HSG Wölfe: Schwerer als erwartet

Die HSG St.Leon/ Reilingen 2 musste am Sonntag beim Tabellenletzten der Verbandsliga – der SG Heidelsheim/ Helmsheim 2- antreten.

Nachdem die HSG Wölfe schnell ins Spiel fanden und nach zweieinhalb Minuten 0:3 in Führungen gingen, fingen auch die Heidelsheimerinnen an Handball zu spielen. Im Gegensatz zum Spiel der letzten Woche agierten unsere Mädels zu passiv und ließen so zu, dass Heidelsheim immer wieder die Lücken in der HSG Abwehr fand. Aus diesem Grund zog Richie Agbonifo nach dem 4:5 Rückstand nach nur 7 Minuten die grüne Karte und stellte die Abwehrreihe um. Dies zog zuerst noch keinen Tribut, da Heidelsheim auf 7:4 erhöhen konnte, jedoch war dieser Rückstand auch einer Schwächephase im Angriff verschuldet. Trotz des Rückstandes ließen sich unsere Wölfe nicht aus dem Konzept bringen und erzielten mit drei Toren in Folge den Ausgleich zum 7:7. Der weitere Verlauf bis zum Halbzeitpfiff war ausgeglichen: immer wieder legte eine Mannschaft vor und die andere schaffte den Ausgleich und ging selbst wieder in Führung. Gegen Ende der Halbzeit mussten noch zwei Spielerinnen unserer HSG mit zwei Minuten auf die Bank. Die Seiten wurden somit beim Stande von 16:15 gewechselt.

Heidelsheim nutze nach Wiederanpfiff die doppelte Überzahl aus und konnte wieder mit drei Toren in Führung gehen (18:15 / 32. Minute). Danach agierten unsere HSG Wölfe nun endlich besser in der Abwehr und konnten so den Spielfluss effektiver unterbinden. Dadurch schaffte man es wieder den Ausgleich beim Stande von 19:19 zu erzielen. Mit mehr Druck und mehr Zug in die Tiefe der gegnerischen Abwehr erarbeiteten sich nun unsere Mädels die Lücken frei oder konnten so auch erfolgreich aus dem Rückraum abschließen. Mit dieser Sicherheit und den mannschaftlichen Ballgewinnen aus der Abwehr konnten sich unsere HSG Wölfe von einem 21:22 auf ein spielentscheidendes 22:26 (50. Minute) absetzen. Dieser Vorsprung brach nun auch bei den Gegnerinnen den letzten Willen, sodass unsere Mädels den Abstand bis zum Ende auf ein 24:30 erhöhen konnten.

Fazit: Phasenweise taten sich unsere Mädels schwerer gegen den Tabellenletzten als vorm Spiel erwartet, jedoch haben unsere Mädels in der Schlussviertelstunde zu ihrem Potenzial zurückgefunden und konnten somit einen noch eindeutigen Sieg einfahren.

Es spielten für die HSG: Anna Eichhorn und Stef Bruckert im Tor, Lena Strifler (9), Juliane Laier, Anika Jünger (1), Jana Gierse (3), Katrin Pfisterer (1), Julija Pavic (3), Alina Merk, Marie Unser, Lena Magnus (1), Johanna Schneider (5), Beke Alberring (3/3) und Celine Ungerer (4)

Vorschau: Am Samstag, den 15.02.2020, empfangen die HSG Wölfe die TG Neureut um 16:00 Uhr in der Fritz-Mannherz Halle in Reilingen.
Die Mannschaft freut sich auf Ihre Unterstützung.

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