haben weder mit Auf- noch Abstieg etwas zu tun und sind – abgesehen von Haunstetten – der nominell schwächste Gegner, den St. Leon/Reilingen diese Saison noch hat, denn am Sonntag, 12. April, 16 Uhr, spielt die HSG beim Tabellendritten TSV Wolfschlugen, der seinen Aufstiegs-Relegationsplatz mit Sicherheit nicht aufgeben will.


Zählbares für Weinheimers Team, wenn möglich doppelt, wäre an diesem Wochenende entsprechend ungeheuer wichtig für die HSG-Handballerinnen. Das Hinspiel in Ismaning verloren die St. Leon/Reilingerinnen 25:29 (11:16). Annika Rimpf hatte dabei Ende vergangenen Jahres sechs Siebenmeter verwandelt, aus dem Feld war Lisa Haupt mit vier Treffern erfolgreichste Werferin der HSG.
Da es praktisch schon um alles geht, freut sich die HSG über lautstarke Unterstützung im Harres… Jeder zusätzliche Fan hilft.


Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Einladung zur Hauptversammlung

Liebe Mitglieder der Handballabteilungen des TBG Reilingen und der SG 07 St. Leon,

wir laden euch herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der HSG St. Leon/Reilingen ein.

Datum: 25.04.2026
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ort: Vereinsheim der SG 07 St. Leon, Kronauer Str. 106, 68789 St. Leon-Rot

Tagesordnung:

  1. Begrüßung sowie Feststellung der Anwesenheit
  2. Bericht der Abteilungs- und Jugendleitung
  3. Bericht des Kassenprüfers
  4. Entlastung der Vorstandschaft
  5. Neuwahlen
  6. Ausblick auf die kommende Saison
  7. Anträge
  8. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind bitte bis spätestens 11.04.2026 schriftlich (per E-Mail) bei der Abteilungsleitung einzureichen.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und eine konstruktive Versammlung!

Mit sportlichen Grüßen
Die Vorstandschaft der HSG St. Leon/Reilingen

Damen 2: Keine Überraschung gegen den Tabellenführer

Die HSG St. Leon/Reilingen 2 hat nach einem 17:6 zur Halbzeit am Ende mit 35:20 das Nachsehen gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen 2

Befreit aufspielen und schauen, wie viel wir den Gegner ärgern können – das waren die Worte von HSG-Trainer Miguel Stegmüller vor dem Spiel. Die Tabellensituation sprach vorab natürlich eine deutliche Sprache – aber auch im Hinspiel konnte die HSG mit einem dünnen Kader eine Halbzeit zeitweise gut mithalten. Die ersten Minuten liefen dann auch im Rückspiel ausgeglichen. Über ein 1:1 und 2:2 konnte die HSG beim 7:4 immer noch den Anschluss halten. Doch dann zündete die HG den Turbo und zog mit schnellen Angriffen aus der ersten und zweiten Welle auf 12:4 davon. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeberinnen dann zur Halbzeit auf 17:6 erhöhen.

Dann sahen die Zuschauer in der Karl-Frei-Halle etwas, das bei der HSG schon fast verloren geglaubt schien: eine gute zweite Halbzeit. Zwar war der Ausgang des Spiels mit der 11-Tore-Führung zur Halbzeit schon vorentschieden – dass der zweite Durchgang am Ende aber nur 18:14 ausging, damit haben wohl die Wenigsten gerechnet. Am Ende kann die HSG aber leider nicht für mehr Überraschungen sorgen und muss mit einem 35:20 die Heimreise antreten.

Nach der Osterpause stehen dann die letzten zwei Spiele gegen die restlichen Mannschaften aus der unteren Hälfte an, bei denen man auf jeden Fall mehr als eine gute Halbzeit mitnehmen will. Am 18. April trifft man um 15 Uhr auf die Reserve der S3L, gegen die in der Fritz-Mannherz-Halle auf jeden Fall eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen ist.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler (1), Weihert (3), J. Jünger, A. Jünger (2), Euler (4), Schunck, Merten (2/2), Back (2), Alberring (1)