Damen 2: Das erste Mal ohne Harz und das erste Mal ohne Punkte
Eine richtig gute Figur machten bei der 28:17 Niederlage neben der Heimmannschaft aus Sinsheim leider nur die Auswärtstrikots der HSG St. Leon/Reilingen 2.
Dass es ins Sinsheim schwer werden würde, wusste die HSG: laute Halle, junge Spielerinnen, viel Tempo und kein Harz. Von Anfang an fand die HSG keinen Zugriff in der Abwehr und keine Lösungen im Angriff. Nach einem noch ausgeglichenen Start von 3:2 legte der TV Sinsheim dann den Turbo ein und konnte nach acht Minuten auf 6:3 davonziehen. In Minute 13 dann wieder der “doppelte” Vorsprung von 10:5. Die HSG geriet immer weiter in Rückstand und konnte die Souveränität und Selbstsicherheit der ersten Spiele einfach nicht auf die Platte bringen. Auch der größere HSG-Kader war kein Joker – trotz weniger Wechselmöglichkeiten zeigte die Heimmannschaft mehr Lauffreude und Durchsetzungsvermögen. Mit einem 18:9 ging es dann in die Halbzeit.
Geschlagen geben wollte man sich auf HSG-Seite aber keineswegs! Nur an der Umsetzung haperte es auch in Durchgang 2. Zwar konnte man in der Abwehr mehr Treffer verhindern (der TV Sinsheim warf im zweiten Spielabschnitt “nur” noch 10 Tore) aber die Durchschlagkraft im HSG-Angriff schien weiterhin nicht mit nach Sinsheim gereist zu sein. Da half es auch nicht, dass Torfrau Julia Müller ihren Feldspielerinnen zeigte, wo das Tor stand und sich selbst in die Torschützinnenliste eintrug. Am Ende gewann der TV Sinsheim verdient mit 28:17 und ließ die HSG ihre erste Niederlage einstecken.
Am Sonntag, den 11. Oktober, hat das Team der HSG St. Leon/Reilingen 2 dann in eigener Halle wieder die Chance, ein anderes Gesicht zu zeigen. Um 15:00 Uhr ist die SG Ilvesheim/Ladenburg zu Gast in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle
Für die HSG spielten: Müller (1), Eichhorn (im Tor); Schmidt, Brettschneider (3), Ziegler (2), Weihert (3), Jünger, Bahr (3), J. Große, Merten, H. Große, Gentner (1), Schunck, Bühler (3/2), Alberring (2)

