„Eigene Regeln“

Tina Kappeler, stellvertretende Vorsitzende der HSG, im Interview

Die HSG empfängt am Sonntag, 16.30 Uhr, in der 3. Handball-Liga der Frauen die TSG Friesenheim in der Reilinger Mannherz-Halle.
„Die Eulen sind ein verdammt harter Gegner“, weiß Tina Kappeler. Die stellvertretende Vorsitzende der St. Leon/Reilinger Handballer wünscht sich, dass das Team von Trainer Daniel Weinheimer „vor allem das schnelle Angriffsspiel aus der Zweiten Welle beziehungsweise das Anwerfen der TSG in den Griff bekommt“.


Während die HSG durch ihren eindrucksvollen 33:25-Erfolg über den HCD Gröbenzell zumindest schon mal auf den vorletzten Platz der Tabelle geklettert ist, liegen die Friesenheimerinnen als Vierte in Reichweite eines Ranges, der zur Aufstiegsrelegation reichen würde. St. Leon/Reilingen nimmt also die Außenseiterrolle ein. „Doch ein Derby hat immer eigene Regeln, daher ist alles möglich“, betont Kappeler.


Der zurückliegende Sieg gegen Gröbenzell, der die HSG in Zwei-Punkte-Reichweite des Drittletzten TSV Haunstetten gebracht hat, sei „ein absoluter Pflichtsieg in Sachen Klassenerhalt“ gewesen, führt Tina Kappeler weiter aus und moniert, „die Stimmung in der Halle war leider etwas mager, durch die wenigen Zuschauer“. Für die Eulen-Jagd wünscht sie sich entsprechenden Support von der Tribüne.
Auf die Saison 2026/2027 macht Kappeler bereits Lust: „Wir sind in Gesprächen mit einigen sehr interessanten Spielerinnen“, verrät sie. „Bekanntgeben können wir sie wohl in den nächsten zwei Wochen.“

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Keine Geschenke zu erwarten

Friesenheim am Sonntag bei HSG-Frauen in Reilingen

Durch den eindrucksvollen 33:25-Erfolg über das neue Schlusslicht HCD Gröbenzell am vergangenen Sonntag sind die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen in der Tabelle auf den vorletzten Platz geklettert. Klingt nicht so prickelnd? Ist es aber…
Die Mannschaft hat dank dieser zwei Punkte immerhin den Anschluss an den ersten Nichtabstiegsplatz nicht verloren: Dort steht der TSV Haunstetten mit 10:24 Punkten als Zehnter. Und auch der TuS Schutterwald mit aktuell 11:23 Zählern ist nur drei Punkte entfernt. Gegen beide Teams spielt die HSG in der Rückrunde zudem noch und könnte entsprechend zwei Plätze klettern, da Schutterwald und Haunstetten nicht mehr direkt aufeinander treffen. Aber Vorsicht! Schutterwald gastiert am letzten Spieltag in Gröbenzell…


Zusätzliche Punkte der HSG wären also hilfreich, zumal auch gegen TuS und TSV erst noch gewonnen werden muss. Zählbares bereits am Sonntag, 8. März, wenn die TSG Friesenheim ab 16.30 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen zu Gast ist, zu ergattern, wird allerdings schwer: Die Eulen kommen mit einem 32:28 über Ligaprimus Kurpfalz-Bären im Gepäck nach Reilingen.


Gegen die Ketscherinnen war Jana Heidger herausragende Spielerin auf Friesenheimer Seite: Sechs Feldtore, zwei von drei Siebenmetern und zwei Zwei-Minuten-Strafen standen für sie zu Buche, Rebecca Brecht kam auf fünf Tore, einen von zwei Siebenmetern und eine Zeitstrafe, Tabea Luickx auf sechs Feldtore und eine Strafe. Generell wissen die Eulen, wie man zupackt… und tun es auch. Die HSG sollte zusätzlich auch Charlotte Lohr, Johanna Werthmann und Jana Marie Stolle im Auge behalten, die immer für eine ganze Reihe Tore gut sind.


Als Tabellenvierte mit 23:11 Punkten können sich die Friesenheimerinnen durchaus gute Chancen auf Aufstiegsspiele ausrechnen. Nachdem die Bären bereits ankündigten, verzichten zu wollen, beträgt der Rückstand der TSG auf den dritten Platz, der nun zur Relegation reichen würde und auf dem der HC Erlangen liegt, nur einen Punkt. Der Tabellenzweite TSV Wolfschlugen ist drei Minuspunkte entfernt. Schenken werden die Eulen der HSG also nichts…

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Damen 2: HSG St. Leon/Reilingen 2 kann nach dem ersten Saisonsieg nicht nachlegen

Nach einer schwachen Offensivleistung in Halbzeit 2 verliert die HSG am Ende 12:18 gegen den TSV Handschusheim.

Nach dem ersten Sieg wollten die Gastgeberinnen jetzt auch in heimischer Halle nachlegen. Gegen den TSV Handschusheim war außerdem noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Das Spiel startete ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich in den ersten Minuten absetzen. Beim 5:5 in der 21. Minute übernahm dann die HSG das Ruder und konnte nach 3 Rosa-Treffern am Stück erstmals mit drei Toren in Führung gehen. Diese 3-Tore-Führung konnte dann zum Halbzeitstand von 10:7 auch gehalten werden.

In der zweiten Halbzeit verlor die Mannschaft von Trainer Miguel Stegmüller dann komplett den Faden: vorne sollte auf einmal nichts mer funktionieren und auch in der Abwehr fing es auf einmal an, gegen die Hausherrinnen zu laufen. Handschusheim kam besser aus der Kabine und legte einen 8-Tore-Lauf hin, während der HSG im gesamten zweiten Abschnitt nur zwei Tore gelangen. In der 53. Minute kam die Heimmannschaft noch einmal auf vier Tore heran – aber der letzte Biss fehlte. Am Ende gewinnt Handschusheim durch eine bessere zweite Hälfte und der erste Sieg der HSG bleibt Stand jetzt nur ein kurzer positiver Auftakt in der Rückrunde.

Beim nächsten Spiel soll es dann über die gesamten 60 Minuten positiv für die HSG laufen. Am 8. März empfängt die SG Nußloch 2 die Wölfe um 13 Uhr in der Olympiahalle.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Bühler, Brettschneider (1), Ziegler, Weihert, J. Jünger, A. Jünger, H. Große, Schunck, Euler (5), Merten (1/1), Back (1), Stegmüller (1), Hartmann, Alberring (3/1)

Eindrucksvolles Lebenszeichen

Drittliga-Team gewinnt Kellerduell gegen Gröbenzell klar

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG leben noch! Durch das 33:25 (15:11) gab die Mannschaft bei der Rückkehr von Trainer Daniel Weinheimer den letzten Tabellenplatz wieder an ihren aktuellen Gegner HCD Gröbenzell ab. Weinheimer hatte zuletzt krankheitsbedingt gefehlt und war in Erlangen von Jana Pahl vertreten worden.
„Völlig verdient gewonnen“, bilanzierte Madeleine Hornstein, mit acht Treffern aus dem Feld erfolgreichste Werferin der HSG, nach 60 Minuten, in denen die Gastgeberinnen nie nachließen. „In diesem Spiel haben wir unsere Leistung wirklich über die gesamte Dauer gehalten und dadurch war es uns möglich, die zwei wichtigen Punkte in heimischer Halle zu behalten“, zog Kreisläuferin Lena Nussbaumer Bilanz.


0:1 lag die HSG zunächst zurück, holte sich dann aber durch Samira Schulz und Hornstein erstmals die Führung, die sie ab dem 3:2 nicht mehr abgeben und fast durchgängig ausbauen sollte. Vanessa Dörr sorgte bei diesem Stand bei einem Siebenmeter für die erste Parade, bevor auf der Gegenseite zwar auch Schulz verwarf, später aber Lisa Haupt sehenswert von außen traf.


Nach 15 Minuten stand es trotz optischer Überlegenheit der Gastgeberinnen nur 7:6, nachdem Annika Rimpf getroffen hatte, die Gröbenzellerinnen durch die herausragende und neunfache Torschützin Jule Hultsch allerdings nochmals verkürzt hatten. Dann aber warf Hornstein einen Doppelpack und auch die Auszeit, die der HCD nahm, half nicht gegen drei weitere Treffer von Rimpf, Nicola Baumann und Schulz – Die HSG war auf 12:6 davongezogen.
Ein wenig ließen die Gastgeberinnen danach die Zügel schleifen und Gröbenzell verkürzte auf vier Tore. Bis zum 17:12 trafen beide Mannschaften halbzeitübergreifend abwechselnd, erst Hornstein unterbrach den Gleichschritt mit dem 18:12. Doch auch Leonie Scholl doppelt und Nussbaumer schlossen Angriffe erfolgreich ab. Spätestens dieser 5:0-Lauf zum 21:12 sorgte für die frühzeitige Entscheidung in dem so immens wichtigen Spiel, das allerdings nur knapp 100 Zuschauer in der Reilingen Mannherz-Halle verfolgten.
„Wir waren die klar bessere Mannschaft und hatten das Spiel von der ersten Minute an im Griff. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Am Ende wurde es etwas hektisch, aber da konnten wir locker herunterspielen“, meinte Hornstein schließlich, die nach 38 Minuten auf 23:14 gestellt hatte. Schulz‘ Doppelpack zum 25:15 sorgte sogar für eine zweistellige Führung, die beim 32:21 von Annika Rimpf noch angewachsen war. In der 55. Minute war die Partie entsprechend längst entschieden.


Acht Punkte hat die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer jetzt auf der Habenseite, Haunstetten auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz direkt vor ihr zehn. Ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten gibt es am Samstag, 18. April, 18 Uhr, in der Mannherz-Halle zum Saisonabschluss zu erleben. Weiter geht es für St. Leon/Reilingen zunächst bereits am Sonntag, 8. März, gegen die TSG Friesenheim, die gerade die Kurpfalz-Bären 32:28 bezwang. Anwurf in Reilingen ist um 16.30 Uhr.


HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder, Nussbaumer (3), Scholl (4), Hofmann (2), Haupt (3/1), Hornstein (8), C. Weschenfelder, Schulz (8/2), Stegmüller, Schieszl, Baumann (1), Rimpf (4/2).

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

Um mehr als „nur“ zwei PunkteHSG-Frauen empfangen am 1. März Gröbenzell in Reilingen

Enttäuschung nach dem 21:32 in Erlangen, bei dem es im Angriff der HSG-Drittliga-Handballerinnen gehörig stotterte, aber – wie es unsere Nummer 5 Lena Nussbaumer ausdrückt: „Mund abwischen und weitermachen!“
Jetzt kommt am Wochenende – Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr, mit dem HCD Gröbenzell eine Mannschaft in die Reilinger Mannherz-Halle, die am Wochenende 21:30 bei den Kurpfalz-Bären verloren hat. Das Hinspiel Ende Oktober hatte St. Leon/Reilingen 24:22 (12:11) gewonnen. Beste Werferin war damals Nicole Weschenfelder mit sechs Treffern.
Gröbenzell war lange Zeit Schlusslicht der Liga, hat zuletzt aber in Haunstetten sowie zu Hause gegen Allensbach jeweils 29:28 gewonnen und rangiert nun mit 7:25 Punkten direkt vor der HSG (6:26), die zumindest den TuS Schutterwald (9:23) überholen muss, um nicht abzusteigen. Ein Sieg gegen Gröbenzell ist also ein Muss, 15 Minuten torlos bleiben wie zuletzt in Erlangen wäre sicherlich fatal, auch wenn sich die HCDlerinnen in Ketsch ebenfalls offensiv nicht mit Ruhm bekleckerten…
In Haunstetten trafen Jule Hultsch und Lisa Salvermooser für den HCD jeweils fünfmal und Hultsch zudem alle vier Siebenmeter. Sina Fischer, Lea Röhrl und Johanna Leubner waren außerdem je viermal erfolgreich. Gegen Allensbach warf Hultsch sieben Tore, Verena Obermeier sechs und Fischer fünf, in Ketsch trugen sich Obermeier und Hultsch sechs- beziehungsweise fünfmal in die Torschützenliste ein. Die HSG weiß also, auf wen sie beim HCD achten muss.
Wichtig wäre lautstarker Support von der Tribüne, denn zwischen HSG und HCD geht es am 1. März um mehr als „nur“ zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den drohenden Abstieg.

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

„Anschluss an Nichtabstiegsplätze erreichen“

Katharina Schieszl weiß um Bedeutung des Gröbenzell-Spiels

Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr in der Reilinger Mannherz-Halle: Wenn die HSG-Drittliga-Handballerinnen den HCD Gröbenzell empfangen, geht es im Kellerduell des Schlusslichts gegen den Tabellenvorletzten um essenzielle Punkte. Der Sieger darf sich noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen, der Verlierer… nun ja.
St. Leon/Reilingen weist 6:26 Punkte auf, Gröbenzell 7:25 und der TuS Schutterwald 9:23. Auf Platz neun rangiert der TSV Haunstetten mit 10:22 Zählern. Unter diesen vier Teams sollten die beiden Absteiger ausgemacht werden, denn Schozach-Bottwartal und der TSV Ismaning kommen bereits auf 15:17 Punkte.
„In diesem Kellerduell müssen wir den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze erreichen“, betont Katharina Schieszl vor dem wegweisenden Spiel in Reilingen. „Es sind big points um den Ligaverbleib.“ Das Hinspiel hatten die HSGlerinnen knapp gewonnen. „Auswärts, in fremder Halle. Uns war damals schon bewusst, dass wir gegen den HCD Gröbenzell gewinnen müssen“, blickt Schieszl heute zurück. „Gröbenzell ist ein nicht zu unterschätzender Kontrahent. Gegen keine Mannschaft in dieser Liga darf man leichtsinnig ins Spiel gehen. Damals konnten wir uns durchsetzen und genau das wollen wir am Sonntag wieder schaffen.“
Gröbenzell agiere „über weite Strecken im Sieben-gegen-sechs, was sehr unangenehm zu verteidigen ist. Der Rückraum ist stark, erkennt Räume und nutzt die entstehenden Lücken konsequent. Hier ist höchste Aufmerksamkeit gefragt“, blickt Katharina Schieszl auf den kommenden Gegner.
Ziel der HSG müsse es sein, kompakt zu verteidigen und die Spielerinnen zu schwierigen Entscheidungen zu zwingen. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus agieren, technische Fehler minimieren und über 60 Minuten konsequent unserem Matchplan folgen. Dabei gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Punkte müssen in Reilingen bleiben, um im Abstiegskampf den Anschluss nicht zu verlieren.“
Sie selbst möchte selbstbewusst und sicher auftreten. Der letzte Tabellenplatz koste Kraft, aber sie glaube weiterhin fest an den Verbleib in der Liga. „Meine Schnelligkeit und meine Mentalität sind meine Stärken – genau diese werde ich in die Mannschaft einbringen und besonders gegen Gröbenzell auf und auch neben dem Feld zum Ausdruck bringen.“
Auf das Kellerduell das Gastspiel der HSG am 21. März in Schutterwald, der – im Fall von Erfolgen jetzt am Sonntag und dann beim TuS – überholt werden könnte. Aber Vorsicht! Am letzten Spieltag empfängt Schutterwald noch Gröbenzell. Die HSG sollte also nicht nur die beiden Partien gegen Gröbenzell und Schutterwald gewinnen, sondern möglichst noch ein paar weitere Pünktchen holen. Spannend: Auch die HSG hat zum Saisonfinale nochmals die Chance, einen „direkten“ Konkurrenten zu schlagen. Siehe Spielplan.
Lautstarke Fanunterstützung gegen Gröbenzell ist am Sonntagnachmittag schon mal willkommen…
Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

HSG St. Leon/Reilingen verpflichtet Frank Gerbershagen

Drittliga-Handballerinnen am Sonntag gegen Gröbenzell

Frank „Gerbi“ Gerbershagen übernimmt die Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen aber der kommenden Saison. Der 57-Jährige erhält vom abstiegsbedrohten Drittligisten einen ligenunabhängigen Vertrag.


Gerberhagen, der als B-Lizenz-Inhaber langjährige Erfahrung als Trainer mit zur HSG bringt, freue sich über die neue Aufgabe und „die Zusammenarbeit mit einem engagierten Team aus jungen Wilden und erfahrenen Spielerinnen“, betont er im Gespräch mit dieser Zeitung. „Ich stehe für Disziplin und aggressive, flexible Abwehrarbeit, die ein gewisses Potenzial an Fitness voraussetzt, das mit einem hohen Spaßfaktor in der Vorbereitung erarbeitet wird. Ein wichtiger Aspekt für meine Zusage bei der HSG war, dass zeitnah gerade für junge, hungrige Spielerinnen eine Plattform geschaffen wird, auf denen ihnen der Spaß an schnellem, variablem und attraktivem Handball vermittelt werden kann. Der Teamspirt, diesen Handball auch zu leben, gerade auch, den Handball vor andere Dinge zu setzen, schätze ich sehr und erwarte dies auch von den Spielerinnen. Die HSG ist eine spannende Aufgabe, der ich mich voller Vorfreude und Motivation entgegenfiebere.“


Der zukünftige HSG-Trainer hat seine handballerischen Wurzeln in Kirrweiler beim TVK. Nach diversen Engagements bei seinem Heimatverein war Gerbershagen sieben Jahre lang Trainer im Frauen- und Jugendbereich der TSG Wiesloch. 2023 kehrte er nach Kirrweiler zurück, wo er die B-Jugend-Handballerinnen in der Regionalliga und die Herren in der Bezirksoberliga coachte. In der aktuellen Saison steht Frank Gerbershagen noch bei den Südpfalz Tigern für die A-Jugendlichen, die in der Regionalliga antreten, und in der Verbandsliga bei der zweiten Herrenmannschaft an der Seitenlinie.


Der Wechsel zur HSG sei ihm leichtgefallen. „Es waren die intensiven Gespräche und das Werben mit Herzblut und Überzeugung, die mich beeindruckt haben“, unterstreicht er. „Ich brauche das Gefühl, dass der Verein zu 100 Prozent zu dem steht, was er sich als Philosophie auf die Fahnen geschrieben hat, und da fühlte ich mit der HSG sofort verbunden.“


Gerbershagen war bei St. Leon/Reilingen bereits vor einiger Zeit als Trainer der zweiten Damenmannschaft im Gespräch, entschied sich dann aber für seinen Heimatverein. Bei der HSG wolle er nun versuchen, schnellen, attraktiven Spaß-Handball zu entwickeln und dazu verschiedene Deckungsvarianten – sein Favorit ist die 3:3-Variante – im Team zu installieren – „falls möglich“, wie er betont. „Man muss dann sehen, welche Charaktere in der Mannschaft vorhanden sind, danach kann du das Deckungssystem ausgerichtet werden. Dies wird sich dann zeigen, wenn der Kader einmal festgezurrt ist, die Planungen laufen gerade auf Hochtouren.“ Für die Vorbereitung auf die neue Saison erarbeite er bereits einen mehrmonatigen Plan.
An diesem Sonntag, 1. März, steht für die HSG zuerst jedoch das wichtige Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten HCD Gröbenzell an. Anwurf in der Reilinger Mannherz-Halle ist um 16.30 Uhr.

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

3. Liga Frauen HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen

St. Leon/Reilingen glanzlos im Angriff

HSG unterliegt in Erlangen mit 21:32 (13:17) deutlich

Die HSG-Drittliga-Handballerinnen unterlagen beim HC Erlangen mit 21:32 deutlich, unter den Augen von Jana Pahl, die den erkrankten Trainer Daniel Weinheimer vertrat. 

Die Gäste starteten gut in die Partie und gingen mit 4:2 in Führung. Danach folgte der erste Einbruch und Erlangen konnte mit einem Sechs-Tore-Lauf auf 4:8 nach 15 gespielten Minuten davonziehen. Nach 21 Spielminuten verkürzte Lisa Haupt auf drei Treffer, doch der Anschlusstreffer zum 11:12 gelang nicht. In einer folgenden Unterzahl agierte die HSG ohne Kreisläufer, traf selbst nicht und hatte Glück mit einer 0:0-Torbilanz aus den zwei Minuten gegangen zu sein. 

Die zweite Halbzeit begann fehlerhaft auf Seiten der Gastgerberinnen, doch dies konnten die HSGlerinnen nicht nutzen und so zog der HC schnell auf sechs Tore davon. St. Leon/Reilingen verkürzte danach nochmal auf 17:21, doch die etlichen, vergebenen Chancen wurden ihnen zum Verhängnis. Sie agierten in der Offensive wenig effektiv, machten es allerdings den Erlangerinnen auch schwer. So störte Haupt mehrfach das Angriffsspiel bereits an der Mittellinie – dennoch erhöhte der HC auf 27:19. Schlussendlich war die Begegnung zehn Minuten vor Spielende bei einem neun Tore Rückstand der HSG gelaufen. Zu viele technische Fehler und keine Konsequenz beim Abschluss. Zum Ende hin ließ auch der HC etwas nach, jedoch dauerte es zu lange, bis die HSG ihren 20. Treffer erzielte – insgesamt 15 Minuten mussten sie darauf warten! Nach einem abschließend gehaltenen Siebenmeter von Emily Lang, brachte Leonie Scholl den finalen Treffer zum 21:32 Endstand.

Am kommenden Sonntag, 1. März, 16:30 Uhr empfängt die HSG den HCD Gröbenzell im Kellerduell in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. 

HSG: Friedrich, Dörr, Lang, N. Weschenfelder (1), Nussbaumer (2), Scholl (2), Hofmann (1), Haupt (1),Hornstein (6), C. Weschenfelder, Schulz (2), Stegmüller, Schieszl, Baumann, Rimpf (6/4)

 

Damen 2: Kleiner Schritt und großer Jubel bei der HSG St. Leon/Reilingen 2

Der erste Sieg für die HSG fällt auswärts gegen den TV Schriesheim mit 17:20

Der Matchplan vor dem Spiel war klar – die Abwehr soll so stabil stehen wie im letzten Heimspiel und die Chancen vorne müssen rein. „Wenn wir 25 Tore machen, bekommt jedes Team ein Problem mit uns“ so Trainer Miguel Stegmüller. 25 Tore hätten es auch (mindestens) werden können, hätte die HSG nicht so ein Wurfpech gehabt. Gestartet wurde aber erstmal mit einer starken Abwehr, die die Gastgeberinnen immer wieder vor große Herausforderungen stellte. Erst in der 3. Minute fällt der erste Treffer und ab da sollte es ein enges Duell bleiben. Die HSG schaffte es immer wieder, die Schriesheimerinnen ins Zeitspiel zu zwingen und durch variable Abwehrformationen mussten die Gastgeberinnen immer wieder aufs Neue Lösungen finden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann drei Tore in Folge von Norwegen-Rückkehrerin Rosa, die in ihrem Re-Debüt vorne wie hinten wichtige Aktionen verzeichnen konnte. So ging es mit einem 10:11 in die Halbzeitpause.

Endlich wieder eine Halbzeitansprache, bei der man heiß auf den Sieg sein konnte. Die HSG kann Handball spielen – und wie! Der 3 Tore-Lauf von Rosa wurde nach Wiederanpfiff um zwei weitere Treffer ergänzt und spätestens da war klar – die HSG kam nicht als Punktelieferant nach Schriesheim! 15 Minuten vor Ende fiel dann wieder der Ausgleich und spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde jede gute Aktion (vorne wie hinten) frenetisch von der gesamten HSG-Bank gefeiert. Mit etwas mehr Wurfglück hätte man hier schon den Deckel draufmachen können – aber es sollte weiter Spannung im Spiel bleiben. Immer wieder konnte die HSG in Führung gehen und immer wieder holte sich Schriesheim den Ausgleich. Als 4 Minuten vor Schluss endlich wieder eine 2-Tore-Führung auf der Anzeigetafel stand und Anika in der letzten Spielminute mit Treffer Nummer 20 für Klarheit sorgte, gab es auf der Bank der Gäste kein Halten mehr. Am 12. Spieltag holt dich die HSG St. Leon/Reilingen mehr als verdient den ersten Sieg! Ein kleiner Schritt in der Tabelle aber ein ganz Großer für die Mannschaft.

Jetzt heißt es weiter arbeiten, damit dieser Sieg kein Einzelfall bleibt. Am 1. März empfängt man im Harres den TSV Handschusheim. Anwurf ist um 18:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (3), Ziegler (1), J. Jünger, A. Jünger (3), H. Merten (4), Schunck, Euler (4), C. Merten (2), Gentner, Back, Stegmüller (1), Hartmann, Bühler, Alberring (2/1)

„Jede von uns möchte Revanche“

Interview mit Alina Stegmüller vor dem Spiel in Erlangen

Wie wichtig ist die Partie in Erlangen für euch?
Sie ist sehr wichtig, denn wir können essenzielle Zähler gegen den Abstieg holen.
Wie geht ihr ins Spiel?
Ich denke, jede von uns möchte ⁠Revanche für das Hinspiel, das mit 34:37 nur knapp für uns verloren ging.


Wie schätzt Du Erlangen ein?
Der HC ist auf jeden Fall ein schlagbarer Gegner. Wir müssen aber auf die Platte bringen, was wir können.

Wie bewertest Du das Hinspiel?
Im Hinspiel haben wir gemerkt, dass wir gegen den Rückraum der Erlanger Mannschaft noch mehr agieren müssen, um die Gegentore im Rückspiel zu verringern. Wir hatten viele Ups and Downs, die es zu verbessern gilt, und müssen so versuchen, unsere Leistung über längere Zeit stabil zu halten und so auch die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Was rechnest Du der HSG für das Auswärtsspiel aus?
Wie viele unserer Mädels sagen, ist der HC eine Mannschaft, die uns persönlich liegt. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen und wir müssen unser Tempospiel, das in der Vorrunde gegen Erlangen bereits gut funktioniert hat, aufs Parkett bringen und uns auf uns konzentrieren. So haben wir jede Möglichkeit, einen Sieg einzufahren – auch wenn die Tabellensituation das vielleicht nicht direkt hergibt, haben wir das Zeug dazu, uns endlich mal wieder zwei Punkte einzuholen.

Was kannst Du selbst zu einem guten Spiel beitragen?
Erlangen ist für mich ein unbeschriebenes Blatt, da ich in der Vorrunde nicht gespielt habe. Wir können alle nur gegenseitig versuchen, uns zu bestärken und alles an Support mitzunehmen, was wir brauchen, um gemeinsam die Punkte zu holen. Keine Hektik auf die Platte bringen, sondern mit Übersicht gemeinsam klare Situationen herausspielen und zu sicheren Abschlüssen kommen ist der Plan, den ich verfolge.

Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten