Wichtiger Heimsieg für die männliche D-Jugend


Am Sonntag (18.03.) fand das Heimspiel gegen die SGH Waldbrunn/Eberbach statt – ein Termin, dem unsere Jungs mit großer Spannung entgegengesehen hatten. Für unsere Mannschaft war es bereits das elfte Saisonspiel, und bislang konnten alle Begegnungen gewonnen werden. Da das Spiel gegen die SGH Waldbrunn/Eberbach in der Hinrunde abgesagt werden musste, kannten wir den Gegner noch nicht. Auch diese Mannschaft war bisher ungeschlagen, weshalb ein überaus spannendes Spiel erwartet wurde.
Und genau so kam es: Bereits in der ersten halben Minute erzielte unser Torjäger Johannes das erste Tor. Nur elf Sekunden später glich die gegnerische Mannschaft aus, ehe nach weiteren 14 Sekunden das zweite Tor für die JSG St. Leon/Reilingen fiel. In den ersten neun Minuten lieferten sich beide Teams ein überaus schnelles und spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach der ersten Auszeit in der zehnten Minute kämpfte sich unsere Mannschaft souverän bis zum Ende der ersten Halbzeit und erspielte sich eine hochverdiente 16:9-Führung.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb es spannend. Unsere Jungs hielten den Vorsprung, während die SGH Waldbrunn/Eberbach wortwörtlich am Ball blieb und bis zur letzten Sekunde hochmotiviert spielte. Am Ende gewann unsere Mannschaft verdient mit 28:24 und steht nun mit einem Torverhältnis von 325:160 sowie 20:2 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz.
Beide Mannschaften zeigten eine sehr gute und faire Leistung, und die Stimmung auf der Tribüne war entsprechend ausgelassen. Jungs, wir sind unglaublich stolz auf euch und drücken fest die Daumen, dass ihr weiterhin so viel Erfolg und vor allem auch Freude am Spiel habt. Ihr seid ein tolles TEAM!

Es spielten: 

Malte (im Tor), Paul W. (1), Paul B., Feratcan, Hannes, Henri, Johannes (12), Max (6), Mischa, Niklas (2), Linus (7), Rafael

mC1 der HSG St. Leon/Reilingen feiert torreichen Heimsieg

Die männliche C1 der HSG St. Leon/Reilingen hat am 10. Januar 2026 in der Bezirksliga einen überzeugenden 34:29-Sieg gegen die JSG Hemsbach/Laudenbach gefeiert. In einem temporeichen und offensiv geprägten Spiel zeigte die HSG über weite Strecken eine starke Mannschaftsleistung.

Von Beginn an setzte St. Leon/Reilingen die Gäste unter Druck und erspielte sich früh eine Führung. Besonders Simon Schirmer erwies sich als treffsicherer Rückraumspieler und war mit zahlreichen Feld- und Siebenmetertoren einer der prägenden Akteure der Partie. Auch Benjamin Fuchs überzeugte mit hoher Abschlussquote und wichtigen Treffern in entscheidenden Phasen.

Die JSG Hemsbach/Laudenbach hielt zunächst gut dagegen und blieb bis zur Mitte der ersten Halbzeit in Schlagdistanz. Doch durch konsequentes Tempospiel und eine verbesserte Abwehrarbeit konnte sich die HSG bis zur Pause einen Vorsprung erarbeiten.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Trotz mehrerer Zeitstrafen und Unterbrechungen behielt unsere C1 die Kontrolle. Die Gäste verkürzten zwischenzeitlich, konnten den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend aufholen.

In der Schlussphase konnte die HSG den Vorsprung trotz doppelter Zeitstrafe halten und sicherte sich verdient den Heimsieg. Mit dem 34:29-Erfolg unterstreicht die männliche C1 der HSG St. Leon/Reilingen ihren Willen zu weiteren Erfolgen. 
Es spielten: Simon Braun(2), Paul Burggraf, Benjamin Fuchs(11),Jonathan Grusie, Luca Gottschall, Tim Hügens(3), Nikolai Prahl, Tom Ripka, Simon Schirmer (13), Bennet Seiler(5), Kornelius Kögel

Weibliche C-Jugend wird erneut von Autohausgruppe Geisser unterstützt

Verlässlichkeit, regionale Verbundenheit und echte Partnerschaft: Seit vielen Jahren steht die Autohausgruppe Geisser an der Seite unserer Handballabteilung und unterstützt insbesondere den Mädchenbereich nachhaltig. Die Autohausgruppe Geisser ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Karlsruhe und seit 2023 zusätzlich mit neuem modernem Standort in Leimen vertreten. Die Gruppe ist mit Marken wie Volvo, Jaguar, Land Rover, Maserati, Polestar, LEVC, MG sowie Lynk & Co in der Region Rhein-Neckar und Nordbaden fest etabliert und steht dabei für Kontinuität und langfristiges Engagement.

Davon profitiert aktuell auch unsere Mannschaft des Jahrgangs 2011/2012, die in der laufenden Saison 2025/2026 in der weiblichen C-Jugend (Bezirksoberliga) antritt.

Gerade im Jugendbereich sind langfristige und zuverlässige Partner unverzichtbar. Dank des Engagements der Autohausgruppe Geisser konnten in den vergangenen Jahren immer wieder wichtige Anschaffungen realisiert werden – allen voran Sportkleidung und Equipment, darunter Aufwärmshirts, Trikotsätze für Heim- und Auswärtsspiele sowie weiteres notwendiges Material. Diese Unterstützung schafft nicht nur ein einheitliches Auftreten, sondern stärkt auch Teamgeist, Identifikation und die Rahmenbedingungen für eine gute sportliche Entwicklung.

Ein besonderes Highlight war die Übergabe des neuen Trikotsatzes der Saison 2025/2026, den wir pünktlich zum Saisonstart im September 2025 entgegennehmen durften. Die Trikotpräsentation fand zum Saisonbeginn in der Niederlassung in Leimen mit anschließendem Fotoshooting statt – mal ein etwas anderer Termin für die jungen Damen.

Herr Stefan Zerweck – unser Bindeglied zwischen Sponsor und Verein – nutzte im Rahmen eines Kundentermins die Gelegenheit, sich nochmals persönlich bei Herrn Daniel Ulrich (Geschäftsführer der Autohausgruppe Geisser) für das langjährige Engagement und die Unterstützung zu bedanken.

Wir freuen uns sehr, die Autohausgruppe Geisser weiterhin als starken Partner an unserer Seite zu wissen – und blicken mit großer Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit.

Ein großes DANKESCHÖN von uns an unseren Sponsor! (AN/SZ)

HSG mit gelungenem Start ins neue Jahr gegen den TV Eppelheim 2

Zum Auftakt ins neue Jahr stand für die HSG das Auswärtsspiel gegen den TV Eppelheim 2 auf dem Programm. Besonders erfreulich aus HSG-Sicht: Erstmals seit langer Zeit konnte man wieder auf einen deutlich breiteren Kader zurückgreifen. Mit Powik, Förderer, Schmitt, Hufnagel und Busch standen gleich mehrere Langzeitverletzte wieder zur Verfügung und feierten ihr Comeback auf der Platte.

Nach einem Jahr 2025, in dem die HSG den eigenen Erwartungen klar hinterherlief, war die Zielsetzung für den Jahresbeginn 2026 eindeutig: Mit einer konzentrierten Leistung wollte man ein neues Kapitel aufschlagen und einen erfolgreichen Start in die anstehende Rückrunde hinlegen.

Entsprechend motiviert präsentierte sich die HSG von Beginn an und erwischte den klar besseren Start in die Begegnung. In der Anfangsphase ließ man den Ball im Angriff sauber laufen, fand in der Abwehr den nötigen Zugriff und kam durch einfache Kreuzbewegungen immer wieder zu leichten Torerfolgen. Bereits nach elf Minuten führte die HSG verdient mit 8:4.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte schlichen sich jedoch zunehmend Fahrlässigkeiten ins Spiel der Gäste ein. Statt einen Gang hochzuschalten ging es im Getriebe der HSG erstmal zwei Gänge zurück. Überhastete Abschlüsse, unglückliche Aktionen und fehlende Konsequenz im Abschluss luden den TVE förmlich zum Mitspielen ein. Die Gastgeber nutzten diese Phase konsequent aus und konnten in der 28. Minute erstmals die Führung übernehmen. Ein schnelles Anschlusstor durch J. Powik stellte jedoch noch vor dem Pausenpfiff den 13:13-Halbzeitstand her.

In der Kabine fand Trainer Bujdos klare Worte. Er forderte von seiner Mannschaft, an die guten ersten 15 Minuten anzuknüpfen, sich nicht in Einzelaktionen zu verlieren und wieder mit mehr Tempo und Struktur zu einfachen Chancen zu kommen.

Diese Vorgaben setzte die HSG im zweiten Durchgang über weite Strecken überzeugend um. Erneut erwischte man einen starken Start, spielte konsequent den eigenen Stiefel herunter und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. In der 48. Minute erhöhte C. Frank mit seinem Treffer erstmals auf sechs Tore Vorsprung und sorgte damit für eine Vorentscheidung.

In der Schlussphase stellte der TVE auf eine offensive Deckung um und versuchte, die HSG nochmals unter Druck zu setzen. Doch auch diese Phase überstand die HSG souverän, sodass der Auswärtssieg letztlich nicht mehr in Gefahr geriet.

Am Ende steht ein Auftaktsieg nach Maß für die HSG zu Buche. Besonders positiv hervorzuheben ist neben der geschlossenen Mannschaftsleistung auch die gelungene Integration der Rückkehrer, die sich nahtlos ins Spiel einfügten. Nun gilt es, in den kommenden Partien an diese Leistung anzuknüpfen und die positive Entwicklung weiter zu bestätigen.

Kommende Woche steht das offiziell letzte Spiel der Hinrunde an. Für die HSG steht am Sonntag den 18.01 das erste Heimspiel im neuen Jahr an. Zu Gast ist die Reserve des TSV Viernheim. Spielbeginn ist Sonntag 17:00 Uhr in Reilingen.

Für die HSG aufgelaufen:

C.Antl (Tor), Ruckendorf (Tor)Vogelbacher, J.Antl (3),  Netscher (7), Hirschmann (3), Frank (5), Förderer, Powik (5), Bahr (1), Busch (1), Hufnagel (3), Schmitt (3)

Buntes Minis-Spielfest begeistert junge Handballer

Am Sonntag, den 11.1. fand das große Minis-Spielfest der Handballjugend statt und verwandelte die Halle in einen lebendigen Treffpunkt voller Bewegung, Freude und Begeisterung. Eingeladen waren die jüngsten Handballerinnen und Handballer: die sogenannten Minis im Alter von fünf und sechs Jahren sowie die F-Jugend mit Kindern im Alter von sieben und acht Jahren.

Als Teilnehmer waren die Mannschaften aus Eppelheim, Leimen, Reilingen und Kirchheim mit dabei. Von 10:00 Uhr am Morgen bis 13:15 Uhr am Mittag wurde in verschiedenen, abwechslungsreichen Spielmodi gespielt, die perfekt auf das Alter der Kinder abgestimmt waren.

Neben dem klassischen Handballspiel auf zwei Tore mit fünf Spielerinnen und Spielern pro Mannschaft gab es auch den beliebten Stangenhandball. Hier mussten die Kinder den Ball geschickt durch aufgestellte Stangen prellen, während zwei Torhüter zwischen den Stangen die Bälle abwehrten. Dieser Spielmodus sorgte für viel Abwechslung und förderte spielerisch Koordination und Ballgefühl.

Insgesamt waren Kinder in dreistelliger Zahl in der Halle, die gut gefüllt war. Überall sah man lachende Gesichter, große Begeisterung und stolze Eltern auf den Tribünen. Der Spaß stand dabei jederzeit im Vordergrund.

Ein besonderer Dank gilt den Spielern der B-Jugend, die an diesem Tag als Schiedsrichter im Einsatz waren und mit viel Engagement und Geduld für einen reibungslosen Ablauf der Spiele sorgten. Ebenso unverzichtbar war die Unterstützung der vielen helfenden Eltern, die sich um den Kuchenstand sowie die Getränke kümmerten und damit für das leibliche Wohl aller Gäste sorgten.

Auch beim anschließenden Abbau zeigte sich einmal mehr der tolle Zusammenhalt im Verein: Dank zahlreicher Eltern, die nach dem Spielfest noch tatkräftig mit anpackten, war alles in kürzester Zeit wieder aufgeräumt.

Ein ganz besonderer Moment war die Medaillenübergabe am Ende des Spielfestes. Für einige Kinder war es das allererste Minis-Spielfest überhaupt – umso größer war der Stolz, als sie ihre erste Medaille in den Händen hielten und strahlend verkündeten: „Das ist meine erste Medaille!“

Wir freuen uns sehr über die tolle Resonanz und den gelungenen Vormittag und blicken schon jetzt voller Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn wir wieder ein solches Minis-Spielfest ausrichten dürfen.

C Jugend männlich

JSG Heidelberg2 – HSG ST.Leon-Reiingen 23:24

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machten sich die Jungs unserer C Jugend. Während die Teams bis zur 8 Minute immer ausgleichen konnten, erspielten sich unsere HSG Jungs, trotz einer zwei Minuten Strafe, bis zur 16 Minute einen 4 Tore Vorsprung. In die Halbzeit ging man beim Spielstand von 11:14. Nach der Pause erhöhten die Gäste den Vorsprung auf 8 Tore(12:20). Die Heimmannschaft gab jedoch nicht auf und durch Unkonzentriertheiten unserer Jungs konnten die Heidelberger Tor um Tor aufholen, so dass die „FANS und Trainer“ am Ende doch noch um den sicher geglaubten Sieg zittern mussten. Als die Schlusssirene ertönte, war der Jubel bei den HSG´lern groß und man kann jetzt mit dem erkämpften Sieg positiv in die Weihnachtspause gehen.

Es spielten: Benjamin Fuchs, Paul Burggraf, Tom Noah Ripka, Simon Braun, Alexander Peshev, Bennet Seiler, Luca Gottschall, Tim Hügens, Kornelius Kögel

Vielleicht setzt ihr euch für das Jahr 2026 neue Ziele. 

Die könnten heißen: Trainingspause aktiv genießen, indem ihr eigenständig etwas für eure Fitness macht an den Trainigseinheiten im Neuen Jahr konzentriert mitarbeitet und euch dadurch verbessert, so dass ihr euch noch den ein oder anderen Punkt erspielen könnt.

 

 

Weibliche C-Jugend verabschiedet sich mit deutlichem Auswärtssieg in die Winterferien

Am 14.12.25 ging es zum letzten Auswärtsspiel des Jahres zum TSV Birkenau. Immer noch von Verletzungssorgen geplagt, kamen noch weitere krankheitsbedingte Ausfälle hinzu, so dass eine „Rumpftruppe“ von gerade mal elf Spielerinnen anreisen konnte –  die Gegnerinnen waren uns zahlenmäßig mit 16 Spielerinnen auf der Bank überlegen. Aber, unsere Spielerinnen hatten sich für das letzte Spiel des Jahres vorgenommen, nochmal alles auf der Platte zu zeigen und für alle nicht spielfähigen Mädels den Extraschritt zu gehen und die zwei Punkte nach Hause zu holen. Bereits zu Spielbeginn hatten unsere Mädels einen starken Lauf und konnten einen ersten Vorsprung herausspielen. Sehr konzentriert und auf möglichst wenig Fehler bedacht, machte sich das Team daran, die von den Trainerinnen vorgegebenen Marschroute umzusetzen. So kam Tor um Tor hinzu und zur Halbzeit führte unsere Mannschaft mit 13 Toren – Spielstand 6:19. Jetzt hieß es nach der Halbzeitpause weiter an der gezeigten Leistung aus Runde eins anzuknüpfen und nicht nachzulassen. Es war Zeit, verschiedene Dinge auf unterschiedlichen Positionen auszuprobieren und es fügten sich alle Spielerinnen souverän ins Spielgeschehen ein, auch wenn sie auf völlig neuen Positionen zum Einsatz kamen. Den herausgespielten Vorteil ließen sich unsere Mädels nicht mehr nehmen und siegten schlussendlich mit 13:34 gegen den TSV Birkenau. Ein sehr starker Auftritt in der Abwehr und im Angriff – das erste Weihnachtsgeschenk war quasi im Sack. Weiter so Ladies! (AN)

43 Minuten hinterher, B-Jugend dreht Partie gegen Heddesheim in der Crunchtime

Die B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen gewinnt bei der SG Heddesheim mit 23:22 (11:15) in einem Spiel, das über weite Strecken gegen sie lief und erst sieben Minuten vor dem Ende erstmals kippte.

Der Beginn hatte es in sich. Heddesheim war sofort präsent, legte hohes Tempo und große Effizienz auf die Platte. Nach gut 16 Minuten stand es bereits 13:6. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es kein gemütlicher Adventsnachmittag werden würde.

Nach einer frühen Auszeit sortierten die Trainer die Mannschaft neu. Kein Aufholen im Sprint, sondern kontrolliertes Verkürzen war nun die Devise. Die JSG blieb im Spiel, auch wenn Heddesheim zur Pause verdient mit 15:11 führte. Entscheidend dabei: kein Einbruch, kein Chaos.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich die Statik der Partie spürbar. Unsere Abwehr stand zunehmend kompakt, half geschlossen aus und zwang den Gastgeber immer häufigen zu schwierigen Abschlüssen. Tor um Tor arbeitete sich die JSG heran. Sieben Minuten vor Schluss folgt der Wendepunkt. Erstmals überhaupt ging die JSG in Führung.

Ein Moment, der zeigte, wie konsequent und hart erarbeitet diese Aufholjagd angelegt war. Nun gaben alle alles, vom Torwart bis zum Kreisläufer. Jede Parade, jeder Zweikampf, jeder Block und jeder Schritt zählte. Heddesheim kam zwar noch einmal auf 22:23 heran und nahm die letzte Auszeit, doch die JSG ließ in den verbleibenden Sekunden kein Tor mehr zu.

Der Schlusspfiff besiegelt einen Sieg, der über Mentalität errungen wurde. Klasse gemacht. Habtihr euch verdient.Es spielten für die JSG St. Leon/Reilingen:

Julian Goldbach (11/5 Siebenmeter), Jan Lukas Ripka(7), Tristan Dohn(3), Raphael Ball (1), Lukas Walkowiak(1), Maximilian Gaub, Felix Kimmig, Nico Simon

Schwacher Start kostet jede Chance – B-Jugend verliert beim Tabellenführer

 

Die B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen muss sich beim Spitzenreiter SG Brühl/Ketsch mit 27:21 (16:9) geschlagen geben. Ein komplett verpasster Beginn stellte die Weichen früh zugunsten der Gastgeber. 

– Nicht gut waren die ersten 13 Minuten. Brühl legte ein 8:0 vor und die JSG fand keinen Zugriff.

– Nicht gut war die Wurfquote, die zu viele klare Chancen ungenutzt ließ.

– Nicht gut war die zu geringe Bewegung im Angriffsspiel, wodurch Brühls Abwehr kaum in Bedrängnis kam.

 

– Nicht immer nachvollziehbar war die Schiedsrichterleistung, deren Linie über 40 Minuten kaum erkennbare Konstanz zeigte.

– Nicht immer nachvollziehbar waren die vielen halbhohen Würfe genau in die Fangzone des gegnerischen Torhüters.

 

– Gut war der Torhüter der Gastgeber, der die entscheidenden halbhohen Bälle hielt und Brühl in der Anfangsphase den Rücken freihielt.

– Gut war das Aufbäumen der JSG zur Halbzeit hin, welches den Spielverlauf stabilisierte.

– Gut war auch die geschlossene und verbesserte Abwehrarbeit im Schlussabschnitt.

Das war es, was es zu diesem Spiel zu berichten gibt. Die B-Jugend richtet den Fokus nun auf das kommende Heimspiel gegen die JSG Heidelberg.

Es spielten: Julian Goldbach (11), Tristan Dohn (4), Jan Ripka (3), Nils Götzmann (2), Maximilian Gaub (1), Raphael Ball, Yannick Fey, Felix Kimmig, Simon Schirmer, Lukas Walkowiak.

B-Jugend Derby bei der JSG St. Leon/Reilingen  – Mut, Kampf und zu wenig Zielwasser

(JSG St. Leon/Reilingen – TSV Rot-Malsch 19:23)

…Atmosphäre war genug da, wenn man die Halle betrat.
Ein Dienstagabend, 80 Zuschauer, ein Derbyton im Raum, dieses besondere Kribbeln, das entsteht, wenn zwei Teams sich besser kennen, als ihnen lieb ist. Man spürte es….dieses Spiel wird nicht über Schönheit entschieden, sondern über Haltung.

…Startphase war mutig und zielstrebig.
Die JSG Jungs fanden gut rein, setzten Tempo, suchten kluge Lösungen und erspielten sich bis zum 8:6 ein starkes Momentum. Es war ein Derby, wie man es liebt: eng, hart, laut und voller Energie.

…Knackpunkt war ein kurzer Bruch im eigenen Spiel.
Plötzlich schlichen sich unsaubere Abschlüsse ein, dazu drei Aluminiumtreffer und mehrere Würfe, denen die letzte Durchsetzungskraft fehlte. Rot/Malsch nutzte diese Phase ohne Kreativfeuerwerk, aber mit ihrer typischen Routine, und drehte das Spiel zur 11:13-Pausenführung.

…Analyse zeigt, dass unser Offensivmuster diesmal nicht durchkam.
Die Abläufe waren da, die Räume entstanden, doch im entscheidenden Moment fehlte häufig der klare Abschluss.
Drei Alu-Treffer, zu wenig Wucht im Wurf, zu wenig Konsequenz im Angriff. Genau dort verlor die JSG die Tore, die man sich eigentlich sauber erspielt hatte.

…Gegner wirkte effizient, aber keineswegs unantastbar.
Rot/Malsch blieb bei ihrem typischen Stil: körperlich, kompakt, und in manchen Szenen auch glücklich, dass nicht alles geahndet wurde. 
Und zwischendurch konnte man den Eindruck gewinnen, dass Rot/Malsch den Spielverlauf als angenehm ‘umkämpft’ empfand, auch, weil die 2-Minuten-Verteilung eher auf unserer Seite lag. Entscheidend aber war schlicht unsere Wurfquote, nicht der Gegner.

…Aufholjagd begann, als die Abwehr endlich stabil stand.
Plötzlich griffen die Absprachen, die Beine waren wacher, die Hände schneller, und unser Torwart setzte mit starken Paraden und Reflexen genau die Akzente, die ein Derby kippen können.
Die Halle wurde lauter, die Bank lebendiger, und über das 16:18 zum 17:18 war die Partie wieder vollkommen offen.

…Entscheidend war dann der fehlende letzte Punch.
Ein Ballgewinn, ein abgewehrtes eins gegen eins, ein Durchbruch, irgendein Moment hätte gereicht, um das Spiel komplett zu drehen. Doch unser Nachbar verteidigte diesen Vorsprung mit Routine, und uns fehlte im Angriff der letzte klare Moment, der aus einer guten Phase eine entscheidende gemacht hätte.

…Fazit fällt ehrlicher aus als das Ergebnis.
Die 19:23-Niederlage spiegelt nicht die echte Spannung des Spiels wider. 
Die Mannschaft hat gekämpft, sich trotz Rückschlägen wieder aufgerichtet und sich ins Spiel zurückgebissen.
Die Wurfquote, nicht der Gegner, war der Kern der Niederlage. Aber es steckt genug Qualität, genug Energie und genug Charakter im Team, um genau daraus zu wachsen.

Und im Rückspiel auswärts wird es erneut ein Derby, mit der Chance, die Geschichte anders zu schreiben. Weiterhin bleibt die Bilanz mit bisher 4 Siegen und einer Niederlage aber spitze.

Es spielten: Julian Goldbach (9), Tristan Dohn (3), Jan Lukas Ripka (2), Lukas Walkowiak (2), Raphael Ball (1), Maximilian Gaub (1), Nils Götzmann (1), Yannick Fey, Felix Kimmig, Simon Schirmer