HSG mit weiterer Niederlage

Auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen 2 gab es nichts zu holen

Eine weitere Niederlage musste die HSG St. Leon/Reilingen am vergangenen Sonntag bei der HG Oftersheim/Schwetzingen 2 hinnehmen. Beim 33:28 (16:12) der HG 2 offenbarte das Team der HSG vor allem in der Defensive eklatante Schwächen, die es den quirligen Gastgebern immer wieder erlaubten, diese Schwachstellen konsequent auszunutzen. Über die gesamte Spielzeit verstand es das HSG-Team nicht, einen kompakten Abwehrverbund zu organisieren und die variabel spielende Offensive der HG entscheidend du stören. Lichtblicke seitens der HSG gab es wenigstens phasenweise in der Offensive, die teilweise mit guten Aktionen aufwartete. Leider war die Wurfausbeute suboptimal, weil man zu viele klare Chancen vergab. Auch schlichen sich einige technische Fehler ein, die die aufmerksame HG-Truppe konsequent ausnutzte. HSG-Trainer Schnetz meinte vor dem Spiel: „Wir versuchen, an die 1. Halbzeit des letzten Spiels, als wir eine gute Leistung zeigten, anzuknüpfen. Wir haben gut auf heute hingearbeitet und sehen das positiv.“ Leider agierte das HSG-Team nur in Teilen der Begegnung mit den vorgegebenen Zielsetzungen, gefiel aber zwischenzeitlich mit gelungenen Aktionen, musste aber immer einem Vorsprung der HG hinterherlaufen.

Schon zu Spielbeginn zeigten die Gastgeber, worauf sie in dieser Partie großen Wert legten. Schnelles Umschaltspiel mit viel Tempo vorgetragen brachten die ersten Treffer. Während die HG das Tempo forcierte, agierte das HSG-Team mit einem gut strukturierten Angriffsspiel und blieb dadurch bis zum 3:3 auf Augenhöhe. Die HG setzte dann durch eine klug aufgezogene Offensive gegen eine unsortiert wirkende HSG-Defensive zu einem Zwischenspurt an und ging mit 6:3 in Führung. Schon hier zeigte sich die Variabilität der Gastgeber, die sowohl über den wurfstarken Rückraum als auch über die Außen zu ihren Torerfolgen kamen. Die HSG-Offensive tat sich in der Folgezeit schwer, gegen eine sehr aktive,bewegliche Defensiv der HG, die es oftmals verstand, die zu breit angelegten Offensivaktionen der HSG zu unterbinden. Da die Gastgeber weiter aufs Tempo drückten, erhöhten sie kontinuierlich auf 10:4. Während sich das HSG-Team seine Tore durch viel Bewegung hart erarbeiten musste, weil auch aus dem Rückraum zu wenig Torgefahr ausgeübt werden konnte, war die HG gerade auch über die Rückraumachse sehr erfolgreich und effektiv. Dann jedoch hatte die HSG eine gute Phase, als sie endlich sehr aktiv in der Defensive agierte und auch im Angriff einige gelungen Aktionen verzeichnete. Nach dem 13:8 kam man auf 13:10 heran und hätte beim Ausnutzen der sich noch bietenden Chancen durchaus näherkommen können. Doch der HG wurde es dann wieder zu einfach gemacht und zur Pause stand es 16:12.

Im zweiten Spielabschnitt konnte das HSG-Team zunächst auf Augenhöhe das Spiel offen gestalten. Mit gut aufgebauten Offensivaktionen war man erfolgreich und brachte wenigstens teilweise die HG-Defensive in Verlegenheit. Doch nach und nach stabilisierte sich die HG-Defensive, agierte wieder sehr aufmerksam und beweglich und machte es der HSG-Offensive schwer, Lücken zu finden. Die Gastgeber gefielen in der Folgezeit durch ihr sehr dynamisch angelegtes Angriffsspiel, hebelten immer wieder die recht unsortierte HSG-Defensive aus und waren auch durch sehr gekonnte Einzelleistungen erfolgreich. Bis zum 19:16 konnte die HSG zwar noch dranbleiben, musste aber dann die HG davonziehen lassen, weil man einfach in der Defensive zu passiv wirkte. Beim 23:16 war schon eine Vorentscheidung gefallen. Weiterhin gefielen die Gastgeber durch ihr druckvolles, variables Spiel, setzten auch ihren Kreisläufer in Szene und hielten Ihr Tempo hoch. Die HG zeigte das abgeklärtere, reifere und souveräne Spiel, weil bei der HSG sich zunehmend Abschlussschwächen und technische Fehler einschlichen. Nach dem 32:25 konnte das HSG-Team, das nie aufsteckte und eine kämpferisch gute Leistung zeigte, durch einige beherzte Aktionen das Ergebnis noch erträglicher gestalten, musste aber letztendlich eine verdiente 28:33 Niederlage hinnehmen.

Die Mannschaft und die Tore: Unser, Köhler; Grünholz, Netscher (1), Koffemann (4), Benetti, Decker (7/4), Geiss (2), Fink (1), Menger (5), Frank (8) und Antl.

krau

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