„Endlich mal wieder belohnen…“

Interview mit Rückraum-Akteurin Cathrin Hofmann vor dem Spiel in Allensbach

„Endlich mal wieder belohnen…“ Cathrin Hofmann blickt in ihrem Interview im Vorfeld der Partie beim SV Allensbach an diesem Samstagabend, 19.30 Uhr, in der Riesenberg Sporthalle in Allensbach-Kaltbrunn auch auf die zurückliegenden Spiele. Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen seien sich die oftmals zumindest phasenweise verdiente Belohnung selbst schuldig geblieben.

Unsere Nummer 8 ist sich allerdings auch der Schwere der Aufgabe beim Tabellenvierten bewusst…
Zunächst einmal: Wie hast Du das Hinspiel erlebt?
Das Hinspiel Mitte September war unsere erste Partie der Saison, die wir 36:34 für uns entscheiden konnten. Der Sieg war rückblickend angesichts der heutigen Tabellensituation sicherlich unerwartet und könnte noch wichtig sein, um die Liga zu halten.


Was habt ihr euch für Samstag vorgenommen?
An die Leistung vom Hinspiel wollen wir anknüpfen und sie erneut auf die Platte bringen. Uns ist aber auch bewusst, dass Allensbach kein leichter Gegner ist. Sie spielen bislang eine starke und vor allem konstante Saison. Und sie stehen nicht umsonst auf dem vierten Tabellenplatz. Zuvor waren sie bis zur Niederlage gegen die Bären vergangenes Wochenende sogar Zweiter. Außerdem spielen wir auswärts, was natürlich immer schwerer ist als in der eigenen Halle.


Was wäre für einen Erfolg in Allensbach nötig?
Unser Ziel ist es, eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen und uns mit zwei wichtigen Punkten endlich mal wieder zu belohnen. Dazu wäre aber eine Leistung nötig, die nicht phasenweise deutlich abfällt.

Was möchtest und kannst Du in Allensbach zu einem möglichen Erfolg beitragen?
Durch mein Eins-gegen-eins versuche ich, mich aktiv ins Spiel einzubringen. Mir ist es wichtig, die Situationen richtig zu lesen und die passenden Entscheidungen zu treffen, um mit und ohne Ball gute Lösungen zu finden. Zusätzlich möchte ich meinen Beitrag in der Abwehr leisten, indem ich im Verbund arbeite, Räume schließe und meine Mitspieler absichere.

Wie könnt ihr Greta Rinkeviciute und Rahel Müller in den Griff bekommen?
Rahel und Greta bringen unterschiedliche Qualitäten mit, auf die wir vorbereitet sein müssen. Rahel ist stark im Eins-gegen-eins, verfügt aber auch über einen gefährlichen Rückraumwurf, weshalb wir ihr keinen Raum lassen dürfen und sie früh annehmen müssen, um sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Greta hat im Hinspiel vor allem von unseren technischen Fehlern im Angriff profitiert und diese konsequent über Tempogegenstöße genutzt. Im Positionsspiel hatten wir sie dagegen gut im Griff. Für uns bedeutet das, dass wir unsere Fehlerquote im Angriff reduzieren müssen, um einfache Konter zu vermeiden, um ihr Spiel so nicht zu begünstigen.