HSG Badenliga-Team – Vorschau

Nach dem hart erkämpften Erfolg gegen Plankstadt steht den Badenliga-Handballern der HSG St. Leon/Reilingen am kommenden Sonntag das nächste Lokalderby an. Bei der HG Oftersheim/Schwetzingen 2 hingen die Trauben für die HSG bekannterweise schon immer hoch und auch bei diesem Aufeinandertreffen wird das HSG-Team auf einen hoch motivierten Gegner treffen. Die HG steht nach der knappen Niederlage in Eppelheim schon etwas unter Zugzwang und wird sicher alles in die Waagschale werfen, um vor allem zu Hause zu punkten. Das HSG-Team zeigte am letzten Wochenende, dass es in der Lage ist, über 60 Minuten volles Tempo zu gehen. Das wird auch in Oftersheim nötig sein und wenn auch noch der Abwehrverbund sich kompakt und beweglich zeigt und die Fehlerquote reduziert wird, so kann das HSG-Team auch recht zuversichtlich in dieses Treffen gehen. 

Spielbeginn ist am Sonntag um 17.00 Uhr in der Karl-Frei-Halle in Oftersheim.

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Spannung und Wechselbad der Gefühle

Derby hielt, was es versprach

Im mit Spannung erwarteten Lokalderby zwischen der HSG St. Leon/Reilingen und der TSG Eintracht Plankstadt feierten die Gastgeber einen am Ende doch noch deutlichen 27:24 (11:14) Heimsieg und bleiben weiterhin ungeschlagen in der laufenden Runde. „Wir haben uns fest vorgenommen, zum ersten Heimsieg zu kommen. Mit unseren im Training probierten verschiedenen Varianten sollten wir zum Erfolg kommen“, meinte HSG-Trainer Schnetz vor dem Spiel. Und das setzte seine Truppe, wenn auch spät, erfolgreich um. Alles, was so ein Derby verspricht, wurde den zahlreichen Zuschauern am Sonntagabend geboten: Spannung, teilweise Dramatik, Einsatz, ein Auf und Ab bei beiden Teams, aber teilweise auch mancher Leerlauf. Beide Teams schenkten sich nichts, wobei die Grenzen der Fairness nicht überschritten wurden, aber auf beiden Seiten mit großem Einsatz gespielt wurde. Dabei durchwanderten sowohl die Mannschaften als auch die mitfiebernden Zuschauer einige Wechselbäder der Gefühle. Besonders bei den Kontrahenten auf dem Spielfeld gingen die Emotionen rauf und runter. Plankstadt erwies sich über weite Strecken der Begegnung als das abgeklärtere Team, spielte effektiver und hielt die Gastgeber lange Zeit auf Distanz. Die TSG profitierte dabei von der hohen Fehlerzahl, die das HSG-Team phasenweise produzierte. Viel zu oft präsentierten sich die Gastgeber nervös und unkonzentriert und ermunterten den Gegner förmlich, sich gut in Szene zu setzen. Erst als das vorbildlich kämpfende und eine tolle Moral zeigende HSG-Team das Tempo erhöhte und die Fehlerquote drastisch verringerte, bog man auf die Siegerstraße ein. Ein toller Endspurt, als das HSG-Team wie entfesselt alle Kräfte mobil machte, brachte die entscheidende Wende. Hier konnte die TSG nichts mehr entgegensetzen und wurde vom HSG-Express praktisch überrollt. Mit entscheidend war auch das geschickte Ein- und Auswechseln seitens des HSG-Trainerteams, dem die Gäste nichts Adäquates dagegenstellen konnten.

Die TSG erwischte einen guten Start. Mit ihrer kompakten 6:0/5:1-Abwehrformation hielt sie zunächst die Gastgeber in Schach und kam durch zwei schnelle Tore zur 0:2 Führung. Die HSG konnte zwar den 2:2 Ausgleich schaffen, doch innerhalb kurzer Zeit lag Plankstadt wieder mit 2:5 in Front. Eine starke Defensive und schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff waren hierbei die Stärken der TSG. Schon in dieser Anfangsphase zeigte es sich, dass sich das HSG-Team sehr schwertat, gegen den aufmerksamen und gut eingestellten Gegner zu bestehen. Plankstadt verstand es, durch lange Ballpassagen sich die Lücken in der HSG-Abwehr aufzutun und diese auch zu nutzen. Der HSG-Angriff hingegen agierte ohne die nötige Dynamik, um die kompakte Defensive der TSG entscheidend zu knacken. In der Defensive waren die Gastgeber zu unkonzentriert und auch bei den Abprallern hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Plankstadt hielt stets einen 2- oder 3-Tore-Vorsprung, wobei die HSG auch das Pech mit 5 Latten- und Pfostenschüssen hatte und obendrein auch noch 2 Siebenmeter-Strafwürfe vergab. Überhaupt war die Fehlerquote beim HSG-Team sehr hoch und auch das Überzahlspiel ließ zu wünschen übrig. Plankstadt kam über 7:10 zu einer verdienten 11:14 Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel kam das HSG zunächst wie ausgewechselt aufs Spielfeld. Mit drei klug herausgespielten, schnellen Toren hatte man den 14:14 Gleichstand erreicht. Dies erwies sich leider nur als Strohfeuer. Denn ab der 33. Minute bis zur 45. Minute erzielte das HSG-Team nur noch einen Treffer, unter anderem wurde eine Überzahl wieder nicht genutzt und auch die Wurfquote war eher suboptimal. Die TSG spielte weiter gut strukturiert in der Offensive, nutzte die Nachlässigkeiten in der HSG-Abwehr und war auch im Abschluss sehr effizient, profitierte dabei auch von der hohen Fehlerquote im HSG-Team. Als es nach 45 Minuten 15:19 für die Gäste stand, schienen diese sich auf der Siegerstraße zu finden. Doch die letzte Viertelstunde gehörte dann eindeutig den Gastgebern. Als wenn man den Schalter umgelegt hätte, spielten die HSG-Akteure wie umgewandelt. Eine sehr konzentrierte, kompakte und aufmerksame Defensive ließ dem Gegner nun kaum mehr Räume für ein effektives Spiel. Die HSG hatte nun einen super Lauf, spielte dynamisch und glänzte auch durch schnelles Umschalten. In der 53. Minute war der vielumjubelte Ausgleich zum 20:20 geschafft und auch in der Folgezeit waren die Gastgeber das dominante Team und ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Gelungene Kombinationen gegen einen nun sehr konsterniert wirkenden Gegner brachten dem HSG-Team klare Einwurfmöglichkeiten, die nun auch konsequent genutzt wurden. Die TSG konnte dem nichts mehr entgegensetzen, wirkte gegen Ende ziemlich platt und das konditionell und gegen Ende auch spielerisch überlegene HSG-Team kam über 26:23 letztendlich zu einem verdienten 27:24 Erfolg.

HSG-Trainer Schnetz nach dem Spiel: „Mit der 1. Halbzeit war ich nicht zufrieden. Da war die TSG abgeklärter und entschlossener. Aber ich muss die Moral meiner Mannschaft loben. Sie zeigte großen Willen und hat besonders in der letzten Viertelstunde einen prima Einsatz an den Tag gelegt. Wir hatten auch das größere Stehvermögen und am Ende den Sieg verdient.“

Die Mannschaft und die Tore: Gutland, Winter; Frank (8/2), Decker (6/1), Scholl (4), Menger (4), Antl (2), Glogowski (1), Impertro (1), Barth (1), Bahr, Benetti Y. und Benetti M.

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HSG Badenliga-Team – Vorschau

Nach dem überzeugenden Sieg des HSG-Teams in Pforzheim steht am kommenden Sonntag das erste Derby in der Badenliga an. In der Fritz-Mannherz-Halle kommt es zum Duell mit dem alten Rivalen TSG Eintracht Plankstadt. Man erinnert sich an so manch packende Spiele zwischen diesenbeiden, oftmals auf Augenhöhe agierenden Mannschaften in den letzten Jahren, wobei sich die Erfolge ziemlich die Waage halten. Dieses Aufeinandertreffen steht unter unterschiedlichen Voraussetzungen. Plankstadt musste am vergangenen Wochenende eine empfindliche Heimniederlage gegen den starken Aufsteiger TSV Rot hinnehmen. Die TSG wird also bestrebt sein, nicht mit zwei Niederlagen die Runde zu beginnen und dementsprechend motiviert nach Reilingen kommen. Auf der anderen Seite kann die HSG auf einen gelungenen Rundenstart mit 3:1 Punkten schauen. Vor allem der souveräne Sieg in Pforzheim sollte das nötige Selbstbewusstsein stärken, um auch gegen Plankstadt erfolgreich zu sein. Dazu bedarf es aber einer genauso engagierten Leistung wie gegen Pforzheim. Das spielerische Potenzial ist bei den HSG-Akteuren vorhanden und sollte auch gegen Plankstadt zum Erfolg führen. Mit einem weiteren Sieg könnte sich das HSG-Team im vorderen Tabellendrittel etablieren.

Spielbeginn ist am Sonntag um 18.00 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen.

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Souveräne Vorstellung der HSG

Spielerische Dominanz gab den Ausschlag

„Wir sind hierher gekommen, um was zu holen und haben uns gut auf den Gegner eingestellt“, das waren die Worte von HSG-Trainer Schnetz vor dem Spiel. Und genau an diese Marschroute hielt sich auch das sehr gut aufgelegte HSG-Team am vergangenen Samstag beim 22:30 Sieg bei der SG Pforzheim/Eutingen 2. An diesem Tag stimmte einfach alles bei der HSG. Man sah von der ersten Minute an ein hoch motiviertes Team, bei dem Einstellung, Teamgeist und Spielwitz oberste Priorität besaßen. Eine kompakte Defensive, die gekennzeichnet war durch eine hohe Beweglichkeit und ein stets gegenseitiges Aushelfen, war der Ausgangspunkt einer tadellosen Leistung. Die Aggressivität und das frühe Stören der gegnerischen Angriffsbemühungen, die die HSG-Akteure an den Tag legten, waren mit der Grundstein für den Erfolg. Aber auch das variable, stets wohl durchdachte Offensivspiel der HSG überzeugte an diesem Tag. Die Gastgeber waren sichtlich konsterniert von der spielerischen Dominanz des HSG-Teams. Sämtliche Mannschaftsteile brachten sich bei der Auswärtspartie ein: vom sehr stark haltenden Torwart über die äußerst aufmerksame Defensive bis zur teamstarken Offensive. Wobei im effektiven Angriffsspiel der HSG sowohl über die Außen als auch den Rückraum und den Kreis immer wieder effektive Akzente gesetzt wurden. Und gerade, weil die Abstimmung in der Defensive der HSG optimal stimmte, ergaben sich daraus immer wieder Chancen zum schnellen Umschalten oder zur 2. Welle, was von dem an diesem Tag sehr gut aufgelegten HSG-Team konsequent ausgenutzt wurde. Überhaupt vermochte das gesamte HSG-Team in Pforzheim auf der ganzen Linie zu überzeugen.       

Von Spielbeginn an präsentierte sich das HSG-Team hoch konzentriert und engagiert. Eine bärenstark agierende Defensive erstickte die Angriffsbemühungen der Gastgeber schon im Keim. Die kompakte 6:0-Formation zeigte sich sehr beweglich, verschob konsequent zur Ballseite, zeigte sich aggressiv und ließ zunächst nichts zu. Gestützt auf diese äußerst aufmerksame Abwehr, organisierte das HSG-Team dynamisch aufgebaute Angriffe, zeigte ein technisch sauberes Spiel und war auch im Ausnützen der Torchancen sehr konsequent. Erfolgreiche, auf Ballgewinn orientierte Abwehrarbeit wurde postwendend in Gegenstöße umgemünzt und so stand es nach 10 Minuten durch eben 3 Tempogenstöße und je einen Treffer über den Kreis und Rückraum 0:5 für die HSG. Nach dem ersten Treffer der Gastgeber gefielen die HSG-Akteure weiter durch ihr effektives Spiel. Klug und mobil aufgebaute Angriffe brachten die Abwehr des Gegners immer wieder in große Verlegenheit und da die Chancenverwertung fast optimal war, blieb das HSG-Team stets mit 4 bis 6 Toren in Front. Die Spielstände 4:9 und 7:13 zeugen von der Überlegenheit des HSG-Teams, was sich auch beim 10:15 Halbzeitstand dokumentierte.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte das HSG-Team nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte an. Eine weiterhin sehr aktive Defensive ließ dem Gegner auch im zweiten Spielabschnitt wenig Möglichkeiten zur Entfaltung. Stets auf Ballhöhe und mit einem stark haltenden Keeper (hielt unter anderem drei 7-m-Strafwürfe) im Kasten, hielt die HSG-Defensive den Gegner überwiegend in Schach. Aufbauend auf diese starke Defensive gefielen die HSG-Akteure im Angriff durch ihr sehr kluges, die Räume nutzendes Spiel. Die Lücken, die sich durch das schnelle Spiel der HSG in des Gegners Abwehr auftaten, wurden konsequent genutzt und auffallend war auch, dass die HSG aus allen Positionen erfolgreich war. Die HSG hatte das Spiel voll im Griff und dominierte den Gegner fast nach Belieben. Die Krönung war das wohl schönste Tor des Spiels, als C. Decker auf Rechtsaußen mit einem eingesprungenen Rittberger erfolgreich war. Auch als in den letzten 8 Minuten (Spielstand 18:25) die Gastgeber auf Manndeckung umstellten, um vielleicht doch noch dem Spiel eine Wende geben zu können, hatte das souveräne HSG-Team die richtigen Antworten parat. Kluge Kombinationen führten zu weiteren Treffern und am Ende fiel der Sieg mit 22:30 recht deutlich aus und war auch in dieser Höhe verdient. Eine beeindruckende Leistung der HSG, auf die man in den kommenden Spielen aufbauen kann.

HSG-Trainer Schnetz meinte auch nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Die 6:0-Deckung hat prima funktioniert. Ich habe eine starke Team- und Torwartleistung gesehen. Ein Lob geht an die gesamte Mannschaft.“

Die Mannschaft und die Tore: Gutland, Jacobs; Decker (8/1), Menger (5), Frank (4), Meyer (4), Scholl (4), Bahr (2), Antl (2), Barth (1), Glogowski, Benetti und Impertro.

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Badenliga-Team HSG St. Leon/Reilingen – Vorschau

Nach dem Unentschieden im Auftaktspiel der Runde 20/21 reist das Badenliga-Team der HSG am kommenden Samstag nach Pforzheim. Hier steht das Spiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen 2 an. Gegen die unangenehm spielenden Gastgeber tat sich die HSG schon immer schwer, versteht es die SG sehr gut, mit langen Ballpassagen das Tempo zu verschleppen und die Abwehr des Gegners lange Zeit zu beschäftigen, um dann im richtigen Zeitpunkt eine effektive Entscheidung zu treffen. Hier gilt es für das HSG-Team, äußerst aufmerksam und kompakt in der Defensive zu stehen, um dem gegnerischen Angriff die Effektivität zu nehmen. Dazu sollte man in der Offensive ein technisch sauberes und variables Spiel an den Tag legen, um die recht stabile Abwehr des Gegners in Verlegenheit zu bringen. All dies, gepaart mit viel Selbstbewusstsein, Team- und Kampfgeist sollte auch in Pforzheim einen Erfolg möglich machen.

Spielbeginn ist am Samstag um 18.00 Uhr in der Berta-Benz-Halle in Pforzheim.

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HSG St. Leon/Reilingen mit Licht und Schatten

Gerechte Punkteteilung beim 22:22 der 1. Herren gegen den TV Friedrichsfeld 

Ja, nun wurde also doch gespielt. Nachdem das Präsidium des Badischen Handball-Verbandes kurz vor dem geplanten Rundenstart, dann doch noch seine Vereine zur finalen Abstimmung gebeten hatte, war dann nach der Auszählung klar, dass doch die Mehrheit für einen Rundenbeginn am vergangenen Wochenende war. Grund für die Abstimmung war ein offener Brief an den BHV-Präsidenten Peter Knapp von einer Vielzahl Karlsruher Sportvereine unterzeichnet, die ihr starkes Bedenken für ein hohes Ansteckungsrisiko durch den bevorstehenden Rundenstart und somit unvermeidbarem Körperkontakt auf der Platte, zum Ausdruck brachten. Die demokratische Entscheidung durch die Rückmeldung aller BHV-Vereine lautete also: Rundenbeginn wie geplant.

Die HSG war natürlich längst vorbereitet, hatte ein Hygienekonzept, sowohl für die Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen, als auch eines für die Harres-Sporthalle in St.Leon-Rot erstellt und auch genehmigt bekommen. Hygienemittel wie Desinfektionsmittel, Mundschutz, Einmalhandschuhe sogar ein Spuckschutz wurde angeschafft, damit man den geforderten Vorsichtsmaßnahmen gerecht wurde. 

So startete man dann letzten Sonntag mit der Begegnung HSG Herren 2 gegen den TV Dielheim 2 mit einem deutlichen 34:20, gefolgt von den HSG Damen der 2. Mannschaft gegen den TV Schriesheim ebenfalls mit einem Sieg (27:16) ehe es dann zur Badenliga-Begegnung unserer Herren1 gegen den TV Friedrichsfeld kam.

Für die neu formierte Truppe unter dem neuen Trainer Martin Schnetz galt es zunächst einmal einen möglichst guten Rundenstart hinzulegen, um daraus Selbstvertrauen und Zuversicht für die nächsten Aufgaben zu schöpfen. Allzu gut sind uns ja noch die Ergebnisse unserer 1.Herren-Mannschaft aus der letzten Runde in den Köpfen. 

Der TV Friedrichsfeld hatte Anwurf und vergab gleich schon mal den ersten Angriff, was Yannik Benetti zu einem gelungenen Konter nutzte und das erst Tor der neuen Runde werfen konnte. Danach parierte der gut aufgelegte Max Winter einen 7-Meter und man dachte: So kann es weiter gehen. Der TVF hatte sich aber rasch gefangen und zog zunächst gleich und ging dann seinerseits in Führung. Dass die Gäste sich dann nicht noch weiter absetzen konnten, lag dann hauptsächlich wieder an unserem Torwart M.Winter, der wieder einmal sein Können unter Beweis stellte. Seine Vorderleute indes, ließen sich von der stabilen und konsequenten Abwehr der Friedrichsfelder allzu oft den Schneid abkaufen und ließ auch den nötigen Druck aufs Tor vermissen. Viele Querpässe und Notwürfe bei drohendem Zeitspiel waren die Folge. Die Gäste hingegen kamen oft schon nach Sekunden zum Wurf und zum Erfolg. Unsere Sieben hingegen musste ihre Angriffe und ihren Erfolg im eins gegen eins suchen, was dann auch hier und da mit einer Entscheidung für einen 7-Meter-Wurf belohnt wurde. Aber auch hier musste man zwei Fehlwürfe verkraften, ehe die restlichen vier in Tore verwandelt wurden. 

Dennoch ließ man den Gegner nicht enteilen und erzielte wieder und wieder den Anschluss, oder gar den Ausgleichstreffer. Als dann ab der 25. Minute von unseren Jungs drei Tore in Folge erzielt werden konnten, hatte man sogar die vage Hoffnung, man könne sich nun bis zur Halbzeit ein kleines Tore-Pölsterchen verschaffen. Doch zu früh gefreut, eine Sekunde vor der Halbzeitsirene glich der TVF wieder aus zum 11:11. 

Nach der Halbzeit umgekehrtes Spiel. HSG hat Anwurf, produziert einen technischen Fehler und Friedrichsfeld wirft das Tor. Aber wieder bleiben unsere Jungs dran und trotz verworfenem 7-Meter und vergebenem Konter bleiben sie durch einen verwandelten Strafwurf mit einem Tor Rückstand dran (14:15 42. Min.). Was dann allerdings folgte war eine Zeitstrafenserie, die unser Team in der 43., 44. und 45. Minute ereilte, meist gefolgt noch von einem Strafwurf. Das war natürlich Wasser auf die Mühlen des TVF. Und so zogen die Gäste auf 14:18 davon. Aber unsere sieben gab sich nicht auf und stemmte sich noch mal gegen die drohende Niederlage. Allen voran zeigte Felix Scholl eine glänzende Moral und warf mit seinem vierten Tor innerhalb von sieben Minuten zum 21:21 (54. Min.). Ja man hatte sogar schon mit einem glücklichen Ende gehofft, da die Gäste in der 57. Min. eine Zeitstrafe absitzen mussten und unser Team in der 58. Min. einen 7-Meter zur 22:21 Führung einwerfen konnte. Aber auch die Gäste erarbeiteten sich noch einmal einen Strafwurf und konnten in der 59. Min. den Ausgleich wieder herstellen. Letzte Bemühungen brachten zwar auf beiden Seiten je eine Zeitstrafe ein, aber keine Tore. So blieb es beim Endstand von 22:22 mit dem wohl beide Parteien zufrieden sein können. 

Alles in allem sahen die Zuschauer auf den Rängen kein hochklassiges Badenliga-Spiel, da viele Aktionen auf beiden Seiten überhastet, technisch mangelhaft oder mit der berühmten „Brechstange“ ausgeführt wurden. Aber es war spannend bis zum Schluß, wobei auch wieder beide Seiten, wegen der erarbeiteten Chancen, berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg hegen durften. So gesehen ist dieses Unentschieden ein salomonisches Ergebnis über das sich beide Teams nicht ärgern sollten.

Die nächste Partie unserer 1.Herrenmannschaft findet laut Plan am Samstag, den 26.09.2020 um 18.00 Uhr gegen die SG Pforzheim/Eutingen 2 in der Bertha-Benz-Halle in Pforzheim statt. Hoffen wir mal, dass alle „Corona-Vorsichtsmaßnahmen“ gegriffen haben und alle Handballerinnen und Handballer die Saisoneröffnungsspiele gesund überstanden haben und der Spielbetrieb weiterhin aufrecht erhalten werden kann. Wer Interesse hat dem Spiel beizuwohnen, sollte sich immer vorher auf der Homepage des gastgebenden Vereins informieren, ob, wie und wie viele Gäste zu den Spielen zugelassen sind. Dies liegt ganz in dem Ermessen und der Verantwortung des jeweiligen Gastgebers.

Bleiben Sie gesund !

HSG St. Leon/Reilingen – Vorschau Badenliga-Team

Am kommenden Wochenende beginnt für das Badenliga-Team der HSG die Spielsaison 2020/21 unter besonderen Bedingungen. Nach langem Abwägen und unter Berücksichtigung der Covid-Verordnung und deren strikter Einhaltung werden die Spiele mit einer bestimmten Anzahl an Zuschauern ausgetragen. Interessierte Handballfreunde werden gebeten, sich auf der Homepage der HSG über die Bedingungen, die für die Zuschauer vorgegeben sind, zu unterrichten und die aktuellen Verordnungen für einen Zutritt in die Halle zu entnehmen.

Im ersten Spiel trifft das Badenliga-Team der HSG auf den alten Bekannten TV Friedrichsfeld. Die Vorbereitung auf die bevorstehende Runde verlief nach den Worten des neuen Trainers Martin Schnetz recht zufriedenstellend. Die neuen Spieler haben sich inzwischen gut integriert und haben in den zahlreichen Vorbereitungsspielen schon gezeigt, dass sie gut ins Mannschaftsgefüge passen. Die Ergebnisse waren überwiegend positiv und geben berechtigte Hoffnungen auf eine erfolgreiche Runde. Dies sollte man jedoch nicht überbewerten, werden sich auch die Gegner sehr gewissenhaft auf die kommende Runde vorbereitet haben. Es wird eine sehr spannende Saison werden, denn viele Lokalderbys werden die Saison 20/221 prägen. Neben den etablierten TSG Wiesloch, HG Oftersheim/Schwetzingen 2, TSG Plankstadt kommen in dieser Runde die Aufsteiger TSV Rot, HSV Hockenheim, ebenfalls zwei alte Bekannte aus der Badenliga, und der TV Eppelheim hinzu, was sicherlich eine sehr interessante Runde verspricht. 

Erste Aufschlüsse über den Zustand des HSG-Teams, dessen Leistungsstärke und Teamgeist wird das Auftaktspiel gegen Friedrichsfeld geben. Der TVF verfügte schon immer über ein sehr ausgeglichenes Mannschaftsgefüge, war sowohl über den Rückraum als auch am Kreis stets gefährlich und stellte eine stabile Abwehr. Um einen erfolgreichen Start in die neue Runde zu haben, muss das HSG-Team alle seine Tugenden in die Waagschale werfen und mit Spielwitz und einer kompakten Defensive zu den ersten Punkten zu kommen. 

Spielbeginn ist am Sonntag um 18.00 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen.

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HSG in Vorbereitung

Einen intensiven Trainingstag im Harres in St. Leon absolvierten die Badenliga-Handballer der HSG St. Leon/Reilingen am vergangenen Samstag. Bereits morgens traf man sich zu einer zweistündigen Trainingseinheit, bei der vor allem technische Fertigkeiten im Vordergrund standen. Auch gezielt vorbereitete Torwürfe standen auf dem Programm. Nach einer Mittagspause rückten dann die taktischen Mittel in den Vordergrund. Verschieden Angriffsvarianten wurden ausprobiert und auch im Defensivbereich wurden das Zusammenspiel und Verständnis untereinander durch verschiedene Formationen verbessert. Insgesamt waren die Trainer mit den taktischen Einheiten sehr zufrieden.

Anschließend wurde dann ein Testspiel gegen die SG Nußloch ausgetragen. Die SGN operierte mit einer kompakten 6:0 Abwehrformation, gegen die sich die HSG-Offensive anfangs schwertat. Zwar versuchte man, mit technisch sauberem und gut aufgebautem Spiel die Abwehr des Gegners auszuhebeln, doch fehlte oftmals der Druck aus dem Rückraum. Mit vielen Offensivvariationen schaffte es die HSG zunehmend besser, sich Lücken in des Gegners Abwehr zu erspielen. Einzig die Chancenverwertung ließ während des gesamten Spiels zu wünschen übrig. Nußloch gefiel ebenfalls durch technisch sauberes und flottes Spiel. Vor allem über den wurfstarken Rückraum war der Gast erfolgreich. Phasenweise agierte die HSG-Defensive zu passiv und ließ große Lücken, die von der SG konsequent genutzt wurden. Das Spiel blieb ausgeglichen, weil die HSG sich in der Offensive als lauf- und spielfreudig zeigte, aber auch oft von der sehr kompakten Defensive der SGN aufgehalten wurde. Auf der anderen Seite zeigte die HSG-Defensive mit ihrer teilweise offensiven Spielweise, dass sie in der Lage ist, auch einen starken Rückraum in Schach zu halten. Zur Halbzeit stand es 13:12 für die HSG.

Nach dem Seitenwechsle erwischte die SGN den besseren Start. Die Defensive der HSG agierte zu passiv und war noch nicht recht sortiert. Den Gästen gelangen zwei schnelle Treffer, wobei sie mit ihrer kompakten Defensive die HSG-Angriffe relativ einfach unterbinden konnten. Erst nach einem Überzahlspiel, das die HSG an diesem Tag recht ordentlich spielte, kam man zum Ausgleich und zur 15:14 Führung. Das Spiel wogte dann zunächst hin und her, bis die HSG in der Defensive eine starke Phase hatte. Man verschob konsequent zur Ballseite, half sich aus und ließ in der Folgezeit nur noch einen Treffer zu. Gestützt auf diese kompakte Abwehr, kam man endlich auch durch Tempogegenstöße und die zweite Welle zu einfachen Toren und ging mit 19:16 in Führung. Doch die SGN kam aus ihrem Tief heraus, spielte nun wieder zielstrebiger und beim 20:20 war der Gleichstand wieder hergestellt. Zwar legte die HSG nochmals zwei Treffer vor, doch am Ende blieb es bei einem gerechten 26:26 Unentschieden. Es war ein flottes, technisch sauberes Spiel, in dem beide Mannschaften guten Handballsport zeigten. Bei der HSG war man mit dem Umsetzen der taktischen Vorgaben zufrieden, auch das technisch saubere Spiel gefiel. Ein insgesamt erfolgreicher Trainingstag.

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HSG mit neuem Elan in der Vorbereitung für 20/21

St. Leon/Reilingen bereitet sich auf schwierige Badenliga-Saison vor

Mit neuem Schwung und neuem Trainer sowie einem etwas veränderten Kader bereiten sich die Badenliga-Handballer der HSG St. Leon/Reilingen auf die Verbandsrunde 20/21 vor. Durch die coronabedingte ausgedehnte Pause wurde die Handballgemeinde auf eine harte Probe gestellt, musste man doch sehr lange auf den Handballsport, sowohl als Spieler als auch als Zuschauer verzichten. Nachdem zwischenzeitlich ungewiss war, wie und ob überhaupt die Saison 20/21 gespielt werden kann, herrscht nun Klarheit, dass es am 20. September mit der Badenliga-Saison losgeht. Bis dahin muss von organisatorischer Seite noch einiges getan werden, um auch wieder mit Zuschauern den Spielbetrieb möglichst reibungslos anlaufen zu lassen. Neben der Organisation im Umfeld steht natürlich in erster Linie die Mannschaft im Fokus, sich optimal auf die kommende Runde vorzubereiten. Seit Juni befindet man sich in der Vorbereitungsphase, anfangs in Kleingruppen und individuell, inzwischen auch wieder im Mannschaftsgefüge. Das HSG-Team erfuhr einige personelle Änderungen, konnte man doch durch Neuzugänge den Kader wesentlich vergrößern und somit eine breitere Basis schaffen. Dies wird auch nötig sein, denn mit diesmal 30 Spielen wurde die Spieleanzahl aufgrund des Mehraufstiegs und des Nichtabstiegs um vier Spieltage erweitert. So wird es wichtig sein, eine solide Grundlage vor allem im konditionellen Bereich zu legen und sich auch im spielerischen Bereich mit mehr Varianten sowohl in der Offensive als auch in der Defensive auszustatten. In mehreren Trainingsspielen werden Abstimmung und Spielverständnis untereinander gefördert und auch die Zusammenarbeit im Defensivverhalten stabilisiert, um somit möglichst optimal in die Runde zu starten.

Erste Aufschlüsse geben schon verschiedene Vorbereitungsspiele, unter anderem am vergangenen Samstag gegen die TSG Ketsch. Die erste Halbzeit verlief ziemlich ausgeglichen. Die HSG-Offensive tat sich sehr schwer mit der kompakten 6:0-Defensive der TSG Ketsch. Zu breit waren die Angriffe angelegt und man fand nur wenige Lücken in des Gegners Abwehr. Wenn sich dann Chancen erarbeitet wurden, wurden diese teilweise sehr unkonzentriert vergeben. Die TSG kam mit relativ einfachen, aber effektiven Angriffszügen zu ihren Toren und bis zur Pause blieb es beim Unentschieden. Nach dem Seitenwechsel setzte sich aber das dynamischere Spiel der HSG durch. Schnelles Umschalten von Defensive auf Offensive, gelungene Kombinationen über den Kreis brachten eine 5-Tore-Führung, weil auch die Abwehr der HSG in den ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs nur einen Treffer zuließ. Überhaupt gefiel das HSG-Team in der zweiten Spielhälfte durch sein schnelles Spiel, blieb auch im Abschluss konzentrierter und kam am Ende zu einem ungefährdeten 25:20 Erfolg.

Neu-Trainer Martin Schnetz stellte sich folgenden Fragen und gab sein Statement dazu:

1. Wie war dein erster Eindruck von der Mannschaft?

Mein erster Eindruck war, dass es eine junge sympathische Mannschaft ist, die auch bereit ist, an sich zu arbeiten. Der Zusammenhalt im Team passt zu hundert Prozent. 

2. Wie bist du aufgenommen worden (von der Mannschaft und dem Umfeld)?

Ich bin sehr freundlich aufgenommen worden. Das Team zieht gut mit und versucht, meine Vorstellungen umzusetzen. Das Umfeld gibt mir jede gewünschte Unterstützung. Dieser Eindruck war auch ausschlaggebend für mich, zur HSG zu wechseln.

3. Was sind deine Vorstellungen von der Vorbereitungsphase?

Kurz zusammengefasst: Hart arbeiten und Schritt für Schritt Fortschritte machen. Für mich war es auch wichtig, die Mannschaft richtig kennenzulernen, die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen zu sehen. Man kann nicht jede Mannschaft in ein starres Trainerkonzept zwängen. Wir Trainer müssen das Beste aus den gegebenen Umständen herausholen. 

4. Inwiefern beeinflusste Corona die Vorbereitung?

Corona ist allgegenwärtig! Wir nehmen dieses Thema sehr ernst und versuchen sehr verantwortungsvoll damit umzugehen. Das ist natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden. Wir haben für die Anfangsphase Konzepte für das Training ohne Körperkontakt gemacht, Hygienekonzepte erstellt und befolgt und auch immer mit der Mannschaft darüber gesprochen. Zudem sind bislang zwei geplante Testspiele ausgefallen. Wir müssen auch akzeptieren, dass mehrere Spieler aus Sorge um Angehörige derzeit nicht an der Vorbereitung teilnehmen. Trotzdem sind wir sehr froh, wieder Handball spielen zu dürfen und hoffen, dass dies auch so bleibt.

5. Wie sieht dein Vorbereitungsprogramm aus?

Ich denke, da unterscheide ich mich nicht so sehr von meinen Trainerkollegen. Zu Beginn wurde viel an der Athletik gearbeitet. Mittlerweile liegt der Schwerpunkt auf den handballerischen Fähigkeiten. Wir machen viel Kooperation in der Kleingruppe und studieren verschiedene Abwehrkonzepte, um in der Runde flexibel agieren zu können. Um nach der langen Pause wieder die nötige Spielpraxis zu erlangen, haben wir insgesamt zehn Vorbereitungsspiele. Hinzu kommt ein kurzes Trainingslager Ende August.

6. Worauf legst du großen Wert?

Der Teamgedanke ist in unserem Sport sehr wichtig. Um als Mannschaft Erfolg zu haben, muss sich jeder Einzelne den Zielen des Teams unterordnen. Ich versuche, die Spieler einzeln und als Team weiterzuentwickeln. Natürlich will ich mit dem Team mittelfristig möglichst viele Erfolge feiern und diese Einstellung erwarte ich auch von jedem Spieler.

7. Wie zufrieden bist du mit der Vorbereitung und mit Zustand und Einsatz der Mannschaft? Bist du mit der Kaderzusammensetzung zufrieden?

Der Einsatz der Mannschaft ist super. Natürlich sind wir noch lange nicht in dem Zustand, den ich mir vorstelle. Daran arbeiten wir jede Woche. Was den Kader angeht, haben wir glücklicherweise auf fast allen Positionen einige Alternativen und einen gesunden Wettbewerb.

Marius Meyer (HG O/S) am Kreis und Carsten Frank (TSV Malsch) im Rückraum sind handballerisch und menschlich eine echte Verstärkung. Mit Lucas Gartner (HG O/S) haben wir noch einen der besten Linksaußen der Liga. Wir hoffen, dass er spätestens zur Rückrunde nach seinem Kreuzbandriss wieder spielen kann.

Auf unserer Wunschliste steht noch ein erfahrener, wurfstarker Rückraumspieler.

8. Welche Vorbereitungsspiele hattet ihr schon und welche Schlüsse konntest du daraus ziehen. Wie bist du mit dem bisherigen Offensiv- und Defensivverhalten zufrieden?

Bisher haben wir zweimal gegen die TSG Ketsch und gegen die starken A-Jugendteams der HG Oftersheim/Schwetzingen und der TSG Friesenheim gespielt. Dabei haben wir einige einstudierte Dinge gut umgesetzt. Allerdings haben die Spiele auch noch einige Baustellen offenbart. Die neu formierte Abwehr muss sich noch finden und die 6:0-Abwehr verinnerlichen.

9. Was sind deine Zielsetzungen für die Runde 20/21?

Für uns geht es in erster Linie um den Klassenerhalt. Wenn man sich die Vorjahrestabelle und die neu formierte Badenliga anschaut, weiß man, dass es kein Selbstläufer wird, drei Teams hinter sich zu lassen. Diesen Kampf werden wir ab dem ersten Spiel zu hundert Prozent annehmen.

10. Welche persönlichen Wünsche hast du für die Runde 20/21?

Ich wünsche mir vor allem, dass die Runde reibungslos zu Ende gespielt werden kann und dass wir alle gesund bleiben.

Es wäre auch schön bald wieder vor Publikum spielen zu dürfen.

Natürlich wünsche ich mir auch möglichst viele Siege gemeinsam mit meinem Team feiern zu dürfen.

Mit viel Verve, einer optimistisch ausgerichteten Konstellation für die Runde 20/21 und einem engagierten HSG-Team wird also Neu-Trainer Martin Schnetz mit seinem Co-Trainer Jonathan Winter die sicherlich schwierige Runde 20/21 angehen. Man kann dem gesamten HSG-Team viel Erfolg wünschen, verbunden damit, dass das gesamte Team gesund und von größeren Verletzungen verschont bleibt.

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Hintere Reihe von Links: Yannick Benetti, Julian Bahr, Janosch Menger, Marcel Impertro

Mittlere Reihe von links: Physio Eberhard Hähnel, Lucas Gartner, Tim Barth, Felix Scholl, Florian Hühn, Fabio Kief, Oliver Schmitt, Trainer Martin Schnetz, Co-Trainer Jonathan Winter

Vordere Reihe von links: Christian Decker, Marius Meyer, Maximilian Jacobs, Hagen Gutland, Maximilian Winter, Lucas Glogowski, Joshua Antl

Es fehlen: Marian Benetti, Fabian Manke, Carsten Frank, Andreas Rausch

Martin Schnetz übernimmt bei der HSG

Martin Schnetz:

“Die Anfrage der HSG kam kurz vor Beginn der letzten Saison. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich der TSG Ketsch schon meine Zusage gegeben und es gab nie einen Zweifel, dass ich dies auch erfüllen würde.

Die Gespräche mit der HSG haben mich früh überzeugt, dort für die kommende Runde zuzusagen. Angefangen vom Initiator Joni Winter, den ich ja schon sehr lange kenne und schätze, hatte ich auch bei allen anderen Verantwortlichen der HSG um Vorstand Hans-Jörg Menger sofort ein gutes Gefühl. Die Mischung aus sportlicher Professionalität und familiärer Atmosphäre trifft es hier für mich perfekt. Hinzu kommt, dass ich die perfekte Unterstützung in einem ganzen Trainerteam bekomme. Ein tolles Signal von Seiten der HSG war es auch, dass man aufgrund meiner Zusage bereit wa,r bis zur neuen Saison zu warten.

Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung in einer extrem attraktiven Badenliga. Dort wollen wir zunächst mal einen stabilen Mittelfeldplatz anpeilen. Natürlich kann ich mir mittel – und lanfristig auch noch andere Ziele gemeinsam mit der HSG vorstellen.

Ich möchte es nicht versäumen zu erwähnen, dass ich sehr froh darüber bin, zum Abschluß mit der TSG Ketsch zusammen die Qualifikation zur neuen 1. Berzirksliga geschafft zu haben. Ich hatte bei der TSG auch ein tolles Umfeld und die Arbeit mit der Mannschaft hat mir großen Spass gemacht.”

Jonathan Winter:

“Ich persönlich bin sehr glücklich darüber, das wir Martin für unseren Verein gewinnen konnten. Ich kenne Martin schon sehr sehr lange und weis wie er arbeitet und weis dies auch sehr zu schätzen. Für mich gab es keine Alternative, Martin ins Trainerteam zu holen. Als wir kurz vor Start der letzten Saison ohne Trainer da standen, habe ich, gemeinsam mit Marc und Eberhard das Ruder übernommen. Wir wollten schnellstmöglich, einen für uns passenden Trainer finden. Meine Gedanken gingen sofort zu Martin, woraufhin ich ihn sofort kontaktiert habe. Wir haben natürlich gehofft, ihn schon frühzeitig für uns zu gewinnen, aber uns war selbstverständlich die Situation klar und wussten das Martin zu seinem Wort steht.

Unseren Wunschkanditat auf der Trainerpostion konnten wir nun zügig für uns gewinnen und so auch die Planungen des Kaders vorantreiben. Eine gute Basis hierzu haben wir bereits früh vor mehreren Monaten gelegt und konnten schon: Marius Meyer (HG Oftersheim/Schwetzingen), Lucas Gartner (HG Oftersheim/Schwetzingen, Marcel Impertro (TSG Ketsch) und Carsten Frank (TSV Germania Malsch) für uns gewinnen.

Mit Martin bekommen wir einen sehr erfahrenen und gleichzeitig hungrigen Trainer, welcher von mir als Co unterstützt wird. Ergänzt wird das Trainerteam um Athletik- und Fitnesstrainer Eberhard Hähnel, sowie Torwarttrainer Marc Schmidt.

Ich persönlich möchte mich an dieser Stelle auch nochmals bei allen Beteiligten der HSG für das Vertrauen in der doch sehr prekären Lage Bedanken. Für mich war diese Zeit eine sehr Lehrreiche, welche noch nicht zu Ende ist. Mit Martin an der Seite wird es für mich noch eine Menge zu Lernen geben, worauf ich mich sehr freue. Es gab nie Zweifel, dass wir den Klassenerhalt schaffen, jetzt etwas glücklich, aber ich denke sportlich hätten wir es auch geschafft. Der Fokus liegt jetzt voll auf der neuen Saison und auf das was kommt.”