Die HSG und die SGH Waldbrunn/Eberbach trennen sich nach einem 8:7 zur Halbzeit am Ende mit 16:18.
Der Spielverlauf passt auf genau eine Seite. Viele Tore sahen die Zuschauer in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle nicht. Der erste Treffer fällt nach einer Minute. Dann dreieinhalb Minuten Flaute bis zum Ausgleich und wieder eine Durststrecke von sechseinhalb Minuten bis zum nächsten Treffer. Von Beginn an war klar – das eingeharzte Spielgerät lag dem Heimteam etwas mehr – nur konnte die HSG vor dem Tor nicht wirklich viel aus der Harz-Überlegenheit machen. Die offensive Abwehr der Gäste machte es den Gastgeberinnen immer wieder schwer Lücken oder die freie Mitspielerin zu finden. Trotzdem blieb das Spiel ausgeglichen, als die HSG vorne anfing Lösungen zu finden und auch die Abwehr deutlich besser stand. Auch zwischenzeitliche 2-Tore-Führungen der Gäste hielten nicht lange – so schaffte es die HSG sich zur Halbzeit eine 8:7 Führung zu erkämpfen.
Hier war also wirklich etwas drin: Trainer Miguel Stegmüller machte seine Mädels in der Halbzeit nochmal heiß – „dieses Mal stoßen wir den Bock um und holen uns das Spiel!“ Aber auch die zweite Halbzeit sollte kein Angriffsspektakel werden. Die HSG kann zwar in der 34. Minute auf 3 Tore wegziehen – dann bekam man aber scheinbar Angst, dass man das Spiel wirklich gewinnen könnte. Die SGH erwischt die Hausherrinnen dann mit einem 5-0-Lauf komplett auf dem falschen Fuß und am Ende kann sich die HSG in diesem nicht schönen aber spannenden Spiel nicht noch einmal entscheidend aufbäumen, kann immer nur noch den Ausgleich erzielen und muss sich schlussendlich mit 16:18 geschlagen geben.
Nach der Faschingspause geht es dann gegen den TV Schriesheim weiter. Anpfiff in Schriesheim ist am 21. Februar um 17 Uhr.
Für die HSG spielten: Müller (im Tor); Bühler, Brettschneider (1), Ziegler, J. Jünger (2), A. Jünger (3), H. Merten (2/1), Schunck, Große, C. Merten (3/3), Gentner (1), Back, Stegmüller (5), Alberring (2)
