Reife Leistung zum Saisonabschluss – B-Jugend gewinnt Derby auswärts gegen Rot-Malsch und wird Zweiter in der Bezirksliga

 

Die B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen gewinnt beim TSV Rot-Malsch 2 auswärts mit 24:28 (5:13) und beendet damit eine starke Saison auf Tabellenplatz zwei. Entscheidend war vor allem eine erste Halbzeit, in der die Mannschaft defensiv nahezu unüberwindbar agierte und dem Spiel früh ihren Stempel aufdrückte.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, in der unsere Mannschaft schnell die Kontrolle übernahm. Eine sehr konzentrierte Anfangsphase mit Ballgewinnen in der Abwehr, sauberen Abschlüssen im Angriff und einem spürbar ruhigen, strukturierten Auftritt. Über 1:3 und 2:6 setzten sich die Jungsfrüh ab und erspielten sich mit jeder gelungenen Aktion mehr Sicherheit ins Spiel. Beim Stand von 3:9 war das Spiel bereits klar in unserer Hand. Zur Pause stand ein deutliches 5:13. Acht Tore Vorsprung in einem Derby sind nicht nur Ausdruck von Spielkontrolle, sondern auch ein klares Statement.

Nach dem Seitenwechsel stellte Rot-Malsch auf eine offene, sehr offensive Deckung um, phasenweise mit klaren Manndeckungselementen über weite Teile des Feldes. Dadurch kam Unruhe ins Spiel der JSG, Abläufe wurden unterbrochen und Entscheidungen mussten schneller getroffen werden, sodass nicht jeder Ball mehr sauber den Mitspieler erreichte.

In der Phase zwischen der 26. und 36. Minute verkürzten die Gastgeber mit einem 9:5-Lauf auf 14:18. Der zuvor komfortable Vorsprung war damit deutlich geschmolzen und das Spiel bekam eine neue Dynamik. Genau in dieser Phase reagierte das Trainerteam zur richtigen Zeit, nahm die Auszeit, ordnete das Spiel neu.

Und genau aus dieser neu gewonnenen Struktur heraus setzte die JSG direkt die entscheidenden Akzente. Drei schnelle Tore sorgten wieder für klare Verhältnisse und nahmen dem Gegner unmittelbar den Schwung. In dieser Phase entstand der Eindruck, dass sich die Mannschaft dieses Spiel nicht mehr nehmen lassen würde, nicht nach dem verlorenen Hinspiel und nicht an diesem letzten Spieltag.

Die Abwehr arbeitete weiterhin ordentlich, auch wenn sie nicht mehr ganz die Effektivität der ersten Halbzeit erreichte. Entscheidend blieb, dass die Ballgewinne im Angriff konsequent genutzt wurden. Immer wieder setzte die JSG gezielte Nadelstiche, vor allem über schnelles Umschalten und Gegenstöße, und hielt so den Abstand stabil.

In der Schlussphase blieb die Mannschaft ruhig und kontrolliert und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel.

Am Ende steht ein verdienter Auswärtssieg im Derby, getragen von einer sehr starken ersten Halbzeit und der Fähigkeit, auch in anspruchsvolleren Spielphasen die richtigen Antworten zu finden.

Dass die JSG über die Saison hinweg die beste Abwehr der Liga stellte, zeigt die defensive Stabilität und den Zusammenhalt dieser Mannschaft. Mit nur knapp 22 Gegentoren im Schnitt pro Spiel genau das, was auch im Derby der entscheidende Faktor war. Gleichzeitig unterstreicht die Torbilanz mit der zweitbesten Differenz der Liga die offensive Durchschlagskraft.

Genau diese Mischung aus Stabilität und Durchschlagskraft, aus Konstanz und Balance, spiegelt sich auch im Saisonrückblick wider. Mit 11 Siegen, 2 Niederlagen und einem Unentschieden sichert sich unsere B-Jugend verdient den zweiten Tabellenplatz.

Ein großer Anteil daran gebührt auch dem Trainerteam um Daniel, Josh und Julian, die mit viel Engagement die Mannschaft über die Saison hinweg sichtbar vorangebracht und geprägt haben.

 

Es spielten: Yannick Fey, Julian Goldbach (9), Tristan Dohn (6), Maximilian Gaub (1/1), Nils Götzmann (2), Raphael Ball, Jan Lukas Ripka (3), Felix Kimmig, Jakob Weis, Simon Schirmer (2), Cosmin Iovanovici, Lukas Walkowiak (5), Tim Hügens, Nico Simon

10. Saisonsieg, B-Jugend der JSG setzt sich bei Heidelberg 2 durch

Die B-Jugend hat ihre Pflichtaufgabe bei der JSG Heidelberg 2 erfüllt. Beim Tabellen-Vorletzten setzte sich unsere Mannschaft mit 37:25 (22:13) durch und legte bereits vor der Pause den Grundstein für den Auswärtssieg (in eigener Halle).

Angepasst statt dominiert

Das Spiel passte sich über weite Strecken dem Niveau des Gegners an. Viele Einzelaktionen, wenig Spielfluss und auf beiden Seiten technische Fehler bestimmten das Geschehen. Unsere Jungs waren überlegen, ohne dabei zu glänzen.

Frühe Vorentscheidung

Dennoch setzte sich die JSG früh ab und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 22:13 aus. Heidelberg fand zwar immer wieder Ansätze, eine echte Aufholjagd blieb jedoch aus. 

Viel Pfeife, wenig Rhythmus

Der zweite Durchgang bot ein ähnliches Bild. Der Spielfluss blieb überschaubar, nicht zuletzt durch zahlreiche Unterbrechungen. Insgesamt sieben Zeitstrafen plus eine Disqualifikation auf Seiten der JSG sprechen eine deutliche Sprache. Kontaktarmes Handballspiel war an diesem Abend offenbar durchaus im Sinne der Spielleitung.

Souverän zu Ende gespielt

Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg nicht mehr. Die JSG verwaltete den Vorsprung und baute ihn in der Schlussphase weiter aus. Am Ende steht ein verdienter Sieg ohne großen Glanz, der letztendlich den 2. Tabellenplatz sicherte.

Es spielten:

Yannick Fey, Julian Goldbach (9), Tristan Dohn (12), Maximilian Gaub (5), Nils Götzmann (1), Raphael Ball (2), Simon Schirmer (2), Felix Kimmig, Jakob Weis, Cosmin Iovanovici, Lukas Walkowiak (3), Tim Hügens (3), Nico Simon.

Mini-Kader, großer Sieg. JSG-B-Jugend stoppt Tabellenführer Brühl/Ketsch

Mit nur acht Feldspielern zeigt die B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen ein starkes Spitzenspiel und bezwingt Brühl/Ketsch in einer dramatischen Schlussphase mit 30:29.

Die B-Jugend setzte im Spitzenspiel der Bezirksliga ein starkes Zeichen. Mit einem 30:29 (18:15) gegen Tabellenführer SG Brühl/Ketsch festigte der Tabellenzweite seine Position und verhinderte, dass der Favorit bereits an diesem Spieltag die Meisterschaft feiern konnte.

Kraftakt

Die Ausgangslage hätte unterschiedlicher kaum sein können. Der Tabellenführer reiste mit voller Bank und 15 Spielern an. Unsere Jungs dagegen mussten krankheitsbedingt mit nur acht Feldspielern auskommen, darunter zwei Spieler aus der C-Jugend. Dennoch ließ sich davon auf dem Spielfeld lange nichts erkennen.

Mutiger Start

Die JSG legte engagiert los und führte früh mit 4:1. Ketsch glich zwar schnell und routiniert zum 5:5 aus, doch nach einer Auszeit fanden unsere Jungs wieder Struktur in ihrem Spiel. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem sich die JSG Mitte der ersten Halbzeit Stück für Stück Vorteile erarbeitete. Ein 6:2-Lauf brachte unsere Mannschaft schließlich auf 15:11 in Front. Zur Pause stand ein verdientes 18:15.

Wendepunkt in der Abwehr

Ein Schlüssel zum Erfolg lag in der Defensive. Nach taktischen Anpassungen an das Angriffsspiel von Brühl/Ketsch bekam die JSG-Abwehr den gegnerischen Rückraum deutlich besser in den Griff und setzte ihn vor allem in der zweiten Halbzeit weitgehend außer Gefecht.

Spannung bis zur letzten Minute

Auch nach dem Seitenwechsel blieben unsere Jungs zunächst am Drücker und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 28:24 aus. Der Tabellenführer zeigte jedoch seine Klasse und kämpfte sich noch einmal zurück. Beim 28:29 drohte das Spiel in den letzten 3 Minuten tatsächlich zu Gunsten vom Favoriten zu kippen.

Crunchtime

Die Antwort der JSG kam im richtigen Moment. Zunächst fiel der Ausgleich, dann 69 Sekunden vor Schluss der umjubelte Treffer zum 30:29. Den letzten Angriff verteidigten unsere Jungs mit großem Einsatz und durften anschließend einen verdienten Sieg feiern, bei dem die Mannschaft spielerisch auf allen Positionen überzeugte.

Prägend für den Erfolg waren ein starkes Rückraumtrio, grandiose Aktionen von den Außen, viel Arbeit am Kreis, starke Torhüterleistungen sowie eine über die gesamte Spielzeit konzentrierte Abwehrarbeit am eigenen Kreis.

Mit diesem Erfolg festigt die JSG St. Leon/Reilingen ihren zweiten Tabellenplatz und darf sich über einen beeindruckend erspielten Sieg gegen den Tabellenführer freuen.

Es spielten:

Yannick Fey, Simon Schirmer (1), Tristan Dohn (5), Maximilian Gaub (7), Nils Götzmann, Julian Goldbach (14), Jan Lukas Ripka (2), Felix Kimmig, Cosmin Iovanovici, Tim Hügens (1), Nico Simon.

Souverän ohne Feuerwerk – JSG B-Jugend kontrolliert Waldhof und gewinnt 27:19

Die männliche B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen setzt sich zuhause gegen den SV Waldhof Mannheim 07 mit 27:19 (13:10) durch. Es war kein Spiel für große Dramatik, eher eines, dass man mit Geduld und Struktur gewinnt. Genau das taten unsere Jungs mit klaren Phasen und einem zweiten Durchgang, in dem sich die Kräfteverhältnisse dann auch im Ergebnis abbildeten, und festigten damit Platz zwei in der Tabelle.

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Bis zum 3:3 tasteten sich beide Teams heran, danach legte die JSG zwar vor, schaffte es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. Waldhof drehte zwischenzeitlich sogar auf 6:7. Doch statt Hektik entwickelte sich ein ruhiger, kontrollierter Spielfluss. Ab dem 10:10 übernahmen unsere Jungs wieder die Führung und setzten sich mit einem Zwischensprint bis zur Pause auf 13:10 ab.

Nach dem Seitenwechsel blieb der Abstand zunächst konstant. Beim 15:12 und 18:14 war Waldhof mit solidem Spiel noch in Schlagdistanz. Dann folgte die entscheidende Phase. Zwischen der 30. und 40. Minute wuchs der Vorsprung Schritt für Schritt auf sieben Tore an. Die JSG verteidigte stabil, nutzte ihre Chancen konsequenter und ließ keinen echten Lauf des Gegners mehr zu.

Ein letzter kurzer Moment Spannung keimte beim 23:19 auf, doch eine Auszeit brachte sofort wieder Ordnung ins Spiel. Vier Treffer in Serie besiegelten schließlich einen souveränen 27:19-Erfolg. Unaufgeregt, konzentriert und letztlich verdient.

Es spielten: Julian Goldbach (12), Tristan Dohn (4/1), Maximilian Gaub (4/2), Nils Götzmann (3), Jan Lukas Ripka (2), Simon Schirmer (1), Lukas Walkowiak (1), Raphael Ball, Felix Kimmig, Nico Simon, Yannick Fey

Stark gespielt, doch fünf vergebene Siebenmeter waren zu viel – Unentschieden

Die männliche B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen spielt beim Tabellenvierten TSV Amicitia Viernheim 30:30 (13:12) und lässt doch das Gefühl zurück, dass an diesem Nachmittag ein Sieg möglich gewesen wäre.

Unsere Jungs fanden gut ins Spiel, gingen früh in Führung und zeigten von Beginn an, dass sie bereit waren, das Tempo mitzugehen. Viernheim hielt jedoch dagegen, nutzte jede kleine Lücke, und so entwickelte sich schnell ein offener Schlagabtausch. Beim Stand von 5:5 sortierten unsere Trainer das Spiel frühzeitig mit einer Auszeit. Danach wirkte die JSG strukturierter, blieb ruhig im Aufbau und hielt die Partie, trotz zeitweise 3 Tore hinten, offen. Zur Pause lag Viernheim mit 13:12 knapp vorn. Ein Zwischenstand ohne Aussagekraft, aber mit viel Spannung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Mannschaft gefestigt. Unsere Jungs blieben geduldig, verteidigten mit großem Einsatz und arbeiteten sich Schritt für Schritt heran. Es war keine Phase des Überrollens, sondern des kontrollierten Arbeitens, genau die Art Spiel, die Reife verlangt. Mitte der zweiten Halbzeit wurde diese Haltung belohnt: Aus dem 21:21 heraus übernahm die JSG zunehmend das Kommando und setzte sich mit drei Toren ab. Beim 24:21 schien das Spiel nun doch in Richtung St. Leon/Reilingen zu kippen.

Doch solch enge Spiele entscheiden sich nicht allein über Spielanlage, sondern über Klarheit im Kopf. Genau hier ließ unsere Mannschaft den Gegner im Spiel. Mehrfach bot sich die Chance, vom Siebenmeterpunkt weiter davonzuziehen. Fünf vergebene Strafwürfe im gesamten Spiel, allein vier zwischen der 38 und 43 min, verhinderten den möglichen KO-Schlag für Viernheim. Statt Sicherheit kam weiter Spannung auf.

Trotzdem, unsere Jungs brachen nicht ein. Sie ließen sich nicht hängen, suchten weiter Lösungen, übernahmen Verantwortung und gingen auch in der Schlussphase erneut in Führung. Das spricht für die Mentalität dieser Mannschaft. Der letzte Schritt fehlte allerdings. Mit der Schlusssirene bekam Viernheim noch einmal die Gelegenheit vom 7-M-Punkt und nutzte sie zum 30:30-Ausgleich.

So bleibt ein Unentschieden, das auf dem Papier gerecht wirkt, sich für uns aber wie ein verpasster Sieg anfühlt. Gleichzeitig ist es ein Spiel, aus dem man mitnehmen kann, dass die Mannschaft Charakter hat und die Fähigkeit, sich aus schwierigen Phasen herauszuarbeiten. Der nächste Entwicklungsschritt liegt nun darin, genau solche Spiele auch konsequent zuzumachen.

Es spielten:

Julian Goldbach (11), Tristan Dohn (6), Jan Ripka (3), Maximilian Gaub (3), Lukas Walkowiak (2), Simon Schirmer (2), Tim Hügens (2), Raphael Ball (1), Nico Simon, Cosmin Iovanovici

 

B-Jugend überzeugt mit konsequentem Tempospiel

Die männliche B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen setzte sich gegen die HSG Dielheim/Malschenberg 2 deutlich mit 33:13 (19:5) durch und wurde dabei ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht.

Nach dem frühen 0:1-Rückstand fand die JSG schnell in die Partie und übernahm umgehend die Kontrolle. Entscheidend war dabei vor allem das gut funktionierende Tempospiel. Ballgewinne in der Abwehr wurden konsequent genutzt, das Umschalten gelang mehrfach über erste und zweite Welle, und der Gegner wurde früh unter Druck gesetzt. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich an, ohne dass die JSG an Struktur verlor. Bereits zur Pause war beim Stand von 19:5 eine Vorentscheidung gefallen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Jungs konzentriert. Trotz der klaren Führung wurde das Tempo hochgehalten, Abschlüsse wurden sauber herausgespielt und die Breite der Mannschaft sinnvoll genutzt. Der Tabellenletzte aus Dielheim/Malschenbergfand kaum Mittel, um dem Spiel der JSG entgegenzugehen, sodass der Vorsprung bis zum Endstand von 33:13 weiter anwuchs.

Bemerkenswert nebenbei: Keine Zeitstrafen, keine Disqualifikationen. Ein Spiel, das sportlich deutlich, aber sauber blieb.

Es spielten:

Julian Goldbach (9/2 Siebenmeter), Tristan Dohn (8/1 Siebenmeter), Lukas Walkowiak (4), Nils Götzmann (4), Jan Ripka (4), Maximilian Gaub (2), Simon Schirmer (2), Felix Kimmig, Raphael Ball, Yannick Fey, Cosmin Iovanovici, Nico Simon.

19 Minuten Anlauf, dann 19 Tore: JSG B-Jugend dreht Heidelberg nach der Pause

Die männliche B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen gewinnt ihr Heimspiel gegen die JSG Heidelberg 2 mit 28:23 (9:12), getragen von einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause. Die Anfangsphase war mühsam. Die JSG war bemüht, kam auch zu Chancen, ließ im Abschluss aber eindeutig zu viel liegen. In der Abwehr wurde bemüht gearbeitet, allerdings fehlte in einigen Situationen die letzte Konsequenz, gerade in denSchlusssekunden der gegnerischen Angriffe. Heidelberg nutzte das wiederholt und setzte sich mit bis zu 4 Toren ab.

Der Knackpunkt kam nach 19 Minuten. Die Auszeit brachte sichtbar Ordnung und veränderte die Präsenz auf dem Spielfeld. Die Jungs agierten wacher, klarer in den Abläufen und nahmen das Spiel nun spürbar an. Bis zur Pause blieb man dran (9:12) nicht, weil alles funktionierte, sondern weil Haltung und Fokus zurückkamen. Offenbar hatte auch die Halbzeitpause ihre Wirkung. Die Ansprache der Trainer schien genau die richtigen Punkte getroffen zu haben.Nach dem Seitenwechsel folgte dann die beste Phase des Spiels. Die Jungs fand endlich ihren Rhythmus, traf bessere Entscheidungen und erhöhte vor allem die Konsequenz im Abschluss. 19 Tore in der zweiten Halbzeit waren der Schlüssel, das Spiel kippte zu unseren Gunsten.Auch defensiv zeigte sich mehr Stabilität. Heidelberg musste länger für seine Chancen arbeiten, einfache Tore wurden seltener. Mit dem Ausgleich in der 29 Minute übernahm die JSG die Kontrolle und setzte sich Schritt für Schritt ab. In der Schlussphase blieb das Team ruhig, ließ sich nicht mehr aus der Balance bringen und spielte den Vorsprung routiniert zu Ende. Ein Sieg, der nicht glänzend begann, aber mit Entwicklung, Anpassung und Durchsetzungsvermögen verdient eingefahren wurde.

Es spielten:

Julian Goldbach (10), Nils Götzmann (9), Jan Lukas Ripka (7), Raphael Ball (2), David Di Nunzio, Felix Kimmig, Yannick Fey, Maximilian Gaub, Benjamin Fuchs, Cosmin Iovanovici, Simon Schirmer und Nico Simon

43 Minuten hinterher, B-Jugend dreht Partie gegen Heddesheim in der Crunchtime

Die B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen gewinnt bei der SG Heddesheim mit 23:22 (11:15) in einem Spiel, das über weite Strecken gegen sie lief und erst sieben Minuten vor dem Ende erstmals kippte.

Der Beginn hatte es in sich. Heddesheim war sofort präsent, legte hohes Tempo und große Effizienz auf die Platte. Nach gut 16 Minuten stand es bereits 13:6. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es kein gemütlicher Adventsnachmittag werden würde.

Nach einer frühen Auszeit sortierten die Trainer die Mannschaft neu. Kein Aufholen im Sprint, sondern kontrolliertes Verkürzen war nun die Devise. Die JSG blieb im Spiel, auch wenn Heddesheim zur Pause verdient mit 15:11 führte. Entscheidend dabei: kein Einbruch, kein Chaos.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich die Statik der Partie spürbar. Unsere Abwehr stand zunehmend kompakt, half geschlossen aus und zwang den Gastgeber immer häufigen zu schwierigen Abschlüssen. Tor um Tor arbeitete sich die JSG heran. Sieben Minuten vor Schluss folgt der Wendepunkt. Erstmals überhaupt ging die JSG in Führung.

Ein Moment, der zeigte, wie konsequent und hart erarbeitet diese Aufholjagd angelegt war. Nun gaben alle alles, vom Torwart bis zum Kreisläufer. Jede Parade, jeder Zweikampf, jeder Block und jeder Schritt zählte. Heddesheim kam zwar noch einmal auf 22:23 heran und nahm die letzte Auszeit, doch die JSG ließ in den verbleibenden Sekunden kein Tor mehr zu.

Der Schlusspfiff besiegelt einen Sieg, der über Mentalität errungen wurde. Klasse gemacht. Habtihr euch verdient.Es spielten für die JSG St. Leon/Reilingen:

Julian Goldbach (11/5 Siebenmeter), Jan Lukas Ripka(7), Tristan Dohn(3), Raphael Ball (1), Lukas Walkowiak(1), Maximilian Gaub, Felix Kimmig, Nico Simon

Schwacher Start kostet jede Chance – B-Jugend verliert beim Tabellenführer

 

Die B-Jugend der JSG St. Leon/Reilingen muss sich beim Spitzenreiter SG Brühl/Ketsch mit 27:21 (16:9) geschlagen geben. Ein komplett verpasster Beginn stellte die Weichen früh zugunsten der Gastgeber. 

– Nicht gut waren die ersten 13 Minuten. Brühl legte ein 8:0 vor und die JSG fand keinen Zugriff.

– Nicht gut war die Wurfquote, die zu viele klare Chancen ungenutzt ließ.

– Nicht gut war die zu geringe Bewegung im Angriffsspiel, wodurch Brühls Abwehr kaum in Bedrängnis kam.

 

– Nicht immer nachvollziehbar war die Schiedsrichterleistung, deren Linie über 40 Minuten kaum erkennbare Konstanz zeigte.

– Nicht immer nachvollziehbar waren die vielen halbhohen Würfe genau in die Fangzone des gegnerischen Torhüters.

 

– Gut war der Torhüter der Gastgeber, der die entscheidenden halbhohen Bälle hielt und Brühl in der Anfangsphase den Rücken freihielt.

– Gut war das Aufbäumen der JSG zur Halbzeit hin, welches den Spielverlauf stabilisierte.

– Gut war auch die geschlossene und verbesserte Abwehrarbeit im Schlussabschnitt.

Das war es, was es zu diesem Spiel zu berichten gibt. Die B-Jugend richtet den Fokus nun auf das kommende Heimspiel gegen die JSG Heidelberg.

Es spielten: Julian Goldbach (11), Tristan Dohn (4), Jan Ripka (3), Nils Götzmann (2), Maximilian Gaub (1), Raphael Ball, Yannick Fey, Felix Kimmig, Simon Schirmer, Lukas Walkowiak.

B-Jugend Derby bei der JSG St. Leon/Reilingen  – Mut, Kampf und zu wenig Zielwasser

(JSG St. Leon/Reilingen – TSV Rot-Malsch 19:23)

…Atmosphäre war genug da, wenn man die Halle betrat.
Ein Dienstagabend, 80 Zuschauer, ein Derbyton im Raum, dieses besondere Kribbeln, das entsteht, wenn zwei Teams sich besser kennen, als ihnen lieb ist. Man spürte es….dieses Spiel wird nicht über Schönheit entschieden, sondern über Haltung.

…Startphase war mutig und zielstrebig.
Die JSG Jungs fanden gut rein, setzten Tempo, suchten kluge Lösungen und erspielten sich bis zum 8:6 ein starkes Momentum. Es war ein Derby, wie man es liebt: eng, hart, laut und voller Energie.

…Knackpunkt war ein kurzer Bruch im eigenen Spiel.
Plötzlich schlichen sich unsaubere Abschlüsse ein, dazu drei Aluminiumtreffer und mehrere Würfe, denen die letzte Durchsetzungskraft fehlte. Rot/Malsch nutzte diese Phase ohne Kreativfeuerwerk, aber mit ihrer typischen Routine, und drehte das Spiel zur 11:13-Pausenführung.

…Analyse zeigt, dass unser Offensivmuster diesmal nicht durchkam.
Die Abläufe waren da, die Räume entstanden, doch im entscheidenden Moment fehlte häufig der klare Abschluss.
Drei Alu-Treffer, zu wenig Wucht im Wurf, zu wenig Konsequenz im Angriff. Genau dort verlor die JSG die Tore, die man sich eigentlich sauber erspielt hatte.

…Gegner wirkte effizient, aber keineswegs unantastbar.
Rot/Malsch blieb bei ihrem typischen Stil: körperlich, kompakt, und in manchen Szenen auch glücklich, dass nicht alles geahndet wurde. 
Und zwischendurch konnte man den Eindruck gewinnen, dass Rot/Malsch den Spielverlauf als angenehm ‘umkämpft’ empfand, auch, weil die 2-Minuten-Verteilung eher auf unserer Seite lag. Entscheidend aber war schlicht unsere Wurfquote, nicht der Gegner.

…Aufholjagd begann, als die Abwehr endlich stabil stand.
Plötzlich griffen die Absprachen, die Beine waren wacher, die Hände schneller, und unser Torwart setzte mit starken Paraden und Reflexen genau die Akzente, die ein Derby kippen können.
Die Halle wurde lauter, die Bank lebendiger, und über das 16:18 zum 17:18 war die Partie wieder vollkommen offen.

…Entscheidend war dann der fehlende letzte Punch.
Ein Ballgewinn, ein abgewehrtes eins gegen eins, ein Durchbruch, irgendein Moment hätte gereicht, um das Spiel komplett zu drehen. Doch unser Nachbar verteidigte diesen Vorsprung mit Routine, und uns fehlte im Angriff der letzte klare Moment, der aus einer guten Phase eine entscheidende gemacht hätte.

…Fazit fällt ehrlicher aus als das Ergebnis.
Die 19:23-Niederlage spiegelt nicht die echte Spannung des Spiels wider. 
Die Mannschaft hat gekämpft, sich trotz Rückschlägen wieder aufgerichtet und sich ins Spiel zurückgebissen.
Die Wurfquote, nicht der Gegner, war der Kern der Niederlage. Aber es steckt genug Qualität, genug Energie und genug Charakter im Team, um genau daraus zu wachsen.

Und im Rückspiel auswärts wird es erneut ein Derby, mit der Chance, die Geschichte anders zu schreiben. Weiterhin bleibt die Bilanz mit bisher 4 Siegen und einer Niederlage aber spitze.

Es spielten: Julian Goldbach (9), Tristan Dohn (3), Jan Lukas Ripka (2), Lukas Walkowiak (2), Raphael Ball (1), Maximilian Gaub (1), Nils Götzmann (1), Yannick Fey, Felix Kimmig, Simon Schirmer