Die HSG St. Leon/Reilingen 2 hat nach einem 17:6 zur Halbzeit am Ende mit 35:20 das Nachsehen gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen 2
Befreit aufspielen und schauen, wie viel wir den Gegner ärgern können – das waren die Worte von HSG-Trainer Miguel Stegmüller vor dem Spiel. Die Tabellensituation sprach vorab natürlich eine deutliche Sprache – aber auch im Hinspiel konnte die HSG mit einem dünnen Kader eine Halbzeit zeitweise gut mithalten. Die ersten Minuten liefen dann auch im Rückspiel ausgeglichen. Über ein 1:1 und 2:2 konnte die HSG beim 7:4 immer noch den Anschluss halten. Doch dann zündete die HG den Turbo und zog mit schnellen Angriffen aus der ersten und zweiten Welle auf 12:4 davon. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeberinnen dann zur Halbzeit auf 17:6 erhöhen.
Dann sahen die Zuschauer in der Karl-Frei-Halle etwas, das bei der HSG schon fast verloren geglaubt schien: eine gute zweite Halbzeit. Zwar war der Ausgang des Spiels mit der 11-Tore-Führung zur Halbzeit schon vorentschieden – dass der zweite Durchgang am Ende aber nur 18:14 ausging, damit haben wohl die Wenigsten gerechnet. Am Ende kann die HSG aber leider nicht für mehr Überraschungen sorgen und muss mit einem 35:20 die Heimreise antreten.
Nach der Osterpause stehen dann die letzten zwei Spiele gegen die restlichen Mannschaften aus der unteren Hälfte an, bei denen man auf jeden Fall mehr als eine gute Halbzeit mitnehmen will. Am 18. April trifft man um 15 Uhr auf die Reserve der S3L, gegen die in der Fritz-Mannherz-Halle auf jeden Fall eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen ist.
Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (5), Ziegler (1), Weihert (3), J. Jünger, A. Jünger (2), Euler (4), Schunck, Merten (2/2), Back (2), Alberring (1)
