Die HSG muss sich bei der Heimpremiere in der Regionalliga mit einer 27:27 Punkteteilung gegen TG Pforzheim zufriedengeben!
Fazit Coach Gerbi: Was für ein Spiel, das weißt du als Trainer nicht was überwiegt, die Freude über den Punkt oder die Enttäuschung, weil wir uns nicht an den vorgenommen Gameplan gehalten haben. Solch ein Spiel gehört halt einfach zu unserem Prozess, wir sind eine neue Truppe, die Konstanz kann einfach noch nicht vorhanden sein. Am meisten ärgert mich mal wieder die vielen vergebenen Torchancen, davon allein 5 x 7-Meter. Da hatte Pforzheim eine überragende C. Bäcker im Tor. Was mich aber auch STOLZ macht, der Wille und Energie, was das Team mittlerweile besitzt und man bis zum Ende nie aufsteckt. Einen großen DANK muss ich an die zahlreichen Handballfans machen, die eine großartige Atmosphäre bildeten und mit einem echten Handballkrimi belohnt wurden
Zum Spiel: Die Partie begann von Anfang an sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig. Pforzheim ein zäher Gegner. Die Gäste profitierten aber auch davon, dass die HSG sich nicht an die Vorgaben, die von Coach Gerbi für diese Partie ausgegeben wurden. Der Druck, um die gegnerische Abwehr zu überwinden fehlte einfach. Statt in die Tiefe immer quer. War man dann mal frei, ließ man die Chancen liegen. Zur Pause führte die TG mit 13:14. Es gab einiges in der Kabine zu besprechen. Trotzdem nicht die HSG sondern Pforzheim nach der Pause obenauf. Die HSG traf nicht und die HG schlug eiskalt zu. Nach 37 Minuten führten die Gäste mit 19:14 Toren. Vorentscheidung? NEIN, da kommt dann das Kämpferherz der HSG ins Spiel. Nun begann die beste Phase der Gerbi-Schützlinge. Es wurde schnell und konsequent im Angriff gespielt und in der Abwehr mit viel Energie verteidigt. Nach 45 Minuten stand es wieder 20:20. Eine spannende Endphase war eingeläutet. Pforzheim eröffnete den Schlagabtausch legte zwei Tore vor. Die HSG glich wieder aus. Die TG lag 3 Minuten vor dem Ende mit 27:25 vorne sah wie der sichere Sieger aus. Doch die HSG mit unbändigem Willen glich die Partie in der 59. Minute wieder aus. 30 Sekunden vor dem Ende die Möglichkeit zum Sieg, doch auch der fünfte Siebenmeter blieb ungenutzt und so teilten sich am Ende wohl auch beide Teams gerecht die Punkte.
Für die HSG spielten: E. Lang, C. Gänzler (Tor), N. Weschenfelder (2), L. Scholl (3), C. Zurek (4), C. Weschenfelder (3), A. Stegmüller, K. Schieszl, A. Rimpf (3), E. Maldener (3), C. Hofmann (4), L. Bender (5), R. Euler.
