Drittliga-Team gewinnt Kellerduell gegen Gröbenzell klar
Die Drittliga-Handballerinnen der HSG leben noch! Durch das 33:25 (15:11) gab die Mannschaft bei der Rückkehr von Trainer Daniel Weinheimer den letzten Tabellenplatz wieder an ihren aktuellen Gegner HCD Gröbenzell ab. Weinheimer hatte zuletzt krankheitsbedingt gefehlt und war in Erlangen von Jana Pahl vertreten worden.
„Völlig verdient gewonnen“, bilanzierte Madeleine Hornstein, mit acht Treffern aus dem Feld erfolgreichste Werferin der HSG, nach 60 Minuten, in denen die Gastgeberinnen nie nachließen. „In diesem Spiel haben wir unsere Leistung wirklich über die gesamte Dauer gehalten und dadurch war es uns möglich, die zwei wichtigen Punkte in heimischer Halle zu behalten“, zog Kreisläuferin Lena Nussbaumer Bilanz.
0:1 lag die HSG zunächst zurück, holte sich dann aber durch Samira Schulz und Hornstein erstmals die Führung, die sie ab dem 3:2 nicht mehr abgeben und fast durchgängig ausbauen sollte. Vanessa Dörr sorgte bei diesem Stand bei einem Siebenmeter für die erste Parade, bevor auf der Gegenseite zwar auch Schulz verwarf, später aber Lisa Haupt sehenswert von außen traf.
Nach 15 Minuten stand es trotz optischer Überlegenheit der Gastgeberinnen nur 7:6, nachdem Annika Rimpf getroffen hatte, die Gröbenzellerinnen durch die herausragende und neunfache Torschützin Jule Hultsch allerdings nochmals verkürzt hatten. Dann aber warf Hornstein einen Doppelpack und auch die Auszeit, die der HCD nahm, half nicht gegen drei weitere Treffer von Rimpf, Nicola Baumann und Schulz – Die HSG war auf 12:6 davongezogen.
Ein wenig ließen die Gastgeberinnen danach die Zügel schleifen und Gröbenzell verkürzte auf vier Tore. Bis zum 17:12 trafen beide Mannschaften halbzeitübergreifend abwechselnd, erst Hornstein unterbrach den Gleichschritt mit dem 18:12. Doch auch Leonie Scholl doppelt und Nussbaumer schlossen Angriffe erfolgreich ab. Spätestens dieser 5:0-Lauf zum 21:12 sorgte für die frühzeitige Entscheidung in dem so immens wichtigen Spiel, das allerdings nur knapp 100 Zuschauer in der Reilingen Mannherz-Halle verfolgten.
„Wir waren die klar bessere Mannschaft und hatten das Spiel von der ersten Minute an im Griff. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Am Ende wurde es etwas hektisch, aber da konnten wir locker herunterspielen“, meinte Hornstein schließlich, die nach 38 Minuten auf 23:14 gestellt hatte. Schulz‘ Doppelpack zum 25:15 sorgte sogar für eine zweistellige Führung, die beim 32:21 von Annika Rimpf noch angewachsen war. In der 55. Minute war die Partie entsprechend längst entschieden.
Acht Punkte hat die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer jetzt auf der Habenseite, Haunstetten auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz direkt vor ihr zehn. Ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten gibt es am Samstag, 18. April, 18 Uhr, in der Mannherz-Halle zum Saisonabschluss zu erleben. Weiter geht es für St. Leon/Reilingen zunächst bereits am Sonntag, 8. März, gegen die TSG Friesenheim, die gerade die Kurpfalz-Bären 32:28 bezwang. Anwurf in Reilingen ist um 16.30 Uhr.
HSG: Friedrich, Dörr, Lang – N. Weschenfelder, Nussbaumer (3), Scholl (4), Hofmann (2), Haupt (3/1), Hornstein (8), C. Weschenfelder, Schulz (8/2), Stegmüller, Schieszl, Baumann (1), Rimpf (4/2).
Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten
