Handball-Camp bei der HSG

Am Wochenende, vom Freitag, 15.10. bis Sonntag, 17.10. veranstaltete die Jugendabteilung der HSG St. Leon/Reilingen zum wiederholten Mal das Handball-Camp in Kooperation mit dem THW Kiel für Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2009 bis 2012. 

Das Handball-Camp als Handballschule bietet drei Tage jede Menge Handball-Action. Trainiert wurde gemeinsam mit ausgebildeten Camp-Trainern nach dem Konzept der Jugendausbilder des THW Kiel.

Auch wenn das Camp in diesem Jahr in leicht abgewandelter Form angeboten wurde, haben die Kinder dem Ganzen mit Vorfreude entgegengefiebert.

Freitags stand noch die “Kooperation Schule” auf dem Stundenplan, bevor es dann Samstag und Sonntag für die E- und D-Jugend ins Individual-Training ging. 

Gemeinsam mit den Dritt- und Viertklässlern der St. Leoner Mönchsbergschule und der Reilinger Friedrich von Schiller Schule konnten zum Teil auch “Handball-fremde” Kinder erste Einblicke erlangen und mit viel Spiel und Spaß auch das ein oder andere dazulernen.

Samstag und Sonntag hieß es dann pünktlich um 10:00 Uhr aufwärmen! Zusammen mit den Trainern der Jugendmannschaften wurden von 10:00-12:00 Uhr nochmal viele Grundlagen im Bereich Koordination und Spielgeschick geschaffen, bevor es dann in die wohlverdiente Pause ging. Für Essen und Trinken war dabei selbstverständlich gesorgt!

Bevor es um 14:00 Uhr weiter ging, haben alle Kids noch ihren neuen „Dress“ (Camp Trikot) bekommen, auf dem dann noch fleißig Unterschriften der beiden Camp Leiter Tobi und Liev gesammelt wurden. 

In der zweiten Einheit konnten die Kids nochmals drei Stunden völlig neue Eindrücke sammeln und auch neue „Techniken“ kennenlernen. Blaze Pods und Sportsstation waren bei den Kids ein großer Hit!

Alles in allem kann man sagen, dass die Kids ein abwechslungsreiches Wochenende hatten und mit Sicherheit auch das ein oder andere mitnehmen konnten. Es wurde mit viel Spaß die handballerischen Grundlagen jedes Einzelnen gefördert, neue Impulse gesetzt und dafür gesorgt, dass die vorhandenen Potenziale optimal gefördert werden.

An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an die Jugendtrainer, die das ganze Wochenende unterstützend zur Verfügung standen. Ein großes Danke an Tobi und Liev (THW Camp Trainer) für die großartige Arbeit mit den Kids und nicht zuletzt ein großes Danke an den Obsthof Hoffmann für die zahlreichen Obstspenden aber auch an die Fördervereine der SG 07 St. Leon und des TBG Reilingen, ohne die das ganze Unterfangen nicht möglich gewesen wäre!

HSG Herren 3 mit gelungener Heimpremiere

31-24 Heimsieg gegen TV Neckarsteinach 2

Bereits am sonnigen 10. Oktober durfte die 3. Herrenmannschaft der HSG St. Leon / Reilingen die 2. Mannschaft des TV Neckarsteinach in der Reilinger Fritz – Mannherz -Halle begrüßen.

Da man die erste Partie gegen ein starkes Astoria in Walldorf doch deutlich verloren hatte, wollten die Jungs von Coach L. Krämer nun zeigen, dass mehr in ihnen steckt.

Die Begegnung begann von beiden Seiten her sehr verhalten und mit technischen Unsicherheiten, ehe M. Laux in der 3. Minuten den ersten Treffer der Partie erzielen durfte. Aber auf Grund von Unsicherheiten in beiden Defensivreihen, konnten die jeweiligen Offensivkräfte fast ungehindert auf das gegnerische Tor werfen. So stand es in der 15. Minute 8:8 ehe die Gäste vom Neckar die Abschlußschwäche der Hausherren ausnutzen um mit 8:11 in Front zu gehen. Diesen Vorsprung konnte der TV gegen die HSG bis zum Pausenpfiff (13:16) vom unauffälligen pfeifenden Unparteiischen halten.

In der Pausenansprache musste L. Krämer die richtigen Worte gefunden haben, denn die Hausherren zeigten sich wie ausgewechselt. In der Defensive stand der Mittelblock, um den immer sicherer agierenden U. Merkhofer im Tor immer stabiler und auch die Qualität der Torwürfe verbesserte sich deutlich.

So konnte M. Laux bereits in der 37. Minute den 16:16 Ausgleichstreffer markieren. Danach ließen die Kräfte und auch die Konzentration der Gäste langsam nach und die HSGler spielten Ihre konditionelle Überlegenheit aus und konnten somit ihren Vorsprung Tor um Tor ausbauen.

Zum Schlußpfiff stand ein ungefährdeter 31:24 Heimsieg auf der Anzeigentafel der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle.

Es spielten: Urs Merkhofer (Tor), Timm Hufnagel (10), Jann Steinhauser (1) Maximilian Pfahler (7/1), Jannis Knebel, Marco Laux (11), Max Herzog, Dennis Herzog, Mats Stöhr (2)

Vorbericht SG Schozach/Bottwartal : Damen I

Schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellenführer 

Wenn sich die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon Reilingen am Sonntagmittag auf den Weg machen, um in der Langhanshalle in Beilstein um 14 Uhr zum Auswärtsspiel gegen die SG Schozach-Bottwartal anzutreten, werden die Trauben sicher hoch hängen. Denn die Gastgeberinnen gewannen ihre ersten vier Partien so deutlich, dass sie bereits jetzt eine Tordifferenz von plus 37 vorweisen können. Trainer Sascha Kuhn wundert das nicht, denn sie seien eine sehr kompakt starke Mannschaft, die auf keiner Position Schwachstellen aufweist. „Doch ich freue mich auf das Spiel, genau deswegen spielen wir in dieser Liga, um uns mit solchen Teams messen zu können.“ Aufgeben sei für ihn keine Option, auch wenn diese Herausforderung schwierig sei, vor allem weil er mit einem dezimieren Kader anreisen wird: Neben den Langzeitverletzten muss er auf Linkshänderin Wiebke Heck, Rückraumakteurin Linda Gottselig sowie Abwehrchefin Lena Nussbaumer verzichten und auch hinter der Halblinken Paula Lederer steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen. „Wir sind klar der Außenseiter, aber wenn wir unser Bestes raushauen, sind wir nicht chancenlos, obwohl es sehr schwer werden wird“, gibt sich Kuhn kämpferisch, um nach dem Sieg gegen Pforzheim zuhause nun auch die ersten Auswärtspunkte aus dem Süden des Heilbronner Landkreises zu entführen.

Spielbericht Damen I : TG 88 Pforzheim

HSG trotz 24 Minuten Unterzahl erfolgreich

„Wir stehen in der Pflicht, endlich die ersten zwei Punkte zu liefern“, gab Trainer Sascha Kuhn die Devise vor. Und die haben sich seine Handballspielerinnen der HSG St. Leon/Reilingen in einem hochemotionalen Drittligaspiel, das einer Achterbahnfahrt glich, am Samstagabend gegen die TG 88 Pforzheim zuhause in der Fritz-Mannherz-Halle mit einem 31:25 (17:13)-Sieg erkämpft.
Zu Beginn der Partie legte sein Team ein unglaubliches Tempo an den Tag, dem die Pforzheimerinnen bis zum 8:5 in der zehnten Spielminute nur schwer folgen konnten, da die Angriffe der Gastgeber unglaublich präzise, konzentriert und so schnell erfolgten, dass es dem Gegner kaum gelang, seine offensive 3:2:1-Abwehr überhaupt in Position zu bringen. Ohne ersichtlichen Grund folgten anschließend durch unvorbereitete oder überhastete Abschlüsse, die am Tor vorbei oder bei Pforzheims Torfrau Clair Bäcker landeten, elf erfolglose Minuten – unterbrochen nur einem Tor von Paula Lederer zum 9:7- bis zum Ausgleich (9:9) durch die erfolgreichste TG-Schützin, Kreisläuferin Laura Friedrich (7).
Dadurch aufgerüttelt fingen sich die Gastgeberinnen wieder mit Erfolgen durch Madeleine Laier, mit acht Toren maßgeblich am Erfolg beteiligt, und Linda Gottselig mit fünf, die beide nichts zur vorherigen Flaute konnten. Denn beide zeichnete am Samstag im Vergleich zu ihren Mannschaftskamerdinnen eine fast makellose Chancenverwertung aus. Jetzt lief die Angriffsmaschinerie wieder und die Gastgeberinnen bauten bis zur Halbzeit eine Vier-Tore-Führung zum 17:13 aus. Näher kam die TG auch in der zweiten Spielhälfte nicht mehr heran, obwohl ihre Voraussetzungen im Spielgeschehen bei einer Fortführung der Achterbahnfahrt weitaus besser waren als die der Gastgeber.
Nach einem Wiederauftakt nach Maß mit einem Doppelerfolg von Britta Miltner und Annika Rimpf, mit elf Toren erfolgreichste Werferin der Partie, zum 19:13 musste Rückraumakteurin Paula Lederer humpelnd mit einer Patellasehnenverletzung in der 38. Minute das Spielfeld verlassen. Danach zeichneten sich sowohl auf dem Spielfeld als auch auf der Bank und im Publikum Aufruhr und bange Minuten ab, da erst Lena Nussbaumer als auch Britta Miltner nach umstrittenen Fouls mit einer Zwei-Minuten-Strafe auf die Bank mussten. Dem folgte nach einem frechen Tor von Madeleine Laier in doppelter, ihre Hinausstellung zur kurzfristigen dreifachen Unterzahl. „Wir waren insgesamt 24 Minuten des eigentlich ganz fairen Spiels in Unterzahl“, würdigte Kuhn die Leistung seiner Schützlinge vor allem in dieser Spielphase. Trotz einer Auszeit und entsprechender Ansage von Trainer Henning Rumpf schaffte es Pforzheim nicht, diese Überlegenheit für sich zu nutzen, scheiterte an einer souverän haltenden Keeperin Clara Bohneberg und Annika Rimpf setzte sogar noch einen HSG-Treffer drauf zum 22:16 (40.). Immer wieder taktierte die TG mit Herausnahme ihrer Torfrau, um eine der folgenden zahlreichen Zeitstrafen mit einer zusätzlichen Feldspielerin zu ihrem Vorteil zu nutzen. Doch das führte lediglich dazu, dass der Ball durch Jana Pahl (50.) den Weg ins verwaiste Tor fand. Ab der 48. Minute musste Trainer Kuhn auch auf die zweite Halblinke verzichten, da Samira Schulz nach der dritten 2-Minuten Strafe Rot sah und das Feld räumen musste. Doch sein Team hielt gegen bis zum Schluss kämpfende Gäste den Vorsprung zum dann doch deutlichen und viel umjubelten 31:25-Sieg.„Wir haben das gut gemacht, technische Fehler minimiert, unsere Chancen besser genutzt und standen stabil in der Abwehr. Das waren wichtige zwei Punkte und ich bin sehr Stolz auf die gesamte Mannschaft“, freut sich auch Sascha Kuhn über den verdienten Erfolg.

HSG: Schmurr, Golla, Bohneberg, Gottselig (5), Nussbaumer, Scholl, Laier (8), Pahl (2), König, Scheffler (1), Schulz (1), Lederer (2), Miltner (1), Baumann, Rimpf (11/5)

Vorbericht Damen I : TG 88 Pforzheim

Auf der Jagd nach den ersten Punkten


Die Drittliga-Spielerinnen der HSG St. Leon/Reilingen empfangen am Samstagabend um 18 Uhr in der heimischen Fritz-Mannherz-Halle bei ihrer dritten Handballbegegnung der Saison die Mannschaft der TG 88 Pforzheim. Gegen die Gäste, die sich schon lange in der 3. Liga halten und die nach vier Partien ein ausgeglichenes Konto vorweisen, sieht Trainer Sascha Kuhn sein Team in der Pflicht, die ersten Punkte einzufahren. HSG-Akteurin Britta Miltner trifft dabei auf viele Weggefährtinnen aus ihrer Zeit in Pforzheim, ihrer Jugend bei der SG Stutensee/Weingarten und als BHV-Auswahlspielerin. Aus diesem Grund haben wir ihr zum bevorstehenden Spiel drei Fragen gestellt:
Mit Laura Friedrich, Maike Fetzner, Nicole sowie Celina Weschenfelder triffst Du auf ehemaligen Vereinskameradinnen und mit Clair Bäcker im Tor verbindet Dich noch immer eine enge Freundschaft. Warum bist Du dann vor drei Jahren zur HSG gewechselt?Durch meinen Umzug nach Mannheim, wo ich mein FSJ gemacht habe, wäre es für mich weder zeitlich noch räumlich ohne Auto möglich gewesen, die weite Strecke nach Pforzheim zu pendeln.Bist Du aufgrund des Aufeinandertreffens mit ehemaligen Mitspielerinnen besonders aufgeregt?
Klar hat das Spiel für mich eine andere Bedeutung als andere, aber es geht auch hier um zwei Punkte, die ich unbedingt auf dem Konto der HSG sehen möchte, die sich aber für mich sicher bei einem Sieg besonders anfühlen würden.
Wie schätzt Du Deine ehemaligen Mitspielerinnen und Eure Chancen ein?
Mir sind lediglich viele Einzelspielerinnen der TG 88 aus meiner Jugend bekannt. Gegen Celina und Nicole hab ich auch schon mal ein Testspiel bestritten, aber ich bin gespannt, wie sich alle weiterentwickelt haben. Pforzheim hat ein neues, junges und kämpferisches Team und die Konstellation, in der sie antreten werden, kann ich nicht beurteilen. Für mich ist Clair im Tor die beste Akteurin der TG, an einem guten Tag ist sie überragend.Das A und O ist jedoch, dass wir uns auf unser Spiel fokussieren, um mit Konzentration, Wille und Zusammenhalt diese zwei Punkte zuhause zu behalten. Wenn wir so wie am Anfang der letzten, abgebrochenen Saison agieren, wird uns das auch gelingen.

Damen I : TG 88 Pforzheim (08.10.21, Fritz-Mannherz-Halle, 18 Uhr)

Spielbericht SG Kappelwindeck/Steinbach : HSG Damen I

Leistungssteigerung trotz erneuter Niederlage


Am Sonntagnachmittag verlor die Frauenmannschaft der HSG St. Leon/Reiligen ihr zweites Drittliga-Handballspiel dieser Saison auswärts in Bühl gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach mit 29:24 (15:13). „Wir gehören in diese Liga und haben heute den Schritt in die richtige Richtung gemacht, auch wenn es noch nicht zum Sieg gereicht hat, die Steigerung in Spielqualität und Abwehrleistung stimmt mich positiv“, urteilt Trainer Sascha Kuhn über den Aufwärtstrend seines Teams im Vergleich zum Auftakt in der letzten Woche. Bis zur 42. Minute war in diesem Spiel gar nichts entschieden, auch wenn die Gastgeber immer wieder auf maximal 2-3 Tore davonzogen, fanden die HSG-Spielerinnen stets die passende Antwort, um zum Ausgleich oder zumindest zum Anschlusstor nachzuziehen. Die sehr offensive 3:2:1-Abwehr der SG machten dem Angriff und vor allem dem Rückraum den Gästen das Leben schwer, dafür fanden sie mit guten Anspielen zu Linkshänderin Wiebke Heck auf Rechtsaußen oder zu Nicola Baumann, die am Kreis fünfmal erfolgreich zum Abschluss kam, bis dahin ein Erfolgsrezept. „Wir haben durchweg zu viele technische Fehler gemacht, es dann auch nicht mehr geschafft, mit der richtigen Entschlossenheit in die Tiefe zu gehen“, bringt HSG-Akteurin Britta Miltner auch das letzte Drittel auf den Punkt. Ab dem Tor von Paula Lederer, mit sechs Treffern erfolgreichste Schützin, zum 21:20 in der 42. Minute verloren die Gäste den Anschluss und konnten den Schwarzwälderinnen nicht mehr genug entgegensetzen. Vor allem Rückraumspielerin Desiree Kolasinac, mit acht Treffern beste Angreiferin, fand immer wieder Wege über oder durch die sonst so kompakte 6:0-Abwehr der HSG und auch eine späte Umstellung auf eine offensivere 5:1-Variante konnte die Partie nicht mehr drehen. Dazu kamen in der Schlussphase noch unschöne Vorkommnisse im Publikum. Nachdem Wiebke Heck nach Foul an einer Außenspielerin Rot sah, folgte ein Siebenmeter der Gastgeber. Da der Strafwurf den Kopf von Keeperin Sina Golla streifte, wurde die SG-Schützin Fitore Aliu folglich ebenfalls disqualifiziert, worauf Tumult im Zuschauerraum der Gastgeber herrschte und sogar eine Flasche aufs Spielfeld geworfen wurde. Mit einem Drei-Tore-Lauf gegen Ende der Partie zog der Gastgeber über 25:21 zum Endstand 29:24 weg und gewann auch verdient, wie Coach Sascha Kuhn die Begegnung analysiert: „Wir dürfen das nicht dramatisieren, es ist nichts passiert, wir sind in beiden Spielen an uns selbst gescheitert. Um an der Wurfausbeute und den technischen Fehlern zu arbeiten, haben wir jetzt zwei Wochen Zeit, damit wir daheim gegen Pforzheim die ersten Punkte zu holen.“
HSG: Golla, Gottselig, Nussbaumer (2), Scholl (2), König, Pahl (1), Heck (2), Scheffler, Schulz (2), Lederer (6/4), Miltner (4), Baumann (5), Rimpf

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Erfolgreicher Kreisentscheid bei der VR-Talentaide Handball in Reilingen

Am Samstag, 25.09.21,  fand die zweite Runde der VR-Talentiade Handball – der Kreisentscheid – statt. In diesem Jahr in Reilingen, unter der Leitung der HSG St. Leon/Reilingen. Schirmherren dieser Veranstaltung sind der Badische Handballverband (BHV) und die Volks- und Raiffeisenbanken.

Von den 32 qualifizierten Kindern waren 28 am Start. Auch diesmal gab es vier unterschiedliche Koordinationsübungen – Doppelprellen an die Wand, Sitzfangen, Reifen- und Hindernis-Parcours – zu durchlaufen und so viele Punkte als möglich auf der eigenen Wertungskarte zu sammeln. Unter Beachtung der bekannten 3 G-Regeln zeigten die Kids ganz starke Leistungen und kämpften um die begehrten Plätze zum Weiterkommen. Während der Auswertungszeit, bekamen alle die Gelegenheit in einem Handballspiel das bisher Erlernte zu zeigen. Die erfolgreichsten 15 dieser Veranstaltung qualifizierten sich für die dritte Runde, die am 23. Oktober stattfinden wird und erhielten jeweils das blaue VR-Talentiade-Shirt.

Diese Veranstaltung wurde von der hiesigen Volksbank stark unterstützt. So hatte die Vertreterin der “Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG” neben den vielen tollen Geschenken für alle TeilnehmerInnen auch einen Pokal mit dabei und übergab diesen dem stolzen Tagessieger. Dieser sportliche Event war ein voller Erfolg und die anwesenden Kinder waren begeistert. Auch die HSG St. Leon/Reilingen ist stolz, denn die drei TeilnehmerInnen des Vereins qualifizierten sich für die nächste Runde. (AN)

Vorbericht SG Kappelwindeck/Steinbach : HSG Damen I

„Das wird eine superschwere Auswärtsaufgabe, bei der wir sicher vor viele Probleme gestellt werden“, prognostiziert Trainer Sascha Kuhn die Chancen für das am Sonntag, 26. September, bevorstehende zweite Handballspiel der Saison seines Teams der HSG St. Leon/Reilingen gegen die Spielerinnen SG Kappelwindeck/Steinbach. Ziel seiner Mannschaft wird es von Anfang an sein müssen, die nach seiner Einschätzung „sehr homogenen Gastgeberinnen, die einen abgezockten Handball spielen“, erst gar nicht in ihr schnelles Angriff-Abwehr-Spiel mit mehreren Deckungsvarianten kommen zu lassen.
Der derzeitige Tabellendritte mit zwei Siegen und einer Niederlage stand bereits in einem Vorbereitungsspiel der HSG gegenüber, die sich vor allem mit dem starken Rückraum – vor allem auf den Halbpositionen – der schnellen, technisch sehr gut ausgebildeten Handballerinnen vom nördlichen Fuße des Schwarzwaldes schwertat. 
„Wir müssen uns auf uns konzentrieren, unsere Leistung abrufen und schauen, was möglich ist“ weist Allrounderin Jana Pahl darauf hin, dass auch dieser Gegner schlagbar ist, da er in seinem ersten Rundenspiel zwei Zähler in Ketsch abgeben musste.
„In Kappel gewinnen nicht viele Mannschaften, aber wir fahren am Sonntag dahin, um zu zeigen, was wir können, nicht um Punkte dort zu lassen, sondern um die zwei vom ersten Spiel gegen Bietigheim wiedergutzumachen“, zeigt sich der HSG-Coach kämpferisch und hat in den Trainingseinheiten dieser Woche seine Mädels auf die Herausforderung bei der SG eingestellt, bei der er bis auf Kreisläuferin Anna Michl, die sich am Mittwoch am linken Knie verletzt hat, auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann.

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SG Kappelwindeck/Steinbach : HSG Damen I (26.09.21, 15 Uhr in der Neuen Halle Bühl, Steinstr. 7, 77815 Bühl)

Spielbericht HSG Damen I : SGBBM Bietigheim II

Heimniederlage zum Drittliga-Saisonauftakt

Mit Grund verließen die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon Reilingen enttäuscht am Samstagabend nach ihrer 25:28 (14:15)-Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim II beim Saisonauftakt die heimische Fritz-Mannherz-Halle. Im Vergleich zu ihren ersten drei fulminanten Spielen beim Debüt im nationalen Vergleich nach dem Aufstieg aus der baden-württembergischen Oberliga in der abgebrochenen letzten Runde hat das Team von Trainer Kuhn noch einiges aufzuarbeiten, um diese Form auf die Platte zu bringen.
In der 38 Sekunden brachte Annika Rimpf, die außer diesem Tor alle drei Siebenmeter der Heimmannschaft verwandelte, nach Anspiel von Jana Pahl auf Linksaußen ihre Mannschaft in Führung. Das sollte aber auch während der gesamten Partie die einzige sein. Bis zum fünften Strafwurf der SG, dem bis zu diesem Zeitpunkt keiner der Gastgeber gegenüberstand, dominierte diese über eine konsequente Torausbeute und eine offensive 3:2:1-Abwehr das Spiel bis zum Sechs-Tore-Vorsprung beim 7:13 in der 20. Minute. Vor allem bekam die HSG die junge Matilda Ehlert, Jahrgang 2004,  die gerade erst in die A-Jugend kam, nie in den Griff. Sie traf aus dem Rückraum, tanzte die in den Vorjahren so sicher stehende 6:0-Abwehr der Gäste im Eins-gegen-eins trotz ihrer 1,81-Meter-Größe aus, verwandelte auch dann oder holte einen der insgesamt acht Siebenmeter heraus. Gegen die wache schnelle Offensivabwehr, fand der Angriff kein Rezept, Spielzüge wie auch Einzelaktionen führten selten zum Ziel. In den letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte begann der SG-Trainer Brian Ankersen aufgrund des herausgespielten Vorsprungs den Akteurinnen auf der Bank Spielzeiten zu geben, zudem wurde die Abwehr wesentlich defensiver. Dies nutzen die Spielerinnen der HSG aus und kamen zur Halbzeitpause bis zum Anschlusstreffer auf ein Tor zum 14:15 an den Gegner heran. 
Obwohl zu Beginn der zweiten Spielhälfte wieder die ersten sieben der SG aufliefen hielten die Kuhn Mädels noch vier Minuten bis zum 16:17-Spielstand mit. Dann bekam Abwehrchefin Lena Nussbaumer die rote Karte, bei der HSG ging nichts mehr und die Enztaler machten zu diesem Zeitpunkt mit einem Sieben-Tore-Lauf zum 17:26 den Sieg klar. Zudem hatte die sonst so verlässliche Torfrau der HSG, Clara Bohneberg, am Samstagabend keinen Sahnetag und Daniela Schmurr als ihre Vertretung hatte im letzten Drittel zwar noch einige sehenswerte Paraten, was aber die aufgrund der Mannschaftsleistung noch gut aussehende Drei-Tore-Niederlage nicht verhindern konnte. Die Bietigheimer wechselten  ab dem sicheren Vorsprung wieder munter durch, die quirlige Offensivabwehr wurde nachlässiger, aber trotz häufiger Auswechselung fand Trainer Sascha Kuhn keine Möglichkeit, das Ergebnis noch zu drehen. In der letzten Auszeit des Gegners bat er einfach seine Spielerinnen, „bringt das anständig zu Ende, wir wissen, dass wir zu viele technische Fehler gemacht und zu viel verworfen haben“. Aus dem Rückraum nahm keine HSG-Akteurin das Spiel in die Hand, um ihre Mannschaft zu führen und vor allem zu motivieren, gerade mal ein Treffer von Samira Schulz aus mehr als 8 Metern fand erfolgreich den Weg ins Tor. Die Angriffe wirkten ideenlos, die Abschlüsse unvorbereitet und überhastet, wodurch viele Fehlwürfe im Aus, an Latte oder Pfosten landeten oder zur leichte Beute der gegnerischen Torfrau wurden. Wie alle ihrer Mannschaftskolleginnen machte zwar auch Wiebke Heck zu viele technische Fehler, dennoch versuchte sie unentwegt ihre Mitspielerinnen zu motivieren und ist mit der besten Trefferquote die erfolgreichste Schützin mit vier Toren auf Rechtsaußen. 
Trainer Sascha Kuhn lobte zwar die Moral seiner Akteurinnen, muss das Spiel aber auch erst mal sacken lassen, um für die künftigen Herausforderungen die richtigen Schlüsse ziehen zu können: „Wir waren viel zu hektisch, im Angriff zu viel im Standhandball. Die Abwehr hat nicht den Zugriff bekommen, den wir uns vorgenommen haben. Wir hätten das zuhause nicht verlieren müssen, in normaler Form hätten wir gewonnen. Dass es nicht einfach werden wird in dieser Runde, wussten wir. Wir werden das analysieren und uns entsprechend auf die SG Kappelwindeck/Steinbach nächste Woche vorbereiten.“

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Vorschau:

SG Kappelwindeck/Steinbach : HSG Damen I (26.09.21, 15 Uhr in der Neuen Halle Bühl, Steinstr. 7, 77815 Bühl)

Vorbericht HSG Damen I : SGBBM Bietigheim II

Kuhn fiebert mit seinem Team Saisonstart entgegen 

Nachdem viele Handballteams der 3. Liga schon zwei Spiele bestritten haben, startet am Samstag, 18. September, um 19 Uhr in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle nun auch die Frauenmannschaft der HSG St. Leon/Reilingen in die Runde 21/22.Dabei erwartet die Spielerinnen von Sascha Kuhn mit der Bundesliga-Reserve aus dem Enztal ein junger schneller Gegner mit vielen A-Jugend-Talenten, die mit zwei Siegen in die Saison eingestiegen und somit derzeit an der Tabellenspitze zu finden ist.„Das wird kein leichtes Spiel, wir müssen mit hoher Geschwindigkeit und Qualität im Angriff agieren, aber auch unsere Paradedisziplin, die Abwehr, muss stehen. Bietigheim II ist wie wir Aufsteiger, aber wenn wir trotz schwieriger Vorbereitung konzentriert agieren, haben wir bestimmt gute Chancen, die ersten zwei Punkte einfahren“, freut sich Trainer Sascha Kuhn auf das erste Heimspiel und hofft auf viele Zuschauer in der Halle, die seine Mädels anfeuern.Auch Torfrau Clara Bohneberg fiebert dem Rundenstart entgegen und freut sich, mit ihren Mannschaftskameradinnen nach fast einem Jahr Pause und langer Vorbereitung endlich wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu dürfen: „Wir werden in heimischer Halle alles geben, um an die gute Leistung der kurzen letzten Saison anzuknüpfen, in der wir zeigen konnten, dass wir in der 3. Liga absolut mithalten können. Hoffentlich unterstützen uns zahlreiche Fans, damit wir mit mit einem Sieg und den ersten zwei Punkten einen erfolgreichen Start hinlegen.“

Damen I : SGBBM Bietigheim (19 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen)

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Wichtige Informationen für Zuschauer:

Für den Einlass am Samstag wird es einige Neuerungen geben. Die 3G-Regel bleibt fortbestehen und bei Einlass muss jeder Zuschauer:in sich über die Luca-App registrieren, damit eine Nachverfolgung gewährleistet werden kann. Es wird keine Zuschauerbegrenzung geben, hierfür müssen allerdings während der gesamten Aufenthaltsdauer in der Fritz-Mannherz-Halle Masken getragen werden.