SG Kappelwindeck/Steinbach – ein Maßstab

HSG empfängt am Samstag den Tabellenvierten in der Mannherz-Halle

„Das Schozach-Spiel habe ich schon verdrängt – oder versuche es zumindest“, blickt HSG-Trainer Daniel Weinheimer eine Woche zurück. Da haben wir viel zu viele technische Fehler begangen, schlechte Entscheidungen getroffen – man muss ganz ehrlich sagen, dass wir zu keinem Zeitpunkt in diesem Spiel anwesend waren. Dementsprechend hatten wir nie Zugriff.“
Jetzt steht den Drittliga-Handballerinnen der HSG der Besuch der SG Kappelwindeck/Steinbach ins Haus. Anwurf ist am Samstag, 4. Oktober, um 20 Uhr in der Reilinger Mannherz-Halle.
„Das wird nicht einfach“, weiß Weinheimer. „Kappelwindeck hat gerade am Wochenende ein Ausrufezeichen beim 34:25 gegen die Kurpfalz-Bären gesetzt. Diese Mannschaft spielt seit fünf oder sechs Jahren fast unverändert zusammen, die verstehen sich blind und das sieht man. Zudem agieren sie sehr variabel und aggressiv und spielen wirklich schnellen Handball.“
Lisa Schipper am Kreis, die sechs Tore warf, und Desire Kolasinac, die gegen Ketsch dreimal zu Siebenmetern antrat und dreimal traf, bezeichnet Weinheimer als „die gefährlichsten Spielerinnen der SG“, die zudem in Franka Riedl eine Akteurin hatte, die sich im Vergleich mit den Bären sogar siebenmal in die Schützenliste eintrug. „Aber auch im Tor, die Außen… das ist schon eine sehr ausgeglichene Mannschaft, was es für uns nicht einfacher macht. Aber wir wollen am Samstag in Reilingen ein anderes Gesicht zeigen und so wie ich die Mädels kenne, wird das auch passieren.“
Kappelwindeck/Steinbach steht mit 4:2 Zählern in der Tabelle aktuell punktgleich mit den führenden Wolfschlugen, Friesenheim und Allensbach – der Sportverein verlor zu Beginn der Saison gegen die HSG – auf Platz fünf, St. Leon/Reilingen mit ausggelichenem Konto (2:2) auf Rang zehn. Ein Sieg würde entsprechend einen kleinen Sprung nach oben bedeuten und den Abstand auf die noch sieglosen TuS Schutterwald (0:4) und HCD Gröbenzell (0:6) vergrößern. Unterstützung von der Tribüne ist entsprechend willkommen.