Damen 2: Starker Kampf wird nicht belohnt

Auch wenn die HSG St. Leon/Reilingen 2 die zweite Hälfte gewinnen kann, siegt die SG Hambrücken/Weiher am Ende knapp mit 19:21

One last dance: ein letztes Mal in dieser Saison hieß es „Wölfe jagen im Rudel“. Dei HSG empfing die SG HaWei im Harres und wolle die offene Rechnung aus dem Hinspiel begleichen. Doch im Rückspiel war es wieder die SG, die den besseren Start erwischt. Nach dem 1:2 gelang den Gästen ein 6:0-Lauf und die Hausherrinnen mussten durch eine Auszeit von Trainer Miguel Stegmüller nochmal aufgeweckt werden. Über 4:8 und 6:9 konnte die HSG zur Halbzeit auf 8:11 stellen. Treffer aus der zweiten Welle und eine starke offensivere Abwehr waren hier ausschlaggebend für die Aufholjagd.

In Durchgang 2 blieb die HSG dann weiter in Schlangdistanz, konnte sich aber für die starke Abwehrarbeit vorne im Angriff nicht ausreichend belohnen. 10 Minuten vor Schluss lagen die Gäste mit 5 Toren vorne, doch das Spiel war noch nicht entschieden. In dieser Phase arbeitete die Abwehr der HSG unfassbar gut – egal wie sauber man aber verteidigte, der Unparteiische schien immer etwas dagegen zu haben. Bei insgesamt 11 Strafwürfen gegen die HSG konnten auch die Torhüterinnen nicht mehr viel ausrichten. Bis zum Schluss kämpften die Wölfe tapfer und hätten sich den Sieg wirklich verdient gehabt. Am Ende bleiben die nötigen Ballgewinne und Tore aber aus und nach einem starken Kampf und einer leidenschaftlichen Aufholjagd steht nach 60 Minuten ein 19:21 auf der Anzeigentafel – ein Ergebnis, mit dem man nach den ersten 10 Minuten sicher nicht gerechnet hat.

Somit ist die Saison für die HSG St. Leon/Reilingen beendet und die letzte Hoffnung für den Klassenerhalt erloschen. Die Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung über die ganze Runde hinweg!

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (4), Ziegler, J. Jünger (1), A. Jünger (1), Schunck, H. Merten (2/2), C. Merten (3/2), Gentner (1), Back, Stegmüller, Euler (6), Bühler, Alberring (1)

Damen 2: Einen Punkt erkämpft

Nach einem ausgeglichenen Spiel trennen sich die Reserven der HSG St. Leon/Reilingen und der S3L nach einem 10:9 zur Halbzeit am Ende mit 21:21

Zum vorletzten (Heim) Spiel der Saison empfing die HSG St. Leon/Reilingen die S3L 2 in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle. Die Gastgeberinnen hatten auf jeden Fall noch eine Rechnung offen: verlor man das Hinspiel in Saase noch mit 35:16. Die vielen Zuschauer in der Halle merkten aber direkt: die Gäste würden hier kein einfaches Spiel haben. Die HSG hatte sich in den letzten Wochen im Training gezielt auf die offenere Deckung der Gäste und schnelles Tempospiel vorbereitet und war dank den Ansagen von Trainer Miguel Stegmüller heiß auf 60 Minuten Vollgas. Im ersten Durchgang sah man zwar keine große Torflut von beiden Mannschaften, dafür aber engagierte Abwehrarbeit und viele starke Paraden von HSG-Torhüterin Julia Müller. Auch wenn nicht jeder Wurf ein Treffer war, schafften es die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit ab der 10. Minute nicht in Rückstand zu geraten. Die HSG konnte immer wieder ein bis zwei Tore davonziehen, die S3L holte aber immer wieder auf und schaffte ein ums andere Mal den Ausgleich. Mit einem Last-Second-Treffer durch Kim Brettschneider konnte die HSG zur Halbzeit mit 10:9 in Führung gehen – dieses Szenario merken wir uns einmal.

Nach der Halbzeit hieß es dann weitermachen und die ersten zwei Punkte in heimischer Halle holen. Die Moral stimmte und die gesamte Mannschaft wollte sich jetzt endlich für die vielen Wochen mit hartem Training belohnen. Die ersten 10 Minuten in Halbzeit 2 wiederholte sich dann das Spiel der ersten Halbzeit: Führung HSG, Ausgliche S3L. Dann drehte sich das Ganze und nach dem 2:3 und 3:4 konnten die Gäste beim 13:14 in der 44. Minute erstmals wieder in Führung gehen. Kurz darauf ein weiterer Moraltest für die HSG, nachdem Abwehrchefin Hannah Merten nach der dritten Zeitstrafe für die letzte Viertelstunde zum Zuschauen verdammt war. Vorne fand die HSG immer wieder Lösungen im Durchbruch und hinten entschärfte Julia Müller im Tor eine freie Chance nach der anderen. Alleine vier von acht Strafwürfe fanden bei den Gästen nicht den Weg ins Tor, während Beke Alberring auf Seiten der Hausherrinnen hier eine 100% Quote vorweisen konnte. Eineinhalb Minuten vor Schluss konnte die S3L auf 19:21 davonziehen – aber die Wölfe wollten sich für dieses Spiel belohnen und warfen noch einmal alles in die Schlussphase. Erst erzielte Celine Merten das 20:21 und wenige Sekunden vor Ende war es wieder Kim Brettschneider, die mit ihrem Last-Second-Treffer das Unentschieden klar machte. Dieser Punkt zählt für die HSG definitiv als gewonnener Punkt, den man sich nach einem intensiven Spiel und einer noch intensiveren Schlussphase mehr als verdient hatte.

Zum letzten Spiel der Saison trifft die HSG am Sonntag den 26. April um 16 Uhr im Harres in St. Leon auf die SG HaWei. Hier will die Mannschaft sich noch einmal mit einem guten Spiel und hoffentlich zwei Punkten verabschieden.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (7), Ziegler, Weihert (1), J. Jünger (2), A. Jünger, Schunck, H. Merten, C. Merten (2), Gentner (1), Back, Stegmüller (2), Hartmann, Bühler, Alberring (6/3)

Damen 2: Keine Überraschung gegen den Tabellenführer

Die HSG St. Leon/Reilingen 2 hat nach einem 17:6 zur Halbzeit am Ende mit 35:20 das Nachsehen gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen 2

Befreit aufspielen und schauen, wie viel wir den Gegner ärgern können – das waren die Worte von HSG-Trainer Miguel Stegmüller vor dem Spiel. Die Tabellensituation sprach vorab natürlich eine deutliche Sprache – aber auch im Hinspiel konnte die HSG mit einem dünnen Kader eine Halbzeit zeitweise gut mithalten. Die ersten Minuten liefen dann auch im Rückspiel ausgeglichen. Über ein 1:1 und 2:2 konnte die HSG beim 7:4 immer noch den Anschluss halten. Doch dann zündete die HG den Turbo und zog mit schnellen Angriffen aus der ersten und zweiten Welle auf 12:4 davon. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeberinnen dann zur Halbzeit auf 17:6 erhöhen.

Dann sahen die Zuschauer in der Karl-Frei-Halle etwas, das bei der HSG schon fast verloren geglaubt schien: eine gute zweite Halbzeit. Zwar war der Ausgang des Spiels mit der 11-Tore-Führung zur Halbzeit schon vorentschieden – dass der zweite Durchgang am Ende aber nur 18:14 ausging, damit haben wohl die Wenigsten gerechnet. Am Ende kann die HSG aber leider nicht für mehr Überraschungen sorgen und muss mit einem 35:20 die Heimreise antreten.

Nach der Osterpause stehen dann die letzten zwei Spiele gegen die restlichen Mannschaften aus der unteren Hälfte an, bei denen man auf jeden Fall mehr als eine gute Halbzeit mitnehmen will. Am 18. April trifft man um 15 Uhr auf die Reserve der S3L, gegen die in der Fritz-Mannherz-Halle auf jeden Fall eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen ist.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler (1), Weihert (3), J. Jünger, A. Jünger (2), Euler (4), Schunck, Merten (2/2), Back (2), Alberring (1)

Damen 2: Erneute Punkteteilung zwischen der HSG und der SG

Passend zum Halbzeitstand von 11:11 trennen sich die HSG St. Leon/Reilingen 2 und die SG Leimen/Bammental am Ende mit 22:22

Im Rückspiel wiederholte sich der Krimi aus dem Hinspiel. Über das gesamte Spiel hinweg sahen die Zuschauer ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. In Minute 26 kann ein Team, in dem Fall die Gastgeberinnen, das erste Mal eine 2-Tore-Führung herauspielen. Viel größer sollte der Abstand aber im Rest des Spiels nicht werden. Die offensive Abwehr der Gäste stellte in diesem Spiel keine so große Herausforderung für die HSG mehr dar, als noch im letzten Spiel in Nussloch. Durch schnelle Bewegungen ohne Ball und den Blick auf die freie Mitspielerin konnte die HSG immer wieder Tore verzeichnen. Auf der anderen Seite war ws Julia Müller im Tor, die die Würfe der Gäste immer wieder entschärfen konnte – einzig die Abpraller landeten zu oft bei der Gegenspielerin statt bei der Mitspielerin.

In der zweiten Halbzeit ging das enge Spiel dann einfach weiter. Einzig der Spielfluss wurde aufgrund von 2-Minuten-Strafen und Schiedsrichterentscheidungen immer wieder unterbrochen, was die Schlussphase noch nervenaufreibender machte. Nach einem Foul kurz vor Schluss hat die HSG dann die Chance mit einem letzten Angriff den Sieg zu sichern – es sollte aber wohl einfach nicht sein. So richtig wertvoll ist die Punkteteilung für keine der zwei Mannschaften im Tabellenkeller, die HSG kann für sich aber auf jeden Fall eins mitnehmen – man kann auch in der zweiten Halbzeit richtig gute Aktionen verbuchen.

Jetzt heißt es im nächsten Spiel mit diesem Selbstbewusstsein vielleicht sogar den Tabellenführer ärgern – spielte man gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen ja zuhause im Hinspiel schon eine solide erste Halbzeit. Anpfiff in der Karl-Frei-Halle in Oftersheim ist am Samstag den 21. März um 16:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (6), Ziegler (1), Weihert (1), J. Jünger, A. Jünger, Euler (3), Schunck, H. Merten, C. Merten (1), Gentner (1), Back, Alberring (9/3)

Damen 2: Wieder fehlt der HSG St. Leon/Reilingen 2 eine gute zweite Hälfte

Nach einem ausgeglichenen 15:12 zur Halbzeit gewinnen die Hausherrinnen aus Nußloch am Ende deutlich mit 30:15

Viel wurde vor dem Spiel analysiert und die HSG wusste – man kann hier wirklich eine Chance haben! Auch das Hinspiel war zu Beginn sehr ausgeglichen – daran wollte Miguel Stegmüller mit seinem Team anknüpfen. Zu Beginn gab es dann aber direkt eine Überraschung: Nußloch spielte nicht nur vorne direkt mit zwei Kreisläuferinnen, start der erwarteten 6:0-Abwehr waren die Nüsschen hinten deutlich offensiver und nahmen permanent zwei Rückraumspielerinnen der HSG in Manndeckung. Es dauerte seine Zeit, bis die Gäste hier Lösungen fanden, denn auf ein so lauf- und zweikampfintensives Spiel war man nicht vorbereitet. Nach 6 Minuten stand es ausgeglichen 2:2, dann zog Nußloch plötzlich davon. Die eingespielte Truppe konnte in Minute 12 auf 7:3 stellen, doch die HSG kam durch gute Durchbrüche wieder auf 8:6, 9:7 und 10:8 immer wieder in Schlagdistanz – aber auch die Abwehrumstellung der Hausherrinnen gab der HSG nicht die nötigen Chancen um weiter heranzukommen. So konnte Nußloch zur Halbzeit auf 15:12 davonziehen – entschieden war hier aber noch nichts.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich auf HSG-Seite ein ähnliches Bild wie beim letzten Spiel gegen Handschusheim. Statt der dort erzielten 2 Treffer wurden es in diesem Spiel zwar 3 – dass das aber viel zu wenig ist, darüber braucht man nicht diskutieren. In der Abwehr hielt man die Gastgeberinnen wie in Halbzeit 1 bei 15 Toren, auch wenn es hätten weniger sein können – im Angriff fehlten einfach die Lösungen und die Konzentration. Am Ende verliert die HSG deutlich mit 30:15 gegen die SG Nußloch 2.

Am 15. März um 17:00 Uhr komm dann die SG Leimen/Bammental in den Harres – vielleicht ist dieses Mal mehr als 1 Punkt drin.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (3), Ziegler (1), Weihert, J. Jünger (2), A. Jünger (1), Große, H. Merten (1), C. Merten, Gentner (1), Back (2), Stegmüller (1), Bühler (1), Alberring (2/2)

Damen 2: HSG St. Leon/Reilingen 2 kann nach dem ersten Saisonsieg nicht nachlegen

Nach einer schwachen Offensivleistung in Halbzeit 2 verliert die HSG am Ende 12:18 gegen den TSV Handschusheim.

Nach dem ersten Sieg wollten die Gastgeberinnen jetzt auch in heimischer Halle nachlegen. Gegen den TSV Handschusheim war außerdem noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Das Spiel startete ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich in den ersten Minuten absetzen. Beim 5:5 in der 21. Minute übernahm dann die HSG das Ruder und konnte nach 3 Rosa-Treffern am Stück erstmals mit drei Toren in Führung gehen. Diese 3-Tore-Führung konnte dann zum Halbzeitstand von 10:7 auch gehalten werden.

In der zweiten Halbzeit verlor die Mannschaft von Trainer Miguel Stegmüller dann komplett den Faden: vorne sollte auf einmal nichts mer funktionieren und auch in der Abwehr fing es auf einmal an, gegen die Hausherrinnen zu laufen. Handschusheim kam besser aus der Kabine und legte einen 8-Tore-Lauf hin, während der HSG im gesamten zweiten Abschnitt nur zwei Tore gelangen. In der 53. Minute kam die Heimmannschaft noch einmal auf vier Tore heran – aber der letzte Biss fehlte. Am Ende gewinnt Handschusheim durch eine bessere zweite Hälfte und der erste Sieg der HSG bleibt Stand jetzt nur ein kurzer positiver Auftakt in der Rückrunde.

Beim nächsten Spiel soll es dann über die gesamten 60 Minuten positiv für die HSG laufen. Am 8. März empfängt die SG Nußloch 2 die Wölfe um 13 Uhr in der Olympiahalle.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Bühler, Brettschneider (1), Ziegler, Weihert, J. Jünger, A. Jünger, H. Große, Schunck, Euler (5), Merten (1/1), Back (1), Stegmüller (1), Hartmann, Alberring (3/1)

Damen 2: Kleiner Schritt und großer Jubel bei der HSG St. Leon/Reilingen 2

Der erste Sieg für die HSG fällt auswärts gegen den TV Schriesheim mit 17:20

Der Matchplan vor dem Spiel war klar – die Abwehr soll so stabil stehen wie im letzten Heimspiel und die Chancen vorne müssen rein. „Wenn wir 25 Tore machen, bekommt jedes Team ein Problem mit uns“ so Trainer Miguel Stegmüller. 25 Tore hätten es auch (mindestens) werden können, hätte die HSG nicht so ein Wurfpech gehabt. Gestartet wurde aber erstmal mit einer starken Abwehr, die die Gastgeberinnen immer wieder vor große Herausforderungen stellte. Erst in der 3. Minute fällt der erste Treffer und ab da sollte es ein enges Duell bleiben. Die HSG schaffte es immer wieder, die Schriesheimerinnen ins Zeitspiel zu zwingen und durch variable Abwehrformationen mussten die Gastgeberinnen immer wieder aufs Neue Lösungen finden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann drei Tore in Folge von Norwegen-Rückkehrerin Rosa, die in ihrem Re-Debüt vorne wie hinten wichtige Aktionen verzeichnen konnte. So ging es mit einem 10:11 in die Halbzeitpause.

Endlich wieder eine Halbzeitansprache, bei der man heiß auf den Sieg sein konnte. Die HSG kann Handball spielen – und wie! Der 3 Tore-Lauf von Rosa wurde nach Wiederanpfiff um zwei weitere Treffer ergänzt und spätestens da war klar – die HSG kam nicht als Punktelieferant nach Schriesheim! 15 Minuten vor Ende fiel dann wieder der Ausgleich und spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde jede gute Aktion (vorne wie hinten) frenetisch von der gesamten HSG-Bank gefeiert. Mit etwas mehr Wurfglück hätte man hier schon den Deckel draufmachen können – aber es sollte weiter Spannung im Spiel bleiben. Immer wieder konnte die HSG in Führung gehen und immer wieder holte sich Schriesheim den Ausgleich. Als 4 Minuten vor Schluss endlich wieder eine 2-Tore-Führung auf der Anzeigetafel stand und Anika in der letzten Spielminute mit Treffer Nummer 20 für Klarheit sorgte, gab es auf der Bank der Gäste kein Halten mehr. Am 12. Spieltag holt dich die HSG St. Leon/Reilingen mehr als verdient den ersten Sieg! Ein kleiner Schritt in der Tabelle aber ein ganz Großer für die Mannschaft.

Jetzt heißt es weiter arbeiten, damit dieser Sieg kein Einzelfall bleibt. Am 1. März empfängt man im Harres den TSV Handschusheim. Anwurf ist um 18:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (3), Ziegler (1), J. Jünger, A. Jünger (3), H. Merten (4), Schunck, Euler (4), C. Merten (2), Gentner, Back, Stegmüller (1), Hartmann, Bühler, Alberring (2/1)

Damen 2: Die HSG St. Leon/Reilingen 2 schnuppert an den ersten 2 Punkten

Die HSG und die SGH Waldbrunn/Eberbach trennen sich nach einem 8:7 zur Halbzeit am Ende mit 16:18.

Der Spielverlauf passt auf genau eine Seite. Viele Tore sahen die Zuschauer in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle nicht. Der erste Treffer fällt nach einer Minute. Dann dreieinhalb Minuten Flaute bis zum Ausgleich und wieder eine Durststrecke von sechseinhalb Minuten bis zum nächsten Treffer. Von Beginn an war klar – das eingeharzte Spielgerät lag dem Heimteam etwas mehr – nur konnte die HSG vor dem Tor nicht wirklich viel aus der Harz-Überlegenheit machen. Die offensive Abwehr der Gäste machte es den Gastgeberinnen immer wieder schwer Lücken oder die freie Mitspielerin zu finden. Trotzdem blieb das Spiel ausgeglichen, als die HSG vorne anfing Lösungen zu finden und auch die Abwehr deutlich besser stand. Auch zwischenzeitliche 2-Tore-Führungen der Gäste hielten nicht lange – so schaffte es die HSG sich zur Halbzeit eine 8:7 Führung zu erkämpfen.

Hier war also wirklich etwas drin: Trainer Miguel Stegmüller machte seine Mädels in der Halbzeit nochmal heiß – „dieses Mal stoßen wir den Bock um und holen uns das Spiel!“ Aber auch die zweite Halbzeit sollte kein Angriffsspektakel werden. Die HSG kann zwar in der 34. Minute auf 3 Tore wegziehen – dann bekam man aber scheinbar Angst, dass man das Spiel wirklich gewinnen könnte. Die SGH erwischt die Hausherrinnen dann mit einem 5-0-Lauf komplett auf dem falschen Fuß und am Ende kann sich die HSG in diesem nicht schönen aber spannenden Spiel nicht noch einmal entscheidend aufbäumen, kann immer nur noch den Ausgleich erzielen und muss sich schlussendlich mit 16:18 geschlagen geben.

Nach der Faschingspause geht es dann gegen den TV Schriesheim weiter. Anpfiff in Schriesheim ist am 21. Februar um 17 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller (im Tor); Bühler, Brettschneider (1), Ziegler, J. Jünger (2), A. Jünger (3), H. Merten (2/1), Schunck, Große, C. Merten (3/3), Gentner (1), Back, Stegmüller (5), Alberring (2)

Damen 2: Die HSG St. Leon/Reilingen 2 kann sich nach einem intensiven Spiel gegen die HSG Bergstraße nicht mit einem Sieg belohnen.

Nach einem deutlichen 19:10 zur Pause schafft es die HSG nach einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit trotzdem nicht das Spiel zu drehen und kann nach einem 33:23 keine Punkte einfahren.

Bis zum 7:3 in der 12. Minute war es ein recht ausgeglichenes Spiel. Auch wenn die HSG ein wenig Zeit brauchte, um sich einzuspielen, konnten sich die Gäste, die nach dem Spiel auf Tabellenplatz 1 stehen, maximal auf 4 Tore absetzen. Dann verlor die HSG ein wenig den Zugriff und die Gastgeberinnen konnten einen 4-Tore-Lauf starten. Zur Halbzeit sah es dann mit 19:10 relativ deutlich aus – aber die Gäste ließen sich davon nicht verunsichern.

Wie vor der Partie erinnerte Trainer Miguel Stegmüller daran, dass es mehr Zug im Angriff benötigte. In der 48. Minute hatte sich die HSG dann auf einen 6-Tore-Rückstand herangekämpft. Hier fehlten dann aber die Kräfte, um das Spiel weiter offen zu gestalten. Auch wenn das Endergebnis von 33:23 am Ende recht deutlich ausfiel, konnte die HSG viel aus diesem Spiel mitnehmen: Endlich konnten wieder mehr als 20 Tore im Angriff erzielt werden, die zweite Halbzeit lief mit einem 14:13 deutlich ausgeglichener als der erste Durchgang und die Differenz aus dem Hinspiel wurde halbiert. Jetzt gilt es für die HSG schneller an diesen Punkt zu kommen und sich weiterhin auf die gut herausgespielten Chancen im Angriff und die kämpferische Abwehr zu besinnen.

Das nächste Spiel für die HSG ist ein Heimspiel gegen die SGH Waldbrunn-Eberbach, gegen die man schon vor ein paar Wochen gespielt hat. Anpfiff in der Fritz-Mannherz-Halle ist am 8. Februar um 14:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler (2), Weihert (1), J. Jünger, A. Jünger (3), Seuberth (1), Große, Merten (3/1), Gentner (1), Back (2), Bühler, Alberring (5/2)

Damen 2: Start-Ziel-Niederlage für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Die SHG Waldbrunn/Eberbach lässt zuhause nichts anbrennen und nach einem 15:8 zur Halbzeit am Ende mit 28:17.

Die Krankheitswelle hat die HSG erwischt und so blieben beim Auswärtsspiel in Eberbach einige Plätze leer und es durften sich wieder einige A-Jugend-Spielerinnen beweisen. Den besseren Start erwischten auf jeden Fall die Gäste. Sie konnten mit 4:0 davonziehen und es dauerte ganze 5 Minuten, bis die Gäste den ersten Treffer setzen konnten. Phasenweise fehlte Zuordnung in der HSG-Abwehr, was die SGH eiskalt ausnutzte. Die Hausherrinnen bauten ihre Führung in der ersten Halbzeit über 10:2 und 13:3 weiter aus aber die HSG schaffte es, den Rückstand zur Halbzeit einstellig werden zu lassen.

Verloren war hier noch nichts – HSG-Trainer Miguel Stegmüller zeigte seiner Mannschaft noch einmal auf, wo jetzt der Fokus liegen sollte: Absprache in der Abwehr, hohes Anblocken der wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen und Zug zum Tor im Angriff. Die ersten zwei Treffer im zweiten Durchgang gingen dann auch auf das Konto der HSG, als Kim Brettschneider zwei Mal Maß aus dem Rückraum genommen hat. Hier war auch kurz die HSG-Power zurück – einen 5-Tore-Rückstand konnte man sicher aufholen, wenn alles so klappen würde, wie man es sich vorgenommen hatte. Doch die SGH ließ das nicht auf sich sitzen und ehe man sich versah, führten die Gastgeberinnen nach 36 Minuten mit 10 Toren. Dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, lag auch an der guten Torhüterleistung von Julia Müller im Tor der HSG. Sie konnte 4 der insgesamt 10 Strafwürfe entschärfen und zeigte auch sonst viele starke Paraden. Wenn die gesamte Mannschaft in Zukunft hier anknüpfen kann und einen ähnlichen Zug zum Tor auf die Platte bekommt, der mehr als drei 7-Meter zur Folge hat, kann so ein Spiel auch noch einmal spannend werden. Nicht aber an diesem Tag – mit 28:17 konnte die SGH einen Start-Ziel-Sieg einfahren und schickte die HSG ohne Punkte auf die lange Heimreise.

Jetzt heißt es für die HSG analysieren, Kräfte sammeln und gut auf das nächste Auswärtsspiel vorbereiten. Nach einem spielfreien Wochenende trifft man am 31. Januar auf die HSG Bergstraße. Um 16:45 Uhr ist Anpfiff in der Bergstraßenhalle in Laudenbach.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler, Weihert (1), J. Jünger (1), A. Jünger, Merten (2), Große, Back (3), Bauer (1), Bühler (2/1), Alberring (2/1)