Informationen für unsere Heimspiele 2020/2021

Alles was wichtig ist und was Sie wissen müssen, hier zusammengefasst:

  1. Hygienekonzept: Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz, 1,50 m Abstand

Wir haben für beide Spielhallen (Fritz-Mannherz-Halle Reilingen und Harres Sportzentrum St.Leon) an die Gegebenheiten angepasste und genehmigte Hygienekonzepte. Alle Besucher unserer Heimspiele müssen sich an diese Vorgaben halten.

  1. Zuschauerzahlen: Reilingen= 160 Sitzplätze, Harres: 120 Sitzplätze

  1. Kartenverkauf

Der Kartenverkauf wird wie vor Corona an der Abendkasse abgewickelt. Die Datenerfassung erfolgt über die App „EventTracer“ oder den üblichen Datenerfassungszettel. Jedoch würden wir Sie bitte vorzugsweise die App zu verwenden und am Eingang einfach den QR-Code zu scannen. Danke!

Detaillierte Beschreibung zur App „EventTracer“:

  1. Verkauf von Getränken und Speisen

Im Harres Sport- und Kulturzentrum St.Leon/Rot findet der Verkauf von Getränken und Speisen statt.

In den Fritz-Mannherz-Hallen in Reilingen findet kein Verkauf statt!

HSG Herren 3 mit gelungener Heimpremiere

31-24 Heimsieg gegen TV Neckarsteinach 2

Bereits am sonnigen 10. Oktober durfte die 3. Herrenmannschaft der HSG St. Leon / Reilingen die 2. Mannschaft des TV Neckarsteinach in der Reilinger Fritz – Mannherz -Halle begrüßen.

Da man die erste Partie gegen ein starkes Astoria in Walldorf doch deutlich verloren hatte, wollten die Jungs von Coach L. Krämer nun zeigen, dass mehr in ihnen steckt.

Die Begegnung begann von beiden Seiten her sehr verhalten und mit technischen Unsicherheiten, ehe M. Laux in der 3. Minuten den ersten Treffer der Partie erzielen durfte. Aber auf Grund von Unsicherheiten in beiden Defensivreihen, konnten die jeweiligen Offensivkräfte fast ungehindert auf das gegnerische Tor werfen. So stand es in der 15. Minute 8:8 ehe die Gäste vom Neckar die Abschlußschwäche der Hausherren ausnutzen um mit 8:11 in Front zu gehen. Diesen Vorsprung konnte der TV gegen die HSG bis zum Pausenpfiff (13:16) vom unauffälligen pfeifenden Unparteiischen halten.

In der Pausenansprache musste L. Krämer die richtigen Worte gefunden haben, denn die Hausherren zeigten sich wie ausgewechselt. In der Defensive stand der Mittelblock, um den immer sicherer agierenden U. Merkhofer im Tor immer stabiler und auch die Qualität der Torwürfe verbesserte sich deutlich.

So konnte M. Laux bereits in der 37. Minute den 16:16 Ausgleichstreffer markieren. Danach ließen die Kräfte und auch die Konzentration der Gäste langsam nach und die HSGler spielten Ihre konditionelle Überlegenheit aus und konnten somit ihren Vorsprung Tor um Tor ausbauen.

Zum Schlußpfiff stand ein ungefährdeter 31:24 Heimsieg auf der Anzeigentafel der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle.

Es spielten: Urs Merkhofer (Tor), Timm Hufnagel (10), Jann Steinhauser (1) Maximilian Pfahler (7/1), Jannis Knebel, Marco Laux (11), Max Herzog, Dennis Herzog, Mats Stöhr (2)

Vorbericht SG Schozach/Bottwartal : Damen I

Schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellenführer 

Wenn sich die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon Reilingen am Sonntagmittag auf den Weg machen, um in der Langhanshalle in Beilstein um 14 Uhr zum Auswärtsspiel gegen die SG Schozach-Bottwartal anzutreten, werden die Trauben sicher hoch hängen. Denn die Gastgeberinnen gewannen ihre ersten vier Partien so deutlich, dass sie bereits jetzt eine Tordifferenz von plus 37 vorweisen können. Trainer Sascha Kuhn wundert das nicht, denn sie seien eine sehr kompakt starke Mannschaft, die auf keiner Position Schwachstellen aufweist. „Doch ich freue mich auf das Spiel, genau deswegen spielen wir in dieser Liga, um uns mit solchen Teams messen zu können.“ Aufgeben sei für ihn keine Option, auch wenn diese Herausforderung schwierig sei, vor allem weil er mit einem dezimieren Kader anreisen wird: Neben den Langzeitverletzten muss er auf Linkshänderin Wiebke Heck, Rückraumakteurin Linda Gottselig sowie Abwehrchefin Lena Nussbaumer verzichten und auch hinter der Halblinken Paula Lederer steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen. „Wir sind klar der Außenseiter, aber wenn wir unser Bestes raushauen, sind wir nicht chancenlos, obwohl es sehr schwer werden wird“, gibt sich Kuhn kämpferisch, um nach dem Sieg gegen Pforzheim zuhause nun auch die ersten Auswärtspunkte aus dem Süden des Heilbronner Landkreises zu entführen.

HSG Badenliga-Team Vorschau

Nach der vermeidbaren Niederlage am vergangenen Wochenende steht dem Badenliga-Team der HSG eine schwere Auswärtsaufgabe bevor. Beim TV Knielingen tat sich die HSG schon immer schwer und musste oftmals den Kürzeren ziehen. Auch in diesem Jahr zählt Knielingen zu den Aufstiegsaspiranten, was die ersten beiden souveränen Erfolge bewiesen. Sowohl gegen Heidelsheim/Helmsheim als auch in Rot kam Knielingen zu zwei Punkten und führt die Tabelle an. Eine kompakte Defensive und ein effektiver Angriff sind Markenzeichen des TVK. Nach der Heimpleite der HSG gibt es in der Trainingswoche genug aufzuarbeiten. Das HSG-Team muss sich wieder stabilisieren und die Lehren aus den Fehlern des letzten Spiels ziehen. Entscheidend wird sein, dass die Defensive aggressiver und kompakter gegen den wurfstarken Rückraum des TVK agiert. Und in der Offensive ist wieder ein technisch sauberer und dynamischer Auftritt vonnöten. Vielleicht gelingt ja in Knielingen eine Überraschung.

Spielbeginn ist am Sonntag um 17.30 Uhr in Knielingen.

krau

Herbe Niederlage der HSG im ersten Heimspiel

Unerwartete Leistungsschwankungen nutzte der Gegner konsequent

Eine unnötige, weil überflüssige 26:27 (11:16) Heimniederlage musste die HSG St. Leon/Reilingen am vergangenen Samstag gegen die SG Pforzheim/Eutingen 2 hinnehmen. Nach dem Auftakterfolg im ersten Rundenspiel auswärts vor einer Woche hätte sich das HSG-Team eine sehr gute Ausgangslage für den weiteren Rundenverlauf schaffen können. Doch in der heimischen Fritz-Mannherz-Halle konnten die Gastgeber bei weitem nicht an die guten Leistungen des vorhergehenden Auswärtsspiels anknüpfen. HSG-Trainer Schnetz meinte auch vor der Begegnung: „Das wird heute ein anderes Spiel. Wir haben es mit einer jungen Mannschaft zu tun, die eine offensive, bewegliche Abwehr stellt, die spielerisch stark ist und auch zu keinem Zeitpunkt nachlassen wird. Es wird ein hartes Stück Arbeit.“ Und genau diese Prognose sollte sich im gesamten Spielverlauf bewahrheiten. Hinzu kam, und das war über weite Strecken der Partie teilweise sehr unverständlich, dass es das HSG-Team nicht verstand, einen flotten, technisch sauberen Handball zu spielen und vor allem kam sehr selten ein echter Spielfluss auf. Zu sehr verzettelte man sich in Einzelaktionen und es fehlte oftmals die Zielstrebigkeit und das Spiel wirkte phasenweise recht ideenlos. Erst gegen Spielende kam ein leises Fünkchen Hoffnung auf, doch die über die gesamte Spielzeit überlegenen Gäste ließen sich die zwei Punkte nicht mehr nehmen. 

Die Gäste kamen wesentlich besser ins Spiel als das HSG-Team. Sie profitierten aber auch von der Anhäufung technischer Fehler seitens der Gastgeber. Gleich bei den ersten zwei Angriffen der HSG landete der Ball in des Gegners Händen, was auch konsequent zum 0:2 ausgenutzt wurde. Gerade das Umschaltspiel der SG war eine Stärke, die die Gastgeber während des gesamten Spiels nicht unterbinden konnten. Überhaupt zeigte die HSG an dieser Begegnung große Schwächen in der Offensive. Viel zu breit waren die Aktionen angelegt, es fehlte das Spiel in die Tiefe und der nötige Druck auf die Abwehr der Gäste. Diese stellten einen offensiven 5:1 Deckungsverbund, der recht beweglich und aggressiv agierte. Das HSG-Team tat sich schwer, gegen diese stabile Defensive adäquate Mittel zu finden, um diese in Bedrängnis zu bringen. Zu oft verzettelte man sich in Einzelaktionen, so dass kein echter Spielfluss aufkommen konnte. Oftmals wirkte das HSG-Team auch unkonzentriert sowohl in der Defensive als auch Offensive. Aus dem Rückraum wurde zu wenig Dynamik entwickelt und auch die Wurfausbeute war eher suboptimal. Die Gäste hingegen gefielen durch eine überlegte und gut strukturierte Offensive. Ballsicher trugen sie ihre Angriffe vor, blieben stets konzentriert und agierten zielsicher und ohne technische Fehler. Mit recht einfachen, aber gelungenen Aktionen überwanden sie die viel zu passive Abwehr der HSG ein ums andere Mal. Über 2:6 und 8:13 führte die SG zur Pause deutlich mit 11:16.

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das gleiche Bild. Die Gäste hielten an ihrem erfolgreichen System aus der ersten Hälfte fest, spielten weiter gut strukturiert und überlegt. Vor allem über den linken Rückraum und die Außen kamen sie zu ihren Torerfolgen. Auch das Umschaltspiel blieb weiter eine Stärke, was auch der schlechten Wurfausbeute der HSG geschuldet war. Obendrein kamen nun viele sehr dubiose Entscheidungen der schwachen Schiedsrichter hinzu, die stets auf der Seite der Gäste waren. Das trug auch dazu bei, dass die HSG zwar nun etwas besser im Spiel war, aber in den entscheidenden Situationen immer benachteiligt wurde. Zwar blieben die Gäste weiterhin mit vier bis fünf Toren in Front, doch gelang es zunehmend dem HSG-Team, sich besser auf das Spiel der Gäste einzustellen. Auch in der Offensive entwickelte man mehr Dynamik und auch die Effektivität im Abschluss erhöhte sich. Bis zum 16:21 hielten die Gäste ihren Fünf-Tore-Vorsprung, ehe die Gastgeber zu einem Zwischenspurt ansetzten und mit drei blitzsauberen Toren auf 21:23 herankamen. Endlich wirkte man in der Defensive etwas aktiver und verstand es auch in der Offensive, Akzente zu setzen. Auch beim 22:24 und 24:26 war man drauf und dran, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. Doch der Gegner war an diesem Tag einfach cleverer und nutzte jede Schwäche der HSG konsequent aus. In den entscheidenden Phasen agierte das HSG-Team zu überhastet und hatte auch immer wieder zu große Abstimmungsprobleme in der Defensive. Die HSG steckte zwar zu keinem Zeitpunkt auf, zeigte auch kämpferischen Einsatz, doch nach dem 24:27 der Gäste konnte man nur noch Ergebniskosmetik zum 26:27 betreiben. Am verdienten Sieg der Gäste konnte das HSG-Team nicht mehr rütteln.

HSG-Trainer Schnetz nach dem Spiel: „Die erste Halbzeit hatte mit Handball nichts zu tun. Die vielen Abspielfehler waren mit entscheidend. Die Abwehr hielt sich nicht an Absprachen und wir agierten in der Offensive zu ideenlos. Der Sieg der Gäste ist verdient.“

Die Mannschaft und die Tore: Gutland, Unser; Menger (5), Decker (5/2), Rausch (4), Frank (3), Benetti (3), Meyer (3), Kief (2), Impertro (1), Barth (1), Hühn, Bahr.

krau

Spielbericht Damen I : TG 88 Pforzheim

HSG trotz 24 Minuten Unterzahl erfolgreich

„Wir stehen in der Pflicht, endlich die ersten zwei Punkte zu liefern“, gab Trainer Sascha Kuhn die Devise vor. Und die haben sich seine Handballspielerinnen der HSG St. Leon/Reilingen in einem hochemotionalen Drittligaspiel, das einer Achterbahnfahrt glich, am Samstagabend gegen die TG 88 Pforzheim zuhause in der Fritz-Mannherz-Halle mit einem 31:25 (17:13)-Sieg erkämpft.
Zu Beginn der Partie legte sein Team ein unglaubliches Tempo an den Tag, dem die Pforzheimerinnen bis zum 8:5 in der zehnten Spielminute nur schwer folgen konnten, da die Angriffe der Gastgeber unglaublich präzise, konzentriert und so schnell erfolgten, dass es dem Gegner kaum gelang, seine offensive 3:2:1-Abwehr überhaupt in Position zu bringen. Ohne ersichtlichen Grund folgten anschließend durch unvorbereitete oder überhastete Abschlüsse, die am Tor vorbei oder bei Pforzheims Torfrau Clair Bäcker landeten, elf erfolglose Minuten – unterbrochen nur einem Tor von Paula Lederer zum 9:7- bis zum Ausgleich (9:9) durch die erfolgreichste TG-Schützin, Kreisläuferin Laura Friedrich (7).
Dadurch aufgerüttelt fingen sich die Gastgeberinnen wieder mit Erfolgen durch Madeleine Laier, mit acht Toren maßgeblich am Erfolg beteiligt, und Linda Gottselig mit fünf, die beide nichts zur vorherigen Flaute konnten. Denn beide zeichnete am Samstag im Vergleich zu ihren Mannschaftskamerdinnen eine fast makellose Chancenverwertung aus. Jetzt lief die Angriffsmaschinerie wieder und die Gastgeberinnen bauten bis zur Halbzeit eine Vier-Tore-Führung zum 17:13 aus. Näher kam die TG auch in der zweiten Spielhälfte nicht mehr heran, obwohl ihre Voraussetzungen im Spielgeschehen bei einer Fortführung der Achterbahnfahrt weitaus besser waren als die der Gastgeber.
Nach einem Wiederauftakt nach Maß mit einem Doppelerfolg von Britta Miltner und Annika Rimpf, mit elf Toren erfolgreichste Werferin der Partie, zum 19:13 musste Rückraumakteurin Paula Lederer humpelnd mit einer Patellasehnenverletzung in der 38. Minute das Spielfeld verlassen. Danach zeichneten sich sowohl auf dem Spielfeld als auch auf der Bank und im Publikum Aufruhr und bange Minuten ab, da erst Lena Nussbaumer als auch Britta Miltner nach umstrittenen Fouls mit einer Zwei-Minuten-Strafe auf die Bank mussten. Dem folgte nach einem frechen Tor von Madeleine Laier in doppelter, ihre Hinausstellung zur kurzfristigen dreifachen Unterzahl. „Wir waren insgesamt 24 Minuten des eigentlich ganz fairen Spiels in Unterzahl“, würdigte Kuhn die Leistung seiner Schützlinge vor allem in dieser Spielphase. Trotz einer Auszeit und entsprechender Ansage von Trainer Henning Rumpf schaffte es Pforzheim nicht, diese Überlegenheit für sich zu nutzen, scheiterte an einer souverän haltenden Keeperin Clara Bohneberg und Annika Rimpf setzte sogar noch einen HSG-Treffer drauf zum 22:16 (40.). Immer wieder taktierte die TG mit Herausnahme ihrer Torfrau, um eine der folgenden zahlreichen Zeitstrafen mit einer zusätzlichen Feldspielerin zu ihrem Vorteil zu nutzen. Doch das führte lediglich dazu, dass der Ball durch Jana Pahl (50.) den Weg ins verwaiste Tor fand. Ab der 48. Minute musste Trainer Kuhn auch auf die zweite Halblinke verzichten, da Samira Schulz nach der dritten 2-Minuten Strafe Rot sah und das Feld räumen musste. Doch sein Team hielt gegen bis zum Schluss kämpfende Gäste den Vorsprung zum dann doch deutlichen und viel umjubelten 31:25-Sieg.„Wir haben das gut gemacht, technische Fehler minimiert, unsere Chancen besser genutzt und standen stabil in der Abwehr. Das waren wichtige zwei Punkte und ich bin sehr Stolz auf die gesamte Mannschaft“, freut sich auch Sascha Kuhn über den verdienten Erfolg.

HSG: Schmurr, Golla, Bohneberg, Gottselig (5), Nussbaumer, Scholl, Laier (8), Pahl (2), König, Scheffler (1), Schulz (1), Lederer (2), Miltner (1), Baumann, Rimpf (11/5)

Vorbericht Damen I : TG 88 Pforzheim

Auf der Jagd nach den ersten Punkten


Die Drittliga-Spielerinnen der HSG St. Leon/Reilingen empfangen am Samstagabend um 18 Uhr in der heimischen Fritz-Mannherz-Halle bei ihrer dritten Handballbegegnung der Saison die Mannschaft der TG 88 Pforzheim. Gegen die Gäste, die sich schon lange in der 3. Liga halten und die nach vier Partien ein ausgeglichenes Konto vorweisen, sieht Trainer Sascha Kuhn sein Team in der Pflicht, die ersten Punkte einzufahren. HSG-Akteurin Britta Miltner trifft dabei auf viele Weggefährtinnen aus ihrer Zeit in Pforzheim, ihrer Jugend bei der SG Stutensee/Weingarten und als BHV-Auswahlspielerin. Aus diesem Grund haben wir ihr zum bevorstehenden Spiel drei Fragen gestellt:
Mit Laura Friedrich, Maike Fetzner, Nicole sowie Celina Weschenfelder triffst Du auf ehemaligen Vereinskameradinnen und mit Clair Bäcker im Tor verbindet Dich noch immer eine enge Freundschaft. Warum bist Du dann vor drei Jahren zur HSG gewechselt?Durch meinen Umzug nach Mannheim, wo ich mein FSJ gemacht habe, wäre es für mich weder zeitlich noch räumlich ohne Auto möglich gewesen, die weite Strecke nach Pforzheim zu pendeln.Bist Du aufgrund des Aufeinandertreffens mit ehemaligen Mitspielerinnen besonders aufgeregt?
Klar hat das Spiel für mich eine andere Bedeutung als andere, aber es geht auch hier um zwei Punkte, die ich unbedingt auf dem Konto der HSG sehen möchte, die sich aber für mich sicher bei einem Sieg besonders anfühlen würden.
Wie schätzt Du Deine ehemaligen Mitspielerinnen und Eure Chancen ein?
Mir sind lediglich viele Einzelspielerinnen der TG 88 aus meiner Jugend bekannt. Gegen Celina und Nicole hab ich auch schon mal ein Testspiel bestritten, aber ich bin gespannt, wie sich alle weiterentwickelt haben. Pforzheim hat ein neues, junges und kämpferisches Team und die Konstellation, in der sie antreten werden, kann ich nicht beurteilen. Für mich ist Clair im Tor die beste Akteurin der TG, an einem guten Tag ist sie überragend.Das A und O ist jedoch, dass wir uns auf unser Spiel fokussieren, um mit Konzentration, Wille und Zusammenhalt diese zwei Punkte zuhause zu behalten. Wenn wir so wie am Anfang der letzten, abgebrochenen Saison agieren, wird uns das auch gelingen.

Damen I : TG 88 Pforzheim (08.10.21, Fritz-Mannherz-Halle, 18 Uhr)

HSG Badenliga-Team Vorschau

Nach dem gelungenen Auftakt in die Runde 21/22 mit dem souveränen Auswärtssieg bei der SG Stutensee/Weingarten bestreitet das Badenliga-Team der HSG am kommenden Samstag ihr erstes Heimspiel. Mit der SG Pforzheim/Eutingen 2 erwartet man hierbei eine Mannschaft, die aus jungen und erfahrenen Spielern zusammengesetzt ist und nur schwer einzuschätzen ist. Aufhorchen ließ der kommende Gegner durch einen Auftaktsieg gegen den stärker eingeschätzten TSV Rot. Die HSG ist also gewarnt. Viel Auftrieb und Selbstvertrauen sollte aber der überzeugende Auswärtserfolg vom letzten Sonntag geben. Diszipliniertes Spiel, Einsatz und Teamgeist gepaart mit einer kompakten Defensive sind auch die Faktoren, die gegen die Gäste zum Tragen kommen müssen. Ein auf die eigenen Stärken fokussiertes Spiel sollte dem engagierten HSG-Team auch im ersten Heimspiel zu zwei weiteren Punkten verhelfen. Einstellung und Engagement ist bei der Schnetz-Truppe eh vorhanden und inheimischer Umgebung kann man einen perfekten Start in die Runde 21/22 hinlegen.

Spielbeginn ist am Samstag um 20.00 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen.

krau

Erfolgreicher Start der HSG in die neue Runde

Leistungssteigerung führte zu klarem Sieg

Endlich wieder Handball im Wettkampfmodus! Darauf haben Spieler und alle Handballfreunde gewartet. Und die lange Pause hat das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen offensichtlich sehr gut genutzt. Bei der SG Stutensee/Weingarten kam die Mannschaft von Trainer Schnetz zu einem deutlichen 22:29 Auswärtserfolg und bot hierbei eine starke Vorstellung. Er meinte vor der Begegnung: „Das Spiel ist eine Wundertüte. Wir konnten nichts über den Gegner in Erfahrung bringen. Wir wollen hier zwei Punkte holen und konzentrieren uns nur auf uns.“ Und diese Maxime gab der HSG-Trainer auch der Mannschaft mit auf den Weg. In vielen Trainingseinheiten und Testspielen wurden die Mechanismen automatisiert, die Laufwege wurden aufeinander abgestimmt, die individuellen Stärken wurden verbessert und das sollten dann auch im Verlauf der Begegnung die entscheidenden Faktoren sein. Punkten konnte das HSG-Team auch in puncto Kondition. Auch hier machte sich die intensive Vorbereitung bemerkbar, denn mit zunehmender Spieldauer ging den Gastgebern die Puste aus, wohingegen die HSG immer noch einen Zahn zulegen konnte. Zu keiner Zeit verließ das HSG-Team die vorgegebeneMarschroute, wurde in den Aktionen immer sicherer und war auch im Abschluss letztendlich sehr effektiv. Auffallend war auch, dass sich das HSG-Team auch nach den eher durchwachsenen Anfangsminuten nicht aus dem Konzept bringen ließ. Mit viel Verve und Disziplin kontrollierte die HSG mehr und mehr das Spielgeschehen, wobei vor allem im zweiten Spielabschnitt die kompakte 6:0-Abwehrformation mit einem gut aufgelegten Keeper ein entscheidender Faktor für den klaren Auswärtssieg war. 

Beide Mannschaften warteten mit einer 6:0-Deckung auf, wobei die Gastgeber zunächst durch ihre körperliche Überlegenheit Vorteile hatten. Die HSG tat sich anfangsschwer, gegen den robusten Abwehrverbund der Gastgeber adäquate Mittel zu finden. Obendrein wurden die herausgespielten Chancen zu oft vergeben, was bei den ersten Angriffen gleich zweimal der Fall war. Die Gastgeber nutzten dies konsequent aus, kamen durch ihren wuchtigen linken Rückraum und den agilen Kreisläufer zu einigen guten Aktionen. Trotzdem blieb die Begegnung zunächst recht torarm. Nach dem 3:0 der Gastgeber kam die HSG erst in der 9. Minute zu ihrem ersten Treffer. Bis zum 6:2 hielten die Gastgeber ihre Führung. Allmählich kam das HSG-Team besser ins Spiel. Nach den anfangs vergebenen Chancen wurde man auch im Abschluss sicherer. Die Durchschlagskraft wurde gesteigert und auch im Defensivbereich bekam man den Gegner mehr und mehr in Griff. Das HSG-Spiel wurde flüssiger, es wurde druckvoller agiert und mit vielen gelungenen Aktion hatte man beim 10:10 den Ausgleich geschafft. Zu gefallen wusste das HSG-Team durch tolle Anspiele sowohl an den Kreis als auch zu den Außen und einige spektakulär erzielte Treffer. Das Spiel blieb in der Folgezeit ausgeglichen. Die Gastgeber versuchten immer wieder, ihren Kreisläufer in Szene zu setzen, der durch sehr provokante Aktionen den ein oder anderen 7-m-Strafwurf provozieren wollte, was nur teilweise gelang. Die HSG verstand es, trotz einiger Unzulänglichkeiten, mit einem 14:14 in die Pause zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch eine Mannschaft: die HSG. Eine feine Einzelleistung brachte das schnelle 14:15 und in Überzahl war man sehr effektiv und erzielte durch zwei gelungene Aktionen eine 14:17 Führung. Die HSG agierte weiterhin sehr dynamisch, spielte einen technisch sauberen Handball und dominierte mehr und mehr das Spielgeschehen. In der Abwehr stellte das HSG-Team nun einen sehr kompakten und beweglichen Deckungsverband und ließ in den ersten    10 Minuten der zweiten Halbzeit nur einen Treffer zu. Sowohl den Rückraum der Gastgeber als auch den Kreisläufer hatte man gut im Griff und aus den erzwungenen Fehlern des Gegners profitierten die Gäste in hervorragender Manier. Sowohl durch fulminante Einzelleistungen als auch durch klug herausgespielte Treffer baute man den Vorsprung kontinuierlich aus und lag beim 17:22 bereits mit fünf Treffern in Front. Weiter bestimmte das dominante HSG-Team das Spielgeschehen, wirkte spielerisch deutlich überlegen und ließ den konsterniert wirkenden Gastgebern nicht den Hauch einer Chance. Die Defensive war auch in der Schlussphase sehr stabil, hatte den Gegner stets im Griff und gefiel durch ihr konzentriertes Auftreten. Fein herausgespielte Tore, diszipliniertes Spiel und eine effektive Wurfausbeute im zweiten Durchgang ließen den Vorsprung auf 20:26 anwachsen und am Ende stand ein souveräner 22:29 Auswärtserfolg zu Buche, den sich ein spielerisch, aber auch konditionell klar überlegenes, diszipliniert spielendes HSG-Team hoch verdient hatte. Ein Einstand in die Runde nach Maß!

HSG-Trainer Schnetz nach dem Spiel: „Die ersten 10 Minuten waren etwas überhastet. Dann hat sich aber die Mannschaft diszipliniert herangearbeitet. In der zweiten Halbzeit haben wir das gespielt, was wir besprochen hatten. Die Mannschaft hatte mehr Körner und das auch souverän ausgespielt. Ich bin natürlich mit dem deutlichen Auswärtssieg zufrieden.“

Die Mannschaft und die Tore: Gutland, Unser; Impertro, Barth, Meyer (1), Antl, Rausch, Benetti (4), Kief (1), Bahr, Menger (8), Decker (8), Frank (5), Hühn (3).

krau

Strahlende Gesichter bei der weiblichen E-Jugend nach gelungenem Saisonauftakt

Am Sonntag startete die weibliche E-Jugend endlich die langersehnte Handballrunde. Nach der langen Corona-Pause waren alle sehr aufgeregt und fieberten ihrem ersten Spiel entgegen. Für den jungen Jahrgang war es überhaupt das erste Mal in so großer Halle und über das gesamte Spielfeld aktiv zu sein. Training ist doch anders als ein Spiel. Unsere Mädels treten in der Aufbaurunde der weibl. E-Jugend an und hatte somit in heimischer Halle zwei Spiele. Eine gute Mischung aus dem jungen und alten Jahrgang standen als Mannschaft zusammen. Die Mädels kämpften gemeinsam um jeden Ball, lösten sehr viele Aufgaben in Abwehr und Angriff bravourös. Die Zuschauer bejubelten viele Tore, aber auch Glanzleistungen der beiden Torfrauen trugen zu den sehr erfolgreichen Spielen bei. Beide Spiele wurde deutlich gewonnen und so waren die strahlenden Gesichteter nach dem Schlusspfiff des zweiten Spiels selbtverständlich. Die Trainerinnen freuen sich sehr über die mannschaftlich, geschlossene Leistung und die Fortschritte, die ihre Schützlinge in der kurzen Zeit seit Trainingsbeginn bereits nach der Corona-Zwangspause gemacht haben (AN).

Spielbericht SG Kappelwindeck/Steinbach : HSG Damen I

Leistungssteigerung trotz erneuter Niederlage


Am Sonntagnachmittag verlor die Frauenmannschaft der HSG St. Leon/Reiligen ihr zweites Drittliga-Handballspiel dieser Saison auswärts in Bühl gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach mit 29:24 (15:13). „Wir gehören in diese Liga und haben heute den Schritt in die richtige Richtung gemacht, auch wenn es noch nicht zum Sieg gereicht hat, die Steigerung in Spielqualität und Abwehrleistung stimmt mich positiv“, urteilt Trainer Sascha Kuhn über den Aufwärtstrend seines Teams im Vergleich zum Auftakt in der letzten Woche. Bis zur 42. Minute war in diesem Spiel gar nichts entschieden, auch wenn die Gastgeber immer wieder auf maximal 2-3 Tore davonzogen, fanden die HSG-Spielerinnen stets die passende Antwort, um zum Ausgleich oder zumindest zum Anschlusstor nachzuziehen. Die sehr offensive 3:2:1-Abwehr der SG machten dem Angriff und vor allem dem Rückraum den Gästen das Leben schwer, dafür fanden sie mit guten Anspielen zu Linkshänderin Wiebke Heck auf Rechtsaußen oder zu Nicola Baumann, die am Kreis fünfmal erfolgreich zum Abschluss kam, bis dahin ein Erfolgsrezept. „Wir haben durchweg zu viele technische Fehler gemacht, es dann auch nicht mehr geschafft, mit der richtigen Entschlossenheit in die Tiefe zu gehen“, bringt HSG-Akteurin Britta Miltner auch das letzte Drittel auf den Punkt. Ab dem Tor von Paula Lederer, mit sechs Treffern erfolgreichste Schützin, zum 21:20 in der 42. Minute verloren die Gäste den Anschluss und konnten den Schwarzwälderinnen nicht mehr genug entgegensetzen. Vor allem Rückraumspielerin Desiree Kolasinac, mit acht Treffern beste Angreiferin, fand immer wieder Wege über oder durch die sonst so kompakte 6:0-Abwehr der HSG und auch eine späte Umstellung auf eine offensivere 5:1-Variante konnte die Partie nicht mehr drehen. Dazu kamen in der Schlussphase noch unschöne Vorkommnisse im Publikum. Nachdem Wiebke Heck nach Foul an einer Außenspielerin Rot sah, folgte ein Siebenmeter der Gastgeber. Da der Strafwurf den Kopf von Keeperin Sina Golla streifte, wurde die SG-Schützin Fitore Aliu folglich ebenfalls disqualifiziert, worauf Tumult im Zuschauerraum der Gastgeber herrschte und sogar eine Flasche aufs Spielfeld geworfen wurde. Mit einem Drei-Tore-Lauf gegen Ende der Partie zog der Gastgeber über 25:21 zum Endstand 29:24 weg und gewann auch verdient, wie Coach Sascha Kuhn die Begegnung analysiert: „Wir dürfen das nicht dramatisieren, es ist nichts passiert, wir sind in beiden Spielen an uns selbst gescheitert. Um an der Wurfausbeute und den technischen Fehlern zu arbeiten, haben wir jetzt zwei Wochen Zeit, damit wir daheim gegen Pforzheim die ersten Punkte zu holen.“
HSG: Golla, Gottselig, Nussbaumer (2), Scholl (2), König, Pahl (1), Heck (2), Scheffler, Schulz (2), Lederer (6/4), Miltner (4), Baumann (5), Rimpf

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