Informationen für unsere Heimspiele 2020/2021

Alles was wichtig ist und was Sie wissen müssen, hier zusammengefasst:

  1. Hygienekonzept: Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz, 1,50 m Abstand

Wir haben für beide Spielhallen (Fritz-Mannherz-Halle Reilingen und Harres Sportzentrum St.Leon) an die Gegebenheiten angepasste und genehmigte Hygienekonzepte. Alle Besucher unserer Heimspiele müssen sich an diese Vorgaben halten.

  1. Zuschauerzahlen: Reilingen= 160 Sitzplätze, Harres: 120 Sitzplätze

  1. Kartenverkauf

Der Kartenverkauf wird wie vor Corona an der Abendkasse abgewickelt. Die Datenerfassung erfolgt über die App „EventTracer“ oder den üblichen Datenerfassungszettel. Jedoch würden wir Sie bitte vorzugsweise die App zu verwenden und am Eingang einfach den QR-Code zu scannen. Danke!

Detaillierte Beschreibung zur App „EventTracer“:

  1. Verkauf von Getränken und Speisen

Im Harres Sport- und Kulturzentrum St.Leon/Rot findet der Verkauf von Getränken und Speisen statt.

In den Fritz-Mannherz-Hallen in Reilingen findet kein Verkauf statt!

3. Liga Frauen HSG Bensheim/Auerbach II – HSG St. Leon/Reilingen

HSG kommt beim Derby komplett unter die Räder

Heck und Lederer sind enttäuscht über finalen Auftritt 


“Unser letztes Spiel mit unserer Mannschaft hätten wir uns definitiv anders vorgestellt”, ist die Drittligahandballerin Wiebke Heck nach der 16:32 (8:17)-Derbypleite ihrer HSG St. Leon/Reilingen bei der HSG Bensheim/Auerbach II sichtlich niedergeschmettert. Mit ihr Arm in Arm, dem zustimmend, nickt Paula Lederer enttäuscht unter Tränen, denn beide scheidende Akteurinnen, die gewaltig mit dem Abschiedsschmerz kämpften, mussten nun zusätzlich auch noch diesen kollektiv desolaten finalen Auftritt verdauen.
Dabei lief es im Anschluss an den 3:0-Lauf der Juniorflames zu Beginn gar nicht so schlecht, denn noch bis zur zwölften Minute war beim schnell gekonterten 6:4-Vorsprung der Gäste alles möglich. Das sollte es aber auch mit der HSG-Führung gewesen sein, denn den anschließenden zehn Treffern der Hessinnen zum 14:6 vermochten sie nichts entgegenzusetzen. In diesen Phasen fehle momentan einfach eine Führungsspielerin, “die motiviert, dirigiert und aus dem Rückraum entsprechend die Fäden zieht, um ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen, wie das auf Bensheimer Seite durchgehend Spielmacherin Antonia Grössl – auch beim anfänglichen Rückstand – eindrucksvoll demonstrierte”, hat Madeleine Hornstein keine Entschuldigung, aber eine Erklärung parat. Denn gerade Außenakteurinnen und Konterläuferinnen wie auch sie seien auf klare, umsichtig eingeleitete Aktionen und Anspiele angewiesen, um dadurch strukturiert und durch schnelles Spiel zum Erfolg zu kommen. “Da hat keine von uns einen klaren Kopf bewahrt und das Zepter in die Hand genommen. Wir waren alle nicht in der Lage, den Ball unter Kontakt weiterzuspielen und uns Chancen zu erarbeiten.” Auch nach der Halbzeitpause beim 8:17 war kein Aufbäumen in Sicht – Standhandball, unzählige technische Fehler, nicht ankommende Pässe und oft unnötig vorschnelle und dazu erfolglose Torwürfe – wenn es überhaupt dazu kam und die Bälle nicht vorher weggeworfen wurden – kennzeichneten weiterhin die zweite die Partie. Ein deprimierendes, aber durchaus gerechtfertigtes 32:16 der Juniorflames war die verdiente Quittung, wobei diese doppelt so oft einnetzten wie die enttäuschenden  Gäste. 
“Ich dachte, vergangene Woche wäre unser schlechtestes Saisonspiel gewesen, aber das gab sich nichts, hier war dazu noch der Gegner top. Es ist bei uns einfach so, wenn’s um nichts mehr geht, kippt die Formkurve so krass und schnell nach unten, dass von der Qualität meiner Mannschaft kaum mehr was zu sehen ist”, muss sich aber Trainer Daniel Weinheimer nicht weiter grämen, denn die Runde ist vorbei und das Saisonziel – der Klassenerhalt – längst erreicht, was die letzten Partien zu unmotivierten Pflichtspielen degradierte. Wobei er sich aber auf eines ganz sicher verlassen kann, ist, dass die Performance seiner Akteurinnen bei sämtlichen noch anstehenden Feiern und der gemeinsamen Abschlussfahrt nach Mallorca makellos sein wird, bevor sie nach der verdienten Pause in die Vorbereitung für die kommende Saison starten.

HSG: Bohneberg, Friedrich, Kappelar, N. Weschenfelder, Nussbaumer (1), Scholl (1), Hofmann (1), Lederer (1), Hornstein (3), Heck, C. Weschenfelder, Schulz (4), Engeln, Baumann, Rimpf ((5/2)

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In eigener Sache der Verfasserin dieser Berichte in den vergangenen fünf Jahren, die hiermit auch ihren letzten Wurf macht:

Herzlichen Dank, liebe Kollegen der Schwetzinger Zeitung, Frau Bauroth, Ali und Michael. Ihr habt mich mit Eurem Fachwissen beraten sowie mit Besonderheiten der Sportberichte vertraut gemacht, meine Beiträge immer zeitnah veröffentlicht, umsichtig redigiert – wenn nötig – und selten gekürzt – wenn berechtigt oder anders nicht möglich. 

Diese anschaulichen Spiegelungen der Begegnungen waren mir nur möglich, weil ich in Reihen der HSG-Spielerinnen eifrige Zuarbeiter hatte, die mich vor allem bei Auswärtspartien zuverlässig mit Infos versorgten und nach Gegenlesen Fehler ausmerzten: allen voran Madeleine wie in den Jahren davor Jana sowie Lene und durchgehend Paula – Ihr wart ausschlaggebend fürs erfolgreiche Gelingen!

Eine Institution waren die Trainertelefonate zweimal die Woche – mittwochabends zum Vorbericht und nach den Spielen am Wochenende – mit Daniel, der sofort offen und mit gegenseitiger Wertschätzung mir eine konstruktive Zusammenarbeit leicht machte. Das werde ich sehr vermissen – Du bist vor intuitiven gewohnheitsmäßigen Anrufen nicht sicher!

Mein Dank gilt Euch allen  – Trainern, Fans sowie vor allem den Spielerinnen – und lässt mich mit einem zufriedenen Schmunzeln und nicht wegzudrückenden Tränchen an jedes geführte Interview und eingeholte Stimmen fürs Zitat an Euch denken. Wir haben telefoniert, geschrieben und diskutiert, dabei hab ich so viel von Euch erfahren dürfen, was mich oft sehr bewegt hat – Mädels, Ihr seid toll, habt mich stets bereitwillig unterstützt, jede Einzelne werde ich in besonderer Erinnerung behalten und alle, die Ihr im Team um Euch habt, genauso. Dass sich das Engagement gelohnt hat, weiß ich von den zahlreichen Feedbacks der treuen – auch teilweise vereins- oder handballfremden – Leser der Schwetzinger Zeitung und der Homepage. 

Ich werde Euch im Auge behalten, aber vor allem im Herzen, werde Euch natürlich besuchen und meinen Nachfolgern wenn nötig zur Seite stehen, dabei besonders Tina und Thomas, der mich diese Saison zweimal bereits hervorragend vertreten hat. 

Herzlichen Dank für die konstruktive, unkomplizierte, bereichernde wie erfolgreiche Zusammenarbeit sowie Euer unvoreingenommenes und umfängliches Vertrauen und alles erdenklich Gute für Eure handballerische wie persönliche Zukunft!

Eure Martina

Unterirdische Wurf- und Fehlerquote

HSG St. Leon/Reilingen unterliegt deutlich in Buchen

Das wars wohl für die HSG St. Leon/Reilingen in der Verbandsliga. Mit einer deutlichen 21:30 (11:13) Niederlage beim TSV Buchen bleibt man am Tabellenende und muss den Gang in die Landesliga antreten. Nur durch einen Sieg in Buchen hätte man noch eine geringe Chance gehabt, doch durch eine vor allem in der zweiten Spielhälfte fatale Anhäufung von technischen Fehlern und eine suboptimale Wurfausbeute wurde auch der letzte Hoffnungsschimmer zunichte gemacht. Vielleicht war auch mitentscheidend das harzfreie Spielgerät, das dem HSG-Team offensichtlich enorme Probleme bereitete. Trotzdem hätte man nach den zuletzt gezeigten Leistungen ein größeres Aufbäumen des HSG-Teams erwartet und ein größeres Engagement, um sich doch noch an den letzten Strohhalm zu klammern. So muss man nach dem Abstieg aus der Badenliga in der letzten Saison ein weiteres Mal den Gang in die nächst untere Klasse antreten.

Der TSV begann die Partie recht flott. Schnell lagen die Hausherren mit 4:1 in Front. Doch allmählich fand sich das HSG-Team. Man war nun aufmerksamer in der Defensive und es gelangen einige klug gespielte Offensivaktionen. Beim 5:5 hatte man den Ausgleich geschafft und lag bis zur 15. Minute mit 7:5 vorne. Doch in der Folgezeit häuften sich schon technische Fehler im HSG-Spiel, man erzielte sieben Minuten keinen Treffer und musste vor allem durch Tempogegenstöße der Gastgeber fünf Tore hinnehmen, was zur 10:5 Führung des TSV führte. Bis zur Pause hielt das HSG-Team noch einigermaßen dagegen, musste aber mit einem 11:13 Rückstand in die Kabinen gehen.

Nach dem Seitenwechsel deutete sich schon frühzeitig an, dass das HSG-Team an diesem Tag nicht an die Leistungen der vorhergehenden Spiele anknüpfen konnte. Immer wieder produzierte man technische Fehler und Fehlabgaben, die von den aufmerksamen Gastgebern konsequent ausgenutzt wurden. Mit zahlreichen Tempogegenstößen baute der TSV seine Führung konsequent aus. Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Offensivabteilung der HSG, die massenweise klare Chancen vergab. Teils flog das Spielgerät über oder neben das Tor oder wurde eine sichere Beute des TSV-Torhüters. Überhaupt wurde aus dem Rückraum kaum ein Treffer erzielt. Über 20:15 und 23:16 wuchs der Vorsprung der Gastgeber kontinuierlich an und vom HSG-Team sah man kein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage. Am Ende sah man nur enttäuschte Gesichter ob der deutlichen 21:30 Niederlage.

HSG-Trainer Schnetz nach dem Spiel: „Ich bin sehr enttäuscht von meinem Team. Wir hatten zwar eine schlechte Trainingswoche, doch hätte ich mir mehr von meiner Mannschaft erwartet.“

Die Mannschaft und die Tore: Gaida (5), Schmitt, Zanki, Benetti (3), Halilovic (1). Schäfer (1), Fink, Frank (8/5), Schwechheimer, Baumgärtner, Bender, Netscher (3).

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Damen 2: Hart umkämpfter Auswärtssieg

Am Samstag, den 20.04.24 um 17 Uhr musste die HSG St. Leon / Reilingen auswärts gegen den Tabellendritten, TSG Wiesloch ran. Nach 30min trennten sich die beiden Mannschaften mit 15:15. Nach Spielabpfiff war die Freude auf der HSG Seite groß, denn die Anzeigetafel zeigt einen enorm wichtigen Sieg mit 31:32.

Die HSG St. Leon / Reilingen startete stark in das Spiel und zeigte zu Beginn eine beeindruckende Leistung mit hohem Tempo und einfachen Torerfolgen. Dadurch war die Damen der HSG bis zur 22 Minute in Führung. Zur Halbzeit trennten sich die beiden willensstarken Mannschaften mit 15:15. Ab der 22 Minute war das Spiel ausgeglichener und ein reines Kopf-an-Kopfrennen.
In der Abwehr stellt die Damen der HSG St. Leon / Reilingen um und nahm eine Spielerin in Manndeckung. Die TSG Wiesloch erzielte in dieser Phase die Tore überwiegend über ihre Außenspielerinnen. Wohingegen die HSG St. Leon / Reilingen im Angriff viel über den Kreis zu Torerfolgen kam.
In der 58min konnte sich die HSG St. Leon / Reilingen seit langem erstmal wieder mit zwei Toren absetzen. Doch die TSG Wiesloch ließ nicht locker und konnte durch technische Fehler auf Gästeseite wieder ausgleichen. 7 Sekunden vor Abpfiff verwirklichte die HSG St. Leon / Reilingen den Torwurf zum Sieg. Ein letzter direkter Freiwurf gab den Wieslocherinnen noch die Möglichkeit den Ausgleich zu sichern. Doch die zwei Punkte blieben bei den Gästen. Die Freude war riesig und so fuhr die HSG St. Leon / Reilingen mit zwei wichtigen Punkten bzgl. des Abstiegskampfes nach Hause.

Im Gesamten war das Samstagsspiel beider Mannschaften von Durchhaltevermögen und Kampfgeist geprägt. Die HSG St. Leon / Reilingen zeigte was in ihnen steckt und, dass sie trotz den klaren Tabellenplatzverteilungen nicht unterschätzt werden sollte. Die Damenmannschaft der HSG St. Leon / Reilingen bedankt sich bei allen mitgereisten Fans für ihre lautstarke Unterstützung der Tribüne.

Für die HSG spielten: Haupt 2; Brettschneider; J. Jünger 1; Auer 1; Grafetstetter; Pavic; Müller; Miltner 3; Magnus 6; Schieszl 4; Kölmel 9; Alberring 6

Teambildungsturnier in eigener Halle der weiblichen D-Jugend

Seit kurz vor Ostern wurden die Mannschaften aufgrund des Alterswechsel in den Jugenden neu formiert. Ein paar Trainingseinheiten konnten schon bestritten werden und an sich liefen die Vorbereitungen auf die anstehende Qualifikationsrunde für die kommende Saison. Aufgrund unterschiedlicher Problemthemen bei den Gruppenmeldungen, verzichtete der Verband auf die Quali und teilte die Gruppen selbst ein. 

Die Qualifikation ist für uns Trainerinnen immer ein guter Moment, Bestandsaufnahme im Team zu machen, um sich auf die kommende Saison gezielt vorzubereiten und die neu formierten Mannschaften zu einem Team zusammenzuführen. 

Somit organisierten wir unser eigenes kleines Teambildungsturnier mit den Vereinen TV Brühl, HSG Dielheim/Malschenberg, TSV Rot-Malsch und der SG Walldorf. Unsere Einladung wurde von den vier Vereinen sehr begrüßt, denn alle stehen nun vor den gleichen Herausforderungen – und den Mädels wollten wir die Möglichkeit geben, ohne Druck aufzuspielen, einfach selbst mal was auszuprobieren und sich an die neuen Mitspielerinnen zu gewöhnen. Sowohl der alte Jahrgang musste sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen und die Verantwortung in den Mannschaften übernehmen, als auch die Mädels des jungen Jahrgangs waren gefordert die neue Spielform der sinkenden Manndeckung umzusetzen und festzustellen, dass der Übergang von der E-Jugend zur D-Jugend vor allem an Geschwindigkeit und Körperkontakt erheblich zunimmt.

Unsere Spielerinnen absolvierten vier Spiele – immer mit völlig unterschiedlichen Zusammensetzungen in der Mannschaft. Vieles wurde ausprobiert, gekämpft und verteidigt – und vor allem immer fair. 

Das gesamte Turnier wurde zu einem großen Erfolg für alle beteiligten Mannschaften. Für unseren Trainerstab gab es so viele Erkenntnisse, auf die in den kommenden Trainingswochen eingegangen wird. Unsere Mädels haben sich an diesem Tag bereits sehr motiviert präsentiert und einige überraschten sich selbst mit tollen Aktionen, von denen wir gerne im weiteren Trainings- und Turnierverlauf noch mehr sehen möchten.

Ein herzliches Dankeschön geht an die sehr engagierte Elternschaft, die uns auf der Tribüne und im Verkauf sehr stark unterstützt hat!!! (AN)

Kader der weiblichen D-Jugend der kommenden Saison stellt sich vor

Nach dem die Alterswechsel in den Jugenden vollzogen sind, die Saison 2023/2024 zu Ende ging, schaut die HSG St. Leon-Reilingen mit Spannung auf die kommende Saison. Auch diesmal haben wir in der weiblichen D-Jugend (2012/2013) gleich zwei Mannschaften am Star – 28 Mädels stehen in den Startlöchern und möchten ihr handballerisches Können zeigen. 

Es gilt nun, alle Spielerinnen auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten und das Training entsprechend zu gestalten, dass sowohl junger als auch alter Jahrgang profitieren und gefordert und gefördert werden.

Die gespendeten Warmmachshirts der Firmen Karamalz, Autohausgruppe Geisser, Atwell Capital und Blumenhaus Weißbrod werden uns auch in der Saison 2024/2025 begleiten. 

Gerne können und dürfen sich handballinteressierte Mädchen des Jahrgangs 2012/2013 bei uns im Training vorstellen und sich am besten gleich mal ausprobieren. Unsere Trainingszeiten sind montags im Harres, St. Leon von 17.15 – 18.30 Uhr und donnerstags in der Sporthalle Reilingen von 18.00 – 19.30 Uhr. Kommt vorbei, habt Spaß dabei – wir freuen uns auf weitere Spielerinnen! (AN)

HSG männliche C1-Jugend

Souveräner Auftritt in Qualifikation für die Landesliga

Am vergangenen Samstag gelang der männlichen C1-Jugend der HSG die erhoffte direkte Qualifikation für die Landesliga. Mit drei teilweise famos herausgespielten Erfolgen gelang den HSG-Jungs das geplante Erreichen der Landesliga. In Mosbach hatten es die HSG-Jungs mit den Mannschaften TV Mosbach, HSG Dielheim/Malschenberg 2 und dem TSV Sinsheim/Steinsfurt zu tun. Hierbei überzeugten unsere Jungs in allen drei Begegnungen mit souverän herausgespielten Siegen und hatten am Turnierende mit 6:0 Punkten den Sprung in die Landesliga erfolgreich geschafft.

Gleich im ersten Spiel gegen Mosbach zeigten sich die HSG-Jungs hellwach und konzentriert. Gestützt auf eine sehr aufmerksame Defensive zogen sie ein sehr konstruktives Angriffsspiel auf. Immer wieder führten gekonnt gespielte Auslösehandlungen zu klaren Torchancen, die auch überwiegend genutzt wurden. So konnte man schnell eine 5:2 Führung herausspielen. Im weiteren Spielverlauf dominierten unsere Jungs die Partie eindeutig, zeigten gelungene Kombinationen und hatten am Ende einen deutlichen 12:5 Sieg inne.

Im zweiten Spiel traf man auf die HSG Dielheim/Malschenberg 2. Dies war schon eine vorentscheidende Partie, da auch der Gegner sein erstes Spiel gewonnen hatte. Anfangs war diese Begegnung einigermaßen ausgeglichen, wobei die HSG-Jungs stets mit zwei bis drei Treffern in Führung lagen (4:2 und 7:4). Mit zunehmender Spieldauer setzte sich dann das effektivere Spiel der HSG-Jungs durch. Stets aufmerksam und kompakt in der Defensive und konzentriert in der Offensive blieb das HSG-Team weiter in Front. Die vor allem in der Offensive sehr kluge Spielweise der HSG-Jungs führte schließlich zu einem am Ende deutlichen 14:10 Erfolg.

Im letzten Spiel traf man auf den TSV Sinsheim/Steinsfurt. Von Spielbeginn an dominierte das HSG-Team. Eine sehr kompakte Defensive ließ in den ersten 10 Minuten nur einen Treffer zu (6:1). Im Angriff gefielen die HSG-Jungs durch feine Einzelleistungen, konstruktives Mannschaftsspiel und eine sehr gute Wurfquote. Es spielte praktisch nur eine Mannschaft: die HSG-Jungs. Spielfreudig mit technisch sauberem Spiel dominierten sie ihren Gegner fast nach Belieben und kamen am Ende zu einem überlegenen 15:7 Erfolg.

Mit souveränen drei Siegen in der Qualifikation spielt man somit auch in der nächsten Saison in der Landesliga. Ein Lob den HSG-Jungs, die mit einer überzeugenden Leistung diesen verdienten Erfolg errungen haben. Dementsprechend große war die Freude bei den HSG-Jungs und den mitgereisten Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützten.

Es spielten: Yannick, Nico, Julian, Janne, Raphael, Jan Lukas, Felix, Maximilian, Mattis, Simon Braun und Jonathan.

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Damen 2: Lang ersehnte zwei Punkte

Am Mittwochabend trafen die HSG St.Leon/Reilingen und die SG Nußloch um 19:15 Uhr in der heimischen Reilinger Halle aufeinander. Die Frauen der HSG St.Leon/Reilingen konnten diese Partie mit einem Endspielstand von 43:34 (Halbzeitstand: 21:19) für sich entscheiden und somit die lang ersehnten zwei Punkte mitnehmen.
Es stand von Anfang an fest, die Gastgeberinnen wollen dieses Spiel gewinnen, um weiter um den Klassenerhalt kämpfen zu können.
Durch einen sehr konzentrierten Beginn konnte die heimische Mannschaft sich nach 5 Minuten zu einem 5:1 absetzen. Die Angriffsleistung der HSG war konstant sehr stark und brachte viele gute Aktionen. In der Abwehr zeigten sich aber Schwächen.
Auch in die zweite Halbzeit kam die 2. Frauenmannschaft der HSG St.Leon/Reilingen mit viel Motivation und Kampfgeist zu vielen guten Spielszenen und daraus folgenden Torabschlüssen. In der 37. Minute erhielt die spielbestimmende Spielerin (B. Miltner) ihre zweite Zweiminutenstrafe, weshalb der Trainer die Abwehr umstellte. Den Vorsprung konnte die heimische Frauenmannschaft sicher halten und siegte somit mit einem Endstand von 43:34.

Es spielten: Grafetstetter, Müller, Haupt (5), Brettschneider, Ziegler, Jünger, Auer (2), Miltner (12), Lauer (2), Kölmel (13/6), Hartmann, Magnus (5), Schieszl (3), Alberring (1)

Nun heißt es nochmal alle Kräfte sammeln, um die nächsten zwei Punkte am Samstag mit nachhause zu nehmen.

Am Samstag steht direkt das nächste Spiel auswärts gegen die TSG Wiesloch an. Anpfiff ist um 17 Uhr.

3. Liga Frauen HSG Bensheim/Auerbach II – HSG St. Leon/Reilingen, Vorbericht

HSG will erneut gegen Juniorflames gewinnen 

Derbytriumph wäre für “Lene” im Saisonfinale die Krönung 

“Wir haben eine super Saison gespielt und meine Mannschaft hätte es sich mehr als verdient, die Drittligasaison auf dem hervorragenden fünften Rang abzuschließen”, hat Lena Peribonio, die leider nur mit wenigen Einsätzen dabei sein konnte, zur letzten Partie der Runde betont. Diese Meinung teilt die erfahrenste Spielerin der HSG St. Leon/Reilingen vor der finalen Begegnung auswärts bei der Bundesliga-Reserve der HSG Bensheim/Auerbach vermutlich mit vielen mitreisenden Fans. Diese werden sicher zahlreich die kurze Strecke beim einzigen Derby auf sich nehmen und möchten gerne beim letzten Rundenspiel für den enttäuschenden Auftritt vergangene Woche gegen Leverkusen versöhnt in die handballfreie Zeit gehen. “Ich glaube fest daran, dass meine Mannschaftskameradinnen sich da noch mal motivieren können, denn der überraschende 28:27-Triumph beim Hinspiel zu Hause war sensationell und für alle ein Fest”, glaubt Peribonio an ihre Mädels, zumal sie bestimmt ihrem Ex-Trainer Sascha Kuhn, dem jetzigen Coach der Juniorflames, zeigen wollen, was sie draufhaben. Die ehrgeizige und humorvolle Flügelflitzerin, die viele Jahre bei den Kurpfalzbären auflief – damals allen unter ihrem Utz- und Mädchennamen “Lene” Ebel bekannt – und 2021 zur HSG stieß, erzielte auf Linksaußen und mit ihrem Riecher für Tempogegenstöße unzählige Tore. Nach der Geburt ihrer Tochter legte sie ein astreines Comeback hin, zog sich dann eine Knieverletzung zu und – das war natürlich lange nicht öffentlich – hat jetzt bereits wieder Halbzeit bei ihrer zweiten Schwangerschaft. Sie weiß noch nicht, ob es gelingt, hält sich aber im Mannschaftstraining –  “solange ich durch Körperkontakt keine Gefährdung eingehe” – und durch regegelmäßige Schwimmeinheiten fit und hat ihre Zusage für kommende Saison gegeben. “Wenn ich aber merke, dass ich dann gleichzeitig weder meinen zwei Kindern noch  meiner Mannschaft gerecht werden beziehungsweise durch meine Leistung den Mädels nicht mehr weiterhelfen kann, werde ich – auch wenn’s richtig schwer fallen wird – die Konsequenz ziehen”, schaut die bis dahin 32-jährige sympathische Routinierin schon auf die Saison 24/25. 

Wie sie hofft auch HSG-Trainer Daniel Weinheimer noch mal auf einen Paukenschlag seines Teams beim letzten Spiel: “Ich wünsche mir vor allem eine deutliche Reaktion auf den katastrophalen Auftritt vergangenen Samstag gegen Leverkusen. Das wird gerade gegen Bensheim schwierig, Spielerinnen und Trainer beider Teams kennen sich gut, sie sind im Aufwind und komplett im Einsatz. Dazu werden sie in der letzten Heimpartie einen sauberen Abschluss hingelegen wollen und alles geben. Die Juniorflames sind eindeutige Favoriten und die Voraussetzungen ganz andere als bei unserem knappen Sieg im Hinspiel. Dennoch würde es nicht nur mich freuen, wenn wir zum Abschied meines Co-Trainers Alexander Bender und den Akteurinnen, die uns verlassen, noch mal eine begeisternde und spannende Begegnung sehen würden und natürlich auch gerne mit zwei Punkten für uns.” Nahezu alle seiner Schützlinge wird er dazu auf dem Spielberichtsbogen schreiben können, nur die Langzeitausfälle Jana Pahl, Hannah Merten und Lena Peribonio werden fehlen, aber ihre Mannschaftskameradinnen von den Rängen anfeuern. 

Deshalb hoffen alle HSG-Akteurinnen, dass sich möglichst viele Fans zur Unterstützung am Sonntag um 17 Uhr auf den Weg in die Bensheimer Halle der Geschwister-Scholl-Schule machen. 

HSG Bensheim/Auerbach II – HSG St. Leon/Reilingen, Sonntag, 22. April, 17 Uhr, Geschwister-Scholl-Schule, Bensheim 

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Routinierin und Flügelflitzerin Lena Peribonio erwartet ihr zweites Kind und möchte danach ihrer Mannschaft wieder helfen. 

HSG St. Leon/Reilingen Vorschau Verbandsliga

Nach der starken Leistung der HSG am vergangenen Samstag mit dem Punktgewinn gegen Walzbachtal steht dem HSG-Team eine vielleicht wegweisende Begegnung an. In der Auswärtspartie beim TSV Buchen hat das HSG-Team die vielleicht letzte Chance, dem Abstieg noch zu entgehen. Das Hinspiel gewann das HSG-Team deutlich und war dem Gegner klar überlegen. Der TSV erwies sich aber gerade in den Heimspielen als sehr unbequem und erfolgreich. Das HSG-Team kann mit einem Sieg an Buchen in der Tabelle vorbeiziehen. Eine ähnlich leidenschaftliche und spielerisch starke Leistung muss das HSG-Team in die Waagschale werfen, um in Buchen zu zwei vielleicht entscheidenden Punkten zu kommen. 

Spielbeginn ist am Samstag um 20.00 Uhr in Buchen.

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Leidenschaftlicher Fight der HSG

St. Leon/Reilingen punktet gegen Tabellenzweiten

„Respekt vor meinem Team gegen eine Spitzenmannschaft. Trotz der unberechtigten roten Karte für Willi Fink, durch die wir geschwächt waren und uns am Ende etwas die Körner gefehlt haben, sind wir zurückgekommen und haben toll gefightet“, meinte HSG-Trainer Schnetz nach dem Spiel. In einem sehr abwechslungsreichen, am Ende dramatischen Spielkam die HSG St. Leon/Reilingen am vergangenen Samstag in der Fritz-Mannherz-Halle zu einem hochverdienten 30:30 (16:13) Unentschieden gegen die HSG Walzbachtal. Eine spielerisch sehr starke Vorstellung boten hierbei die Gastgeber, die den Aufwärtstrend der letzten Begegnungen fortsetzten und dem Tabellenzweiten einen tollen Fight lieferten. Man wird nun abwarten müssen, inwiefern der eine Punkt noch entscheidend sein kann. Leider wurde das Spiel durch die oft rüden Attacken der Gäste beeinflusst, was die unsicheren Schiedsrichter nicht konsequent ahndeten. 

In einer wiederum konzentrierten Anfangsphase legte das HSG-Team einen Start nach Maß hin. Mit klug aufgebauten Angriffsaktionen erspielte man sich seine Torchancen und war auch im Abschluss sehr effektiv. In der Defensive zeigte man zwar die ein oder andere Unaufmerksamkeit, doch da war dann noch der sehr stark haltende HSG-Keeper, der mit tollen Paraden zunächst nur einen Treffer zuließ (4:1, 7. Min.). Schon in den ersten 10 Minuten legten die Gäste eine sehr rustikale Defensive an den Tag, was zu zahlreichen Spielunterbrechungen führte. Doch das HSG-Team ließ sich dadurch kaum beirren und suchte weiter konsequent den Weg zum Tor. Klug und effizient herausgespielte Torchancen, gute Wurfquote und eine kompakte Defensive ließen den Vorsprung auf 7:3 und 9:5 (17. Min.) anwachsen. Die Gastgeber hatten einen guten Lauf, wurden aber durch die völlig überzogene rote Karte (ein relativ harmloses Foul) für Fink etwas aus dem Konzept gebracht. Die Gäste nutzten einige technische Fehler der HSG, kamen durch schnelles Umschaltspiel zu ihren Treffern und hatten beim 10:9 den Anschluss hergestellt. Doch das HSG-Team fand wieder zum Spiel zurück, wirkte in Offensive und Defensive wieder konzentriert und lag beim 15:11 vier Tore in Front. Zur Pause hatte das HSG-Team einen 16:13 Vorsprung inne, der aufgrund der starken ersten Hälfte völlig verdient war.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber zunächst das dominierende Team und bauten durch gelungene Ballstafetten schnell die Führung auf 19:14 aus. Mit überlegten Aktionen und kluger Raumaufteilung ließen sich die Gastgeber auch durch die weiterhin sehr rustikalen Gäste nicht beeinflussen, spielten einen sehr flüssigen und druckvollen Handball und waren eindeutig Chef im Ring. Gestützt auf die sehr kompakte Defensive startete das HSG-Team auch seine Tempogegenstöße und lag nach 40 Minuten mit 21:16 in Front. Allmählich fingen sich die Gäste wieder, forcierten in der Offensive durch ein nun variables Spiel das Tempo und brachten sich durch druckvolle Kreuzbewegungen in aussichtsreiche Positionen. Als dann bei den Gastgebern auch die Wurfquote etwas nachließ, nutzten die Gäste dies konsequent aus und kamen auf 22:21 heran (48. Min.), weil auch die HSG-Defensive nicht mehr aktiv eingriff, und hatten beim 24:24 den Ausgleich erzielt. Die letzten 8 Minuten waren dann an Spannung kaum zu überbieten. Die Gäste hatten nun das Momentum auf ihrer Seite, nutzten die Abwehrschwächen der HSG und lagen beim 27:29 mit zwei Treffern in Front. Doch das aufopferungsvoll und vorbildlich kämpfende HSG-Team schaffte mit zwei blitzsauber herausgespielten Treffern den 29:29 Ausgleich. Und nach dem erneuten 29:30 Rückstand brachte eine entscheidende, toll herausgespielte Kombination die Chance zum Ausgleich, die auch zum hochverdienten 30:30 genutzt wurde. 

Die Mannschaft und die Tore: Hühn, Gaida (6/5), Schmitt, Netscher (8), Zanki, Benetti (6), Halilovic, Schäfer (6), Fink, Frank (4), Schwechheimer, Baumgärtner, Bender.

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