Informationen für unsere Heimspiele 2020/2021

Alles was wichtig ist und was Sie wissen müssen, hier zusammengefasst:

  1. Hygienekonzept: Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz, 1,50 m Abstand

Wir haben für beide Spielhallen (Fritz-Mannherz-Halle Reilingen und Harres Sportzentrum St.Leon) an die Gegebenheiten angepasste und genehmigte Hygienekonzepte. Alle Besucher unserer Heimspiele müssen sich an diese Vorgaben halten.

  1. Zuschauerzahlen: Reilingen= 160 Sitzplätze, Harres: 120 Sitzplätze

  1. Kartenverkauf

Der Kartenverkauf wird wie vor Corona an der Abendkasse abgewickelt. Die Datenerfassung erfolgt über die App „EventTracer“ oder den üblichen Datenerfassungszettel. Jedoch würden wir Sie bitte vorzugsweise die App zu verwenden und am Eingang einfach den QR-Code zu scannen. Danke!

Detaillierte Beschreibung zur App „EventTracer“:

  1. Verkauf von Getränken und Speisen

Im Harres Sport- und Kulturzentrum St.Leon/Rot findet der Verkauf von Getränken und Speisen statt.

In den Fritz-Mannherz-Hallen in Reilingen findet kein Verkauf statt!

Weibliche E-Jugend nimmt an Putzaktion der Gemeinde teil

Am Freitag, 26.03.21 trafen sich neun Spielerinnen der weiblichen E-Jugend mit ihrer Trainerin und der FSJlerin Lilly, um bei der jährlichen Gemeinde-Putzaktion mitzumachen. Voll motiviert ging es bewaffnet mit Handschuhen, Rechen, Greifern und Müllbeuteln an die Arbeit. Die Mädels sammelten insgesamt 5 große Müllsäcke voll. Sie waren schon ziemlich erstaunt, was sie alles so am Wegesrand fanden: Jogginghose, Schuhe, Wolldecke, jede Menge Schnapsflaschen, Dosen und ganze Hausmüllsäcke voll waren mit dabei. Zusätzliche einige Bretter und ca. zwei Meter Erdkabel. Neben des Engagements für eine gute Sache waren die Mädchen richtig froh, endlich ihre Mannschaftskameradinnen mal wieder zu sehen. In Zeiten von Corona müssen wir leider seit Ende Oktober auf die Trainingseinheiten verzichten. So war dies eine tolle Gelegenheit in freier Natur und corona-konform wieder ein bisschen Kontakt herzustellen. Alle fleißigen Helferinnen erhielten für den tollen Einsatz einen Schokoladenosterhasen von ihrer Trainerin. AN

Aktion für den Umweltschutz

Am 27.03.2021 trafen sich sechs Spielerinnen der weiblichen E-Jugend am Spielplatz in der Haydnallee zum diesjährigen Müllsammeln. Aufgrund von Corona trugen alle einen Mund-Nasen-Schutz und hielten entsprechend Abstand. Die Route führte vom Spielplatz über die Felder bis zur Goethestraße, am Festplatz vorbei und wieder zum Spielplatz zurück. Bei diesem Rundgang konnten Emilia, Jasmina, Laura, Lilly, Maggy und Sandra drei Säcke mit Müll füllen. Alle Mädchen waren froh, sich in Corona-Zeiten einmal wieder zu sehen und fanden, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist.

(Emilia und Lilly)

3. Handball-Liga: St. Leon/Reilingens Trainer Sascha Kuhn freut sich über positiv verlaufene Gespräche

HSG vermeldet: Alle Spielerinnen bleiben!
Wer sich im Wartestand befindet, hat Zeit, um sich um andere wichtige Dinge zu kümmern. Das trifft auch auf die Verantwortlichen des Handball-Drittligisten HSG St. Leon/Reilingen zu. Die Corona-Pandemie ist weiterhin dafür verantwortlich, dass die Harzkugel im Ballsack bleibt. 
Immerhin gibt es aber positive Nachrichten aus dem personellen Lager zu vermelden, denn HSG-Trainer Sascha Kuhn verkündete stolz die Zusagen für die Saison 2021/22 von allen Spielerinnen. „Die Gespräche verliefen durch die Bank positiv. Das schlägt sich auch auf das Ergebnis nieder, denn das gesamte Team bleibt zusammen. Das macht mich glücklich.“ 
Ein weiterer Pluspunkt: Während andere Vereine aufgrund der ausbleibenden Einnahmen Anpassungen in den Arbeitspapieren vornehmen mussten, konnten die Vereinbarungen der HSG unverändert erneuert werden. Kuhn weiter: „Wir sind auf dem richtigen Weg und das Team hat Bock, die weiteren Ziele gemeinsam anzugehen. Das ist ein super Zeichen für die gemeinsame Arbeit und ein richtiger und wichtiger Schritt für unsere Zukunft.“ 
Dadurch, dass alle Spielerinnen bleiben, sind auch keine Lücken im Aufgebot entstanden. Dennoch hält Kuhn mit seinem Führungsteam die Augen offen. Er beschreibt: „Primär war es wichtig, dass der Kader zusammenbleibt. Sollte es auf dem Markt zu Bewegungen kommen, werden wir diese wahrnehmen und wenn eine Spielerin zu uns passen sollte, dann werden wir sehen. Aber wir haben keine offenen Baustellen.” Eine Hintertür lässt sich der Coach aber offen: “Es kann aber schon sein, dass wir auf der einen oder anderen Position weitere Optionen in Betracht ziehen.“ 
Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Erst einmal geht es darum, ob die Saison noch einmal Fahrt aufnimmt. Kuhn steht der Sache jedoch kritisch gegenüber: „Seit November hat sich die Situation nicht verändert. Wir können immer noch nicht in die Halle und deshalb halte ich auch die Wiederaufnahme des Spielbetriebs für unmöglich. Sicherlich gibt es einige Mannschaften, die wieder im Training sind, aber da dies nicht vollumfänglich möglich ist, scheint ein Neustart im März unmöglich und ob es im April Sinn ergibt, müssen andere Leute entscheiden.“ 
Bei den Spielerinnen regt sich langsam Resignation. Paula Lederer erklärte in einem Interview mit dem Online-Portal „Handball World“: „Im Endeffekt weiß man nicht so richtig, wofür man sich die ganze Zeit fithält. Ich würde mich schon freuen, diese Saison noch einmal spielen zu dürfen. Jedoch denke ich, die Runde ist gelaufen. Eine Wiederaufnahme scheint von Woche zu Woche aussichtsloser. Ich hoffe darauf, dass die kommende Saison pünktlich im September starten kann – sofern es vertretbar ist. Vielleicht findet die Liga Konzepte, die auch endlich wieder Zuschauer in den Hallen erlauben.“ 
Zuletzt teilte der Deutsche Handballbund mit, dass man im Laufe der Woche entscheiden wolle, wie es weitergehen soll. Der Aufsteiger aus St. Leon/Reilingen stand zum Zeitpunkt der Unterbrechung mit 5:1 Punkten an der Tabellenspitze. Das Warten geht weiter, aber zumindest sind die Fragezeichen in der Kaderplanung bei der HSG inzwischen verschwunden. 

Maximilian Wendl für die Schwetzinger Zeitung 

HSG Damen I gegen Möglingen – hoffentlich bald wieder gemeinsam in der Halle.

Vorweihnachtliche Überraschung bei der weiblichen E-Jugend

rotz Corona oder gerade wegen Corona erhielten die Jugendlichen der Handballabteilung zu Weihnachten eine kleine Aufmerksamkeit!

Zwei Mädels der weiblichen E-Jugend-Mannschaft machten sich gleich ans Kekse backen, Diese Kekse kamen als kleiner Gruß an die Mitspielerinnen in das von der Trainerin vorbereitete Weihnachtstütchen. Noch vor Weihnachten wurde jedes Mannschaftsmitglied besucht und so konnte bei einem kleinen Gespräch in dieser besonderen Zeit der persönliche Kontakt doch gepflegt werden. Fazit der Gespräche war, dass die Mädels ihren Sport vermissen und liebend gerne wieder in die Sporthalle gehen würden.

Bleibt für 2021 zu wünschen, dass wir baldmöglich wieder in die Sporthalle zurückkehren können.

Vorweihnachtliche Überraschung bei den Minis

Trotz Corona oder gerade wegen Corona erhielten auch die Minis der Handballabteilung zu Weihnachten eine kleine Aufmerksamkeit!

Verpackt als kleiner Weihnachtsgruß verteilten die vier TrainerInnen noch vor Weihnachten an alle Minis die HSG-Schlauchtücher. Diese Tücher können vielseitig eingesetzt werden: als Halstuch, als Haarband oder sogar als Mund-Nasen-Schutz. So wurde jedes Kind besucht und bei einem kleinen Gespräch in dieser besonderen Zeit konnte der persönliche Kontakt doch gepflegt werden. Die Kids freuten sich sowohl über die Weihnachtstütchen als auch über den persönlichen Besuch. Es war schön, all unsere Junghandballer nach so langer Pause mal wieder zu sehen. Bleibt für 2021 zu wünschen, dass die Kids baldmöglich wieder in die Sporthalle zurückkehren können und sie wieder mit Freude durch die Halle toben. 

An Weihnachten ganz oben: Das Kollektiv stärkt die HSG St. Leon/Reilingen

Aufsteiger führt die Staffel Süd-West nach drei Spielen an / Klassenerhalt als Ziel

Über Weihnachten an der Spitze stehen – für viele Teams ein Etappenziel während der Saison. Doch in der Spielzeit 2020/2021 ist vieles anders. Wir blicken auf die Mannschaften, die über die Festtage ihre Ligen anführen. Heute: Die HSG St. Leon/Reilingen in der Staffel Süd-West.

Euphorie schwingt bei Aufsteigern auf neuem Terrain immer mit. Dass sich die HSG St. Leon/Reilingen im Debütantenjahrin der 3. Liga zu Weihnachten an der Tabellenspitze wiederfindet, überrascht den gesamten Verein. „Als Neuling in der Liga ist das nicht unbedingt unser Plan gewesen“, gesteht Trainer Sascha Kuhn. „Das gute Gefühl nehmen wir aber gerne mit in die hoffentlich nicht allzu lange Pause.“

Hätte man dem Coach den aktuellen Tabellenstand vor der Saison prophezeit, Kuhn hätte denjenigen wohl für verrückt erklärt. „Wir wussten ja überhaupt nicht, wo wir in diesem Teilnehmerfeld stehen. Viele unserer Spielerinnen haben noch nie 3. Liga gespielt, es ist ein riesiges Abenteuer“, beschreibt der Übungsleiter. Entsprechend ist der Klassenerhalt das ausgegebene Ziel des Klubs, der sich in der Drittklassigkeitetablieren will. „Auf dem Weg dorthin nehmen wir aber gerne alles mit, doch es werden auch Gegner kommen, die noch stärker sind“, weiß Kuhn.

Doch bei aller Euphorie: Wie ist der positive Start des Liganeulings zu erklären? Dem 28:18-Heimauftakt gegen die TSG Ketsch II folgte die 25:25-Punkteteilung beim Bundesliga-Unterbau von Bayer 04 Leverkusen, ehe der TV Möglingen mit 34:19 besiegt wurde. Die Stärke der HSG habe sich laut Kuhn schon in der Vorbereitung abgezeichnet: „Wir agieren als geschlossenes Team und haben nicht die eine Ausnahmespielerin im Kader.“ Das ermöglicht dem Coach flüssige Wechsel mit 16 Spielerinnen ohne Einbruch – kann aber Fluch und Segen sein. „Am guten Tag sind wir schwer ausrechenbar, an schlechten Tagen kann aber keine die Kohlen aus dem Feuer holen“, sagt Kuhn.

Das ist zumindest während der Coronavirus-Pandemie auch nicht nötig. In der ansässigen Gemeinde ist Hallentraining aktuell untersagt, also stellt der Trainer seinem Team jede Woche einen individuellen Plan aus, der die Bereiche Athletik, Koordination und Stabilität abdeckt. „Anschließend geht es in die verdiente Weihnachtspause und im Januar schauen wir dann, ob wir vielleicht in Kleingruppen wieder ins Training einsteigen dürfen“, erklärt Kuhn. Doch die Situation hinterlässt auch Spuren: „Es wird mit der Zeit natürlich schwieriger, alle bei Laune zu halten und die Nachfragen häufen sich, wann es wieder losgeht. Aber ich vertraue meinen Mädels im individuellen Training voll und ganz.“

Bis dahin bleibt Kuhn, wie allen anderen auch, nur der Blick in die Glaskugel. „Ich hoffe, dass es bald weitergeht und wir in der Saison 2021/2022 wieder reguläre Bedingungen haben. Und bis dahin hoffe ich, dass alle gesund bleiben“, so Kuhn. Mit der Tabellenführung kann die HSG St. Leon/Reilingen die Lage zumindest sportlich entspannt betrachten.

Anmerkung: Dieser Bericht wurde der HP des DHB entnommen.

HSG E-Jugend wurde beschert

Dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Während in den vorangegangenen Jahren die HSG St. Leon/Reilingen stets eine große Jugend-Weihnachtsfeier für alle Jugendmannschaften durchführte, musste man sich in diesem Jahr etwas anderes einfallen lassen. Gerade im männl. E-Jugendbereich hatte man in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs zu verzeichnen und dem wollte das rührige HSG-E-Jugend-Trainerteam Rechnung tragen. Insbesondere, weil sich das E-Jugendteam zu einer erfolgreichen Mannschaft entwickelt hat, die im Rundenverlauf noch kein Spiel verloren hat. Den vielen E-Jugendlichen, die mit viel Eifer und Engagement das Training besuchen, wollte man wenigstens zu Weihnacht eine kleine Freude machen und die Verbundenheit der Mannschaft mit den Trainern einigermaßen aufrechterhalten. Neben einem Päckchen mit einem Überraschungsinhalt, das man den Jugendlichen ans Haus lieferte, war man auch bestrebt, online einige Trainingsbausteine zu vermitteln, welche die Spieler auch zu Hause ausführen können, vielleicht sogar zusammen mit den Eltern oder zumindest einem Elternteil. Wenn ihnen schon die Möglichkeit genommen wird, ihrem Tatendrang in der Halle nachzugehen, sollten sie sich wenigstens im häuslichen Rahmen handballerisch betätigen können. Die Rückmeldungen waren jedenfalls vielversprechend. Man kann nur hoffen, dass alle gesund bleiben und diese leidige Phase gut überstehen und dann werden die erfolgreichen E-Jugendspieler auch irgendwann wieder in der Halle ihrem Bewegungsdrang folgen können. 

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Spielbetrieb 3. Liga bis Jahresende ausgesetzt

,,Präsidium und Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am heutigen Mittwoch in einer Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga Handball Corona-bedingt bis Ende des Jahres auszusetzen. Vorangegangen war am 30. Oktober ein ebenfalls von Präsidium und Vorstand gefasster Beschluss, den Spielbetrieb aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen zunächst bis zum 15. November zu unterbrechen. Eine Wiederaufnahme ist derzeit zum Wochenende 9./10. Januar beabsichtigt, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt.”

Die öffentliche Pressemitteilung des DHB findet Ihr hier:

https://www.dhb.de/de/redaktionsbaum/verband/spielbetrieb-3–liga-und-jblh-bis-jahresende-ausgesetzt/

3. Liga: HSG St.Leon/Reilingen – TV Möglingen

Lederer sorgt für schnelle Führung 

Es machte den Eindruck, dass die Zuschauer voller Vorfreude noch mal zahlreich in die Reilinger Fritz-Mannherz-Halle kamen, um ein letztes Heimspiel “ihrer Mädels”, die als Aufsteiger offensichtlich mehr als gut in der dritten Handballliga angekommen sind, vor der Corona-Pause richtig zu genießen. Und das bekamen sie uneingeschränkt geliefert, denn ihr Team der HSG St. Leon/Reilingen besiegte erneut eine etablierte Mannschaft, den TV Möglingen, überzeugend und deutlich mit 34:19 (17:9).
Es fehlten Nicola Baumann am Kreis und Samira Schulz im Rückraum, die nach einer Verletzung im letzten Spiel in Leverkusen am Mittelfinger operiert wurde und vermutlich noch fünf bis sechs Wochen pausieren muss.

Der jüngste Schützling von Trainer Sascha Kuhn, auf Halblinks Paula Lederer, machte in der viertel Stunde zu Spielbeginn den Eindruck, als müsste sie unbedingt gleich die Fronten klären,  indem sie die ersten drei Tore aus dem Rückraum, insgesamt dann sieben der ersten zwölf Treffer selbst erledigte (12:6) und ansonsten ihre Mitspielerinnen mit zielsicheren Pässen bediente. Ob es Anna Michl am Kreis war, Madeleine Laier auf Rechtsaußen oder Lena Peribonio auf Linksaußen, die treffsicher im gesamten Spiel mit sechs Toren überzeugte, die Mannschaft gibt sicher super eingespielt und überzeugte durch schnelles, sehenswertes Kombinationsspiel. 

Schon ab der 20. Minute war das Trainerteam Kuhn/Gottselig in der komfortablen Lage, allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben und ohne Leistungseinbruch den Sechs-Tore-Vorsprung zur Halbzeit sogar noch zum 17:9 auszubauen, wobei dann ebenso im Rückraum Jana Pahl (3), Leonie Scholl (3) und wieder Mona Schmitt (2), ihre Klasse unter Beweis stellten.

Auch ein gegnerischer Torwartwechsel und eine Abwehrumstellung von 6:0 auf 5:1 konnte die HSG-Truppe nicht stoppen. 
Ein Vier-Tore-Lauf in der 36. Minute durch Doppeleinschlag von Scholl, Miltner und Peribonio zermürbte Möglingen beim frühen Elf-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit (39.), es kam wenig Gegenwehr und es schlug ein ums andere Mal im Gästetor ein – vor allem zahlreiche, sehenswerte Konter in der Schlussphase besiegelten den auch in dieser Höhe den verdienten 34:19-Sieg der Gastgeber.

Die beste Torschützin, Paula Lederer (9), geht mehr als zufrieden in die Corona-Pause:
“Wir haben wieder eine grandiose Mannschaftsleistung abgeliefert, die Abwehr stand super. Natürlich war ich heute total motiviert, die gegnerische Defensive kam mir entgegen und in manchen Spielen läuft es halt. Aber wir sind ein tolles Team, das gegenseitige Verständnis auf dem Feld funktioniert perfekt. Hoffentlich können wir bald weiterspielen!”

Trotz der Corona-Unsicherheiten, denen aber alle Teams ausgesetzt sind, blickt Trainer Sascha Kuhn voller Stolz auf das Spielgeschehen zurück: “Natürlich hat uns Möglingen als Mannschaft besser gelegen als Leverkusen, aber es hat sich auch heute wieder gezeigt, dass mein Team funktioniert, toll zusammenpasst und -arbeitet.
Wir waren viel präsenter auf der Platte als der Gegner und die Mädels haben meine Vorgaben wesentlich besser umgesetzt. Wenn wir 34 Tore schießen und nur 19 bekommen, kann ich mich als Trainer nicht beschweren.
Ich bin gerade glücklich, wir haben verdient so hoch gewonnen, aber das haben wir uns hart erarbeitet und wir hoffen, dass wir das schnell und weiterhin in gemeinsamen Trainingseinheiten tun dürfen.”

Auch das Schiedsrichtergespann Feldmann/Falter hatte Freude an der Partie mit Zuschauern, die laut Aussage von Katarzyna Feldmann stets fair und mit klaren Aktionen verlief und somit einfach zu leiten war: “Es war zwar durch die Überlegenheit der HSG schon ab der zweiten Halbzeit nicht mehr so spannend, aber trotzdem ein schönes Tempospiel zweier Mannschaften, die beide ungewöhnlich häufig aus dem Rückraum agierten. Uns hat es Spaß gemacht, vor Unterbrechung des Spielbetriebs noch mal in einer angenehmen Atmosphäre mit Publikum pfeifen zu dürfen, wo nicht durch die Stille jedes Wort und jeder Ausruf laut zu hören ist.”

Mit dieser überzeugenden Leistung geht der Aufsteiger in die 3. Liga der Süd-West-Staffel der Handballfrauen, die HSG St.Leon/Reilingen, als Tabellenführer in die Corona-Pause, die hoffentlich ihren Lauf nicht stoppen wird und hofft auf eine Fortsetzung des Trainings- und Spielbetriebs, bei dem sie am 22. November den Turnerbund Wülfrath zu Hause empfangen werden.

HSG: Schmurr, Bohneberg, Weiss (Tor), Gottselig, Nussbaumer (1), Scholl(3), Laier (3), Pahl (3), Heck, Michl (3), Peribonio (6), Schmitt (2), Lederer (9/3), Miltner (3), Rimpf (1/1)

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Die neunfache Torschützin Paula Lederer sucht schnelle Entscheidung des Spiels.