3. Liga Frauen HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen, Vorbericht

Das einzige was zählt sind Punkte

St. Leon/Reilingens Drittliga-Handballerinnen sind nach dem jüngsten Sieg des HCD Gröbenzell auf den letzten Platz der Tabelle abgerutscht. Mit 6:24 Punkten rangieren sie jetzt einen Zähler hinter Gröbenzell (7:23), zwei hinter dem TSV Haunstetten (8:22) und drei hinter dem TuS Schutterwald (9:21). Diese vier Mannschaften dürften den Abstieg unter sich ausmachen, denn die SG Schozach/Bottwartal und der TSV Ismaning liegen mit jeweils 15:15 Zähler sechs bis neun Punkte vor dem Quartett.


Die HSG konnte nach ihrem Unentschieden gegen die Bären nicht an das Erfolgserlebnis anknüpfen. Gegen die SG Kappelwindeck/Steinach setzte es am Wochenende auswärts ein 29:32, in dem phasenweise stark, phasenweise aber auch einmal mehr erfolglos agiert wurde. Bis zu sieben Tore lagen die St. Leon/Reilingerinnen zwischenzeitig zurück, kamen wieder bis auf ein Tor heran und wurden schließlich erneut abgehängt.


Beste Werferinnen auf Seiten der HSG waren Madeleine Hornstein und Leonie Scholl mit je fünf Treffern, Samira Schulz, die kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit Rot sah, und Annika Rimpf kamen auf jeweils vier Tore.


Am nächsten Wochenende – Sonntag, 22. Februar, 17 Uhr – steht die Auswärtspartie beim HC Erlangen an, der nach seinem Erfolg am Sonntagnachmittag über die Kurpfalz-Bären „nur“ noch fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer hat und sich angesichts der noch ausstehenden Partien der Ketscherinnen gegen ihre Verfolgerinnen aus Wolfschlugen und Friesenheim noch eine kleine Hoffnung auf den Titel machen kann. Seit 15. November ist die Mannschaft mittlerweile jedenfalls ungeschlagen.


Das Hinspiel Mitte Oktober verloren die HSGlerinnen gegen Erlangen mit 34:37 (19:20), wobei sie bereits 14:20 zurücklagen und sich mit einem 5:0-Lauf vor der Pause nochmals ins Rennen brachten.
Damals hatten sie Ida Subke (11 Tore), Pia Catalina Contreras Blum (7) sowie Elena Beck und Lara Carbone (je 6) nicht wirklich unter Kontrolle und sie selbst in Celina Weschenfelder mit neun Toren nur eine Spielerin, die zu den fünf erfolgreichsten der Partie gehörte.


Vormerken: Eine Woche nach dem Gastspiel in Erlangen steht das Kellerduell gegen Gröbenzell an, ein Termin, den sich alle HSG-Fans notieren und freihalten sollten, denn in der Mannherz-Halle könnten die Zuschauer zum Zünglein an der Waage werden. Anwurf gegen den HCD ist am Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr.


Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 22. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten