Mit Auswärtspunkten Platz zwei zurückerobert

Am Sonntagnachmittag traten die Siegerinnen des Duells der SG Schenkenzell/Schiltach gegen die HSG St. Leon/Reilingen nach dem laut Trainer Sascha Kuhn souveränen 30:25 (14:9)-Erfolg der Gäste gut gelaunt und mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise aus dem Schwarzwald an.  Sie haben sich durch diesen Auswärtserfolg, der vor allem in der zweiten Spielhälfte wahrlich kein Selbstläufer war, den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. 

Auch schon zu Beginn der harten, aber stets fairen Partie zeichnete sich ab, dass dieses Spiel kein einfaches für die HSG sein wird, ihr erstes Tor fiel erst in der fünften Spielminute. Nicht nur die mächtige Präsenz der heimischen Torfrau, die während des gesamten Spiels etliche Torerfolge der gegnerischen Angreiferinnen vereitelte, sondern auch der erwartet starke Rückraum, vor allem die beiden Halben der SG, machte den Gästen das Leben schwer. Nachdem sie sich lange für die schön herausgespielten Torchancen nicht belohnt haben, gelang es vor allem durch konsequente Abwehrarbeit zur Halbzeit, einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung zum 14:9 herauszuspielen. 

Nach der Halbzeit drehte die SG Schenkenzell/Schiltach jedoch direkt auf und nach einem 8:4-Lauf erschien nach knapp zwölf Minuten in der zweiten Spielhälfte ein besorgniserregendes 17:18 auf der Anzeigetafel. Laut Kuhn gab die Mannschaft fast zwanzig Minuten das Spiel aus der Hand, das in dieser Phase verhängnisvoll sein kann. Erst ab der 54. Minute schaffte es die HSG wieder, sich mit mit drei Toren abzusetzen . Zusätzlich ermahnte der Coach in der letzten Auszeit (55.) die Partie konsequent und ruhig erfolgreich zu Ende zu bringen. Mit Erfolg, denn den Fünf-Tore-Abstand wurde wieder eingefahren (30:25) und die zwei Punkte wurden mit einer kämpferischen Höchstleistung aus dem Kinzigtal entführt.

Trainer Sascha Kuhn nach dem Spiel:
„Für mich war das heute ein Pflichtsieg, doch bei Weitem kein Selbstläufer.
Obwohl wir am Ende souverän gewonnen haben, müssen wir weiter an unserer Effektivität arbeiten, dürfen uns keine derartigen Schwächephasen erlauben und unsere herausgespielten Chancen konsequent nutzen. Natürlich bin ich mit dem Erfolg zufrieden!“

HSG: Bohneberg, Weiß, Richter, Gottselig (3), Nussbaumer (2), Holzer, Laier (8), Pahl (2), Heck, Schilling, Schulz (5), Lederer (4/1), Rimpf (6/2), Ungerer


Am kommenden Sonntag, 15. Dezember, spielen die HSG-Mannschaft daheim gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim. 
Anpfiff ist um 16 Uhr im Harres in St. Leon. Über zahlreiche Unterstützung freuen sich die Mädels bei diesem schweren Spiel.

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