Damen 2: HSG St. Leon/Reilingen 2 kann nach dem ersten Saisonsieg nicht nachlegen

Nach einer schwachen Offensivleistung in Halbzeit 2 verliert die HSG am Ende 12:18 gegen den TSV Handschusheim.

Nach dem ersten Sieg wollten die Gastgeberinnen jetzt auch in heimischer Halle nachlegen. Gegen den TSV Handschusheim war außerdem noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Das Spiel startete ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich in den ersten Minuten absetzen. Beim 5:5 in der 21. Minute übernahm dann die HSG das Ruder und konnte nach 3 Rosa-Treffern am Stück erstmals mit drei Toren in Führung gehen. Diese 3-Tore-Führung konnte dann zum Halbzeitstand von 10:7 auch gehalten werden.

In der zweiten Halbzeit verlor die Mannschaft von Trainer Miguel Stegmüller dann komplett den Faden: vorne sollte auf einmal nichts mer funktionieren und auch in der Abwehr fing es auf einmal an, gegen die Hausherrinnen zu laufen. Handschusheim kam besser aus der Kabine und legte einen 8-Tore-Lauf hin, während der HSG im gesamten zweiten Abschnitt nur zwei Tore gelangen. In der 53. Minute kam die Heimmannschaft noch einmal auf vier Tore heran – aber der letzte Biss fehlte. Am Ende gewinnt Handschusheim durch eine bessere zweite Hälfte und der erste Sieg der HSG bleibt Stand jetzt nur ein kurzer positiver Auftakt in der Rückrunde.

Beim nächsten Spiel soll es dann über die gesamten 60 Minuten positiv für die HSG laufen. Am 8. März empfängt die SG Nußloch 2 die Wölfe um 13 Uhr in der Olympiahalle.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Bühler, Brettschneider (1), Ziegler, Weihert, J. Jünger, A. Jünger, H. Große, Schunck, Euler (5), Merten (1/1), Back (1), Stegmüller (1), Hartmann, Alberring (3/1)

Damen 2: Kleiner Schritt und großer Jubel bei der HSG St. Leon/Reilingen 2

Der erste Sieg für die HSG fällt auswärts gegen den TV Schriesheim mit 17:20

Der Matchplan vor dem Spiel war klar – die Abwehr soll so stabil stehen wie im letzten Heimspiel und die Chancen vorne müssen rein. „Wenn wir 25 Tore machen, bekommt jedes Team ein Problem mit uns“ so Trainer Miguel Stegmüller. 25 Tore hätten es auch (mindestens) werden können, hätte die HSG nicht so ein Wurfpech gehabt. Gestartet wurde aber erstmal mit einer starken Abwehr, die die Gastgeberinnen immer wieder vor große Herausforderungen stellte. Erst in der 3. Minute fällt der erste Treffer und ab da sollte es ein enges Duell bleiben. Die HSG schaffte es immer wieder, die Schriesheimerinnen ins Zeitspiel zu zwingen und durch variable Abwehrformationen mussten die Gastgeberinnen immer wieder aufs Neue Lösungen finden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann drei Tore in Folge von Norwegen-Rückkehrerin Rosa, die in ihrem Re-Debüt vorne wie hinten wichtige Aktionen verzeichnen konnte. So ging es mit einem 10:11 in die Halbzeitpause.

Endlich wieder eine Halbzeitansprache, bei der man heiß auf den Sieg sein konnte. Die HSG kann Handball spielen – und wie! Der 3 Tore-Lauf von Rosa wurde nach Wiederanpfiff um zwei weitere Treffer ergänzt und spätestens da war klar – die HSG kam nicht als Punktelieferant nach Schriesheim! 15 Minuten vor Ende fiel dann wieder der Ausgleich und spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde jede gute Aktion (vorne wie hinten) frenetisch von der gesamten HSG-Bank gefeiert. Mit etwas mehr Wurfglück hätte man hier schon den Deckel draufmachen können – aber es sollte weiter Spannung im Spiel bleiben. Immer wieder konnte die HSG in Führung gehen und immer wieder holte sich Schriesheim den Ausgleich. Als 4 Minuten vor Schluss endlich wieder eine 2-Tore-Führung auf der Anzeigetafel stand und Anika in der letzten Spielminute mit Treffer Nummer 20 für Klarheit sorgte, gab es auf der Bank der Gäste kein Halten mehr. Am 12. Spieltag holt dich die HSG St. Leon/Reilingen mehr als verdient den ersten Sieg! Ein kleiner Schritt in der Tabelle aber ein ganz Großer für die Mannschaft.

Jetzt heißt es weiter arbeiten, damit dieser Sieg kein Einzelfall bleibt. Am 1. März empfängt man im Harres den TSV Handschusheim. Anwurf ist um 18:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (3), Ziegler (1), J. Jünger, A. Jünger (3), H. Merten (4), Schunck, Euler (4), C. Merten (2), Gentner, Back, Stegmüller (1), Hartmann, Bühler, Alberring (2/1)

Damen 2: Die HSG St. Leon/Reilingen 2 schnuppert an den ersten 2 Punkten

Die HSG und die SGH Waldbrunn/Eberbach trennen sich nach einem 8:7 zur Halbzeit am Ende mit 16:18.

Der Spielverlauf passt auf genau eine Seite. Viele Tore sahen die Zuschauer in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle nicht. Der erste Treffer fällt nach einer Minute. Dann dreieinhalb Minuten Flaute bis zum Ausgleich und wieder eine Durststrecke von sechseinhalb Minuten bis zum nächsten Treffer. Von Beginn an war klar – das eingeharzte Spielgerät lag dem Heimteam etwas mehr – nur konnte die HSG vor dem Tor nicht wirklich viel aus der Harz-Überlegenheit machen. Die offensive Abwehr der Gäste machte es den Gastgeberinnen immer wieder schwer Lücken oder die freie Mitspielerin zu finden. Trotzdem blieb das Spiel ausgeglichen, als die HSG vorne anfing Lösungen zu finden und auch die Abwehr deutlich besser stand. Auch zwischenzeitliche 2-Tore-Führungen der Gäste hielten nicht lange – so schaffte es die HSG sich zur Halbzeit eine 8:7 Führung zu erkämpfen.

Hier war also wirklich etwas drin: Trainer Miguel Stegmüller machte seine Mädels in der Halbzeit nochmal heiß – „dieses Mal stoßen wir den Bock um und holen uns das Spiel!“ Aber auch die zweite Halbzeit sollte kein Angriffsspektakel werden. Die HSG kann zwar in der 34. Minute auf 3 Tore wegziehen – dann bekam man aber scheinbar Angst, dass man das Spiel wirklich gewinnen könnte. Die SGH erwischt die Hausherrinnen dann mit einem 5-0-Lauf komplett auf dem falschen Fuß und am Ende kann sich die HSG in diesem nicht schönen aber spannenden Spiel nicht noch einmal entscheidend aufbäumen, kann immer nur noch den Ausgleich erzielen und muss sich schlussendlich mit 16:18 geschlagen geben.

Nach der Faschingspause geht es dann gegen den TV Schriesheim weiter. Anpfiff in Schriesheim ist am 21. Februar um 17 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller (im Tor); Bühler, Brettschneider (1), Ziegler, J. Jünger (2), A. Jünger (3), H. Merten (2/1), Schunck, Große, C. Merten (3/3), Gentner (1), Back, Stegmüller (5), Alberring (2)

Damen 2: Die HSG St. Leon/Reilingen 2 kann sich nach einem intensiven Spiel gegen die HSG Bergstraße nicht mit einem Sieg belohnen.

Nach einem deutlichen 19:10 zur Pause schafft es die HSG nach einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit trotzdem nicht das Spiel zu drehen und kann nach einem 33:23 keine Punkte einfahren.

Bis zum 7:3 in der 12. Minute war es ein recht ausgeglichenes Spiel. Auch wenn die HSG ein wenig Zeit brauchte, um sich einzuspielen, konnten sich die Gäste, die nach dem Spiel auf Tabellenplatz 1 stehen, maximal auf 4 Tore absetzen. Dann verlor die HSG ein wenig den Zugriff und die Gastgeberinnen konnten einen 4-Tore-Lauf starten. Zur Halbzeit sah es dann mit 19:10 relativ deutlich aus – aber die Gäste ließen sich davon nicht verunsichern.

Wie vor der Partie erinnerte Trainer Miguel Stegmüller daran, dass es mehr Zug im Angriff benötigte. In der 48. Minute hatte sich die HSG dann auf einen 6-Tore-Rückstand herangekämpft. Hier fehlten dann aber die Kräfte, um das Spiel weiter offen zu gestalten. Auch wenn das Endergebnis von 33:23 am Ende recht deutlich ausfiel, konnte die HSG viel aus diesem Spiel mitnehmen: Endlich konnten wieder mehr als 20 Tore im Angriff erzielt werden, die zweite Halbzeit lief mit einem 14:13 deutlich ausgeglichener als der erste Durchgang und die Differenz aus dem Hinspiel wurde halbiert. Jetzt gilt es für die HSG schneller an diesen Punkt zu kommen und sich weiterhin auf die gut herausgespielten Chancen im Angriff und die kämpferische Abwehr zu besinnen.

Das nächste Spiel für die HSG ist ein Heimspiel gegen die SGH Waldbrunn-Eberbach, gegen die man schon vor ein paar Wochen gespielt hat. Anpfiff in der Fritz-Mannherz-Halle ist am 8. Februar um 14:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler (2), Weihert (1), J. Jünger, A. Jünger (3), Seuberth (1), Große, Merten (3/1), Gentner (1), Back (2), Bühler, Alberring (5/2)

Damen 2: Start-Ziel-Niederlage für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Die SHG Waldbrunn/Eberbach lässt zuhause nichts anbrennen und nach einem 15:8 zur Halbzeit am Ende mit 28:17.

Die Krankheitswelle hat die HSG erwischt und so blieben beim Auswärtsspiel in Eberbach einige Plätze leer und es durften sich wieder einige A-Jugend-Spielerinnen beweisen. Den besseren Start erwischten auf jeden Fall die Gäste. Sie konnten mit 4:0 davonziehen und es dauerte ganze 5 Minuten, bis die Gäste den ersten Treffer setzen konnten. Phasenweise fehlte Zuordnung in der HSG-Abwehr, was die SGH eiskalt ausnutzte. Die Hausherrinnen bauten ihre Führung in der ersten Halbzeit über 10:2 und 13:3 weiter aus aber die HSG schaffte es, den Rückstand zur Halbzeit einstellig werden zu lassen.

Verloren war hier noch nichts – HSG-Trainer Miguel Stegmüller zeigte seiner Mannschaft noch einmal auf, wo jetzt der Fokus liegen sollte: Absprache in der Abwehr, hohes Anblocken der wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen und Zug zum Tor im Angriff. Die ersten zwei Treffer im zweiten Durchgang gingen dann auch auf das Konto der HSG, als Kim Brettschneider zwei Mal Maß aus dem Rückraum genommen hat. Hier war auch kurz die HSG-Power zurück – einen 5-Tore-Rückstand konnte man sicher aufholen, wenn alles so klappen würde, wie man es sich vorgenommen hatte. Doch die SGH ließ das nicht auf sich sitzen und ehe man sich versah, führten die Gastgeberinnen nach 36 Minuten mit 10 Toren. Dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, lag auch an der guten Torhüterleistung von Julia Müller im Tor der HSG. Sie konnte 4 der insgesamt 10 Strafwürfe entschärfen und zeigte auch sonst viele starke Paraden. Wenn die gesamte Mannschaft in Zukunft hier anknüpfen kann und einen ähnlichen Zug zum Tor auf die Platte bekommt, der mehr als drei 7-Meter zur Folge hat, kann so ein Spiel auch noch einmal spannend werden. Nicht aber an diesem Tag – mit 28:17 konnte die SGH einen Start-Ziel-Sieg einfahren und schickte die HSG ohne Punkte auf die lange Heimreise.

Jetzt heißt es für die HSG analysieren, Kräfte sammeln und gut auf das nächste Auswärtsspiel vorbereiten. Nach einem spielfreien Wochenende trifft man am 31. Januar auf die HSG Bergstraße. Um 16:45 Uhr ist Anpfiff in der Bergstraßenhalle in Laudenbach.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler, Weihert (1), J. Jünger (1), A. Jünger, Merten (2), Große, Back (3), Bauer (1), Bühler (2/1), Alberring (2/1)

Damen 2: Auch im ersten Spiel im neuen Jahr gibt es keine Punkte für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Nach einem 9:15 zur Halbzeit kann sich der TV Schriesheim mit 18:26 durchsetzen

Neues Jahr, neues Glück – so starteten die Hausherrinnen in das erste Spiel im neuen Kalenderjahr. Endlich sollte ein Sieg her und vielleicht hat die Erholung über die Weihnachtstage dazu beigetragen, dass die Mannschaft mit einem klaren Kopf gut ins Spiel finden würde. Egal wie das Spiel ausgehen sollte, eine erfreuliche Nachricht gab es bereits vor Beginn des Spiels. Nach über einem Jahr Verletzungspause konnte Anika, die Nummer 11 der HSG, endlich wieder mit der Mannschaft auf der Platte stehen. Das Spiel startete ausgeglichen. Auch wenn die Gäste den besseren Start erwischten (0:1, 1:3), ließ sich die HSG nicht abschütteln (3:3) und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen (4:3). Gegen Mitte der ersten Halbzeit konnte sich Schriesheim dann über 6:12 und 7:14 weiter absetzen, obwohl die Abwehr der HSG für die Gäste immer schwerer zu knacken war. Immer wieder fanden sich die Gäste durch die aktive HSG-Abwehr im Zeitspiel wieder. Nur weil die HSG im Angriff nicht ganz so konsequent agieren konnte, war der Spielstand in dieser Phase nicht enger.

Beim Halbzeitstand von 9:15 war dann noch alles drin. Trainer Miguel Stegmüller erinnerte seine Mannschaft noch einmal an ihre Stärke und wollte besonders im Angriff noch ein bisschen mehr Konsequenz und Cleverness aus seiner Spielerinnen herauskitzeln. Im zweiten Durchgang erwischte der TV Schriesheim dann aber den besseren Start und konnte mit einem 5:0-Lauf auf 10:21 davonziehen. Auch wenn ein Sieg immer weiter in die Ferne rückte, zeigte die HSG weiter eine geschlossene und mannschaftliche Leistung, bei der auch 7 Sekunden vor Ende noch der letzte HSG-Treffer auf der Bank gefeiert wurde. Man wollte am Ende unter einer 10-Tore-Differenz bleiben und beim Abpfiff war zumindest dieses Teilziel mit dem Endstand von 18:26 erfüllt. Trotz Niederlage kann die HSG einige positive Erkenntnisse aus dem Jahresauftaktspiel mitnehmen und mit mehr Konsistenz und Wurfglück ein solches Spiel in Zukunft mit Sicherheit auch für sich entscheiden.

Die nächste Gelegenheit diese positiven Erkenntnisse im Spiel umzusetzen bietet sich am Samstag den 17. Januar um 16 Uhr in der Hohenstauffenhalle in Waldbrunn-Eberbach.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (1), Ziegler, Weihert (1), J. Jünger (1), A. Jünger, H. Merten (2), Schunck, C. Merten (3), Gentner, Back, Stegmüller (1), Bauer (4), Alberring (5/1)

Damen 2: Die HSG St. Leon/Reilingen 2 kann auch gegen die Reserve der S3L nicht den ersten Sieg einfahren

In diesem Spiel ging für die HSG wirklich nichts – nach einem 17:6 zur Halbzeit verliert man das Spiel am Ende deutlich mit 35:16.

Viel hatte man sich bei den Gästen vorgenommen. Die Bank war endlich einmal wieder voll und auch die 2 Wintertransfers konnten ihre ersten Minuten für die Wölfe sammeln. Trotzdem ist das Spiel am Ende schnell zusammengefasst: viel hatte die HSG sich vorgenommen und nichts davon konnte die Mannschaft umsetzen. Was bei den Gästen über 60 Minuten nicht lief, schien bei den Gastgeberinnen perfekt zu laufen: viele Ballverluste, offene Räume in der Abwehr, zu wenig Zug zum Tor – all das traf auf der anderen Seite auf Pässe die auch durch drei Arme noch ihr Ziel fanden, schnelle Konter und mehr Energie und Spielwitz. Die S3L 2 hatte zu jedem Moment die Nase vorne und der HSG schien an diesem Tag dazu noch die Möglichkeiten, sich dem entgegenzusetzen.

Am Ende sichert sich die S3L Reserve souverän den Sieg im Kellerduell und schickt die HSG ohne den so wichtigen Sieg nach Hause.

Jetzt heißt es für die HSG Winterpause und im neuen Jahr wieder auf Angriff gehen. Das erste Spiel in 2026 ist das Duell gegen den TV Schriesheim am 10. Januar um 18:00 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (4), Ziegler (1), Weihert (1), Jünger, Bauer (3), Merten (1), Knobel (1), Back, Stegmüller, Hartmann, Schunck (1), Alberring (5/3)

Damen 2: Der HSG St. Leon/Reilingen 2 geht im Spiel gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen 2 die Puste aus

Wieder kann die HSG gut gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel mithalten. Nach einem 5:12 zur Halbzeit können die Gäste dann aber doch deutlich mit 16:25 gewinnen.

Die Bank der HGO ist zu Spielbeginn bis auf den letzten Platz gefüllt. Bei der HSG bleiben 6 Plätze leer. Dass mit einem kleinen Kader trotzdem einiges drin sein kann, das zeigte das Spiel vergangene Woche in Leimen, bei dem die HSG den ersten Punkt einfahren konnte. Diesen Aufwind wollte die Mannschaft von Miguel Stegmüller nach einer guten Trainingswoche auch ins nächste Heimspiel mitnehmen. Die Anfangsphase war geprägt von den beiden Abwehrreihen und es dauert etwas, bis die Treffer auf beiden Seiten fallen konnten. Nach 12 gespielten Minuten sind beim 3:3 erst 6 Treffer gefallen. In der 19. Minute erwischen die Gäste dann einen 6-Tore-Lauf und konnten auf 4:11 davonziehen. Mit dem Halbzeitergebnis von 5:12 konnte die HSG dann aus Abwehrsicht durchaus zufrieden sein. Mit wechselnden Besetzungen sind 12 Gegentore auch dank guten Paraden von Julia Müller ein gutes Ergebnis.

In Halbzeit 2 wollte man an den guten Phasen des ersten Durchgangs anknüpfen. Näher als 5 Tore sollte die Heimmannschaft allerdings nicht mehr herankommen. Nach 5 Minuten in Halbzeit 2 verletzt sich Beke Alberring und die Wechseloptionen für die Feldspieler reduzieren sich damit auf 1. Tapfer kämpften die restlichen Spielerinnen weiter und hatten immer wieder gute Aktionen – gegen am Ende doch klar überlegene HGOlerinnen gab es leider trotzdem kein großes Aufbäumen mehr. Mit 25 kassierten Gegentoren kann die Heimmannschaft am Ende zufrieden sein – an den 16 geworfen Toren wird in den nächsten Wochen noch verstärkt gearbeitet.

Nach zwei spielfreien Wochenenden trifft die HSG am 14. Dezember auf die zweite Mannschaft der S3L. Anpfiff in der Sachsenhalle ist um 18:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (6/1), Ziegler, Weihert (1), Jünger, Gentner (2), Back (3), Stegmüller (3), Alberring (4/1)

Damen 2: Erster Punktgewinn für die HSG St. Leon/Reilingen 2

In einem eng umkämpften Spiel kann sich die HSG St. Leon/Reilingen 2 in letzter Sekunde einen Punkt gegen die SG Leimen/Bammental sichern

Trotz kleinem Kader war der HSG eins klar – heute müsse man alles auf dem Spielfeld lassen, um erfolgreich die Heimreise aus Leimen antreten zu können. Auch wenn die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten und direkt auf 1:0 und 3:1 stellen konnten, zog die HSG mit einer starken Julia Müller im Tor direkt nach und konnte in der 11. Minute sogar die erste Führung (3:4) erspielen. Es sollte auch das restliche Spiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen bleiben. In der 29. Minute schaffte es Leimen/Bammental einen 3-Tor-Vorsprung zu erspielen, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und verkürzten zur Pause auf 15:14.

Es war also wirklich etwas drin! Trainer Miguel Stegmüller bereitete seine Mannschaft in der Halbzeit noch einmal auf 30 intensive Minuten vor und hatte dabei volle Rückendeckung seines Teams. Trotz einiger Wehwehchen zogen alle 11 Spielerinnen mit und waren bereit, nochmal 30 Minuten Vollgas zu geben. Es sollte auch in Halbzeit 2 eine enge Partie bleiben. Die Gastgeberinnen blieben am Drücker und gaben ihre Führung im gesamten zweiten Durchgang nicht her. Die HSG konnte aber immer wieder ausgleichen (in Minute 36, 39, 42 und 51). 4 Minuten vor dem Ende konnte Leimen/Bammental dann wieder in Führung gehen aber in den letzten Sekunden setzte HSG-Trainer Stegmüller alles auf eine Karte: noch 20 Sekunden zu gehen und 7 Spielerinnen im HSG-Angriff. Clever gespielt landete dann der letzte Wurf bei Kim Brettschneider, die von Rechtsaußen wenige Sekunden vor Schluss zum 24:24 verwandelte. Mit viel Moral hat sich die HSG hier einen Punkt in einem Spiel, in dem es zu jeder Zeit in die eine oder die andere Richtung hätte kippen können, mehr als verdient. Jetzt heißt es den ersten Punkt bejubeln, Wunden lecken und hoffentlich mit einer volleren Bank das nächste Heimspiel antreten.

Am 23. November ist die HG Oftersheim/Schwetzingen 2 zu Gast im Harres in St. Leon. Anpfiff ist um 13:30 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (3), Ziegler, Weihert (3), Jünger (1), Merten (4/2), Gentner (2), Back (4), Stegmüller (3), Alberring (4/3)

Damen 2: Starke erste Halbzeit reicht für die ersatzgeschwächte HSG St. Leon/Reilingen 2 nicht

Nach einem 10:14 zur Halbzeit kann die HSG gegen die SG Nußloch 2 im zweiten Durchgang nicht mehr mithalten und verliert 20:33.

Trotz einiger Ausfälle war für die HSG klar – die Punkte am Sauerkrautmarkt gibt man nicht so leicht her! Auch die Gäste aus Nussloch konnten nicht unbedingt eine volle Bank vorweisen – konnten aber über das gesamte Spiel mehr Tempo aufrechterhalten. Der Start lief ausgeglichen. Nach einem 0:2 rappelten sich die Hausherrinnen auf und konnten in der 5. Minute sogar auf 3:2 erhöhen. Immer wieder konnten die Nüsschen davonziehen (4:8, 6:10) aber die HSG ließ nie so richtig abreißen und konnte 3 Minuten vor Ende der ersten Hälfe nochmal auf 8:10 herankommen. Auch wenn Nussloch zur Pause auf 10:14 davonziehen konnte, war man in der HSG-Kabine optimistisch: wer hätte gedacht, dass man als Schlusslicht so gut gegen den Tabellenführer mithalten kann! Deswegen sollte die 2. Hälfe genau so weitergehen.

Nach Wiederanpfiff schien es für die HSG aber einfach nicht mehr richtig zu laufen. Die fehlende Luft und die wenigen Wechselmöglichkeiten sollten sich im zweiten Durchgang deutlich bemerkbar machen. Immer wieder spielte Nussloch zu schnell und zu abgezockt und vorne sollte das Durchkommen für die Heimmannschaft auch immer schwerer werden. Das Endergebnis von 20:33 fällt am Ende vielleicht etwas zu hoch aus und würdigt nicht die starke erste Halbzeit, die die HSG gezeigt hat – geht aber am Ende in Ordnung.

Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Leimen soll dann endlich der Befreiungsschlag her. Am 15. November ist die HSG um 18:30 Uhr zu Gast in der Sportparkhalle und hofft auf den ersten Sieg.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Ziegler, Weihert (2), Jünger, Seuberth, Merten (2), Gentner (1), Back (3), Stegmüller (5), Hartmann (1), Alberring (6/1)