Damen 2: Der HSG St. Leon/Reilingen 2 geht im Spiel gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen 2 die Puste aus

Wieder kann die HSG gut gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel mithalten. Nach einem 5:12 zur Halbzeit können die Gäste dann aber doch deutlich mit 16:25 gewinnen.

Die Bank der HGO ist zu Spielbeginn bis auf den letzten Platz gefüllt. Bei der HSG bleiben 6 Plätze leer. Dass mit einem kleinen Kader trotzdem einiges drin sein kann, das zeigte das Spiel vergangene Woche in Leimen, bei dem die HSG den ersten Punkt einfahren konnte. Diesen Aufwind wollte die Mannschaft von Miguel Stegmüller nach einer guten Trainingswoche auch ins nächste Heimspiel mitnehmen. Die Anfangsphase war geprägt von den beiden Abwehrreihen und es dauert etwas, bis die Treffer auf beiden Seiten fallen konnten. Nach 12 gespielten Minuten sind beim 3:3 erst 6 Treffer gefallen. In der 19. Minute erwischen die Gäste dann einen 6-Tore-Lauf und konnten auf 4:11 davonziehen. Mit dem Halbzeitergebnis von 5:12 konnte die HSG dann aus Abwehrsicht durchaus zufrieden sein. Mit wechselnden Besetzungen sind 12 Gegentore auch dank guten Paraden von Julia Müller ein gutes Ergebnis.

In Halbzeit 2 wollte man an den guten Phasen des ersten Durchgangs anknüpfen. Näher als 5 Tore sollte die Heimmannschaft allerdings nicht mehr herankommen. Nach 5 Minuten in Halbzeit 2 verletzt sich Beke Alberring und die Wechseloptionen für die Feldspieler reduzieren sich damit auf 1. Tapfer kämpften die restlichen Spielerinnen weiter und hatten immer wieder gute Aktionen – gegen am Ende doch klar überlegene HGOlerinnen gab es leider trotzdem kein großes Aufbäumen mehr. Mit 25 kassierten Gegentoren kann die Heimmannschaft am Ende zufrieden sein – an den 16 geworfen Toren wird in den nächsten Wochen noch verstärkt gearbeitet.

Nach zwei spielfreien Wochenenden trifft die HSG am 14. Dezember auf die zweite Mannschaft der S3L. Anpfiff in der Sachsenhalle ist um 18:00 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (6/1), Ziegler, Weihert (1), Jünger, Gentner (2), Back (3), Stegmüller (3), Alberring (4/1)

Damen 2: Erster Punktgewinn für die HSG St. Leon/Reilingen 2

In einem eng umkämpften Spiel kann sich die HSG St. Leon/Reilingen 2 in letzter Sekunde einen Punkt gegen die SG Leimen/Bammental sichern

Trotz kleinem Kader war der HSG eins klar – heute müsse man alles auf dem Spielfeld lassen, um erfolgreich die Heimreise aus Leimen antreten zu können. Auch wenn die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten und direkt auf 1:0 und 3:1 stellen konnten, zog die HSG mit einer starken Julia Müller im Tor direkt nach und konnte in der 11. Minute sogar die erste Führung (3:4) erspielen. Es sollte auch das restliche Spiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen bleiben. In der 29. Minute schaffte es Leimen/Bammental einen 3-Tor-Vorsprung zu erspielen, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und verkürzten zur Pause auf 15:14.

Es war also wirklich etwas drin! Trainer Miguel Stegmüller bereitete seine Mannschaft in der Halbzeit noch einmal auf 30 intensive Minuten vor und hatte dabei volle Rückendeckung seines Teams. Trotz einiger Wehwehchen zogen alle 11 Spielerinnen mit und waren bereit, nochmal 30 Minuten Vollgas zu geben. Es sollte auch in Halbzeit 2 eine enge Partie bleiben. Die Gastgeberinnen blieben am Drücker und gaben ihre Führung im gesamten zweiten Durchgang nicht her. Die HSG konnte aber immer wieder ausgleichen (in Minute 36, 39, 42 und 51). 4 Minuten vor dem Ende konnte Leimen/Bammental dann wieder in Führung gehen aber in den letzten Sekunden setzte HSG-Trainer Stegmüller alles auf eine Karte: noch 20 Sekunden zu gehen und 7 Spielerinnen im HSG-Angriff. Clever gespielt landete dann der letzte Wurf bei Kim Brettschneider, die von Rechtsaußen wenige Sekunden vor Schluss zum 24:24 verwandelte. Mit viel Moral hat sich die HSG hier einen Punkt in einem Spiel, in dem es zu jeder Zeit in die eine oder die andere Richtung hätte kippen können, mehr als verdient. Jetzt heißt es den ersten Punkt bejubeln, Wunden lecken und hoffentlich mit einer volleren Bank das nächste Heimspiel antreten.

Am 23. November ist die HG Oftersheim/Schwetzingen 2 zu Gast im Harres in St. Leon. Anpfiff ist um 13:30 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (3), Ziegler, Weihert (3), Jünger (1), Merten (4/2), Gentner (2), Back (4), Stegmüller (3), Alberring (4/3)

Damen 2: Starke erste Halbzeit reicht für die ersatzgeschwächte HSG St. Leon/Reilingen 2 nicht

Nach einem 10:14 zur Halbzeit kann die HSG gegen die SG Nußloch 2 im zweiten Durchgang nicht mehr mithalten und verliert 20:33.

Trotz einiger Ausfälle war für die HSG klar – die Punkte am Sauerkrautmarkt gibt man nicht so leicht her! Auch die Gäste aus Nussloch konnten nicht unbedingt eine volle Bank vorweisen – konnten aber über das gesamte Spiel mehr Tempo aufrechterhalten. Der Start lief ausgeglichen. Nach einem 0:2 rappelten sich die Hausherrinnen auf und konnten in der 5. Minute sogar auf 3:2 erhöhen. Immer wieder konnten die Nüsschen davonziehen (4:8, 6:10) aber die HSG ließ nie so richtig abreißen und konnte 3 Minuten vor Ende der ersten Hälfe nochmal auf 8:10 herankommen. Auch wenn Nussloch zur Pause auf 10:14 davonziehen konnte, war man in der HSG-Kabine optimistisch: wer hätte gedacht, dass man als Schlusslicht so gut gegen den Tabellenführer mithalten kann! Deswegen sollte die 2. Hälfe genau so weitergehen.

Nach Wiederanpfiff schien es für die HSG aber einfach nicht mehr richtig zu laufen. Die fehlende Luft und die wenigen Wechselmöglichkeiten sollten sich im zweiten Durchgang deutlich bemerkbar machen. Immer wieder spielte Nussloch zu schnell und zu abgezockt und vorne sollte das Durchkommen für die Heimmannschaft auch immer schwerer werden. Das Endergebnis von 20:33 fällt am Ende vielleicht etwas zu hoch aus und würdigt nicht die starke erste Halbzeit, die die HSG gezeigt hat – geht aber am Ende in Ordnung.

Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Leimen soll dann endlich der Befreiungsschlag her. Am 15. November ist die HSG um 18:30 Uhr zu Gast in der Sportparkhalle und hofft auf den ersten Sieg.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Ziegler, Weihert (2), Jünger, Seuberth, Merten (2), Gentner (1), Back (3), Stegmüller (5), Hartmann (1), Alberring (6/1)

Damen 2: Weiter keine Punkte…

In der Frauen-Landesliga Staffel 8 musste die HSG St. Leon/Reilingen 2 am Samstagabend beim TSV Handschuhsheim Frauen eine deutliche Niederlage hinnehmen.
Zur Halbzeit lag das Team bereits mit 9:18 zurück, am Ende stand es 13:39 aus Sicht der HSG.
Zu Beginn konnte die Mannschaft noch gut mithalten und zeigte in den ersten Minuten eine engagierte Leistung. Bis zum Zwischenstand von 4:9 war der Rückstand überschaubar, doch dann drehte der TSV auf und setzte sich bis zur Pause klar ab.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeberinnen deutlich mehr Zug zum Tor und ließen kaum Chancen zu. Eine starke Serie von zwölf Treffern in Folge machte schließlich den Unterschied aus.
Trotz des hohen Ergebnisses gab sich die HSG nicht auf und kämpfte bis zum Schluss weiter. Die Mannschaft versuchte, das Tempo der Handschuhsheimerinnen mitzugehen und eigene Chancen zu nutzen – auch wenn es am Ende nicht für mehr reichte.
Jetzt heißt es: Mund abputzen und weitermachen. Am 9. November um 13:30 Uhr empfängt die HSG St. Leon/Reilingen 2 die SG Nußloch 2 und will dort mit mehr Durchschlagskraft auftreten.
Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Hartmann (4/1), Ziegler (1/1), Weihert
(2), Jünger, Gentner, Back (3/1), Stegmüller (2), Schunck (1)

Damen 2: Große Moral reicht für die HSG St. Leon/Reilingen nicht für die ersten 2 Punkte

Trotz einer stabileren Abwehr der HSG geht die SG Hambrücken/Weiher nach einem 13:7 zur Halbzeit am Ende mit 23:13 als Sieger vom Platz.

Eine aufregende Woche lag hinter dem Team: Nachdem die Zusammenarbeit mit Torsten und Nicole Roggenbuck aus Vereinssicht nicht weiter aufrechterhalten werden konnte, gab Miguel Stegmüller sein Trainerdebüt an der Wölfebank. Die Mannschaft möchte sich an dieser Stelle noch einmal für das Engagement von Torsten und Nicole bedanken! Nach dem letzten Spiel lag der Schwerpunkt besonders auf der Abwehr. Diese stand im zweiten Saisonspiel schon deutlich besser – auch wenn die Gastgeberinnen nach 6 Minuten bereits mit 4:1 davonziehen konnten. Das Team der HSG lieferte ein aufopferungsvolles Spiel und blieb in der ersten Halbzeit immer wieder in Schlagdistanz (7:4, 13:7). Nicht nur das Spiel ohne Harz, sondern auch der eigene Kopf machte es den Wölfen im Angriff aber immer wieder schwer. Gut herausgespielte Situationen fanden nicht den Weg ins Tor oder die Lücken in der Hawei-Abwehr wurden schlicht übersehen. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre in diesem Spiel deutlich mehr drin gewesen!

Die Ansage zur Halbzeit war klar: weitermachen! In Durchgang zwei wiederholte sich das Bild. Aus gewonnenen Bällen in der Abwehr konnten die Gäste zu selten Profit schlagen. Dennoch wollte man sich nicht kampflos ergeben. Das Ziel, ohne zweistellige Differenz die Heimreise anzutreten, wurde nur knapp verfehlt – trotz der Niederlage gibt dieses Spiel Aufwind!

Mit einem spielfreien Wochenende lassen sich bis zum nächsten Spiel am 1. November einige Knackpunkte angehen. Um 18:00 Uhr sollen hier die ersten 2 Punkte der Saison gegen die Frauen des TSV Handschusheim her!

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Hartmann (1), Ziegler, Weihert (1), Jünger, H. Merten (1), Seuberth (1), C. Merten (5), Gentner, Back, Stegmüller (1), Schunck, Alberring (3/3)

Damen 2: Fehlstart für die HSG St. Leon/Reilingen 2 im ersten Saisonspiel

Die Gastgeberinnen kommen einfach nicht in den Tritt und nach einem 7:18 zur Halbzeit gewinnt die HSG Bergstraße mit 11:31.

Viel hatten sich die Damen 2 der HSG vorgenommen – noch weniger hat funktioniert. Schon zu Beginn konnten die Gäste auf 0:4 davonziehen. Viel zu sagen gibt es nicht: in der Abwehr waren die Lücken zu groß und im Angriff gab es statt vielen Torchancen viel quer-quer ohne Zug zum Tor.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Gäste immer wieder durch einfache Tore verzeichnen. Mehrere zu-0-Läufe ließen den HSG Wölfen keine Chance. Auch wenn die Bank voll besetzt war, wollte keine Aufstellung auf dem Feld so richtig funktionieren. Die 20 Tore Differenz am Ende sind leider bezeichnend für das, was auf dem Feld NICHT geklappt hat.

Im nächsten Spiel schafft es das Team hoffentlich das auf die Platt zu bringen, was es kann. Die nächste Chance auf die ersten zwei Zähler in der Saison 2025/26 bietet sich am Sonntag um 18:00 Uhr bei der SG Hambrücken/Weiher.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Bühler, Brettschneider (2), Ziegler (1), Weihert (2), Jünger (1), Seuberth (1), H. Merten, C.Merten, Gentner, Back (2), Stegmüller (1), Hartmann, Schunck, Alberring (1)

Damen 2: Gelungener Abschluss für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Auch wenn sich die Gäste schwerer getan haben, als es hätte sein müssen, können sie sich nach einem 11:12 zur Pause am Ende mit 26:27 durchsetzen.

Allzu lange ist das Hinspiel gegen Rintheim noch nicht her. Die durchwachsene erste Halbzeit war noch immer im Kopf der HSG – aber dieses Mal wollte man es besser machen. Mit einem 2:0 startete die HSG gut in die Partie und zeigte direkt, wie sie dieses letzte Spiel für sich entscheiden wollen: schnelle Tore über die erste und zweite Welle. Nach dem 2:2 in der 4. Minute schaffen es die Gäste dann immer wieder, sich abzusetzen. Über ein 2:5, 4:7 und 7:11 hatte man immer wieder gute Phasen, in denen die Pläne gut umgesetzt wurden. Allerdings fehlte in der Abwehr ab und zu die letzte Konsequenz und fehlende Absprachen ermöglichten den Rintheimerinnen immer wieder den Pass an den Kreis.

In der Halbzeit appellierte Aushilfs-Coach Steff Wacker noch einmal an die zweite Halbzeit des Hinspiels. Hier schaffte es die HSG mit einem 10:0-Lauf und einer starken Abwehr, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Ganz so leicht sollte es aber in diesem Spiel nicht werden. Die Unsicherheiten aus der ersten Halbzeit zogen sich auch in den zweiten Durchgang, was es schwierig machte, einen größeren Vorsprung zu erspielen. Weiter als 3 Tore konnte die HSG nicht davonziehen und so wurde es ein richtiger Showdown in den letzten Minuten. 20 Sekunden vor Schluss erzielt Hannah das Tor zum 26:27 und die Abwehr kann bis zum Schlusspfiff alle Wurfversuche verhindern. Nach Ablauf der 60 Minuten hatte Rintheim noch einmal die Chance durch einen Siebenmeter auf Gleichstand zu stellen. Unsere Dani, die wir kurz vor dem Spiel noch einmal reaktivieren konnten, guckt diesen Ball mit all ihrer Erfahrung an den Pfosten und so war die Freude über die letzten 2 Punkte in dieser Saison unfassbar groß.

Wir freuen uns, dass wir unseren Abgängen damit ein schönes sportliches Ende bescheren konnten und freuen uns trotz aller Hochs und Tiefs auf die neue Saison – auch wenn diese in der Landesliga stattfindet.

Für die HSG spielten: Schmurr, Eichhorn (im Tor); Brettschneider, Ziegler, Ernst (10/3), Jünger, Merten (4), Mihaylova, Lauer (4), Heger (2), Back, Euler (3), Schieszl, Alberring (4)

Damen 2: Keine 2 Punkte für die HSG St. Leon/Reilingen 2 im letzten Heimspiel

Nach einem 7:11 zur Halbzeit schafft es die HSG nicht, Zugriff auf das Spiel zu bekommen und muss sich dem TSV Handschusheim mit 14:23 geschlagen geben.

Die Vorzeichen für das letzte Heimspiel hätten für die HSG definitiv besser aussehen können. Von den zwei Torfrauen war eine verletzt und eine angeschlagen und auch auf Katha musste man verletzt verzichten. Rosa war ebenfalls noch nicht fit und dass unsere Verletztenbank mittlerweile fast genau so voll ist, wie die Spielerbank, machte die Situation nicht gerade einfacher. Trotzdem wollten sich die Hausherrinnen für das Hinspiel ohne Harz revanchieren, bei dem die HSG mit 25:18 den Kürzeren zog. Allerdings sollte auch das Rückspiel nicht zu Gunsten der HSG ausgehen. Im Spielbericht reicht eine Seite um dieses Spiel zusammenzufassen. Die erste und einzige Führung der HSG war das 1:0 in der 3. Minute. Danach liefen die Gastgeberinnen ständig einem Rückstand hinterher. In der Abwehr sorgte die nötige Härte für einige Ballgewinne, die im Angriff allerdings oft nicht verwertet werden konnten. Immer wieder nutze Handschusheim kleine unaufmerksame Momente in der HSG-Abwehr und erzielte so immer wieder einfache Treffer. Die einfachen Treffer wollten dann auf Seite der HSG aber einfach nicht fallen. Zu komplizierte Pässe, Pfostenpech oder einfach zu wenig Bewegung – im Angriff fiel der Heimmannschaft einfach zu wenig ein. So ging es nach 1:3, 3:6 und 6:8 schließlich mit einem 7:11 in die Halbzeit.

Dass den Wölfen die zweite Halbzeit liegt – daran erinnerte Trainer Matthias Kolander in der Kabine. Auch im letzten Spiel war die erste Halbzeit geprägt von Unsicherheiten und zu wenig Zug zum Tor. Gegen Rintheim konnte man hier noch einmal das Blatt wenden – gegen Handschusheim sollte das allerdings nicht gelingen. In den ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs schafften es die Gäste den Vorsprung zu halten und sogar auszubauen. Das letzte Tor für die Gastgeberinnen fiel dann in der 46. Minute und Handschusheim packte in der Schlussphase nochmal 6 Treffer drauf. Am Ende verliert die HSG unnötig hoch mit 14:23 gegen Handschusheim und kann den verabschiedeten Wölfen kein erfolgreiches letztes Heimspiel schenken. Blumen gab es anschließend also nur zur Verabschiedung und nicht für die sportliche Leistung. Trotzdem war es ein schöner Abschluss für alle, die die Mannschaft verlassen werden.

Eine letzte Chance für einen positiven sportlichen Abschluss bietet sich am 3. Mai. Um 15 Uhr ist die HSG zum letzten Saisonspiel zu Gast in Rintheim.

Für die HSG spielten: Eichhorn (im Tor); Ernst (6/4), Brettschneider, Ziegler, Jünger, Bühler, Mihaylova, Merten (3), Lauer (1), Heger (1), Back (2), Vogl (1), Alberring

Damen 2: 2 Punkte im Osternest für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Zu ungewohnter Zeit braucht die HSG etwas, kann den Halbzeitstand von 9:9 dann aber zu einem 27:14 drehen.

Dienstagabend, 19:45 Uhr – eigentlich keine gewöhnliche Zeit für ein Spiel. Im Nachholspiel der Hinrunde hieß es vor der Osterpause noch einmal alles geben für 2 Punkte. Die Gastgeberinnen konnten wieder mit voller Bank antreten und wollten sich diesen Sieg unbedingt sichern. Erst in der 5. Minute fiel dann der erste Treffer. Generell sollte die erste Halbzeit von wenigen Toren gezeichnet werden. Die HSG startete gut und konnte sich über 2:0 und 3:1 absetzen. Allerdings war die Absprache in der Abwehr noch nicht klar genug und die Gäste aus Rintheim trafen immer wieder aus dem Rückraum oder vom Kreis, was sie in der 15. Minute in Führung brachte. Bei den Gastgeberinnen wollten die Bälle in der ersten Halbzeit noch nicht so wirklich ihr Ziel finden. Die Möglichkeit, das Spiel deutlicher zu gestalten, war ein ums andere Mal gegeben – der Ball wollte aber einfach nicht rein. Mit einem 9:9 wurden die Seiten gewechselt.

In der Pause machte Trainer Matthias Kolander deutlich, dass man sich hier wieder einmal nur selber schlagen konnte. Die Umstellung auf die 6:0-Formation in der Abwehr hatte zwischenzeitlich Wirkung gezeigt und auch die Ansagen für das Angriffsspiel waren klar. Jetzt hieß es für die Heimmannschaft: 30 Minuten kämpfen und zeigen, wer das bessere Team ist. Und siehe da – die 2. Halbzeit lief von Anfang an zu Gunsten der HSG. Ein 10:0-Lauf in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs schien schon alles für die HSG klar zu machen. Auch eine dreifache Unterzahl konnte die Hausherrinnen hier nicht stoppen! Das Spiel musste die HSG allerdings ohne Juls und Kathinkel beenden. Juls konnte nach einem Kopftreffer nicht mehr weitermachen, wurde aber mehr als souverän von Anna im Tor vertreten und auch Kathinkel musste den Rest des Spiels verletzt von der Bank aus zuschauen. Auch wenn Rintheim immer wieder einige Treffer landen konnte, war der Vorsprung, den die HSG zu Beginn der zweiten Halbzeit aufbauen konnte, am Ende ausreichen, um das Spiel mit 27:14 für sich zu entscheiden.

Über die Ostertage hat das Team jetzt Zeit sich zu erholen. Das letzte Heimspiel der Saison findet dann am 26. April um 15:30 Uhr in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle gegen Handschusheim statt.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Ernst (7), Brettschneider (2), Ziegler, Bühler, Mihaylova (2), Seuberth, Lauer (3), Heger, Back (3), Vogl (3), Schieszl (4), Alberring (3)

Damen 2: Kein zweites Wunder für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Was letzte Woche noch so leicht von der Hand ging, wollte heute einfach nicht funktionieren. Nach einem 12:3 zur Halbzeit gab es nur noch Schadensbegrenzung. Am Ende stand ein 24:16 auf der Anzeigetafel.

Weiterhin muss die HSG neben den Langzeitausfällen auf Tabea und Rosa verzichten. Die Optionen im Rückraum waren also begrenzt. Ohne einen wirklichen Sahnetag der Mädels auf dem Feld schleppte sich die HSG mit wenig Druck im Angriff durch die erste Halbzeit. Die Gastgeberinnen dominierten die ersten Minuten und zogen direkt auf 4:1 davon. Die Absprache in der HSG-Abwehr sowie der Zug zum Tor ließ heute besonders in der ersten Halbzeit zu wünschen übrig. Schafften es die Gäste dann einmal eine Torchance herauszuspielen, war auch die Chancenverwertung heute zu schlecht. Bezeichnend dafür waren die 3 Tore, die am Ende der zweiten Halbzeit auf der Haben-Seite der Gäste stand.

Trainer Mathias Kolander versuchte in der Pause alles, um sein Team aufzuwecken und die nötigen Impulse zu finden, die zweite Halbzeit erfolgreicher zu gestalten. Spoiler: die zweite Hälfte konnte die HSG mit 12:13 gewinnen. Trotzdem reichte es nicht, um in Königshofen etwas zählbares mitzunehmen. Der Zug zum Tor war aber in Halbzeit 2 aber definitiv stärker. So gelang entweder der Durchbruch oder die Schiedsrichter zeigten auf den 7m-Strich – immerhin wurden hier alle 7 Strafwürfe verwandelt. Die offene Abwehr, der nicht vollständige Kader und der Verlauf des Spiels forderten dann aber auch seinen Tribut und die Kräfte auf Seiten der Gäste wurden immer weniger.

Die HSG hat jetzt Zeit, die Schlüsse aus diesem Spiel zu ziehen und kann bei der nächsten Partie hoffentlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Das nächste Spiel ist ein Nachholspiel gegen den TSV Rintheim 2 im Harres. Anpfiff ist um 19:45 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (1), Ziegler, Jünger, Merten, Mihaylova (1), Lauer (2), Heger, Back (1), Schieszl (3), Alberring (8/7)