Informationen für unsere Heimspiele 2020/2021

Alles was wichtig ist und was Sie wissen müssen, hier zusammengefasst:

  1. Hygienekonzept: Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz, 1,50 m Abstand

Wir haben für beide Spielhallen (Fritz-Mannherz-Halle Reilingen und Harres Sportzentrum St.Leon) an die Gegebenheiten angepasste und genehmigte Hygienekonzepte. Alle Besucher unserer Heimspiele müssen sich an diese Vorgaben halten.

  1. Zuschauerzahlen: Reilingen= 160 Sitzplätze, Harres: 120 Sitzplätze

  1. Kartenverkauf

Der Kartenverkauf wird wie vor Corona an der Abendkasse abgewickelt. Die Datenerfassung erfolgt über die App „EventTracer“ oder den üblichen Datenerfassungszettel. Jedoch würden wir Sie bitte vorzugsweise die App zu verwenden und am Eingang einfach den QR-Code zu scannen. Danke!

Detaillierte Beschreibung zur App „EventTracer“:

  1. Verkauf von Getränken und Speisen

Im Harres Sport- und Kulturzentrum St.Leon/Rot findet der Verkauf von Getränken und Speisen statt.

In den Fritz-Mannherz-Hallen in Reilingen findet kein Verkauf statt!

3. Liga Frauen HSG Rodgau Nieder-Roden – HSG St. Leon/Reilingen Vorbericht

HSG will in Rodgau punkten

Am Samstagnachmittag treten die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen, die momentan auf dem siebten Platz rangieren, auswärts gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden an, den derzeitigen Tabellenfünften, der aber noch zwei Spiele weniger absolviert hat.

„Ich kenne den Gegner bisher nur von den Videos, er scheint auf allen Positionen gut besetzt zu sein, ist aus dem Rückraum, im Eins-gegen-eins, oft auch mal mit zwei Kreisläuferin torgefährlich, dazu stellt er eine sehr bewegliche Abwehr“, warnt Trainer Daniel Weinheimer vor den Hessinnen, die sicher in eigener voller Halle mit Heimvorteil anders auftreten werden als vergangenes Wochenende bei ihrer Niederlage in Eddersheim. Eine solche hat auch die HSG gegen Kappelwindeck/Steinbach eingesteckt und muss vor allem eine deutlich bessere Defensivleistung auf die Platte bringen, um Zählbares aus Rodgau mitnehmen zu können.

Dabei wird Weinheimer erneut auf Britta Miltner verzichten müssen und weiß noch nicht, wer sonst noch fehlen wird, „denn diese Woche haben sich alle möglichen Spielerinnen im Training krank gemeldet, die aber hoffentlich bis Samstag wieder fit sein werden“. Sicher ist er sich jedoch, dass “die Mädels, die letztendlich mit im Bus sitzen werden, bereit sind, alles zu geben, um diese zwei wichtigen Punkte zu holen“. Er und sein Team hoffen dazu bei der Abfahrt um 13.30 Uhr am Häusl in St. Leon zur Unterstützung auf zahlreiche mitfahrende Fans.

HSG Rodgau Nieder-Roden – HSG St. Leon/Reilingen, Samstag, 4. Februar, Rodaustrom-Sportarena Rodgau

HSG Herren 3 mit Torfestival

35:35 Unentschieden gegen TV Sinsheim 2 

 

Am letzten Januarsamstag begrüßte die 3. Herrenmannschaft die 2. Vertretung des TV Sinsheim in der Reilinger Fritz – Mannherz – Halle. Da die HSG mit nur 9 Feldspielern antreten konnte war für jeden Spieler genügend Spielanteile vorhanden was auch genutzt wurde, denn alle Feldspieler konnten sich als Torschützen eintragen. Dagegen konnten die Gäste aus Sinsheim aus dem Vollen schöpfen. 

Es dauerte jedoch bis zur 3. Minute ehe J. Steinhauser und P. Müller den Torreigen für die HSG eröffneten und man dann wieder bis zur 8. Minute warten musste bis der 3. Treffer (3:2) für die Hausherren fiel. Danach ging es Schlag auf Schlag. Konnte sich ein Team mal mit 2 Toren absetzen folgte spätestens ein paar Minuten später der Ausgleichstreffer, zumindest bis zur 21. Minute (11:11). Im letzten Drittel der ersten Hälfte war dann große Konfusion in der Abwehr und Angriff auf Seiten der HSG. Dies nutzen die Gäste unverschämterweise schamlos aus, um sich bis zum Pausenpfiff eine 5 Tore Führung zum 15:20 zu erspielen. 

Den anfänglich besseren Start in die 2. Spielhälfte hatten wiederum die Gäste aus Sinsheim. Der TVS konnte seinen Vorsprung auf 7 Tore (16:23; 34. Minute) ausbauen, ehe die Hausherren in den nächsten 15 Minuten einen 10:3 Lauf hinlegten und Routinier M. Hambsch den 26:26 Ausgleichstreffer markieren konnte. Danach wechselte die Führung immer hin und her und beide Mannschaften boten den Zuschauern ein nervenaufreibendes Finish bei dem P. Salzer zum Schlusspfiff die Nerven behielt und den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 35:35 vom 7m-Punkt aus erzielt hat. 

 

Es spielten:

Christian Bitz, Urs Merkhofer (beide Tor)

Pascal Salzer (16/6), Fabius Menger (3), Jannis Knebel (2), Paul Müller (2), Lukas Träutlein (2), Lars Methner (2), Michael Hambsch (4), Jann Steinhauser (2), Dennis Herzog (2)

 

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Weibliche E-Jugend spielte sich mit starkem Kampfgeist zum Sieg

Am Sonntag stand in Walldorf die nächste Herausforderung auf dem Spielplan. Aus dem Hinspiel wussten wir, dass dies eine harte Nuss werden würde. Walldorf agiert in der Abwehr ausschließlich durch sehr körperbetontes Spiel mit Klammern, so dass ein Spielfluss so gut wie unmöglich ist. Dieser „zerstörerische“ Handball kostete auch die mitgereisten Fans einiges an Nerven und der Schiedsrichter war extrem gefordert. Unsere Spielerinnen waren darauf gut eingestellt und ließen sich nicht durch diese Spielweise beirren. Gegen die zum Teil über einen Kopf größeren Spielerinnen aus Walldorf war es sehr schwer sich durchzusetzen. Dennoch gelang es, sich frei vor das Tor zu spielen. Dass dabei nicht alle Chancen genutzt werden konnten, ist bei einer E-Jugend ganz normal. Im Gegenzug schafften es unsere Mädchen, die angreifenden Walldörferinnen mit spielerischen Mitteln vom Ball zu befreien – ganz ohne Klammern. Das Spiel endete verdient mit 28:35 für unsere Mannschaft. Ein Sieg, der durch mannschaftliche Geschlossenheit, sehr starken Kampfgeist und einer sehr guten Torfrauenleistung erarbeitet wurde und auch anhand des Spielverlaufs verdient ist. (AN)

Weibl.-C-Jugend  HSG St.Leon-Reilingen – SG Walldorf 13:27

Nach der Niederlage gegen Schwarzbachtal wurde im Training versucht, einige Sachen umzustellen, um sich auf die Finalen Spiele vorzubereiten. Alle Spieler nahmen an den Einheiten teil und bemühten sich,  aufs Handball zu konzentrieren. Im Vorspiel hatte man noch Probleme mit den Spielerinnen aus der Nachbarstadt, deshalb begann man etwas vorsichtiger in Abwehr und Angriff.

Aber zu Beginn merkte man, abtasten geht nicht …wir wollen gewinnen,  genau die richtige Einstellung, die man sich als Verantwortlicher wünscht.

Schon nach 8 Minuten musste Walldorf eine Auszeit nehmen, beim Stand von 2:9 für unsere HSG. In den ersten Minuten Stand Torfrau Maggy den Schützen aus Walldorf mit ihren Paraden immer im Weg, sie machte in der ersten Hälfte ein sehr gutes Spiel, und war der große Rückhalt unserer Abwehr. Mit 5:12 Toren für unser Team wurden  die Seiten gewechselt.

Die zweite Spielhälfte begann mit einem 6:2 Lauf, als beim Spielstand 7:18 Walldorf eine Unterbrechung beantragte, die auch keine Wirkung zeigte.

In Abwehr und Angriff wurden noch einige Umstellungen ausprobiert um auf kommende Aufgaben vorbereitet zu sein

Der Sieg mit 13:27 Toren geht auch in dieser Höhe in Ordnung

  Presse Bericht :  

Die HSG St. Leon/Reilingen schlägt die SG Walldorf Astori 1902 Mädchen auf fremdem Parkett mit 13:27 (5:12). Einen besonderen Sahnetag hat dabei Dzhenifar Mihaylova mit 9 erzielten Toren.

Die HSG St. Leon/Reilingen erarbeitet sich in einem intensiven Spiel den Auswärtssieg. Coach Wolfgang Koch konnte mit der Leistung des Teams zufrieden sein. Am erfolgreichsten von der JSG St. Leon/Reilingen war Dzhenifar Mihaylova mit insgesamt 9 Treffern. Die Gastmannschaft konnte ihre Führung aus der ersten Halbzeit bis zum Ende weiter ausbauen.

Weibliche D Jugend

HSG St.Leon-Reilingen-SG Horan   10:7

Da man das Hinspiel doch souverän gewonnen  und das Spiel erst um 12:30Uhr angepfiffen wurde, ging die Mannschaft vielleicht  davon aus, dass man auch die Punkte beim Rückspiel im Schongang  für sich verbuchen kann. Irgendwie kam kein Spielfluss zustande und dieses Spiel machte zum Glück für unser Team  auch der Gegner mit. In der 3 Minute wurde ein Angriff mit dem ersten Tor belohnt und es dauerte sage und schreibe 10 Minuten bevor der Ball zum zweiten Mal im gegnerischen Tor untergebracht werden konnte. Das Spiel plätscherte ganz gemütlich und ohne große Emotionen bis zur Halbzeit vor sich hin. Beim Stande von 3:2, einige Zuschauer dachten bestimmt dass sie beim falschen Spiel sind, gingen die Teams in die Halbzeitpause, in der sie daran erinnert wurden, welches Ziel man sich vor dem Spiel gesetzt hatte. Natürlich gewinnen. Doch auch die zweite Hälfte wurde von beiden Mannschaften, was die Angriffsleistung betraf,  nicht besser gespielt.  Ein großes Lob muss man unseren Mädels für ihre Leistung in der Abwehr aussprechen. Die beiden Torfrauen hielten unsere Mannschaft im Spiel indem sie sehr viele Torchancen des Gegners zunichte machten und die daraus resultierenden Konter  leider von unserem Team nicht in Tore umgesetzt werden konnten. In der 32 Minute gelang  denMädels von der SG Horan zum ersten Mal im Spiel der Ausgleich zum 6:6 . Das war wie ein Weckruf für unsere HSG Mädchen. Die Abwehr kämpfte um jeden Ball und auch im Angriff konnten in drei Minuten drei Tore zum 9:6 erzielt werden. Horan kam noch in der 38 Minute auf 9:7heran doch im Gegenzug  gelang der Heimmannschaft der Treffer zum 10:7 und nun konnten die Zuschauer doch etwas entspannt die restlichen zwei Minuten auf der Tribüne das Spiel ansehen.

Am Ende so muss man sagen, hatte nicht die an diesem Tag bessere sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen.

Es spielten im Tor und Feld: Emma Grüneberg, Melina Melchior

Feld: Kim Happel, Marie Rhoden, Kira Brandenburge, Marie Knebel, Letizia Skanda, Vanessa Jäpel, Heide Hermann, 

Bei unseren  drei Spielerinnen aus der E Jugend Emy Zerweck, Alina Steinemann und AnnelieReifel bedanken wir uns recht herzlich, dass sie, da wir krankheitsbedingt nicht komplett waren, ausgeholfen haben, obwohl sie schon morgens ihr Spiel bestritten hatten.

Vielen Dank auch an Emma  die uns immer wieder im Tor unterstützt.

Dass unserer Mädels besser spielen können werden sie bestimmt am nächsten Samstag beim Spiel gegen den TSV Steinsfurt zeigen. Aber da  heisst es, am Freitag früh schlafen gehen, da das Spiel schon um 10:00Uhr in Sinsheim angepfiffen wird.

Treffpunkt ist am Samstag um 8:45Uhr beim Ehrmann Parkplatz. Bitte melden wer Mitfahrgelegenheit braucht.

TSV Steinsfurt-HSG St.Leon-Reilingen 8:7


Nachdem  das Spiel verloren und sich  die Enttäuschung über die verlorenen Punkte gelegt hatte, kann man unseren HSG Mädchen bescheinigen, dass sie ein gutes Spiel abgeliefert haben. In der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft, so dass dem Gegner kaum eine Chance zu einem richtigen Spielaufbau gegeben wurde. Das große Manko bei  unserem  Spiel waren die vielen ungenutzten und vergebenen Torchancen.  Jede Spielerin in der Abwehr erkämpfte sich mindestens einmal den Ball vom  Gegner und  konnte einen Konter einleiten oder selbst  Richtung gegnerischem Tor gehen um den Ball auch in diesem unterzubringen. Leider konnte von ca. 15 dieser Torchancen nur 3 verwertet werden, da der  Ball frei vor dem Tor stehend rechts, links, neben oder über das Tor geworfen wurde und oftmals  stand auch der Pfosten, die Latte oder auch die Torfrau im Wege. Im Angriffsspiel waren auch im Gegensatz zu der im letzten Spiel gezeigten Leistung  mehr  Bewegung und viele Positionswechsel zu sehen.  Alle waren in Bewegung und so wurden Räume für die Angreifer geschaffen,  die jedoch immer wieder freistehend , den Ball nicht im Tor unterbringen oder an der Torfrau scheiterten. Während des Spiels konnte sich keine Mannschaft  absetzen und man ging beim Stande von 4:3 in die Halbzeitpause. In der 25 Minute gelang es unseren HSG Mädels zum ersten Mal einen 2 Tor Vorsprung zum 5:7 herauszuspielen, den sie jedoch trotz zahlreicher 100% Torchancen nicht ausbauen  konnten. In der 28 Minute gelang Steinsfurt noch der Ausgleichstreffer und in der 33 Minute der Führungstreffer und zugleich der Siegtreffer.

Es spielten im Tor: Melina Melchior, Marie Knebel

Feld: Vanessa Jäpel, Heidi Hermann, Kira Brandenburger, Kim Happel, Marie Rhoden,  Letizia Skanda,  

Trotz der Niederlage konnten wir unseren 3 Tabellenplatzbehaupten. Beim nächsten Spiel gegen die Mannschaft der HG Oft.-Schwetzingen werden wir hoffentlich wieder unsere Treffsicherheit zeigen können und unsere Torchancen besser nutzen. Das Spiel findet am 04.Februar um 11:45Uhr in Reilingen statt.

Wegweisende Auswärtspartie

 

Nach dem verdienten Heimerfolg in der Vorwoche fährt die HSG St. Leon/Reilingen mit breiter Brust zum wichtigen Abstiegsduell bei der TSG Dossenheim. Die Hausherren haben zuletzt insbesondere Zuhause regelmäßig gepunktet und werden sich für die knappe Hinspielniederlage revanchieren wollen, als sie auch nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Dennoch muss den Gästen nicht bange sein, wenn sie die zuletzt gezeigten Leistungen aus den Heimspielen auch auswärts abrufen können. Mitentscheidend dürfte auch werden, dass die HSG auch mit Blick auf das geltende Harzverbot eine erneut stabile Abwehr stellt und die Anzahl der technischen Fehler minimiert. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung in diesem wegweisenden Spiel am kommenden Sonntag, 05.02.2023, um 16:30 Uhr in Dossenheim.

Starke Defensivleistung sichert zwei wichtige Punkte

 

Trotz der hohen Auswärtsniederlage sowohl in der letzten Woche als auch im Hinspiel ging die HSG St. Leon/Reilingenaufgrund der guten Leistungen der vorherigen Heimspiele durchaus optimistisch in die Partie gegen die SG Heddesheimam vergangenen Samstag. „Wir müssen gerade zu Hause auch einmal solche Spiele gewinnen, wenn wir die Klasse halten möchten“, sagte HSG-Trainer Martin Schnetz vor dem Anpfiff. „Heddesheim ist eine starke Mannschaft, das zeigt schon der Blick auf die Tabelle. Allerdings haben wir durchaus eine Chance, wenn wir unsere Leistung abrufen.“ 

Damit sollte er Recht behalten, auch wenn es in der Anfangsphase zunächst nicht danach aussah. Die Gäste starteten schwungvoll in die Partie und kamen zu Beginn immer wieder besonders über die Mitte zu einfachen Torerfolgen gegen eine noch unsortierte HSG-Defensive, die vor allem Probleme mit den Bewegungen des Kreisläufers hatte, der immer wieder Räume für seine Rückraumakteure schuf. Im Angriff begannen die Hausherren gegen eine teils offensiv heraustretende Abwehr ein wenig zu statisch, erarbeiteten sich aber dennoch immer wieder Gelegenheiten, so dass sich bis zum 6:7 nach zehn Minuten eine torreiche Startphase entwickelte, in der Heddesheim stets ein bis zwei Tore vorlegte. Dieser Zwischenstand schien dann aber für mehr als sechs Minuten wie festzementiert, in denen sich den Zuschauern eine sehr zerfahrene Partie mit technischen Fehlern auf beiden Seiten bot. Der HSG gelang es auch nicht eine doppelte Überzahl zu ihren Gunsten zu nutzen, da drei glasklare Einwurfmöglichkeiten vergeben wurden. Die Gäste sammelten sich als erste wieder und nutzten nun ihrerseits eine Überzahl, um den Vorsprung auf drei Tore auszubauen. In der Folge stabilisierte sich die Abwehr der HSG jedoch zusehends. Man unterband das Eins-gegen-Eins der Gäste nun durch deutlich mehr Bewegung und konsequentes Aushelfen immer besser und drängte diese häufig ins Zeitspiel. Im Angriff brachten die Hausherren nun mehr Tiefe in ihr Spiel. Durch besser vorbereitete Eins-gegen-Eins Aktionen sowie präzise Kreisanspiele kamen die Gastgeber beim 9:9 zum Ausgleich und konnten quasi mit dem Pausenpfiff ihre erste Zwei-Tore-Führung zum 13:11 Halbzeitstand herauswerfen.

„Heddesheim wird bei einem Rückstand wahrscheinlich mit einem siebten Feldspieler agieren“, bereitete HSG-Trainer Schnetz seine Mannschaft in der Kabine vorausschauend auf diese Maßnahme vor. Zunächst konnte die HSG jedoch im normalen sechs gegen sechs den Vorsprung durch flüssiges Spiel auf vier Tore vergrößern, um diesen Vorteil jedoch postwendend wieder auf zwei Tor schrumpfen zu lassen. Nun brachten die Gäste zunächst um eine Unterzahl aufzufüllen, dann jedoch auch bei voller Mannstärke einen zusätzlichen Feldspieler zugunsten des Torhüters. Diese Maßnahme machte sich direkt bezahlt, allerdings nur für die glänzend darauf vorbereiteten Hausherren, die durch eine aktive, konsequente Abwehrarbeit immer wieder zu Ballgewinnen kamen und mit drei Treffern ins verwaiste Tor auf 18:13 stellten. Im Positionsangriff taten sich die Gastgeber in der Folge immer mal wieder schwer zu Torerfolgen zu kommen, da erneute zu statisch agiert wurde und häufig technische Fehler den Angriffsfluss hemmten. Doch konnte sich die HSG auf eine nun sehr agile Abwehrarbeit mit einem gut aufgelegten Christoph Köhler dahinter verlassen, der zur Stelle war, wenn seine Vorderleute doch einmal zu spät kamen. So kam Heddesheim nicht näher als zwei Tore heran (21:19). Dann fing sich die HSG und belohnte sich auch im Angriff für die aufopferungsvolle Defensivleistung dank einer guten Mischung aus Einzelleistungen und fein herausgespielten Toren mit einem 3:0 Lauf. Die Gäste versuchten in der Folge sowohl im Angriff mit dem siebten Feldspieler als auch mit einer immer offensiver werdenden Abwehr alles, doch brachten die Gastgeber trotz des ein oder anderen Ballverlusts den verdienten 27:24 Heimerfolg souverän nach Hause.

Dementsprechend zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich auch der Trainer nach dem Spiel: „Entscheidend war heute unser guter Start in die zweite Halbzeit sowie die starke Abwehr- und Torhüterleistung. Im Angriff hatten wir aufgrund der technischen Fehler und verworfenen Bälle noch Luft nach oben, aber am Ende zählt nur der Sieg, den wir jetzt allerdings unbedingt nächste Woche im Abstiegsduell in Dossenheimbestätigen müssen.“

HSG: Unser, Köhler; Anschütz (3), Netscher, Koffemann, Glogowski (2), Decker (5), Geiss, Fink (4), Menger (5), Frank (3/1), Antl (1), Schwechheimer (4), Grünholz.

3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen – SG Kappelwindeck/Steinbach

HSG mit zu schwacher Defensivleistung

Gegen SG Kappelwindeck/Steinbach lange mitgehalten 

Die 30:36 (16:19)-Niederlage der Drittliga-Handballerinnen der HSG St.Leon/Reilingen gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach fiel am Samstag in heimischer Fritz-Mannherz-Halle doch mindestens zwei, drei Tore zu deutlich aus. Denn mit dem unglaublich schnellen, körperbetonten und somit anstrengenden Spiel bekamen die zahlreichen Zuschauer, bei denen die südbadischen Gäste ihr Team mit wahren Trommelchoreographien anfeuerten, äußerst spannenden und attraktiven Handball geboten und eine Entscheidung wurde dabei erst drei Minuten vor Abpfiff von der SG erzwungen.

Bis zum 5:5 durch Leonie Scholl in der siebten Minute gestalten die Teams die Partie absolut offen und der Ball landete abwechselnd im jeweiligen Kasten. Mit drei Treffern in Folge zogen dann die Kappelwindeck/Steinbacherinnen davon und dieser Zwei- bis Vier-Tore-Abstand hielt bis zur zur 57. Spielminute. Die HSG gab nie auf, kämpfte und verhinderte bis dahin erfolgreich, dass die körperlich überlegenen Gäste vorzeitig den Sack zumachten. Vor allem deren Rückraum erschwerten den Gastgebern das Leben, stand sehr kompakt im defensiven Mittelblock, der Angriff wurde umsichtig von Desiree Kolasinac auf der Spielmacherposition gesteuert und Halblinke Franka Riedl netzte aus dem Rückraum nach Belieben gleich elfmal ein. In der 50. Minute keimte beim Anschluss auf zwei Tore zum 27:29 noch mal Hoffnung auf einen Überraschungssieg durch Jana Pahl – mit sechs Treffern erfolgreichste HSG-Schützin – auf wie auch in der 57. beim 29:32 durch Kreisläuferin Nicola Baumann. Um dieses Ergebnis noch zu drehen und Ballgewinne zu generieren, ließ Trainer Daniel Weinheimer seine Akteurinnen komplett offensiv verteidigen und damit gelang der SG durch die entstanden Lücken der verdiente, aber etwas zu hohe Auswärtssieg zum 36:30.

„Vorne 30 Tore zu machen, ist absolut in Ordnung, aber es darf nicht sein, dass wir in eigener Halle 36 Gegentreffer kassieren. Da hat in der Abwehr vieles nicht gepasst, vor allem die Abstimmung von Mittelblock und Torfrau war einfach zu wenig“, ärgert sich Weinheimer, dass seine Defensivvorgaben in keiner Weise umgesetzt wurden und sieht diese Trainingswoche seine vorrangige Aufgabe darin, die Ursachen gemeinsam mit seinen Schützlingen zu analysieren und bis nächsten Samstag beim Auswärtsspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden zu beheben.

HSG: Golla, Grafetstetter, Rimpf (5/3), Baumann 3, Marquardt, Lederer, Peribonio 3, Schulz 3, Heck 1, Pahl 6, Laier 2, Klacar 3, Scholl 4

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3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen – SG Kappelwindeck/Steinbach Vorbericht/Interview

„Wir dürfen uns keine minutenlangen Aussetzer erlauben“

Samira Schulz im Interview vor der Partie gegen Kappelwindeck/Steinbach 

Am Samstagabend empfangen die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen in heimischer Fritz-Mannherz-Halle die SG Kappelwindeck-Steinbach. 

Trainer Daniel Weinheimer wird seine Schützlinge im zweiten Spiel nach der Winterpause in gewohnter Weise auf den Tabellennachbarn vorbereitet haben: „Kappelwindeck wurde im Lauf der Saison immer stärker, sie sind auf allen Positionen gefährlich, aber vor allem Desiree Kolasinac, die nicht umsonst Nationalspielerin ist, gilt es, bestmöglich in den Griff zu bekommen, denn sie kann nicht nur selbst aus jeder Spielsituation aufs Tor gehen, sondern hat immer einen Blick für anspielbereite Mannschaftskameradinnen.“ Dabei wird es ihn schmerzen, dass krankheitsbedingt Britta Miltner nicht zur Verfügung steht und besonders, dass er auf Torfrau Clara Bohneberg verzichten muss. Aber mit Sina Golla wird eine exzellente Keeperin den HSG-Kasten hüten und Nadja Grafetstetter von der „Zweiten“ steht ihr zur Seite.

„Kappel steht einen Tabellenplatz und einen Punkt vor uns, hat aber noch zwei Spiele weniger. Außerdem sind sie die einzige Mannschaft, die es bisher geschafft hat, dem ungeschlagenen Staffelprimus Bensheim einen Punkt abzujagen“, hat auch Rückraumakteurin Samira Schulz Respekt vor dem kommenden Gegner. Da diese schon mehrfach über 30 Tore gemacht hätten und sehr angriffsstark seien, wäre es gut für ihr Team, an die vergangenen Spiele anzuknüpfen und defensiv stabil aufzutreten. Da die Gäste in der Abwehr gerne offensiv stünden, bedeute dies viel Bewegung, Druck aufs Tor und geduldiges Agieren. „Wir haben zwar das Hinspiel verloren, aber wenn wir konzentriert und als Team zusammenarbeiten, werden wir am Samstag einen Heimsieg feiern können“, prognostiziert die 31-jährige Routinierin optimistisch in unserem Interview. Die Bergsträßerin, die bereits seit 2016 für die HSG aufläuft, im Mannschaftsrat sitzt und außerdem beim „Radler“-Dienst für Nachschub sorgt, hat unsere Fragen beantwortet:

Du warst in der Hinrunde lange verletzt, was ist passiert und wie geht’s Dir jetzt?

Ich hatte mir im ersten Training der Vorbereitung die Innen- und Außenbänder gerissen, dazu ein großes Knochenödem. Neun Wochen Krücken und der Sommer mit einem Skischuh war die Folge. Mittlerweile spüre ich aber kaum mehr was und mit den Tapeanlagen von unserem Physio Askold Eberhardt ist der Fuß bombenfest.

Du bist die erfahrenste Spielerin, kannst Du damit der Mannschaft besonders helfen?

Als erfahrenste Spielerin müsste ich wahrscheinlich jetzt sagen, dass ich durch meine Routine Ruhe auf dem Feld ausstrahle. Da die meisten, obwohl sie jünger sind, schon länger Handball spielen – ich hab erst mit 17 Jahren angefangen – trifft das wohl aber eher nicht zu… aber ich denke schon, dass ich mir einen gewissen Stellenwert in der Mannschaft erarbeitet habe. 

Trotz langer Anfahrt bist Du schon lange bei der HSG, was macht Euch aus?

Ich spiele jetzt mit vielen der Mädels seit sieben Jahren zusammen. Ein paar kamen über die Jahre dazu, ein paar gingen, aber der Kern ist noch der gleiche. Wir sind ein eingeschworener Haufen, nicht nur auf der Platte, und Zickereien gibt es bei uns wirklich sehr selten.

Was erwartest Du von der restlichen Saison und glaubst Du an den Klassenerhalt?

Dadurch, dass es nächste Runde wieder eine Drittliga-Staffel weniger gibt, steigen erneut mehr Mannschaften ab. Deshalb dürfen wir uns keine Aussetzer gerade gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns sind, erlauben. Allerdings bin ich mir sicher, denn wir werden alles dafür geben, dass wir am Saisonende weiterhin in der 3. Liga stehen.

HSG St. Leon/Reilingen – SG Kappelwindeck/Steinbach, Samstag, 28. Januar, 18 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen 

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