Katharina Schieszl weiß um Bedeutung des Gröbenzell-Spiels
Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr in der Reilinger Mannherz-Halle: Wenn die HSG-Drittliga-Handballerinnen den HCD Gröbenzell empfangen, geht es im Kellerduell des Schlusslichts gegen den Tabellenvorletzten um essenzielle Punkte. Der Sieger darf sich noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen, der Verlierer… nun ja.
St. Leon/Reilingen weist 6:26 Punkte auf, Gröbenzell 7:25 und der TuS Schutterwald 9:23. Auf Platz neun rangiert der TSV Haunstetten mit 10:22 Zählern. Unter diesen vier Teams sollten die beiden Absteiger ausgemacht werden, denn Schozach-Bottwartal und der TSV Ismaning kommen bereits auf 15:17 Punkte.
„In diesem Kellerduell müssen wir den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze erreichen“, betont Katharina Schieszl vor dem wegweisenden Spiel in Reilingen. „Es sind big points um den Ligaverbleib.“ Das Hinspiel hatten die HSGlerinnen knapp gewonnen. „Auswärts, in fremder Halle. Uns war damals schon bewusst, dass wir gegen den HCD Gröbenzell gewinnen müssen“, blickt Schieszl heute zurück. „Gröbenzell ist ein nicht zu unterschätzender Kontrahent. Gegen keine Mannschaft in dieser Liga darf man leichtsinnig ins Spiel gehen. Damals konnten wir uns durchsetzen und genau das wollen wir am Sonntag wieder schaffen.“
Gröbenzell agiere „über weite Strecken im Sieben-gegen-sechs, was sehr unangenehm zu verteidigen ist. Der Rückraum ist stark, erkennt Räume und nutzt die entstehenden Lücken konsequent. Hier ist höchste Aufmerksamkeit gefragt“, blickt Katharina Schieszl auf den kommenden Gegner.
Ziel der HSG müsse es sein, kompakt zu verteidigen und die Spielerinnen zu schwierigen Entscheidungen zu zwingen. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus agieren, technische Fehler minimieren und über 60 Minuten konsequent unserem Matchplan folgen. Dabei gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Punkte müssen in Reilingen bleiben, um im Abstiegskampf den Anschluss nicht zu verlieren.“
Sie selbst möchte selbstbewusst und sicher auftreten. Der letzte Tabellenplatz koste Kraft, aber sie glaube weiterhin fest an den Verbleib in der Liga. „Meine Schnelligkeit und meine Mentalität sind meine Stärken – genau diese werde ich in die Mannschaft einbringen und besonders gegen Gröbenzell auf und auch neben dem Feld zum Ausdruck bringen.“
Auf das Kellerduell das Gastspiel der HSG am 21. März in Schutterwald, der – im Fall von Erfolgen jetzt am Sonntag und dann beim TuS – überholt werden könnte. Aber Vorsicht! Am letzten Spieltag empfängt Schutterwald noch Gröbenzell. Die HSG sollte also nicht nur die beiden Partien gegen Gröbenzell und Schutterwald gewinnen, sondern möglichst noch ein paar weitere Pünktchen holen. Spannend: Auch die HSG hat zum Saisonfinale nochmals die Chance, einen „direkten“ Konkurrenten zu schlagen. Siehe Spielplan.
Lautstarke Fanunterstützung gegen Gröbenzell ist am Sonntagnachmittag schon mal willkommen…
Der restliche Spielplan im Überblick:
So., 1. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HCD Gröbenzell
So., 8. März, 16.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Friesenheim
Sa., 21. März, 19.30 Uhr: TuS Schutterwald – HSG St. Leon/Reilingen
So., 29. März, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Ismaning
So., 12. April, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen
Sa., 18. April, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten

