Die HSG St. Leon/Reilingen 2 hat nach einem 17:6 zur Halbzeit am Ende mit 35:20 das Nachsehen gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen 2
Befreit aufspielen und schauen, wie viel wir den Gegner ärgern können – das waren die Worte von HSG-Trainer Miguel Stegmüller vor dem Spiel. Die Tabellensituation sprach vorab natürlich eine deutliche Sprache – aber auch im Hinspiel konnte die HSG mit einem dünnen Kader eine Halbzeit zeitweise gut mithalten. Die ersten Minuten liefen dann auch im Rückspiel ausgeglichen. Über ein 1:1 und 2:2 konnte die HSG beim 7:4 immer noch den Anschluss halten. Doch dann zündete die HG den Turbo und zog mit schnellen Angriffen aus der ersten und zweiten Welle auf 12:4 davon. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeberinnen dann zur Halbzeit auf 17:6 erhöhen.
Dann sahen die Zuschauer in der Karl-Frei-Halle etwas, das bei der HSG schon fast verloren geglaubt schien: eine gute zweite Halbzeit. Zwar war der Ausgang des Spiels mit der 11-Tore-Führung zur Halbzeit schon vorentschieden – dass der zweite Durchgang am Ende aber nur 18:14 ausging, damit haben wohl die Wenigsten gerechnet. Am Ende kann die HSG aber leider nicht für mehr Überraschungen sorgen und muss mit einem 35:20 die Heimreise antreten.
Nach der Osterpause stehen dann die letzten zwei Spiele gegen die restlichen Mannschaften aus der unteren Hälfte an, bei denen man auf jeden Fall mehr als eine gute Halbzeit mitnehmen will. Am 18. April trifft man um 15 Uhr auf die Reserve der S3L, gegen die in der Fritz-Mannherz-Halle auf jeden Fall eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen ist.
Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler (1), Weihert (3), J. Jünger, A. Jünger (2), Euler (4), Schunck, Merten (2/2), Back (2), Alberring (1)
Die B-Jugend hat ihre Pflichtaufgabe bei der JSG Heidelberg 2 erfüllt. Beim Tabellen-Vorletzten setzte sich unsere Mannschaft mit 37:25 (22:13) durch und legte bereits vor der Pause den Grundstein für den Auswärtssieg (in eigener Halle).
Angepasst statt dominiert
Das Spiel passte sich über weite Strecken dem Niveau des Gegners an. Viele Einzelaktionen, wenig Spielfluss und auf beiden Seiten technische Fehler bestimmten das Geschehen. Unsere Jungs waren überlegen, ohne dabei zu glänzen.
Frühe Vorentscheidung
Dennoch setzte sich die JSG früh ab und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 22:13 aus. Heidelberg fand zwar immer wieder Ansätze, eine echte Aufholjagd blieb jedoch aus.
Viel Pfeife, wenig Rhythmus
Der zweite Durchgang bot ein ähnliches Bild. Der Spielfluss blieb überschaubar, nicht zuletzt durch zahlreiche Unterbrechungen. Insgesamt sieben Zeitstrafen plus eine Disqualifikation auf Seiten der JSG sprechen eine deutliche Sprache. Kontaktarmes Handballspiel war an diesem Abend offenbar durchaus im Sinne der Spielleitung.
Souverän zu Ende gespielt
Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg nicht mehr. Die JSG verwaltete den Vorsprung und baute ihn in der Schlussphase weiter aus. Am Ende steht ein verdienter Sieg ohne großen Glanz, der letztendlich den 2. Tabellenplatz sicherte.
Es spielten:
Yannick Fey, Julian Goldbach (9), Tristan Dohn (12), Maximilian Gaub (5), Nils Götzmann (1), Raphael Ball (2), Simon Schirmer (2), Felix Kimmig, Jakob Weis, Cosmin Iovanovici, Lukas Walkowiak (3), Tim Hügens (3), Nico Simon.
Am 9. November endete die Partie zwischen der HSG St. Leon/Reilingen und dem TuS Schutterwald in der 3. Handball-Liga der Frauen 33:33. Um den Finger in die Wunde zu legen: Lisa Haupt hatte nach 59:44 den vermeintlichen Siegtreffer für die HSG geworfen, Nadine Czok aber acht Sekunden vor Spielende noch ausgeglichen.
„Und wir haben gegen Schutterwald ohnehin noch eine ,Rechnung‘ offen, da sie unserer Biltte nach einer Spielverlegung nicht zugestimmt haben…“, betont HSG-Co-Trainer Günther Gottselig dazu.
Jetzt geht es am Samstag, 19.30 Uhr, in Schutterwald um essenzielle Punkte für den Ligaverbleib, denn der TuS rangiert lediglich zwei Punkte vor der HSG. Ein Sieg… und St. Leon/Reilingen wäre punktgleich mit den Gastgeberinnen und hätte den direkten Vergleich gewonnen. „Für uns ist das am Wochenende ein extrem wichtiges Spiel. Wir stehen im Abstiegskampf und treffen auf einen direkten Konkurrenten, der zwei Plätze vor uns liegt. Deshalb ist es im Grunde ein klassisches Vier-Punkte-Spiel“, meint Gottselig dazu.
„In den vergangenen Spielen haben wir viel Selbstvertrauen gesammelt. Diesen Schwung wollen wir unbedingt mitnehmen.“ Tatsächlich hatte die HSG zuletzt der TSG Friesenheim ein 24:24 abgerungen und 33:25 im Kellerduell gegen Gröbenzell gewonnen. „Wir wissen aber auch, dass unser Gegner eine starke Mannschaft ist. Entscheidend wird sein, dass wir von Anfang an konzentriert spielen, in der Abwehr kompakt stehen und unser Tempospiel auf die Platte bringen.“
Samstagabend: HSG-Frauen reisen zum TuS Schutterwald
Der Blick für die HSG St. Leon/Reilingen kann nur nach oben gehen. Okay… In der 3. Handball-Liga der Frauen steht der HCD Gröbenzell, den die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer Anfang des Monats 33:25 schlug, zwar auf Platz zwölf noch einen Rang hinter der HSG, die aber möchte ja zumindest noch auf Platz zehn – den ersten Nichtabstiegsrang. Also geht der Blick nach oben.
Auf Platz zehn rangiert derzeit der TSV Haunstetten mit 10:26 Punkten, die HSG liegt mit 9:27 Zählern direkt dahinter. Durch das 24:24 vor eineinhalb Wochen gegen die TSG Friesenheim holte St. Leon/Reilingen aber auch auf den TuS Schutterwald auf, der es aktuell auf 11:25 Zähler bringt. Und eben diese Schutterwälderinnen sind am Samstagabend Gastgeberinnen der HSG. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Mörburghalle in Schutterwald. Um was es geht, muss entsprechend nicht erläutert werden…
Schutterwald kam zuletzt in Ketsch mit 17:31 unter die Räder. Bärin Sara Goudarzi warf dabei ein Tor mehr als die Schutterwälderinnen Nadja Kaufmann (4), Katlyn Reymann und Nadine Czok (jeweils 3) zusammen. Aber Vorsicht: Den SV Allensbach schlugen die Spielerinnen von Trainer Axel Schmidt zu Hause mit 35:31 und rangen dem TSV Wolfschlugen ebenfalls in heimischer Halle ein 31:31 ab. Kaufmann (10), Reymann (8) und Czok (7) performten gegen Wolfschlugen etwas anders als in der Neurotthalle. Im Vergleich mit Allensbach traf Kaufmann elf- und Reymann siebenmal, hinzu kamen sieben Treffer von Anita Sigloch. Beim 26:30 auswärts in Haunstetten war zwischen diesen beiden Partien Nadja Kaufmann mit einem Dutzend Treffer kaum zu stoppen. Ein ähnlicher Auftritt wie die der Bären könnte dem TuS entsprechend Schwierigkeiten bereiten.
„Wenn wir unsere Leistung abrufen und als Team auftreten, dann haben wir eine gute Chance, die Punkte zu holen – und genau das ist unser Ziel für das Wochenende“, sagt dazu HSG-Co-Trainer Günther Gottselig. „Wir haben es in der eigenen Hand, unsere Serie fortzusetzen.“
Mit nur acht Feldspielern zeigt die B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen ein starkes Spitzenspiel und bezwingt Brühl/Ketsch in einer dramatischen Schlussphase mit 30:29.
Die B-Jugend setzte im Spitzenspiel der Bezirksliga ein starkes Zeichen. Mit einem 30:29 (18:15) gegen Tabellenführer SG Brühl/Ketsch festigte der Tabellenzweite seine Position und verhinderte, dass der Favorit bereits an diesem Spieltag die Meisterschaft feiern konnte.
Kraftakt
Die Ausgangslage hätte unterschiedlicher kaum sein können. Der Tabellenführer reiste mit voller Bank und 15 Spielern an. Unsere Jungs dagegen mussten krankheitsbedingt mit nur acht Feldspielern auskommen, darunter zwei Spieler aus der C-Jugend. Dennoch ließ sich davon auf dem Spielfeld lange nichts erkennen.
Mutiger Start
Die JSG legte engagiert los und führte früh mit 4:1. Ketsch glich zwar schnell und routiniert zum 5:5 aus, doch nach einer Auszeit fanden unsere Jungs wieder Struktur in ihrem Spiel. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem sich die JSG Mitte der ersten Halbzeit Stück für Stück Vorteile erarbeitete. Ein 6:2-Lauf brachte unsere Mannschaft schließlich auf 15:11 in Front. Zur Pause stand ein verdientes 18:15.
Wendepunkt in der Abwehr
Ein Schlüssel zum Erfolg lag in der Defensive. Nach taktischen Anpassungen an das Angriffsspiel von Brühl/Ketsch bekam die JSG-Abwehr den gegnerischen Rückraum deutlich besser in den Griff und setzte ihn vor allem in der zweiten Halbzeit weitgehend außer Gefecht.
Spannung bis zur letzten Minute
Auch nach dem Seitenwechsel blieben unsere Jungs zunächst am Drücker und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 28:24 aus. Der Tabellenführer zeigte jedoch seine Klasse und kämpfte sich noch einmal zurück. Beim 28:29 drohte das Spiel in den letzten 3 Minuten tatsächlich zu Gunsten vom Favoriten zu kippen.
Crunchtime
Die Antwort der JSG kam im richtigen Moment. Zunächst fiel der Ausgleich, dann 69 Sekunden vor Schluss der umjubelte Treffer zum 30:29. Den letzten Angriff verteidigten unsere Jungs mit großem Einsatz und durften anschließend einen verdienten Sieg feiern, bei dem die Mannschaft spielerisch auf allen Positionen überzeugte.
Prägend für den Erfolg waren ein starkes Rückraumtrio, grandiose Aktionen von den Außen, viel Arbeit am Kreis, starke Torhüterleistungen sowie eine über die gesamte Spielzeit konzentrierte Abwehrarbeit am eigenen Kreis.
Mit diesem Erfolg festigt die JSG St. Leon/Reilingen ihren zweiten Tabellenplatz und darf sich über einen beeindruckend erspielten Sieg gegen den Tabellenführer freuen.
Es spielten:
Yannick Fey, Simon Schirmer (1), Tristan Dohn (5), Maximilian Gaub (7), Nils Götzmann, Julian Goldbach (14), Jan Lukas Ripka (2), Felix Kimmig, Cosmin Iovanovici, Tim Hügens (1), Nico Simon.
Passend zum Halbzeitstand von 11:11 trennen sich die HSG St. Leon/Reilingen 2 und die SG Leimen/Bammental am Ende mit 22:22
Im Rückspiel wiederholte sich der Krimi aus dem Hinspiel. Über das gesamte Spiel hinweg sahen die Zuschauer ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. In Minute 26 kann ein Team, in dem Fall die Gastgeberinnen, das erste Mal eine 2-Tore-Führung herauspielen. Viel größer sollte der Abstand aber im Rest des Spiels nicht werden. Die offensive Abwehr der Gäste stellte in diesem Spiel keine so große Herausforderung für die HSG mehr dar, als noch im letzten Spiel in Nussloch. Durch schnelle Bewegungen ohne Ball und den Blick auf die freie Mitspielerin konnte die HSG immer wieder Tore verzeichnen. Auf der anderen Seite war ws Julia Müller im Tor, die die Würfe der Gäste immer wieder entschärfen konnte – einzig die Abpraller landeten zu oft bei der Gegenspielerin statt bei der Mitspielerin.
In der zweiten Halbzeit ging das enge Spiel dann einfach weiter. Einzig der Spielfluss wurde aufgrund von 2-Minuten-Strafen und Schiedsrichterentscheidungen immer wieder unterbrochen, was die Schlussphase noch nervenaufreibender machte. Nach einem Foul kurz vor Schluss hat die HSG dann die Chance mit einem letzten Angriff den Sieg zu sichern – es sollte aber wohl einfach nicht sein. So richtig wertvoll ist die Punkteteilung für keine der zwei Mannschaften im Tabellenkeller, die HSG kann für sich aber auf jeden Fall eins mitnehmen – man kann auch in der zweiten Halbzeit richtig gute Aktionen verbuchen.
Jetzt heißt es im nächsten Spiel mit diesem Selbstbewusstsein vielleicht sogar den Tabellenführer ärgern – spielte man gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen ja zuhause im Hinspiel schon eine solide erste Halbzeit. Anpfiff in der Karl-Frei-Halle in Oftersheim ist am Samstag den 21. März um 16:00 Uhr.
Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (6), Ziegler (1), Weihert (1), J. Jünger, A. Jünger, Euler (3), Schunck, H. Merten, C. Merten (1), Gentner (1), Back, Alberring (9/3)
Am 1. März durften die Mädchen ihr können bei der JSG Walldorf/Sandhausen demonstrieren. Neben Koordinationsübungen waren auch 2 Spiel auf dem Terminplan.
Die erste Begegnung absolvierten die Kinder gegen die Gastgeber der JSG Walldorf/Sandhausen. Nach einer durchwachsenen Spielform 3 gegen 3 in der ersten Spielhälfte zeigte man sich deutlich besser beim 6:6 in der zweiten Hälfte. Am Ende konnte man seine Chancen besser nutzen und auch in der Defensive gelang einiges. So gewann die Mädels nicht unverdient.
Die zweite Begegnung an diesem sonnigen Frühlingssonntag stand gegen die neu formiert wE-Jugend des HSV Hockenheim an. Gegen die körperlich etwas stärkeren und mit deutlich mehr Spielerinnen angetreten Mannschaft gaben die Mädels der HSG alles. Dennoch fehlte am Schluss die Kraft, um sich mehr durchsetzen zu können.
Die Woche darauf, am 08.03.2026 reisten die wE-Spielerinnen wieder mit einem dünnen Kader morgens nach Brühl, um dort ihren letzten Spieltag zu bestreiten.
Als erstes stand die Begegnung gegen die HSG Rot/Malsch auf dem Programm. Die erste Hälfte mit der Spielform 3 gegen 3 konnte man noch mit 5:5 behaupten, ehe man in der zweiten Spielhälfte den Faden verlor.
Im zweiten Spiel nach den erfolgreichen Koordinationsübungen trat man gegen die Gastgeber aus Brühl an, welche körperlich und technisch deutlich besser waren. Aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken und sich seinem Schicksal zu ergeben, spielten die Mädels frei auf und es gelangen teilweise ansehnliche Ballstafetten. Zwar hat man Ende verloren, dennoch konnte man erhobenen Hauptes von der Platte gehen.
Vielen Dank auch an die Eltern und Kinder welche sich immer wieder aufrafften, auch wenn es manchmal schwerfällt, in die Halle zu gehen und um zu unterstützen.
Die letzten beiden Spieltage der wE-Jugend der HSG St. Leon/Reilingen waren mit Licht und Schatten belegt.
Am 1. März durften die Mädchen ihr können bei der JSG Walldorf/Sandhausen demonstrieren. Neben Koordinationsübungen waren auch 2 Spiel auf dem Terminplan.
Die erste Begegnung absolvierten die Kinder gegen die Gastgeber der JSG Walldorf/Sandhausen. Nach einer durchwachsenen Spielform 3 gegen 3 in der ersten Spielhälfte zeigte man sich deutlich besser beim 6:6 in der zweiten Hälfte. Am Ende konnte man seine Chancen besser nutzen und auch in der Defensive gelang einiges. So gewann die Mädels nicht unverdient.
Die zweite Begegnung an diesem sonnigen Frühlingssonntag stand gegen die neu formiert wE-Jugend des HSV Hockenheim an. Gegen die körperlich etwas stärkeren und mit deutlich mehr Spielerinnen angetreten Mannschaft gaben die Mädels der HSG alles. Dennoch fehlte am Schluss die Kraft, um sich mehr durchsetzen zu können.
Die Woche darauf, am 08.03.2026 reisten die wE-Spielerinnen wieder mit einem dünnen Kader morgens nach Brühl, um dort ihren letzten Spieltag zu bestreiten.
Als erstes stand die Begegnung gegen die HSG Rot/Malsch auf dem Programm. Die erste Hälfte mit der Spielform 3 gegen 3 konnte man noch mit 5:5 behaupten, ehe man in der zweiten Spielhälfte den Faden verlor.
Im zweiten Spiel nach den erfolgreichen Koordinationsübungen trat man gegen die Gastgeber aus Brühl an, welche körperlich und technisch deutlich besser waren. Aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken und sich seinem Schicksal zu ergeben, spielten die Mädels frei auf und es gelangen teilweise ansehnliche Ballstafetten. Zwar hat man Ende verloren, dennoch konnte man erhobenen Hauptes von der Platte gehen.
Vielen Dank auch an die Eltern und Kinder welche sich immer wieder aufrafften, auch wenn es manchmal schwerfällt, in die Halle zu gehen und um zu unterstützen.
Die letzten beiden Spieltage der wE-Jugend der HSG St. Leon/Reilingen waren mit Licht und Schatten belegt.
Am 1. März durften die Mädchen ihr können bei der JSG Walldorf/Sandhausen demonstrieren. Neben Koordinationsübungen waren auch 2 Spiel auf dem Terminplan.
Die erste Begegnung absolvierten die Kinder gegen die Gastgeber der JSG Walldorf/Sandhausen. Nach einer durchwachsenen Spielform 3 gegen 3 in der ersten Spielhälfte zeigte man sich deutlich besser beim 6:6 in der zweiten Hälfte. Am Ende konnte man seine Chancen besser nutzen und auch in der Defensive gelang einiges. So gewann die Mädels nicht unverdient.
Die zweite Begegnung an diesem sonnigen Frühlingssonntag stand gegen die neu formiert wE-Jugend des HSV Hockenheim an. Gegen die körperlich etwas stärkeren und mit deutlich mehr Spielerinnen angetreten Mannschaft gaben die Mädels der HSG alles. Dennoch fehlte am Schluss die Kraft, um sich mehr durchsetzen zu können.
Die Woche darauf, am 08.03.2026 reisten die wE-Spielerinnen wieder mit einem dünnen Kader morgens nach Brühl, um dort ihren letzten Spieltag zu bestreiten.
Als erstes stand die Begegnung gegen die HSG Rot/Malsch auf dem Programm. Die erste Hälfte mit der Spielform 3 gegen 3 konnte man noch mit 5:5 behaupten, ehe man in der zweiten Spielhälfte den Faden verlor.
Im zweiten Spiel nach den erfolgreichen Koordinationsübungen trat man gegen die Gastgeber aus Brühl an, welche körperlich und technisch deutlich besser waren. Aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken und sich seinem Schicksal zu ergeben, spielten die Mädels frei auf und es gelangen teilweise ansehnliche Ballstafetten. Zwar hat man Ende verloren, dennoch konnte man erhobenen Hauptes von der Platte gehen.
Vielen Dank auch an die Eltern und Kinder welche sich immer wieder aufrafften, auch wenn es manchmal schwerfällt, in die Halle zu gehen und um zu unterstützen.
Kader vom 01.03.2026Kader vom 08.03.2026 mit Teilnahmemedailliengegen JSG Walldorf/SandhausenIm Einsatz
Melina Friedrich überzeugt beim 24:24 gegen Eulen im Tor
Dank Lena Nussbaumers Treffer nach exakt 60 Minuten hat die HSG St. Leon/Reilingen im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga der Frauen den nächsten wichtigen Punkt eingefahren. Mit der Schlusssirene verwandelte die Kreisläuferin, die phasenweise auch als Links Außen agierte, einen Abpraller zum mehr als verdienten 24:24 (13:10) gegen den favorisierten Tabellenvierten TSG Friesenheim.
In der Tabelle bleibt die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer an der Konkurrenz dran. Ein Zähler beträgt der Rückstand auf den TSV Haunstetten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Jedoch hat die HSG eine Partie mehr absolviert.
In einer von der TSG temporeich geführten Anfangsphase war St. Leon/Reilingen vor 150 Zuschauern in der Fritz-Mannherz-Halle darum bemüht, das Spiel hin und wieder zu verlangsamen. Schon gegen den Spitzenreiter Ketsch hatten die Eulen-Frauen vor einer Woche immer wieder aufs Gas gedrückt – und am Ende die Punkte bei sich behalten (wir berichteten).
„Das Tempospiel haben wir wirklich gut unterbunden, sind vorne über weite Strecken konsequent ins Eins-gegen-eins gegangen und haben den Ball laufen lassen, bis wir gute Chancen hatten“, lobte auch Torhüterin Melina Friedrich, die mit 21 Paraden glänzte. „Die Abwehr war zudem so aggressiv, dass sich die Eulen schwer getan haben.“
Die Gastgeberinnen machten ihre Sache indes mehr als ordentlich – vor allem Friedrich zwischen den Pfosten half ihrer Mannschaft – „Ihr muss man ein besonderes Kompliment machen, sie hat ein fantastisches Spiel gemacht“, lobte Nussbaumer und Jana Pahl ergänzte, Friedrich habe eine „konstant starke Torhüterleistung abgerufen, die sie auch in wichtigen Phasen zu einem Rückhalt gemacht hat“.
Madeleine Hornstein vergab vor der Pause jedoch die Chance, den Vorsprung auf 13:8 weiter auszubauen. Das wurde bestraft, denn nach einer Auszeit von Weinheimer während einer eigentlich starken Phase seiner Spielerinnen verkürzten die Ludwigshafenerinnen auf 10:12.
Mit einer umgestellten Defensive nahmen die Gäste den Schwung mit in die zweite Halbzeit (15:15/37.). In der Endphase spitzte sich die Partie nochmals zu. Anstatt auf 24:22 zu stellen, geriet die HSG mit 23:24 in Rückstand. Zweimal noch hatten die Gäste die Chance, den Vorsprung auf zwei Tore zu erhöhen, doch Friedrich hielt ihre Mannschaft in der Partie – auch bei noch 35 Sekunden verbleibender Spielzeit, als die HSG den Ball ein letztes Mal erhielt, da ihre Torfrau erneut gehalten hatte. Nussbaumer rettete schließlich zumindest einen Zähler.
„Wir haben ein starkes Spiel gemacht, standen gut in der Abwehr, haben uns dadurch viele Bälle erkämpft und konnten im Angriff punkten“, bilanzierte Nussbaumer. Allerdings habe die HSG dies nicht über die gesamten 60 Minuten hinweg durchgehalten. Durch einige kleinere Einbrüche habe die TSG den Kontakt gehalten und „ab der 50. Minute hatten wir doch einige Probleme“, ergänzte Nicola Baumann. Die Mannschaft habe sich jedoch in keiner Sekunde der Partie aufgegeben. „Wir haben an uns geglaubt.“
Das Remis wurde von der HSG wie ein Sieg bejubelt und könnte im Kampf um den Klassenerhalt tatsächlich noch immens wichtig werden. Weiter geht es für die St. Leon/Reilingerinnen nun am Samstag, 21. März, 19.30 Uhr, beim TuS Schutterwald. Das Hinspiel endete 33:33, die Gastgeberinnen stehen mit 11:23 Punkten in direkter Reichweite der HSG. Eine erneute Chance für das Team von Daniel Weinheimer.
HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder (2), Nussbaumer (1), Scholl (7), Hofmann (2), Haupt (1), Hornstein (2), C. Weschenfelder, Schulz (4/1), Stegmüller, Schieszl (1), Baumann (3), Rimpf (1/1).
Nach einem ausgeglichenen 15:12 zur Halbzeit gewinnen die Hausherrinnen aus Nußloch am Ende deutlich mit 30:15
Viel wurde vor dem Spiel analysiert und die HSG wusste – man kann hier wirklich eine Chance haben! Auch das Hinspiel war zu Beginn sehr ausgeglichen – daran wollte Miguel Stegmüller mit seinem Team anknüpfen. Zu Beginn gab es dann aber direkt eine Überraschung: Nußloch spielte nicht nur vorne direkt mit zwei Kreisläuferinnen, start der erwarteten 6:0-Abwehr waren die Nüsschen hinten deutlich offensiver und nahmen permanent zwei Rückraumspielerinnen der HSG in Manndeckung. Es dauerte seine Zeit, bis die Gäste hier Lösungen fanden, denn auf ein so lauf- und zweikampfintensives Spiel war man nicht vorbereitet. Nach 6 Minuten stand es ausgeglichen 2:2, dann zog Nußloch plötzlich davon. Die eingespielte Truppe konnte in Minute 12 auf 7:3 stellen, doch die HSG kam durch gute Durchbrüche wieder auf 8:6, 9:7 und 10:8 immer wieder in Schlagdistanz – aber auch die Abwehrumstellung der Hausherrinnen gab der HSG nicht die nötigen Chancen um weiter heranzukommen. So konnte Nußloch zur Halbzeit auf 15:12 davonziehen – entschieden war hier aber noch nichts.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich auf HSG-Seite ein ähnliches Bild wie beim letzten Spiel gegen Handschusheim. Statt der dort erzielten 2 Treffer wurden es in diesem Spiel zwar 3 – dass das aber viel zu wenig ist, darüber braucht man nicht diskutieren. In der Abwehr hielt man die Gastgeberinnen wie in Halbzeit 1 bei 15 Toren, auch wenn es hätten weniger sein können – im Angriff fehlten einfach die Lösungen und die Konzentration. Am Ende verliert die HSG deutlich mit 30:15 gegen die SG Nußloch 2.
Am 15. März um 17:00 Uhr komm dann die SG Leimen/Bammental in den Harres – vielleicht ist dieses Mal mehr als 1 Punkt drin.
Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (3), Ziegler (1), Weihert, J. Jünger (2), A. Jünger (1), Große, H. Merten (1), C. Merten, Gentner (1), Back (2), Stegmüller (1), Bühler (1), Alberring (2/2)
Einladung zur HSG Hauptversammlung
Liebe Mitglieder der Handballabteilungen des TBG Reilingen und der SG 07 St. Leon,
wir laden euch herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der HSG St. Leon/Reilingen ein.
Datum: 25.04.2026
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ort: Vereinsheim der SG 07 St. Leon, Kronauer Str. 106, 68789 St. Leon-Rot
Tagesordnung:
1. Begrüßung sowie Feststellung der Anwesenheit
2. Bericht der Abteilungs- und Jugendleitung
3. Bericht des Kassenprüfers
4. Entlastung der Vorstandschaft
5. Neuwahlen
6. Ausblick auf die kommende Saison
7. Anträge
8. Verschiedenes
Anträge zur Tagesordnung sind bitte bis spätestens 11.04.2026 schriftlich (per E-Mail) bei der Abteilungsleitung einzureichen.
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und eine konstruktive Versammlung!
Mit sportlichen Grüßen
Die Vorstandschaft der HSG St. Leon/Reilingen