Drittliga-Derby in der Fritz-Mannherz-Halle
Mit gutem Gefühl aus dem Spiel gehen
„Wir geben alles, aber das ist kein Spiel, in dem wir mit Punkten rechnen. Die Spiele danach zählen und sind wichtig für uns.“ Torhüterin Vanessa Dörr fasst die Situation der HSG St. Leon/Reilingen passend zusammen. Im Derby gegen die Kurpfalz-Bären ist der Tabellenvorletzter am Sonntag, 25. Januar, 16:30 Uhr, in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingender totale Aussenseiter. Ketsch ist der aktuelle Tabellenführer mit 22:2 Punkten, während die HSG bei 5:19 Punkten steht, seit fünf Spielen auf einen Punkt und sogar bereits seit Oktober auf einen Sieg wartet.
Zwar spielt das Team um Trainer Daniel Weinheimer phasenweise Handball, der es zumindest in das Mittelfeld der 3. Liga bringen würde, doch folgend darauf wieder minutenlange Torflauten. Zuletzt verloren die HSGlerinnenunglücklich mit 27:28 beim Tabellendritten in Allensbach und waren gegen den Viertplatzierten TSV Wolfschlugen beim 30:31 nahe an einer Sensation und alles andere als vom Glück begünstigt. Nur zu Zählbarem reichte es nicht.
Obwohl die HSG im Hinspiel gegen die Bären mit 6:2 und 8:4 geführt hatte, lagen sie zur Halbzeit bereits mit drei Treffern zurück. Danach legten die Ketscher noch einen Gang zu, so war für die St. Leon/Reilingerinnen nichts zu holen. Dörr weiß um die Stärken der Gäste und sagt daher, die HSG habe „nichts zu verlieren“. Aber: „Das Spiel ist eine gute Gelegenheit, mit einem guten Gefühl in die nächsten, wichtigen Partien zu gehen.“
