Informationen für unsere Heimspiele 2020/2021

Alles was wichtig ist und was Sie wissen müssen, hier zusammengefasst:

  1. Hygienekonzept: Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz, 1,50 m Abstand

Wir haben für beide Spielhallen (Fritz-Mannherz-Halle Reilingen und Harres Sportzentrum St.Leon) an die Gegebenheiten angepasste und genehmigte Hygienekonzepte. Alle Besucher unserer Heimspiele müssen sich an diese Vorgaben halten.

  1. Zuschauerzahlen: Reilingen= 160 Sitzplätze, Harres: 120 Sitzplätze

  1. Kartenverkauf

Der Kartenverkauf wird wie vor Corona an der Abendkasse abgewickelt. Die Datenerfassung erfolgt über die App „EventTracer“ oder den üblichen Datenerfassungszettel. Jedoch würden wir Sie bitte vorzugsweise die App zu verwenden und am Eingang einfach den QR-Code zu scannen. Danke!

Detaillierte Beschreibung zur App „EventTracer“:

  1. Verkauf von Getränken und Speisen

Im Harres Sport- und Kulturzentrum St.Leon/Rot findet der Verkauf von Getränken und Speisen statt.

In den Fritz-Mannherz-Hallen in Reilingen findet kein Verkauf statt!

Vorschau HSG Badenliga-Team

Nach dem verdienten Punktgewinn in Wiesloch am vergangenen Samstag geht es für das Badenliga-Team der HSG gegen einen weiteren Meisterschaftsaspiranten. Mit der SG Heidelsheim/Helmsheim gastiert eine echte Spitzenmannschaft der Badenliga in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. Sehr spielstark und dynamisch in der Offensive mit einem wurfstarken Rückraum präsentiert sich bisher die SG H/H. Gestützt auf eine robuste Abwehr ist das Tempospiel eine der markanten Eigenschaften. Die HSG hat am vergangenen Sonntag aber gezeigt, dass sie auch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bestehen kann, ja sogar reelle Siegchancen hat. Voraussetzung ist in diesem Treffen eine sehr kompakte, aggressive Defensive, die frühzeitig das Angriffsspiel des Gegners stört. Dazu gehörenein geduldiges, gut strukturiertes Angriffsspiel und eine effektive Chancenverwertung. Und mit der nötigen Einstellung und dem vorhandenen Kampfgeist kann man vielleicht auch dem Favoriten ein Bein stellen.

Spielbeginn ist am Sonntag um 18.00 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen.

krau

Starke Leistung der HSG

St. Leon/Reilingen holt verdienten Punkt in Wiesloch

Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob es ein verlorener oder ein gewonnener Punkt war, auf jeden Fall war es ein hochverdienter Punkt, den das Badenliga-Team der HSG beim 21:21 (12:12) am vergangenen Samstag bei der TSG Wiesloch mit nach Hause nahm. Eine starke Leistung, auch im kämpferischen Bereich, verbunden mit einer überzeugenden Einstellung und einer aktiven Defensive prägten das Spiel der HSG. HSG-Trainer Schnetz meinte auch vor dem Spiel: „Wir hatten zwar ein schlechte Trainingswoche, aber ich bin sehr zuversichtlich. Ich habe 14 motivierte Spieler. Und wenn es uns gelingt, die Abwehr stabil zu halten und im Angriff geduldig zu spielen, dann ist durchaus was drin.“ Und genau diese Vorgaben beherzigte das HSG-Team. Vor allem in der Defensive mit einem überragenden HSG-Keeper, der oftmals den TSG-Angreifern den Zahn zog, agierte man sehrkonzentriert und vor allem sehr aktiv. Das Spiel, das über weite Strecken ausgeglichen verlief, nahm in den letzten Minuten dramatische Züge an. Nach einer 18:21 Führung der HSG zweieinhalb Minuten vor Spielende, sah man die zwei Punkte greifbar nahe. Zwei krasse Fehlentscheidungen der schwach leitenden Schiedsrichter brachten jedoch für die Gastgeber (die das auch bestätigten) einen glücklichen Punktgewinn.

Mit einer neuen Anfangsformation (Rückraumspieler Frank fehlte) begann die HSG, wie vom Trainer vorgegeben, mit überlegt aufgebautem Angriffsspiel. Man versuchte, die 5:1 Deckung der Gastgeber mit variablem Spiel auseinander zu ziehen und die sich dann bietenden Lücken zu nutzen. In der Defensive stellte man einen kompakten 6:0 Abwehrverbund, agierte sehr beweglich und hatte sowohl den Rückraum als auch das Spiel an den Kreis der Gastgeber gut im Griff. So gelang es der HSG, dem ebenfalls gut strukturiert aufgebauten Angriff der TSG wenig Möglichkeiten zum Torerfolg zu bieten. Mit ihrer effektiven Spielweise kam die HSG zu einem 2:4 Vorsprung (10. Min.). Allmählich kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Sie verstanden es, vor allem ihre Außen ins Spiel zu bringen. Nach dem 6:6 wogte das Spiel dann hin und her. Die HSG blieb weiter bei ihrem wohl strukturierten, gut durchdachten Angriffsspiel, die TSG versuchte etwas mehr Tempo ins Spiel zu bringen. Doch die HSG-Defensive blieb in der Folgezeit sehr aufmerksam und im Verbund mit ihrem gut aufgelegten Torwart kam man zum einen oder anderen Ballgewinn und nutzte durch Tempogegenstöße seine Chancen. Auch feine Kombinationen verbunden mit guten Einzelleistungen brachten beim 8:10 wiederum eine 2-Tore-Führung. Eine Überzahl zugunsten der Gastgeber nutzten diese jedoch zum 10:10 Ausgleich und zur Halbzeit stand es ebenfalls Unentschieden 12:12.

Nach dem Seitenwechsel kamen zunächst die Gastgeber besser ins Spiel. Bedingt durch zwei vergebene klare Torchancen seitens der HSG nutzte die TSG die kurze Nachlässigkeit und erzielte durch einen Treffer vom linken Rückraum und durch einen Tempogegenstoß das 14:12. Doch schnell fand das HSG-Team wieder seinen Rhythmus, erhöhte wieder Tempo und Effektivität. Klug aufgebaute Angriffe brachten Torgelegenheiten von allen Positionen, wodurch die Gäste mit diesem variablen Spiel die TSG vor echte Probleme stellten. Schnell erzielte man nicht nur den 14:14 Ausgleich, sondern ging auch mit 14:15 in Führung. Im weiteren Spielverlauf dominierten zunächst die Abwehrreihen, auch weil beide Teams in der Offensive zu breit angelegt operierten. Die Begegnung blieb dann offen bis zum 17:17, wobei die Gastgeber meist über die Außen, die HSG durch kluge Anspiele an den Kreis zum Erfolg kamen. Die Schlussphase sollte sich dann zu einer spannenden, ja für die HSG dramatischen Sache entwickeln. Das HSG-Team hatte das Spiel nun im Griff, stellte nun wieder eine sehr kompakte Defensive und ließ zunächst keinen Treffer mehr zu. Mit effektiv gespielten Offensivaktionen glänzte das HSG-Team und die Chancenverwertung war optimal. Beim 17:20 und 18:21 sah man sich in der 57. Minute auf der Siegerstraße. Dann kamen die „großen“ Auftritte der Schiedsrichter. Zwei krasse Fehlentscheidungen brachten etwas Unruhe ins HSG-Spiel und die TSG kam zum 20:21 und durch eine weiterezweifelhafte Entscheidung zum Ausgleich. 15 Sekunden vor Spielende hatte man aber doch noch die Chance zum Siegtreffer, aber diese 100%ige Torchance vergab mal leichtfertig. So blieb es beim für die HSG hochverdienten, für die TSG glücklichen 21:21 Unentschieden.

HSG-Trainer Schnetz nach dem Spiel: „Unser Plan ging auf. Wir stellten eine leidenschaftlich spielende Abwehr und die mannschaftliche Einstellung stimmte. Leider hat am Ende etwas die Übersicht gefehlt, was den Spielumständen geschuldet war. Wir haben einen Punkt gewonnen, was aber gefühlt ein Punkt verloren ist.“

Die Mannschaft und die Tore: Unser, Gutland; Rausch (2), Impertro (4), Antl, Kliesow, Y. Benetti (1), Hufnagel, Decker (2/1), Menger (7), Meyer (4), C. Bikowski, Koffemann (1), Bahr.

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HSG Badenliga-Team Vorschau

Nach der unnötigen Niederlage am vergangenen Sonntag steht für das Badenliga-Team der HSG am kommenden Samstag ein Auswärtsspiel bei der TSG Wiesloch an. Das Hinspiel konnte die HSG knapp gewinnen. Doch inzwischen hat sich die TSG durch eine konstante Leistung mit 10:4 Punkten zu einem der Aufstiegsaspiranten gemausert. Das HSG-Team wird in diesem schweren Auswärtsspiel eine andere Leistung an den Tag legen müssen, um für eine Überraschung zu sorgen. Vor allem die Offensive muss wesentlich dynamischer und durchschlagskräftiger agieren, um den Erfolg vom Hinspiel zu wiederholen. Und mit einer kämpferisch wieder stärkeren Leistung und einem beherzten Auftritt kann man auch in Wiesloch bestehen. Zwei Auswärtspunkte wären auf jeden Fall sehr hilfreich, um den            5. Tabellenplatz zu verteidigen. 

Spielbeginn ist am Samstag um 19.00 Uhr in Wiesloch.

krau

HSG verpasst Punktgewinn

Chance in der ersten Halbzeit vergeben 

Zum Auftaktspiel im neuen Jahr verpasste es das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen, einen durchaus möglichen Punktgewinn zu erzielen. Durch Nachlässigkeiten vor allem in der zweiten Spielhälfte musste man letztendlich eine bittere 23:27 (11:12) Niederlage hinnehmen gegen einen favorisierten TV Knielingen, der an diesem Tag sicher zu bezwingen gewesen wäre. Vor allem im ersten Durchgang hatte man die Möglichkeit, die Weichen für einen Erfolg zu stellen. Doch in Phasen, in denen man den Gegner auf weitere Distanz hätte halten können, fehlte die Cleverness und Kaltschnäuzigkeit. Gerade in den Heimspielen wollte die HSG die nötigen Punkte sammeln, um möglichst weit oben in der Tabelle zu landen. HSG-Trainer Schnetz meinte auch vor dem Spiel: „Auf dem Papier sind wir kein Favorit. Wir wollen aber unsere Heimspiele gewinnen. Doch gegen den starken TVK wird es schwer, obwohl wir gut trainiert haben.“ Dass es schließlich doch zu einer Niederlage kam, lag daran, dass das HSG-Team nach den vergebenen Chancen in der ersten Hälfte schwache fünf Minuten im zweiten Durchgang hatte, was die Gäste gnadenlos und routiniert zu einer Vorentscheidung nutzten.

Das Spiel begann von beiden Seiten sehr verhalten. Man merkte den Mannschaften die lange Spielpause an und es wollte zunächst kein richtiger Spielfluss aufkommen. Zu statisch waren die Angriffe aufgebaut und die Abwehrreihen dominierten während fast des gesamten ersten Spielabschnitts. Vor allem die Zusammenarbeit Abwehr – Torhüter klappte auf HSG-Seite vorzüglich, wobei der HSG-Keeper in der ersten Halbzeit eine sehr starke Leistung bot. Das HSG-Offensivspiel war zu breit angelegt und ließ die nötige Dynamik und Durchschlagskraft vermissen. Gegen die stabile 6:0 Defensive des TVK fand die HSG-Offensive einfach zu wenig Mittel, um sich entscheidend durchzusetzen. So blieb die Begegnung zunächst recht torarm, keine Mannschaft konnte einen größeren Vorsprung erspielen (4:4 und 7:7). Gerade weil die Gäste mit nur 9 Feldspielern angetreten waren, hätte die HSG aufs Tempo drücken sollen, um sich über die zahlenmäßigbesser besetzte Bank einen Vorteil zu verschaffen. Doch in diesem Bereich wirkten die Gastgeber zu behäbig und blieben auch in der Chancenverwertung recht nachlässig. Es fehlte die nötige Verve und man fokussierte sich eher auf eine stabile Defensive. Und gerade diese aufmerksame und bewegliche Abwehr war dann ausschlaggebend, dass das HSG-Team nach und nach das Zepter in die Hand nahm. Endlich profitierte man von der guten Defensive und schaltete schnell auf Offensive um, hatte nun auch die nötige Dynamik und kam mit gelungenen Kombinationen zu einer 9:7 und 10:8 Führung. In dieser Phase hatte man den Gegner im Griff und hätte den Vorsprung noch weiter vergrößern können und somit in der ersten Halbzeit für eine beruhigende Führung sorgen können. Doch nach dieser guten Phase war das HSG-Team zu überhastet, es fehlte die Cleverness und man vergab leichtfertig die Führung. Der TVK kam wieder ins Spiel glich zum 10:10 aus und hatte zur Halbzeit eine knappe 11:12 Führung inne.

Nach dem Seitenwechsel konnte die HSG gleich den 12:12 Ausgleich erzielen und das Spiel nahm nun eine etwas flottere Fahrt auf. Die Gäste gefielen nun durch ihr gut aufgebautes und dynamisches Angriffsspiel sowie durch effektive Abschlüsse. Doch zunächst fanden auch die Gastgeber immer wieder Lücken in des Gegners Abwehr. Nach einer 13:16 Führung des TVK kam das HSG-Team durch zwei klug herausgespielte Treffer zum 15:16 Anschlusstreffer und hatte durch einen 7-m-Strafwurf die Chance zum Ausgleich. Doch nach dem Auslassen dieser Gelegenheit und einer 2-Minuten-Strafe seitens der HSG nutzte der Gegner diese Chance eiskalt und erhöhte auf 15:18. Dies sollte der Knackpunkt der Begegnung sein, denn das HSG-Team war in der Folgezeit teilweise zu hektisch und es fehlte die nötige Cleverness und Durchschlagskraft, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gäste spulten routiniert und überlegt ihr Repertoire herunter, gefielen durch ein wohl strukturiertes Spiel und setzten sich mehr und mehr gegen eine nachlassende HSG ab. Über 16:21 und 20:26 waren die Gäste nun überlegen. Am Ende musste die HSG eine bittere, weil unnötige 23:27 Niederlage hinnehmen gegen einen TV Knielingen, der an diesem Tage durchaus zu besiegen gewesen wäre.

Trainer Schnetz nach dem Spiel: „Wir hätten mehr Tempo spielen müssen. Der TVK war clever und ballsicher und hatte vor allem in der zweiten Hälfte die routiniertere und reifere Spielanlage. Wir hatten beim 10:8 die Chance zu einem größeren Vorsprung, waren aber nicht clever genug. In der zweiten Hälfte war der TVK das spielerisch bessere Team.“

Die Mannschaft und die Tore: Gutland, Unser, Winter; Rausch (1), Impertro, Antl, C. Bikowski (3), Y. Benetti (1), Decker (2/1), Menger (3), Frank (9/2), Meyer (3), Koffemann (1) und Hufnagel.

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3. Liga – Spielbericht HSG Damen I : TV Möglingen

Fehlende Harmonie als Grund für Niederlage

Tiefe Enttäuschung spiegelte sich in den Gesichtern der Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen wider, als sie nach der 21:23 (8:9)-Niederlage gegen den Tabellennachbarn TV Möglingen am Sonntag das heimische Spielfeld im Harres verließen.

Denn an der Motivation lag es nicht, ihr ausgegebenes Ziel war, den Abstand zu den Plätzen der Abstiegsrunde zu vergrößern, aber sie haben lediglich mit den Gästen getauscht und stehen mit 11:11 Punkten erneut auf Rang sechs und somit nur einen über den Kandidaten für die Abstiegsspiele.

In den ersten 18 Minuten, in denen sie lediglich zweimal zum Torerfolg kamen, schossen sie die Möglinger Torfrau von allen Positionen warm. Zur Unzulänglichkeit im Abschluss kamen jede Menge technische Fehler, fehlende Impulse vom Rückraum und kein konsequentes Durchspielen der Bälle. Abstimmungsprobleme und zu später Zugriff in der Defensive wurde dazu von den Schwäbinnen ausgenutzt, um in vier Minuten (10.-14.) gleich drei Siebenmeter herauszuholen und zu verwandeln. Im Anschluss zogen sie mit auch erst dem zweiten Treffer aus dem Spiel von ihrer herausragenden Akteurin Kathrin Schilling in der siebzehnten Spielminute auf 2:6 davon. Die HSG-Spielerinnen taten sich im mannschaftlichen Zusammenspiel weiterhin schwer und nur durch einige geglückte Einzelaktionen verkürzten sie bis zum Halbzeitpfiff auf 8:9.

Bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte war es wie gehabt nicht die Stärke des Gegners, sondern das Unvermögen und fehlende Ideen des Gastgebers, dass auf der Anzeigetafel sogar immer wieder ein Sechs-Tore-Rückstand über 11:17 und 13:19 abzulesen war.

Erst ab der 47. Minute war so etwas wie Mannschaftsgeist und kämpferischer Zusammenhalt ersichtlich und beim Anschlusstreffer zum 20:21 vier Minuten vor Spielende keimte Hoffnung auf. Doch ein umstrittener und spielentscheidender Siebenmeter für Möglingen eineinhalb Minuten vor Abpfiff besiegelte schließlich die 21:23-Niederlage der HSG.

„Wir waren erst ab der 50. Minute fähig, richtig als Team zusammenzuspielen und das hat den Kampfgeist geweckt, ist aber einfach viel zu spät, um so ein Spiel zu drehen“, bringt Rechtsaußen-Akteurin Wiebke Heck, die in der Partie viermal einnetzte, ihre Enttäuschung zum Ausdruck.

HSG: Schmurr, Bohneberg, Scheffler (3), Gottselig (2), Nussbaumer, Scholl (2), Laier, Pahl (2), Heck (4), Schulz (1), Halilovic, Lederer, König, Miltner (4), Baumann, Rimpf (3/3)

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3. Liga – Spielbericht HSG Damen 1 : HSG Wittlich

Komfortable Überwinterung auf Rang fünf

Nach Punkten und Tordifferenz würden die Drittliga-Handballerinnen nach dem 28:21 (14:10)-Heimsieg gegen die HSG Wittlich auf dem vierten Tabellenplatz überwintern, wegen des direkten Vergleichs gehen sie jedoch auf dem immer noch sehr komfortablen fünften in die sechswöchige Spielpause hinter Bietigheim 2, gegen die sie im ersten Saisonspiel den Kürzeren zogen.
Aufgrund der aktuellen Corona-Lage musste im Geisterspiel ohne den achten Spieler, also lautstarke Unterstützung von den Rängen, ausgekommen werden, aber online verfolgten bis zu 680 Fans den Livestream auf Facebook.
Dabei wurde die Festigkeit ihres heimischen Sofas sicher in den ersten vier Spielminuten schon ordentlich zur Probe gestellt, denn die Gäste aus der Südeifel lagen nach kürzester Zeit 3:0 vorne, ohne dass irgendetwas bei ihrem HSG-Team geklappt hätte. Danach hatten die heimischen Sitzmöbel eine lange zwanzigminütige Belastungspause, denn ab dann wurde in einem Acht-Tore-Lauf zum 8:3 nur eigene Treffer bejubelt.
Die Abwehr mit Samira Schulz und Britta Miltner im Mittelblock hatten sich gefunden und vertraten Abwehrchefin Lena Nussbaumer und Paula Lederer im Defensivzentrum immer besser. “Ab unserem ersten Treffer haben wir eine hervorragende Abwehrleistung gezeigt und konnten auch vorne Tore machen”, bestätigt Torfrau Clara Bohneberg, die ein glänzender Rückhalt war und den Gegner, nicht nur in dieser Phase, durch sehenswerte Paraden zur Verzweiflung brachte. Da hätte die HSG den Sack auch schon zumachen können, ließ aber bis zum Halbzeitpfiff den Gegner wieder auf 14:11rankommen.
“Wir haben im Angriff ruhig und besonnen agiert”, meinte Trainer Sascha Kuhn nach dem Spiel, das gelang aber immer nur phasenweise. Denn direkt zu Anfang der zweiten Halbzeit prägten Fehlwürfe, vor allem von den Rückraumakteurinnen und technische Fehler das Spiel, sodass die Gäste beim 18:15 (42.) wieder auf drei Tore rankamen. Anschließend besannen sich seine Schützlinge auch erneut nur teilweise auf ihre Stärken, zogen immer wieder auf fünf weg. Vor allem, wenn Madelaine Laier, die genau weiß, wann sie aus dem Abwehrverband raus und anspielbar für Gegenstöße am gegnerischen Tor sein muss, als beste Werferin mit einem Dreifacherfolg glänzte und insgesamt mit acht Toren am erfolgreichsten war. Anschließend galt nach dem 22:16-Vorsprung erneut “wilde Sau” ohne Konzept im Angriff und ohne finalem Deckel auf dem Ergebnis, denn in der 54. Minute holten die Wittlicherinnen beim 24:21 wieder bis auf drei Tore auf.
Dennoch war der 28:21-Erfolg des nicht besonders sehenswerten Spiels verdient und Kuhn glücklich über diese beiden wichtigen Punkte, denn er als Trainer war heute “einfach nur happy, so weit aus den Abstiegsrängen raus zu sein“.
Die Mannschaft und die Fans sind zufrieden, mit einer positiven 11:9:-Punktebilanz sicher in die Winterpausse gehen zu können. Außer den ersten vier Partien wurden keine mehr verloren und das Team kam besser in die Runde. Trotzdem hoffen alle, dass die Mannschaft noch zu mehr Konstanz, Stärke, und Spielfreude kommt, wie wir sie in der letzten abgebrochenen Saison zu sehen bekommen haben und hoffen ab dem 16. Januar auf attraktive Partien. Kuhn wird mit seinen Schützlingen aber sicher in der Pause alles geben, um bei den Rückspielen im nächsten Jahr den Erwartungen weiter gerecht zu werden.

HSG: Schmurr, Bohneberg, Golla, Scheffler (4), Scholl (2), Laier (8), Pahl, Heck, Schulz (5), Halilovic, Lederer, König, Miltner (1), Baumann (1), Rimpf (7/3)
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Verstärkung für St. Leon/Reilingen

Handball-Badenligist HSG St. Leon/Reilingen verstärkt sich mit sofortiger Wirkung mit Björn Koffeman. Der Linksaußenspieler spielte zuvor für den Verbandsliga-Spitzenreiter TSV Wieblingen, die TSG Eintracht Plankstadt und die HG Oftersheim/Schwetzingen.

„Mit seiner Verpflichtung ist die Planstelle auf Linksaußen ideal besetzt“, sagte Co-Trainer Jonathan Winter. „Mit seinem schnellen Umschaltspiel und seinen verschiedenen Wurfvarianten erhoffen wir uns mehr Treffsicherheit und einfache Tore.“ Koffeman soll nicht die letzte Veränderung im Kader sein. Winter ergänzt: „Wir sind gerade dabei, den Kader für die kommende Saison zusammenzustellen. Die letzten Monate haben gezeigt, dass wir unser Spiel nicht zu 100 Prozent aufziehen konnten, da wir auf der einen oder anderen Position nicht unsere beste Leistung abrufen konnten. Mit Björn wollen wir den vierten Tabellenplatz erobern.“

Coach Martin Schnetz ergänzt: „Im Training hat er bereits gezeigt, was in ihm steckt. Er wird den Wettbewerb in der Mannschaft erhöhen und uns mehr Alternativen einräumen.“ Das Trainerduo kennt Koffeman noch aus gemeinsamen Zeiten bei der HG.

Momentan liegt die HSG, die bislang häufig Probleme hatte, ins Spiel zu finden, mit einer Bilanz von 3:4-Siegen auf dem fünften Rang. Das nächste Spiel wird aber schon richtungsweisend sein, denn am Sonntag, 16. Januar um 18:00 Uhr, empfängt St. Leon/Reilingen den drittplatzierten TV Knielingen im Sportzentrum Harres. Mit dabei ist dann auch Neuzugang Koffeman. mjw

Name: Björn Koffeman

Jahrgang: 1993

Position: Linksaußen  

Nr.: 13

Vereine: HG Oftersheim/Schwetzingen, TSG Eintracht Plankstadt, TSV Wieblingen

Lieblingsgetränk: Ich mag Bier!

Abschlussfahrt am liebsten nach: Egal – Hauptsache Badehose

Warum HSG? Bock nochmal anzugreifen, wieder Spaß am Handball mit alten Freunden haben

Persönliche Ziele: Viel lernen und die Mannschaft unterstützen besser zu werden

Mannschaftsziele: Geile Rückrunde – Obere Hälfte und ab in die Play-Off’s Was ich schon immer mal loswerden wollte: Joni Winter – Bester Mann!

HSG St. Leon/Reilingen Badenliga-Vorschau

Nach der coronabedingten verlängerten Unterbrechung des Spielbetriebs über die Weihnachtszeit wird für das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen der Spielbetrieb am kommenden Sonntag wieder aufgenommen.  Gleich bei der ersten Begegnung im neuen Jahr trifft die HSG auf den Mit-Meisterschaftskandidaten TV Knielingen. Der TVK stellt eine sehr effektive Offensive mit einem starken Rückraum und einem beweglichen agilen Kreisläufer. Das HSG-Team hat sich gewissenhaft auf diese Aufgabe vorbereitet. Im Hinspiel konnte man lange Zeit mithalten und brachte den TVK durch konstruktives Spiel in arge Verlegenheit und hätte letzten Endes beinahe noch einen Punkt mitgenommen. Co-Trainer Winter zum Spiel: „Wir rechnen uns gute Chancen aus. In Knielingen haben wir durch unsere geduldige und überlegte Spielweise lange Zeit mitgehalten. Können wir unsere Abwehr am Sonntag stabilisieren und unsere Angriffseffektivität einbringen, haben wir auch gegen den TVK eine reelle Chance.“ 

Spielbeginn ist am Sonntag um 18.0 Uhr im Harres in St. Leon.

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Christkind hat neue Anzüge für die HSG-Jugend im Gepäck

Die weibliche E- und D-Jugend bedanken sich für die neuen Trainingsanzüge. Endlich können wieder alle im gleichen Outfit zu den Spielen fahren. Wenn wir auch Corona-bedingt bis Jahresende Spielpause haben, sind wir doch optimistisch, dass es zu Jahresbeginn wieder mit Handballspielen weitergeht. Die Mädels fiebern dem auf alle Fälle entgegen und sind weiterhin mit Eifer im Training.

BHV setzt Spielbetrieb aus

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Notverkündung durch die Landesregierung und der damit verbundenen 2G+-Regel, nicht nur für Zuschauer sondern auch für alle beteiligten Sportler, Trainer, Schiedsrichter etc., sehen sich die drei Handballverbände in Baden-Württemberg dazu gezwungen, kurzfristig den Spielbetrieb am Wochenende 4./5. Dezember in den drei Verbänden, ihren Bezirken und der Baden-Württemberg-Oberliga abzusetzen. Wir werden im Laufe der nächsten Woche unsere Vereine mit ausführlichen Informationen versorgen und bitten um Verständnis für diese Entscheidung!